Legt den Leo an die Kette - Rüstungsexporte stoppen!


Mahnwache und gewaltfreie Blockade am 26. 10. bei Rheinmetall

Am Freitag den 26. Oktober blieben in der Rheinmetallzentrale in Düsseldorf die meisten Fenster dunkel: aus ProtestMetall1 gegen den geplanten Panzerverkauf an Saudi-Arabien hatten Einzelpersonen und Friedensorganisationen zu einer Mahnwache und gewaltfreien Blockade bei Rheinmetall in Düsseldorf aufgerufen. Rheinmetall ist neben Krauss-Maffei der Hauptproduzent des Panzers. Schon um 6 Uhr morgens standen bis zu 100 Rüstungsgegner/innen vor dem Haupteingang, der an diesem Tag geschlossen blieb. Einige Manager mit ihren Nobel-Karossen suchten den Weg in die rückwärtige Tiefgarage, wo sich ihnen Aktivisten, unter ihen Mitglieder der DFG-VK NRW in den Weg stellten und setzten. Die Polizei räumte die Blockierer ab, doch noch mehrer male kam es zu neuen Sitzblockaden. Nach einer kleinen Zwischenkundgebung vor dem Haupteingang ging es dann per Demozug in die Düsseldorfer Innenstadt. Hier fand dann gegen Mittag die Abschlusskundgebung statt. Die Organisatoren und Teilnehmer blickten zufrieden auf die Aktionen zurück: Zumindest an diesem Tag lief das Geschäft des größten rein deutschen Rüstungsunternehmen nicht rund! Weitere Aktionen werden folgen.

Das WDR-Fernsehen berichtete am Abend
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Hier ein Videobericht von der Aktion:




Presseberichte:
Neues Deutschland


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Legt den Leo an die Kette - Waffenhandel stoppen! 29.9. in Dortmund

Die geplanten Panzerverkäufe an Saudi-Arabien und Katar sowie die U-Bootlieferungen an Israel haben die Aufmerksamkeit auf die Praxis deutscher Rüstungsexporte gelenkt. Die deutsche Regierung hält sich nicht an ihre eigenen Richtlinien und genehmigt den Export in Krisengebiete und an menschenrechtsverletzende Regime. Mit dem dritten Platz in der Exportrangliste hat der deutsche Waffenhandel eine traurige Höchstleistung erzielt.
Die Friedensbewegung fordert den Stopp des Waffenhandels und führt dazu die Kamapagne "Aufschrei" durch. Am 29. September informiert die DFG-VK NRW mit einer Veranstaltung in Dortmund im Jugendgästehaus Kolping in der Silberstr. 24-26 über die Hintergründe der Rüstungsexporte und die Aktionen dagegen. Referenten sind Niels Dubrow vom Friedensforschungsinstitut "bits" und Martin Singe vom "Komittee für Grundrechte und Demokratie". Beginn ist um 19 Uhr.

Stoppt den Panzerverkauf nach Saudi-Arabien!
Protest und Ziviler Ungehorsam!


Fast 200 Personen und Prominenten aus sozialen Bewegungen haben den Aufruf “Legt den Leo an die Kette - Öffentliche Selbstverpflichtung zu Protest und Zivilem Ungehorsam“ unterzeichnet. Das Personenbündnisses steht in Kontakt zu der „Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel“ und beabsichtigt, Protest und Zivilen Ungehorsam an den Produktionsstätten und Zulieferbetrieben  des Leopard-2-Panzer und an den politischen Entscheidungsorten zu leisten, um die Bundesregierung und die Unternehmen zur Rücknahme der Export-Entscheidung zu bewegen. Saudi-Arabien sei ein „extrem aufgeladenes Krisengebiet“, in dem Bürger- und Menschenrechte mit Füßen getreten werden, heißt es im Aufruf

Legt den Leo an die Kette - Rüstungsexporte stoppen!

Gegen den geplanten Export von 200 Panzern des Typs Leopard II demonstrierten am 19. November in Düsseldorf Aktivisten von pax chrsti, der DFG-VK und verschiedener Friedensgruppen. Der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall ist an der Produktion des Panzers maßgeblich beteiligt. Auch andere Panzerfahrzeuge, die aktuell im Afghanistankrieg eingesetzt werden, kommen von Rheinmetall.

Hier gibt es einen kurzen Fernsehbericht .


Die Rede des DFG-VK Landessprechers Felix Oekentorp kann man sich hier anschauen: