Demonstration für Frieden und Abrüstung am 3. Oktober 2019 in Kalkar / 28. September Tagung in Essen

NATO und Bundesluftwaffe haben den nordhein-westfälischen Niederrhein in den letzten Jahren umfassend militarisiert. Das Zentrum Luftoperationen und das Combined Air Operation Centre (CAOC) am Doppelstandort Kalkar und Uedem ist neben Stuttgart und Ramstein die dritte zentrale US- / NATO- Drehscheibe auf deutschem Boden für einen möglichen Luftkrieg in Europa. NATO- Militärs halten ihn für gewinnbar!

Bereits jetzt werden von Kalkar/Uedem aus die Kriegsoperationen der Bundesluftwaffe gesteuert, wie in Afghanistan, Syrien oder in Mali. Auch in der Konfrontation mit Russland spielt die Einrichtung in Kalkar eine zentrale Rolle. Im Fall einer Zuspitzung dieses Konfliktes bergen diese Aktivitäten die Gefahr, dass Kalkar und unser ganzes Land als deren Ausgangspunkt selbst zur Zielscheibe werden.

Militär ist durch die Hochrüstung schon jetzt ein enormer Naturzerstörer auch ohne Krieg. Eine Eskalation der Spannungen zerstört noch mehr Umwelt und Naturschätze u.a. durch die vielen Manöver von NATO und Bundeswehr. Außerdem muss die unglaubliche Verschwendung der finanziellen Mittel beendet werden und in dringend benötigte soziale Maßnahmen und andere wichtige gesellschaftliche Projekte umgelenkt werden.

Wir rufen auf zur Demonstration am 3. Oktober. Busse fahren aus mehreren Städten an Rhein und Ruhr.

Mehr Infos unter http://demo-kalkar.de

Selbst der Einsatz von Atomwaffen gehört zum Szenario, das die Strategen in Kalkar konkret planen. Nicht zuletzt in der vom 8.-10. Oktober 2019 in Essen geplanten Konferenz unter dem Titel: „Die NATO fit machen für zukünftige Kriegseinsätze mit allen Waffengattungen“ wird das sichtbar. Sie wird durch das ebenfalls in Kalkar beheimatete ‚Joint Air Power Competence Centre‘, kurz JAPCC ausgerichtet.

Dieser NATO-Konferenz setzen wir am 28. September in Essen eine Friedenskonferenz entgegen:

Mit bekannten und kompetenten Referent*innen wollen wir Friedensperspektiven statt Kriegsplanungen darstellen. Mit dabei MdB Kathirn Vogler, Peter Brandt, Heiner Lauterbach, MdB Andrej Hunko, Angelika Claußen, Michael Müller u.a.
Mehr Infos und Anmeldung unter www.friedensperspektiven.de

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