Umwelt und Krieg



Am 6.11. ist der internationale Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten. Ob es die Uran-Munition im Irak war, das berüchtigte Agent Orange in Vietnam oder die Taktik der "verbrannten Erde" in zahllosen Kriegen, nicht nur in Russland: Immer wieder sind massive, oft nicht wieder herstellbare Umweltschäden die bewusst in Kauf genommenen Folgen von Kriegen und bewaffneten Konflikten. 

Das war das Thema bei einer Veranstaltung des Vereins PEGAH e.V. in Zusammenarbeit mit IPPNW Solingen und INFOE e. V. am 7.11.15 in Wuppertal

Hier das Referat von Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW, in dem er einen Überblick über verschiedene Formen der Umweltzerstörung durch Krieg und Rüstung gibt.




Angelika Claußen von der IPPNW stellt die Gefahren dar, die von der Anwendung von Uranmunition vor allem auch für Zivilisten ausgeht und fordert deren Ächtung.




Wolfgang Lohberg von Greenpeace berichtet von den Bemühungen, die Schädigung der Umwelt durch Krieg mit Bestimmungen des Völkerrechts einzugrenzen.