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Landesverband NRW der DFG-VK

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Archiv für September 2026

27. September 2026 von Joachim Schramm

DGB-Demo 26.9. in Essen

„Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“

„Der deutsche Verteidigungshaushalt und verteidigungsrelevante Infrastrukturausgaben dürfen nicht an der willkürlichen Fünf-Prozent-Zielvorgabe der NATO festgemacht werden und dürfen keinesfalls zu Kürzungen bei sozialer Sicherung, Bildung, öffentlicher Daseinsvorsorge (…) führen“ So stand es im Aufruf des DGB zum diesjährigen Antikriegstag. Leider fand sich nichts zu diesem augenfälligen Zusammenhang von Aufrüstung und Sozialabbau im Aufruf zum bundesweiten Aktionstag des DGB am 26.9. Dem wollten wir etwas entgegensetzen und führten – mit Zustimmung des DGB NRW – am Rande der Demo in Essen unserer Anti-Rüstungs-Song „Ja, ja jetzt wird alles in die Rüstung gesteckt“ auf. Masken von Merz, Klingbeil und Pistorius führten ein Tänzchen aus Freude über die Aufrüstungspolitik auf, bis sie mit lautem Geschrei vom Platz gejagt wurden. „Ja, ja jetzt wird alles ins Soziale gesteckt“ hieß es zum Schluss. Die Aktion stieß bei den Demonstrierenden auf viel Anklang. Im Demozug fielen mehrere Transparente von Gewerkschaftsgliederungen auf, die ebenfalls den Zusammenhang zwischen Sozialabbau und Rüstung herstellten. Wir hoffen, dass die Diskussion darum innerhalb der Gewerkschaften weitergeht und zu entsprechenden Positionierungen führt. „Kanonen oder Butter“ – wir sind für Butter!

Zum Vergrößern anklicken!

Hier der Flyer zur Aktion ……..

14. September 2026 von Joachim Schramm

„Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!“, 3. Oktober, Berlin+Stuttgart

Zwischen 15. und 20.0000 Menschen demonstrierten am 3. Oktober in Berlin gegen Hochrüstung und Wehrpflicht, 15.000 waren es auch in Stuttgart. Zusammen mit den 20.000 jungen Leuten bei der Konzertkundgebung am Vortag in Berlin ein eindrucksvolles Friedenswochenende!

Hier ein Bericht im Neuen Deutschland: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202932.aufruestung-und-militarisierung-friedensdemos-in-berlin-und-stuttgart-zukunft-statt-krieg.html

„Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine dauert seit mehr als vier Jahren an. Er hat unzählige Menschen das Leben gekostet, Millionen zur Flucht gezwungen und weite Teile des Landes zerstört. Die Verantwortung Russlands für diesen Angriffskrieg muss klar benannt werden.
Gleichzeitig sehen wir mit Sorge, dass die Antwort der Bundesregierung und anderer NATO-Staaten immer stärker in militärischer Aufrüstung, Abschreckung und der Vorbereitung auf einen möglichen Krieg besteht. Die Gefahr einer weiteren Eskalation bis hin zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen NATO und Russland darf nicht ausgeblendet werden.
Wir wenden uns gegen die Vorstellung, Frieden könne durch immer mehr Waffen und immer höhere Militärausgaben geschaffen werden. Sicherheit kann dauerhaft nur gemeinsam entstehen. Wir brauchen neue Initiativen für Diplomatie, Rüstungskontrolle und Abrüstung sowie eine europäische Friedensordnung, die die Sicherheitsinteressen aller Menschen berücksichtigt.
Völkerrecht und Menschenrechte sind dabei universell. Sie gelten in der Ukraine genauso wie in Russland, Gaza, Israel, dem Iran oder an jedem anderen Ort. Völkerrechtsverletzungen müssen unabhängig davon kritisiert werden, welcher Staat oder welches Bündnis für sie verantwortlich ist. Glaubwürdige Friedenspolitik darf dabei keine Doppelstandards kennen.“
So beginnt der eigene Aufruf der DFG-VK zu zwei bundesweiten Demos am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart. Die Forderungen der Demos lauten, die von einem breiten Bündnis getragen werden, lauten:

  • Schluss mit Hochrüstung, Kriegswirtschaft und Sozialabbau!
  • Keine Erstschlagwaffen!
  • Nein zur Wehrpflicht und anderen Zwangsdiensten!

Hier der ganze Aufruf der DFG-VK zu den Demos auf: https://dfg-vk.de/3-oktober/
Aus einzelnen Städten in NRW fahren Busse oder werden Bahnreisen organisiert:

nach Berlin:
– aus Bielefeld fähtrt ein Bus: https://bielefelder-friedensini.de/
– aus Essen wird eine gemeinsame Zuganreise organisiert. Anmeldung: ulrich.indersmitten@web.de
– aus Nottuln wird eine gemeinsame Zuganreise organisiert. Anmeldung: info@fi-nottuln.de
– aus Wuppertal wird eine gemeinsame Zuganreise organisiert. Anmedlung: dr.martin.fritsch@web.de.

nach Stuttgart:
– aus Köln fährt ein Bus: https://www.friedenkoeln.de/?p=19799

Weitere Mitfahrmöglichkeiten auf der Demo-Homepage https://friedensdemo0310.org/mitfahrmoeglichkeiten/

10. September 2026 von Joachim Schramm

Nein zum Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“! 10./17. Oktober

Atomkrieg über Europa: Dieses Szenario übt die NATO im Herbst dieses Jahres. Die Bundeswehr will Mitte Oktober 2026 im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut üben, die in Büchel lagernden Atombomben an Tornado-Kampfjets zu montieren und sie in den Einsatzzielen abzuwerfen. Das Manöver findet europaweit mit Beteiligung der USA, aller NATO-Staaten der „nuklearen Teilhabe“ und weiterer NATO-Staaten statt.

Das Atomkriegsmanöver dokumentiert in erschreckender Weise die Bereitschaft der NATO und der Bundesregierung, im „Ernstfall“ einen Atomkrieg zu führen, der zumindest ganz Europa vernichten würde. Alle Atommächte rüsten gegenwärtig nuklear auf und „modernisieren“ ihre Arsenale, in 2025 für insgesamt ca. 119 Mrd. US-Dollar (USA: 69,2 Mrd.). In Büchel wird die neue B61-12-Atombombe stationiert, die endfluggesteuert noch treffgenauer eingesetzt werden kann. Dafür wurden für rund 10 Milliarden Euro 35 neue Tarnkappen-Atombomber vom Typ F‑35 von den USA gekauft. Die derzeitigen Trägersysteme – die Tornado-Kampfjets – werden zur Zeit von Nörvenich nach Büchel zurückverlegt. Der Umbau des Fliegerhorstes Büchel für über zwei Milliarden Euro ist fast abgeschlossen. Nörvenich bleibt dennoch in das Manöver involviert: die dort stationierten Eurofighter waren schon mehrfach an „Steadfast Noon“ beteiligt.

Gegen das Atomkriegsmanöver ruft ein breites Bündnis zum Protest auf am 10. Oktober in Büchel und am 17. Oktober in Nörvenich.

Wir fordern vom deutschen Bundestag und der Bundesregierung:
– Absage der Beteiligung der Bundeswehr am Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“
– Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und Beendigung der „nuklearen Teilhabe“
– Keine neuen europäischen Atomwaffen-Kooperationen
– Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag
– Eintreten für ernsthafte Verhandlungen über vollständige nukleare Abrüstung

Kommt zur Protest-Mahnwache am 10. Oktober nach Büchel und zur Demonstration am 17. Oktober nach Nörvenich! Wir treffen uns jeweils zur Symbolzeit um „Fünf vor Zwölf“!

In Büchel ist der Kreisel vor dem Atomwaffenlager der Treffpunkt.
Hier gibt es eine Mitfahrbörse nach Büchel: https://fahrpool.com/event/174a610937

In Nörvenich beginnt die Demonstration am Kriegsflugplatz und zieht von dort zur Kundgebung am Schlossplatz (ca. 13.30–15 Uhr). Ein Bus Shuttle von Düren Hbf nach Nörvenich steht zur Verfügung.

Den Aufruf mit allen Unterstützern sowie weitere Infos unter https://www.atomwaffenfrei.de/protest-gegen-steadfast-noon-2026-jetzt-unterstuetzen/

9. September 2026 von Joachim Schramm

Schulstreik und KDV-Info

Weiterhin steht die Planung der Bundesregierung im Raum, die Wehrpflicht wieder zu aktivieren, wenn sich nicht genug Freiwillige zur Bundeswehr melden. Vor einigen Wochen wurden schon die Sozialverbände angefragt, ob sie für die dann verweigernden jungen Männer wieder Zivilsdienstplätze anbieten würden. Gegen die Wehrpflicht gehen seit Ende letzten Jahres Schülerinnen und Schüler bei Schulstreikaktionen zu zehntausenden auf die Straße. Am 25. September ist es wieder so weit. Bundesweit wird wieder gegen die Wehrpflicht gestreikt und demonstriert https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/streikende-stdte

Die DFG-VK Ortsgruppen unterstützen die Aktionen in vielen Städten. Davor und danach gibt es Veranstaltungen von DFG-VK Gruppen zur Information über die Kriegsdienstverweigerung:

18.9. in Oberhausen: „Ich hab kein Bock auf Krieg“. Information zur Kriegsdienstverweigerung, anschließend Party mit „Butterwegge“, ab 18 Uhr, Jugend- und Kulturzentrum Emscherdamm. DFG-VK Oberhausen u.a..Hier der Flyer ….

29.9. in Hagen: Informationen zur Kriegsdienstverweigerung, 19 Uhr. Parteibüro der LINKEN Hagen, Boeler Straße 14. DFG-VK Witten-Hagen. Mehr unter https://witten-hagen.dfg-vk.de/

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Anti-Atomwaffen Demo in Nörvenich, 17.10.


2.Oktober Berlin: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht! Bericht und Fotos hier …


Friedensdemos 3. Oktober, Berlin+Stuttgart, Bericht und Foto


Petition unterschreiben!


Protest gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands – hier!


Iran-Krieg stoppen!


Fragebogen zum Kriegsdienst. Was tun?


Neue Bundeswehr-Termine in NRW


Nein zu Bundeswehr-Gesetz in NRW!


WDR5: Schule ohne Bundeswehr


Online-Veröffentlichungen zur Geschichte der Friedensbewegung


Erklärung gegen rechte Instrumentalisierung

Friedenstüchtig statt kriegstüchtig, Herr Pistorius!


Mit rechten und rechtsoffenen Kräften ist kein Frieden zu machen!

Es gibt Postkarten und Plakate mit diesem Friedensmotiv


Schutz und Asyl für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer


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Stärkung der Friedensbildung in NRW

Krieg beginnt hier – Militärstandorte zwischen Rhein und Maas

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