Atomwaffen abschaffen

Auch über 60 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki ist die Menschheit von tausenden von Atomwaffen bedroht. In über 2000 Atomwaffentest wurden seither diese schrecklichen Waffen immer weiter entwickelt. Auch in der Bundesrepublik lagern nach wie vor us-amerikanische Atomwaffen in Büchel, zum Einsatz durch die Bundesluftwaffe bestimmt. 1996 hat der Internationale Gerichtshof in Den Haag folgende Feststellung getroffen: „Eine Androhung oder Anwendung von Gewalt mittels Atomwaffen, die im Widerspruch zu Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen steht und alle Forderungen in Artikel 51 nicht erfüllt, ist unrechtmäßig“ Doch heute arbeitete man in den USA an neuen sog. Mini-Nukes, entwickeln immer neue Staaten Atomwaffen. Die DFG-VK fordert den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland mit dem Ziel einer atomwaffenfreien Zone in Europa sowie das aktive Eintreten unserer Regierung für eine Konvention zu Ächtung aller Atomwaffen. Wir unterstützen die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" des Trägerkreises „Atomwaffen abschaffen“.

aktuell:


20 Tage gegen 20 Atombomben - Aktionspräsenz

In Büchel lagern zwanzig Atomwaffen. Zwanzig Wochen vom 26. März bis zum 9. August werden Gruppen vor Ort mit ihren jeweiligen Symbolen Mahnwache halten oder gewaltfreie Aktionen durchführen. Vor der Heimreise werden die künstlerischen, friedens- oder frauenpolitischen, religiösen wie nichtreligiösen Symbole auf einem Grundstück beim Kreisel zum Fliegerhorst nahe der Bundesstraße dauerhaft und gut sichtbar aufgestellt werden. Auf diese Weise entsteht ein dauerhafter Friedenswiese. Mehr zu den Aktionen in Büchel unter http://www.atomwaffenfrei.de/aktiv-werden/buechel.html#c1190





Neue Atomwaffen nach Büchel

Der Beitrag des ZDF-Magazins Frontal21 vom 22.9. hat weite Teile der Öffentlichkeit aufgeweckt: Das Magazin berichtete von der bevorstehenden Modernisierung der in Büchel stationierten US-Atombomben und deckte die schäbige Rolle der Bundesregierung bei dieser Aktion auf.
Auch wenn der im Beitrag erweckte Eindrukc, der Austausch der Bomben stehe unmittelbar bevor, wohl so nicht richtig ist, laufen offenbar die Vorbereitungen bereits jetzt an. Die neuen Waffen werden für 2020 erwartet. Bis dahin ist noch Zeit, gegen die Umrüstung aktiv zu werden. Ein Möglichkeit ist die Demonstartion und Menschenkette am 3. Oktober in Kalkar. Auch die in Büchel stationierten Tornado-Bomber werden von der Luftwaffen-Kommandozentrale in Kalkar aus kommandiert. Mehr zur Demo in Kalkar findet man hier: www.demo-kalkar.de

Hier der sehenswertre ZDF-Beitrag:
http://www.zdf.de/frontal-21/stationierung-neuer-us-atomwaffen-in-deutschl
and-russland-beklagt-verletzung-des-atomwaffensperrvertrages-40197860.html


Der Trägerkreis "Atomwafffen abschaffen" hat einen offenene Brief an Merkel u.a. formuliert, in dem ein Stop der Modernisierung und ein Abzug der Atomwaffen aus Büchel gefordert wird: Offener Brief


Aktionstag der DFG-VK 
im Rahmen von Büchel65
65 Tage gewaltfreie Blockaden
Samstag, 18. April 2015, 11 Uhr
Atomwaffenstandort Büchel


Alle Atomwaffenstaaten planen die Modernisierung ihrer Atomwaffenarsenale. Allein die USA wollen in den nächsten dreißig Jahren 1.000 Milliarden Dollar für atomare Rüstung und neue Atomwaffen ausgeben.
Dies betrifft auch die in Büchel/Eifel stationierten Atomwaffen, um sie zielgenauer zu machen – trotz des Beschlusses des deutschen Bundestages im März 2010 über den endgültigen Abzug. Damit wird die Einsatzschwelle dieser neuen Generation von Atomwaffen sinken.
Im Mai findet in New York die Überprüfungskonferenz zum nuklearen Nichtverbreitungsvertrag statt. Dort soll nach dem Willen der Zivilgesellschaft über einen Verbotsvertrag verhandelt werden.

Die Uhr tickt. Jetzt ist die Zeit zu handeln!
Beteiligt euch an Büchel65!
Am 5. Jahrestag des fraktionsübergreifenden Bundestagsbeschluss startet am 26. März 2015 Büchel65. Viele unterschiedliche Gruppen werden bis zum Ende der Überprüfungskonferenz in New York Ende Mai jeweils für einen Tag die Zufahrt(en) zum Fliegerhorst und Atomwaffenlager in Büchel zu blockieren.
Damit werden wir den Druck erhöhen, damit die Bundesregierung den Modernisierungsplänen widerspricht, sich für einen Abzug der Atomwaffen aus Büchel einsetzt und in New York mit Nachdruck ein verbindliches Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen weltweit forciert.

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ruft vor diesem Hintergrund Mitglieder und Freunde zu einem unterstützenden Aktionstag im Rahmen von Büchel65 auf:
18. April 2015, 11 Uhr: Haupttor des Fliegerhorstes Büchel.
Bitte bringt Eure Musikinstrumente mit oder beteiligt euch mit weiteren Kulturbeiträgen!
Die Anreise ist u.a. aus Dortmund, Köln, Mainz, Trier, Mannheim und Stuttgart geplant.
Hier der Flyer

Zur Anreise aus NRW bilden wir Fahrgemeinschaften. Wir fahren um 8:00 Uhr in Dortmund los und kommen gegen Abend wieder zurück. Bitte meldet Euch bis zum 12.4. in der DFG-VK Landesgeschäftsstelle an, möglichst per E-Mail dfg-vk.nrw@t-online.de 



Atomanlagen und Atomwaffen - zwei dunkle Seiten derselben Medaille /

Gemeinsame Wege gegen nukleare Bedrohungen

16. November 2013, Duisburg, 14.00 – 19.00 Uhr
Tagungsort: Internationales Zentrum Duisburg, Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg

Auf einer gut besuchten Tagung in Duisburg diskutierten Aktive aus Umwelt und Friedensbewegung über aktuelle Entwicklungen im Bereich der zivilen und militärischen Nutzung der Atomkraft. Eingeladen hatten die DFG-VK NRW und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) in Kooperation mit der Rosa Luxemburg-Stiftung und der Bertha von Suttner-Stiftung. Viel Einigkeit herrrscht im Blick auf die Notwendigkeit, in Zukunft stärker zusamenzuarbeiten und die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Atomanlagen und Atomwaffen mehr in die Öffentlichkeit zu tragen. Hier unser Bericht.

Tagung2 Tagung1

Hier veröffentlichen wir in den nächsten Tagen die Videomitschnitte der Referate.

Regina Hagen: "Keine Modernisierung - Atomwaffen bei uns und weltweit abschaffen"
 
Auch das Referat von Günther Wippel, "Uranabbau aus Sicht der Menschenrechts- und
Umweltbewegung"
ist hier als Video anzuschauen.

Der WDR brachte in seiner Lokalzeit Duisburg einen kurzen Bericht (ab Minute12:20):

zweiseiten
ReferentInnen:
Regina Hagen (Darmstadt, Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“)
Günter Wippel (Freiburg, Widerstand gegen Uranabbau),
Kazuhiko Kobayashi (Tokio)
u. a.
Die sogenannte zivile und die militärische Nutzung der Atomkraft sind eng miteinander verbunden und stellen die beiden dunklen Seiten derselben Medaille dar. Die Veranstaltung will den Zusammenhang dieser beiden Bedrohungen thematisieren und aktuelle gemeinsame Aktionsansätze der Anti-Atomkraft-Bewegung und der Anti-Atomwaffenbewegung diskutieren und weiterentwickeln. Hier der Flyer mit Anmeldungsabschnitt

Aktuell berichtete der Spiegel über die geplante Modernisierung der in Deutschland stationierten Atombomben:
USA machen Alt-Atombombe zu Allzweckwaffe
Und bei Sat1 wurde auf die Nähe der Waffen zu NRW verwiesen.


Selbstanzeige des Landesgeschäftsführes der Deutschen Friedensgesellschaft

wegen Aufruf zur Blockade des Atomwaffenstützpunktes Büchel

Der Geschäftsführer des in Dortmund ansässigen Landesverbandes der Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) NRW hat sich in dieser Woche bei der Staatsanwaltschaft Koblenz selbst angezeigt, weil er den Aufruf zur Musikblockade und Happening am Atomwaffenlager Büchel am 11. und 12. August 2013 „Abrüstungsinstrumente - Rhythm beats bombs“ unterzeichnet hat. „Ich schließe mich damit dem Protest gegen das Verfahren gegen den Friedensaktivisten Hermann Theisen an, der eine Strafe von 600 Euro wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten (Nötigung) zahlen soll.“ erläuterte Joachim Schramm seinen Schritt. „Nicht der Aufruf zur Blockade ist aus meiner Sicht strafbar, sondern die Stationierung dieser einsatzbereiten Massenvernichtungswaffen nur 150 km von Dortmund und dem ganzen Ruhrgebiet entfernt.
Insgesamt haben über 30 Personen Selbstanzeige eingereicht. „Wir erwarten mit der Abgabe der Anzeigen auch eine juristische Auseinandersetzung mit der Lagerung von Atomwaffen in Deutschland.“ so Roland Blach, Koordinator der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“. „Unsere Solidarisierung zielt auf die Einstellung des Verfahrens gegen Hermann Theisen.“ erklärt Blach, der sich selbst genauso angezeigt hat wie z.B. Ärzte, Theologen und eine Bundestagsabgeordnete.
Mehr unter  www.atomwaffenfrei.de

Protestaktion in Büchel: ein bunter und phantasievoller Protest

Mit zahlreicher Teilnahme auch aus NRW fand von Sonntag Mittag bis Montag dei 24-stündige Blockadeaktion des Atomwaffenstützpunktes Büchel statt. Alte und junge Atomwaffengegner demonstrierten in der Eifel gegen die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen und machten den Luftwaffenstützung durch Blockade aller Tore dicht. Mit viel Musik und verschiedensten Aktionen machten sie wenige Wochen vor den Bundestagswahlen deutlich. Wir fordern die neue Bundesregieung auf, die USA zum Abzug dieser Waffen zu bewegen. Ohne Zustimmung der Bundesregierung wären die Atombomben, die nun noch mit milliardenschwerem Aufwand modernisiert werden, nicht hier!

Ein Bericht des SWR-Fernsehens:

24-Stunden-Protest gegen Atomwaffen

Die DFG-VK war mit vielen Aktiven bei den Protesten dabei:

büchel Büchel
Büchel Büchel
Büchel Büchel



Am 11. August auf nach Büchel: Rhythm beats Bombs!

Wir rufen auf, zur Sitzblockade an den Toren des Atomwaffenstandortes in Büchel zu kommen. Warum? Es gibt seit Jahren einen kompletten Stillstand der atomaren Abrüstung. Wir sitzen jedoch weltweit noch auf fast 20 000 Atomwaffen mit genügend Sprengkraft, um unseren Planeten 20 Mal zu vernichten. Auch in Deutschland gibt es einenatom letzten verbliebenen Stationierungsort. In Büchel in der Eifel lagern geschätzte 20 US-Atombomben. In einem parteiübergreifenden Beschluss des Bundestags vom 26. März 2010 wird die Absicht der Bundesregierung bekräftigt, den Abzug dieser Atombomben aktiv zu verfolgen. Stattdessen wird nun die Betriebsdauer der Bomben sogar verlängert. Zu diesem Zweck sollen sie laut Beschluss der NATO vom Mai 2012 modernisiert werden. Für uns steht Büchel symbolisch und praktisch für die gescheiterte Politik, die den mehrheitlichen Wunsch der Menschen nach einer atomwaffenfreien Welt missachtet.
Rhythm beats Bombs
Wir rufen zur Blockade am letzten deutschen Atomwaffenstandort in Büchel auf. Diese wird nicht nur eine einfache Sitzblockade sein, sondern wir wollen kurz vor der Bundestagswahl ein soundstarkes Zeichen für die Abrüstung setzen, indem Gruppen und einzelne Menschen Musik machen, singen, sprechen oder schweigen für eine atomwaffenfreie Welt. Wir rufen MusikerInnen auf, bei der Blockade mitzumachen – a capella, unplugged oder mit kleiner Anlage. So setzen wir unsere eigenen »Abrüstungsinstrumente« ein und machen am 11./12. August für 24 Stunden die Tore vom Atomwaffenstandort dicht. Hier der gesamte Aufruf

Zur Unterstützung der Blockadeaktion findet am 11. August eine Kundgebung vor dem Haupttor des Stützpunktes statt. Zu dieser Kundgebung fahren

Busse auch aus dem Ruhrgebiet
:
Bus aus Dortmund über Bochum und Hagen: Preis 15,- Euro, erm. 10,- Euro
Abfahrt Dortmund: 06:30 Uhr Busbahnhof
Bochum: 07:00 Uhr Hauptbahnhof
Hagen: 07:30 Uhr Busbahnhof (Jobcenter)
Rückfahrt ca. 17:00 Uhr
Anmeldung/Tickets: Dotmund: Willi Hoffmeister, 0171/5719486, willi.hoffmeister@gmx.de;
Hagen: Ruth Sauerwein, 02331-52682, rsauerwein@blue-cable.de

Bus aus Duisburg über Essen: Preis 12,- Euro, erm. 6,- Euro
Abfahrt Duisburg: 07:30 Uhr Busbahnhof
Essen: 08:00 Uhr Hauptbahnhof (Südseite)
Rückfahrt ca. 18:00 Uhr
Anmeldung: Duisburg: Inge Holzinger, 0203/376566, Bernd Funke, 0203/7391298;
Essen: einfach den Fahrpreis überweisen auf: Bingöllü - Santanderbank - Konto: 2157744400 - BLZ: 50033300 - Stichwort: BÜCHEL-Fahrt (bitte auch Mobilfunknummer und/oder Email-Adresse angeben)

Für Fahrten aus anderen Regionen gibt es hier eine Mitfahrerbörse: http://www.atomwaffenfrei.de/aktiv-werden/buechel/mitfahrboerse.html


Info- und Mobilisierungveranstaltungen:
Dortmund: Dienstag, 9. Juli, 19 Uhr, Taranta Babu (Humboldtstr./Amalienstr.), mit Joachim Schramm (DFG-VK NRW)
Köln: Donnerstag, 18. Juli, 19 Uhr, Allerweltshaus, (Körnerstr. 77-79) mit Elke Koller (Friedensaktivistin aus Büchel)


Korea-Kriese: Zurück zum Verhandlungstisch!

Die sich zuspitzende Krise auf der koreanischen Halbinsel löst bei vielen Menschen Sorgen und Ängste aus. Droht uns ein regionaler Atomkrieg mit unabsehbaren Folgen? Wie können deeskalierende Schritte eingeleitet werden? Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", in der auch die DFG-VK mitarbeitet, hat mit unserem internationalen Partner ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) die weltweite Petition "Verhindern Sie eine nukleare Katastrophe: zurück an den Verhandlungstisch!" an die Staats- und Regierungschefs von Nord- und Südkorea, den USA, Russland, China und Japan gestartet. In kürzester Zeit wurde sie bereits 1000 mal unterzeichnet. Die Krise zeigt: Nur ein globales Verbot von Atomwaffen würde das Überleben unseres Planeten sichern.
Hier kann man die Petition unterzeichnen:


Ostermarsch Rhein/Ruhr

"Unweit von NRW, einer der am dichtest besiedelten Regionen Europas, lagern US-Atomwaffen
im niederländischen Volkel, im belgischen Kleine Brogel und in Büchel in
Rheinland-Pfalz. (...)  Im nordrhein-westfälischen Gronau betreibt die Urenco eine Urananreicherungsanlage,
die neben zivilem Material auch in der Lage ist, bombenfähiges Material zu erzeugen. Zu all
dem sagen wir nein. Wir fordern den Abzug und die Vernichtung der Atombomben als
notwendigen Schritt hin zu einer atomwaffenfreien Welt. Wir fordern die Stillegung von
Urenco als Teil einer konsequenten Umsetzung der Energiewende." So hieß es im Aufruf zum diesjährigen Ostermarsch Rhein/Ruhr, dessen Abschluss in Dortmund unter der Überschrift stnd: "atomfaffenfrei.jetzt"
Dort sprach zum Thema Martin Hinrichs (Ban All Nukes generation (BANg)):


Ebenfalls als Video die Rede von Benjamin Paaßen (IPPNW) in Dortmund zum Thema "Uranmunition ächten - Uranfabrik Gronau schließen"

"Zwei Jahre Fukushima: Atomanlagen abschalten! Urananreicherung in die Zange nehmen!"

Zum 2. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima findet auch in NRW am 9. März eine Großdemonstration statt. "Zwei Jahre Fukushima: Atomanlagen abschalten! Urananreicherung in die Zange nehmen!" ist das Motto. An der Urananreicherungsanlage in Gronau wird auch der Zusammenhang zur militärischen Nutzung der Atomkraft aufgezeigt: "Die Urananreicherung ist zudem eine militärisch äußerst gefährliche Technologie, die zur Produktion von Atomwaffen unverzichtbar ist. Abgereichertes Uran wird in panzerbrechender Munition verwandt und verseuchte z.B. im Irak ganze Landstriche. Urananreicherung muss verboten werden!" Auch die DFG-VK NRW ruft zu der Demonstration auf.
Den Aufruf zu der Demonstration und aktuelle Hinweise zur Bahn- und Busanreise findet man hier

In der ARD lief vor wenigen Wochen ein aufrüttelnder Film, der die Folgen des Einsatzes von Uranmunition vor allem für die Zivilbevölkerung drastisch vor Augen führte. Uranmunition - das strahlende Vermächtnis


Aktionen 2012:


67. Jahrestag der Atombombenabwürfe am 6. und 9. August

Im August 1945 warfen die USA über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki eine Atombombe ab. Über 60.000 Menschen wurden durch die Explosionen getötet. Hunderttausende starben später infolge ihrer Verletzungen und der Strahlenbelastung. Bundesweit wird um den 6. bis 9. August, den Jahrestagen der Bombardierungen Hiroshimas und Nagasakis in unzähligen Veranstaltungen der Opfer dieser unfassbaren Katastrophe gedacht. Auch in NRW gibt es eine Anzahl von Aktion. In Köln spricht der Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW, Joachim Schramm. Weitere Termine von Veranstaltungen z.B. in Dortmund, Bonn, Nottuln u. m. findet man hier:



Die DFG-VK NRW bei der Internationalen Fahrradaktion gegen Atomwaffen

Am Pfingstmontag erreichte die Fahrradaktion gegen Atomwaffen NRW. In Erftstadt wurde übernachtet, dann ging es weiter nach Mönchengladbach und nach Nettetal. Mit dabei DFG-VK Aktive aus Köln, Neuss und auch der Landesgeschäftsführer Joachim Schramm. Am Mittwoch überquerten die Radler die niederländische Grenze und fuhren in Richtung Volkel, dem niederländischen Atomwaffenstandort. Dort wurde im Rahmen eines Aktionstages am Donnerstag zusammen mit niederländischen Friedensfreunden ein Kunstobjekt gegen Atomwaffen - "Nuclear grass" vor der Zufahrt zu dem Fliegerhorst ausgebreitet.

köln fahnen
grass tor



17. Mai - 4. Juni 2012: Internationale Fahrradaktion gegen Atomwaffen  - auch durch NRW

Mit einer Fahrradtour vor und nach dem NATO-Gipfel in Chicago werden Friedensaktivisten aus mehreren Ländern aktiv und kreativ für Atomwaffenfreiheit eintreten. Sie radeln in drei Abschnitten zum Oberkommando der US-Streitkräfte (EUCOM) in Stuttgart-Vaihingen, dann zu drei Atomwaffenstandorten (Büchel/Deutschland, Volker/Niederlande, Kleine Brogel/Belgien) sowie nach Brüssel zum NATO-Hauptquartier.rad
Die Friedensradtour ist eine Aktion im Rahmen der neuen Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ mit folgenden Kernforderungen: Verbot und Vernichtung aller Atomwaffen weltweit, keine Modernisierung von Atomwaffen und Abzug der Atomwaffen aus Deutschland.
Ein Abzug der US-Atomwaffen und die Beendigung der nuklearen Teilhabe in der NATO wären erste Schritte zu einer atomwaffenfreien Welt. Jetzt muss damit angefangen werden.

Unter http://atomwaffenfrei.wordpress.com/ gibt es aktuelle Berichte von der Tour.
Mehr Infos auch unter http://www.atomwaffenfrei.de/aktiv-werden/fahrradaktion.html

Vom 28.5. bis zum 30.5. rollt die Radaktion durch den Westzipfel von NRW:

Hier die Rastpunkte und Veranstaltungen in unserer Region:
Pfingstmontag, 28.05.:
8:00 Start in Schleiden
10:00 – 10:30 Pause in Mechernich
14:30 - 15:00 Fliegerhorst Nörvenich
17:00 Begrüßung Erftstadt-Lechenich, auf dem Markt
Ab 19:00 Begrüßung durch Bürgermeister von Erftstadt und Abendprogramm, u.a mit Andreas Zumach, im Pfarrzentrum St. Kilian

Dienstag, 29.05.:
8:45 Start in Erftstadt
10:00 - 10:30 kleine Pause in Bergheim, Chaunyring in Höhe Stadtgarten
11:45 – 12:15 kleine Pause in Grevenbroich
15:00 – 16:00 Mittagessen und Begrüßung durch Friedensforum in Mönchengladbach im TAK, Rudolfstrasse 7
        (um 12:30 Treffen Mönchengladbacher Radler am TAK um die Hauptgruppe in Gierrath abzuholen)
19:00 Ankunft Nettetal

Am folgenden Tag geht es dann von Nettetal in die Niederlande, wo bei Uden US-Atombomben im Stützpunkt Volkel lagern. Am Donnerstag dort Aktionstag : 12:00 - 14:00 Uhr öffentliche Diskussion am Infozentrum Fliegerhorst mit deutschen (Andreas Zumach, Wolfgang Schlupp-Hauck, Joachim Schramm) und niederländischen Teilnehmern, 14:00 - 16:00 Uhr Geländeumrundung und Fahrt durch Uden.

MitradlerInnen für eine Tag oder auch länger werden gesucht. Die Radler freuen sich auch, wenn sie an den Rastpunkten von Unterstützern begrüßt werden. Kontakt und Infos in NRW: dfg-vk.nrw@t-online.de

Hier der Flyer der Radaktion



25. Juni 2011: Aktionstag gegen Atomwaffen

Der 25. Juni ist der globale Aktionstag für die Abschaffung von Atomwaffen! Die „offiziellen“ Atomwaffenstaaten (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China) treffen sich am 29. und 30. Juni in Paris. Wie im letzten Jahr ruft die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, ICAN, zu einem globalen Aktionstag auf, und zwar im Vorfeld dieses Treffens. So soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass immer noch keine Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen aufgenommen wurden. Weltweit werden am 25. Juni 2011 Gruppen aktiv mit Flashmobs, Online-Aktionen, Protesten und Mahnwachen, Picknicks, Infoständen, Graffiti-Aktionen und vielem mehr. Die Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei", an der sich auch die DFG-VK beteiligt, schlägt folgende Aktion vor:
„Million Please“: Die wahrscheinlich längste Videokette der Welt. Eine Gruppe von Schulkindern im japanischen Hiroshima hat vor etwa einem halben Jahr mit einem Video begonnen. Es ist an die neun Staaten adressiert, die noch im Besitz von Atomwaffen sind. Menschen überall auf der Welt werden gebeten, auf der Website millionpleas.com ein 2- Sekunden-Video von sich selbst zu zeigen, wobei sie das Wort “please“ (bitte) formulieren. Wir regen an, mit einem Laptop und Webcam auf die Straße zu gehen oder dahin, wo viele Leute sind, und einfach Menschen aufzufordern, das Wort „please“ vor der Kamera zu sagen. Danach können die Beteiligten ihren Videobeitrag auf der Webseite anschauen und über Facebook oder Twitter anderen FreundInnen davon erzählen, so dass es zu eine „Kettenreaktion“ kommt. Infos zu der Aktion, zu Materialien und zu Hintergründen in diesen Tagen auf www.atomwaffenfrei.de


Anti-Atom-Demos 28. Mai 2011

"Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in etwa 20 Städten bundesweit statt. Wir wollen mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen."  
So heißt es in dem Aufruf, den auch die DFG-VK NRW unterstützt. Leider fehlt dieses Mal der Zusammenhang zwischen ziviler und militärischer Nutzung der Atomenergie.
In NRW finden Demonstrationen statt in Bonn, Essen und Münster

In Bonn sprache Joachim Schramm, Landesgeschäfstführer der DFG-VK NRW


Ostermarsch Gronau: Atomwafffen abschaffen - Atomkraftwerke abschalten"

OMA GronauBei der am Ostermontag stattfindenden Demo an der Urananreicherungsanlage in Gronau (Foto) war auch die Friedensbewegung deutlich präsent. Bei der Abschlusskundegebung sprach der DFG-VK Landesgeschäftsführer Joachim Schramm als Vertreter des Ostermarsches Rhein/Ruhr.

Hier die Rede von Joachim Schramm (pdf)







Infos/Materialen:

  • Faltblatt "Atomwaffen abschaffen" aus der Reihe "Schritte zur Abrüstung"
  • Basisset "Völkerechtswall gegen Atomwaffen"

Referenten

Felix Oekentorp