Ostermarsch 2017

Die ersten beiden Tage des Ostermarsches hein/Ruhr liegen hinter uns, ca. 1200 Menschen haben bisher an den Aktionen teilgenommen. In Gonau versammelten sich an karfreitag noch ienmal 250 menschen zu eienm ostermarsch an der Urananreicherungsanlage dort.

Hier Videos und Presseberichte:

Sevim Dagdelen, MdB Die LINKE am Ostersamstag in Düsseldorf



Michael Schulze von Glaßer, Bundesgeschäftsführer der DFG-VK am Ostersonntag in Bochum:



Lühr Henken, Bundesauschuss Friedensratschlag, am Ostermontag in Dortmund:



Medien
WDR: Ostermärsche für eine Welt ohne Krieg: http://www1.wdr.de/nachrichten/ostern-frieden-marsch-demonstration-100.html


"Tagtäglich werden uns Bilder von Kriegen in aller Welt gezeigt – und man will uns glauben machen, dass unsere Welt durch noch mehr Militär, durch noch mehr Krieg sicher werden soll. Das vertritt auch die Regierung unseres Landes, wenn sie den Rüstungsetat in den nächsten Jahren nahezu verdoppeln will und Auslandseinsätze der Bundeswehr in aktuell 15 Staaten zu verantworten hat, u.a. in Syrien, in Mali, in Afghanistan und bald in Litauen. Die EU, immerhin Friedensnobelpreisträger, soll unter Führung Deutschlands und Frankreichs ebenfalls aufrüsten. Unser Land wird zu einem Aufmarschgebiet im Konflikt mit Russland.
Uns aber machen die Kriegsbilder aus aller Welt immer wieder deutlich, dass tagtäglich unsere Mitmenschen, die gerne in Frieden gelebt hätten, ermordet werden, auch durch deutsche Waffen."
So beginnt der diesjährige Aufruf zum Ostermarsch Rhein/Ruhr. Er steht unter dem Motto: Nein zu Krieg und Terror! Nein zur weiteren Aufrüstung Deutschlands und der EU! Wir brauchen eine neue Politik!
Hier der ganze Text

30 bekannte Erstunterzeichner, 37 Organisationen und Initiativen sowie über 350 Einzelpersonen rufen zur Teilnahme an der Aktion an den drei Ostertagen auf.
Hier die Erstunterzeichner: Fred Ape (Liedermacher), Norbert Arndt (Gewerkschaftssekretär, Herne), Wolfgang Bergmann (Sprecher DKP Rheinland-Westfalen), Udo Buchholz (BBU Vorstandsmitglied), Marco Bülow (MdB SPD), Peter Bürger (kath. Theologe, Publizist), Tobias Damjanov (Bundessprecher DFG-VK), Georg Deventer (Vorstand Pro-Dortmund e.V.), Rainer Einenkel (Ehem. BR-Vorsitzender Opel Bochum), Jan Gildemeister (GF Arbeitsgemeinschaft Dienst f. d. Frieden / AGDF), Michael Hermund (Gewerkschaftssekretär DGB NRW), Willi Hoffmeister (Ostermarschkomitee), Thomas Keuer (Gewerkschaftssekretär, Duisburg), Berthold Keunicke (Vors. Versöhnungsbund), Otto König (IG Metall Hattingen), Marion Köster (Bezirksvorsitzende DKP Ruhr/Westfalen), Peter Köster (Bezirksvors. IG BAU MEO), Hermann Kopp (Vors. Marx-Engels-Stiftung), Günter Küsters (AG "Geopolitik und Frieden" Attac / Friedensforum Köln), Ingo Meier (Bündnis Umverteilen), Friedhelm Meyer (ev. Theologe), Birgit Naujoks (GF Flüchtlingsrat NRW), Bernhard Nolz (Pädagoginnen und Pädagogen f. d. Frieden), Felix Oekentorp (Landessprecher DFG-VK NRW), Herbert Schedlbauer (ver.di Bezirkvorstand Düsseldorf), Martin Singe (Komitee für Grundrechte und Demokratie), Peter Sturm (Liedermacher, Schauspieler), Kathrin Vogler (MdB DIE LINKE), Angelika Wagner (GF DGB Region Niederrhein)

Hier das ganze Programm, der Aufruf und die Unterstützer in unserem Flyer.





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Flyer, Buttons und Plakate können ab sofort bestellt werden beim Ostermarsch Rhein /Ruhr, c/o DFG-VK NRW, Braunschweiger Str. 22, 44145 Dortmund, 0231/818032, dfg-vk.nrw(at)t-online(Punkt)de







Verhandeln statt schießen?

Für einigen Wirbel hat ein Halbsatz im diesjährigen Aufruf zum Ostermarsch Rhein/Ruhr gesorgt. Unter der Überschrift „Unsere Vorschläge“ heißt es dort: „Verhandeln statt Schießen: Jede Minute Waffenstillstand rettet Leben: in Syrien, im Irak, in Mali und anderswo. Es muss mit allen Konfliktparteien, auch dem IS verhandelt werden. Die Waffen nieder und miteinander sprechen ist das Gebot der Stunde.“
Zu dieser Formulierung gab es aus verschiedenen Richtungen zum Teil heftige Reaktionen. So twitterte z.B. der Sprecher der grünen LAG Demokratie und Recht: „Der Ostermarsch Ruhr möchte Friedensverhandlungen mit dem IS führen. Mir fehlen die Worte.“ Aber auch aus Reihen dem Ostermarsch nahe stehender Organisationen wurde Kritik und Unverständnis geäußert, wie man denn Verhandlungen mit einer Organisation fordern könne, die sich
solcher Verbrechen schuldig gemacht hätte wie der IS.
Hier unsere Erklärung, warum wir diese Forderung des Ostermarsches richtig finden und sie unterstützen.

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