Online und auf der Straße - Aktiv trotz Corona

Zu vielen Gelegenheiten demonstrieren auch in diesen Wochen Menschen gegen aktuelle politische Fehlentwicklungen, im Netz aber auch auf der Straße. Anlass gibt es genug: Die Pläne zur Anschaffung neuer Atombomber, Uranmülltransporte durch NRW, die Not der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln und vieles mehr. Wir haben einen regelmäßigen Wochenrückblick und eine lockere Reihe von Video-Interviews zu aktuellen Anlässen gestartet.

Zum 8. Mai 2020: Interview mit Dieter Knippschild zu DFG-Mitgliedern in Widerstand
Atombomber nein!: Interview mit Regina Hagen zur aktuellen Debatte um die Atomwaffen in Deutschland

Unsere Video-Reihe in Cornazeiten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wochenrückblick

Woche 10.5. - 22.5.

- Am Mittwoch den 20.5. waren unsere Freund*innen von der Umwelt- und Anti-AKW-Bewegung aktiv. Aus Anlass der Aktionärsversammlung des Energiekonzerns Uniper demonstrierten sie am Kohlekraftwerk Datteln IV, in Düsseldorf vor der Konzernzentrale und in Münster im Hafen. Uniper und Mehrheitseigner Fortum sind auch an mehreren Atomkraftwerken in Skandinavien beteiligt.

 

- Am Dienstag den 19.5. protestierten in Düsseldorf über 60 Aktivist*innen gegen die (virtuelle) Aktionärsversammlung des Rüstungskonzern Rheinmetall. Mehr dazu auch unter unserem Themenblock "Rüstung"

 

 

- Am Samstag den 16.5. demonstrierten Menschen in Aachen unter dem Motto  "Solidarität statt Hetze" für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Corona-Situation. Sie setzten damit auch ein Zeichen gegen die bei einer anderen Demo versammelten Kritiker von Corona-Maßnahmen, an denen auch Rechte und Verschwörungstheorie-Verbreiter beteiligt waren.

 

Woche 9.5. - 15.5.

- Am Samstag den 9. Mai feierten in Köln heute in Deutschland lebende ehemaliger Bürger der Sowjetunion den Tag des Sieges über den Faschismus. "Erinnern für die Zukunft" ist ihr Motto. Die DFG-VK Köln zeigte sich solidarisch und warb für Frieden und Abrüstung. Isabel Casel hielt eine Rede

 

- Nicht in NRW sondern in Berlin demonstrierten am Montag den 11. Mai Mitglieder der "Ärzte gegen den Atomtod" (IPPNW). Anlass war eine vom Militärministerium organisierte Diskussion über die Bewaffnung von Bundeswehrdrohnen.  „Die ethischen, rechtlichen und humanitären Folgen ihres Einsatzes sind so tiefgreifend, dass wir eine breitere gesellschaftliche Debatte über den Eintritt in eine neue Form der Kampfführung brauchen,“ erklärt die in NRW beheimatete IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst,

 

 

Woche 2.5. - 8.5.

- Am Montag den 4. Mai startete in Gronau erneut ein Uranmülltransport nach Russland. Atomkraftgegner*innen protestierten in Gronau, Münster und anderen Orten entlang der Bahnstrecke mit Mahnwachen.  

 

 

- Am Freitag den 8. Mai fanden diverse kleine Aktionen zum Tag der Befreiung statt:
Köln: Hier wurde aufgerufen, Gedenkstätten im Stadtgebiet aufzusuchen und der Opfer zu gedenken: Am Deserteursdenkmal am Appelhofplatz oder am Denkmal im Park an der Rochusstraße

Münster: Mit 50 Teilnehmer*innen fand eine Gedenkveranstaltung am "Zwinger" auf der Promenade statt.

 

Aachen: Auch hier eine Mahnwache zum Tag der Befreiung.

Und auch in Dortmund waren Friedensfreunde unterwegs:

 

 

 

Woche 24.4. - 1.5.

- Am Fr., 24.4. fand der weltweite Netzstreik für Klima statt. Die DFG-VK Köln nutzte den Protesttag, um auf den Zusammenhang von Militär und Klimawandel hinzuweisen und auf die Gefahr eines Atomkrieges als zweite menscheitsbedrohende Gefahr.
https://www.friedenkoeln.de/?p=14918

Auch bei der Fotoaktion von Fridays for Future war das Thema Militär und Klimawandel präsent, hier z.B. in Witten und Aachen.

 

- Am Mo., 27.4. demonstrierten in Münster 35 Atomkraftgegner gegen den geplanten Uranmülltransport aus der Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland. Dieser soll per Bahn quer durch NRW zum Amsterdamer Hafen erfolgen. Das abgereicherte Uran ist hochgiftig und kann auch zur Herstellung von Uranmunition genutzt werden. Mehr unter www.sofa-ms.de

 

- Den 1. Mai nutzen in Herford DFG-VKler*innen zusammen mit Gewerschafter*innen und anderen für eine Kundgebung mit Sicherheitsabstand
In Dülmen nahmen die Friedensfreunde Dülmen nach erteilter Sondergenehmigung ihre regelmäßigen Mahnwachen an der Zufahrt des US-Waffendepots Tower-Barracks wieder auf. Hier sind hunderte Artilleriegeschütze eingelagert, um im Kriegsfall schnell an die russische Grenze verlegt zu werden. Krieg beginnt hier!

Facebook E-Mail YouTube Twitter Instagram