• Skip to main content

Landesverband NRW der DFG-VK

  • Startseite
  • Themen
    • Atomwaffen abschaffen
    • Rüstung
    • Bundeswehr, tödlich und teuer
    • Kriegsschauplätze
    • EU / NATO
    • Zivile Konfliktbearbeitung
    • Internationale KDV
    • Anti-Rekrutierung / Kriegsdienstverweigerung
    • Friedensbildung
  • Informationen
    • Newsletter
    • Mitgliederrundbrief
    • Veröffentlichungen
  • Wir in NRW
    • Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW
    • Ortsgruppen
    • Alois Stoff-Bildungswerk
  • Aktionen
    • Ostermarsch
    • FriedensFahrradtour NRW
    • Kalkar-Protest
    • War Games
    • Weitere Aktionen

Felix Oekentorp

27. November 2024

Bundeswehrwerbetermine 1. Quartal 2025

Weiterhin versucht die Bundeswehr, die Bevölkerung kriegstauglich zu machen und für das Sterben Nachwuchs zu werben.

Die aktuellen Termine von Besuchen in Schulen, Jobcentern und Messen sowie von musizierenden Soldaten sind im Rahmen einer kleinen Anfrage vollständig für ganz Deutschland einzusehen unter bundestag.de, hier sind sie aufbereitet für NRW für

Januar 2025 chronologisch und nach PLZ sortiert
Februar 2025 chronologisch und nach PLZ sortiert
März 2025 chronologisch und nach PLZ sortiert

Möge es euch behilflich sein für eine frühzeitige Planung und kreative Begleitung dieser Termine. Da die Anwort der Bundesregierung diesmal ungewöhnlich früh vorliegt, ist es möglich, dass zu den vorliegenden Terminen noch weitere dazukommen die hier nicht nachgeliefert werden können. Haltet die Augen also auf!

1. Oktober 2024

Bundeswehrwerbetermine 4.Quartal 2024

Auch jetzt wieder versucht die Bundeswehr wieder, die Bevölkerung kriegstauglich zu machen und für das Sterben Nachwuchs zu werben.

Die aktuellen Termine wurden im Rahmen einer kleinen Anfrage von Kathrin Vogler u.a. von der Gruppe der LINKEN im Bundestag angefragt, und hier ist das aufbereitete Ergebnis für NRW in chronologischer Reihenfolge. und nach PLZ sortiert.

Möge es euch behilflich sein für eine frühzeitige Planung und kreative Begleitung dieser Termine.

28. Juni 2024

Bundeswehrwerbetermine 3.Quartal 2024

Auch im Sommer 2024 versucht die Bundeswehr wieder, die Bevölkerung kriegstauglich zu machen und für das Sterben Nachwuchs zu werben.

Die Termine werden vierteljährlich im Rahmen einer kleinen Anfrage der BT-Gruppe von BSW angefragt, und hier ist das aufbereitete Ergebnis für NRW, einmal in chronologischer Reihenfolge und einmal nach PLZ sortiert.

Möge es euch behilflich sein für eine frühzeitige Planung und kreative Begleitung dieser Termine.

18. April 2024

Bundeswehrwerbetermine im Mai und Juni 2024

Ein großes Dankeschön an Kathrin Vogler, die für die Gruppe der Linken im Bundestag die vierteljährliche Anfrage nach den Werbeterminen der olivgrün gescheckten Landesverteidiger:innen gestellt hat nachdem die Fraktion gespalten wurde und die Aufgabe zunächst nicht mehr bearbeitet wurde.

Unverändert gibt sich die Bundeswehr bei Militärmusikevents, mit „Karriereberater:innen“ in Schulen und Berufsinformationszentren, und auch bei diversen Messen als netter Arbeitgeber und sucht neues Kanonenfutter. Gerne auch unter den Minderjährigen die inzwischen einen immer größeren Anteil der Soldat:innen ausmachen.

Bei den vorliegenden Terminen habe ich es nicht so zeitnah geschafft, auch den April darzustellen, dieser ist inzwischen über halb vorbei, da habe ich mir ausnahmsweise die Mühe erspart, diese Daten auch noch auf NRW einzudampfen. Sollte ich bei der Bearbeitung ein oder mehrere Termine nicht oder falsch dargestellt haben bitte ich um Nachsicht, es liegt keine böse Absicht zugrunde.

Hier die Daten der Bundeswehrwerbetermine im Mai, chronologisch bzw nach PLZ sortiert, und
hier die Daten der Bundeswehrwerbetermine im Juni chronologisch bzw nach PLZ sortiert.

Friedensfreund:innen und Antimilitarist:innen mögen sich eingeladen fühlen, bei diesen Terminen Präsenz zu zeigen und deutlich zu machen, dass es keine einheitliche Heimatfront gibt, die das militärische Treiben gutheißt.

1. April 2024

Ostermarsch-Sprecher:innenkreis erinnert an aktualisierte Cannabis-Gesetzgebung

Ab heute, Montag 1.April 2024 gilt eine neue Regelung für Cannabis. Das bedeutet für jeden erwachsenen Menschen in Deutschland die Pflicht, jederzeit 25 Gramm Cannabis mit sich zu führen. Die Verantwortlichen des Ostermarsch Rhein Ruhr sind zuversichtlich, dass die Friedensdemonstrierenden sich rechtzeitig auf diese neue Regelung vorbereitet haben, genau wie auf die Umstellung der Uhr auf Sommerzeit in der Nacht zum Sonntag. Am Ostersonntag sind alle rechtzeitig zum Ostermarsch Rhein Ruhr erschienen.

Felix Oekentorp, einer der Sprecher des Ostermarsch Ruhr ist zuversichtlich, dass es am Ostermontag keine Verstöße gegen die neue Cannabis-Regeln geben wird und alle Ostermarschierenden jederzeit in der Lage sein werden, die vorgeschriebenen 25 Gramm Marihuana bei Personenkontrollen vorweisen zu können. Sollte es dennoch vorkommen, dass doch einmal ein Friedensdemonstrant die erforderliche Menge an Cannabis nicht mit sich führen sollte, plädiert er bei der Polizei um Nachsicht: „Mitunter könnten Beschaffungsprobleme dazu führen, dass nicht alle der Regelung in vollem Umfang sofort nachkommen konnten. Die Organisationsverantwortlichen des Ostermarsch Rhein Ruhr stehen deshalb in aussichtsreichen Verhandlungen mit mehreren Anbietern, so dass niemand nach Abschluss des 3. Ostermarschtages gegen diese neue Regelung verstoßen muss.“

Das Ostermarsch-Team Rhein Ruhr freut sich auf ein gemeinsames Peace-Happening am 1. April in Dortmund. Auftakt ist um 13:30 in Dorstfeld auf dem Wilhelmplatz.

1. Februar 2024

Aufruf zum Ostermarsch 2024

Gegen die atomare Bedrohung gemeinsam vorgehen!
Ostermarsch 2024 – Ostern für den Frieden:
Die Kriege beenden, die Aufrüstung stoppen!
Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!

So das Motto des Ostermarsch Rhein Ruhr 2024 wie es die Friedensversammlung am 19.1. beschlossen und verkündet hat. An 3 Tagen wird am Osterwochenende Ende März / Anfang April für den Frieden demonstriert.

„Die Welt befindet sich in existenzieller Gefahr: Die ökologische Katastrophe bedroht unsere Lebensgrundlagen, die weltweiten Spannungen, Konflikte und Waffengänge sowie die Atom- und Hochrüstung steigern die Gefahr eines großen Krieges.
Die weltweiten Kriege bringen zahllosen Menschen Tod und Leid.
Unabhängig von Vorgeschichte und Hintergrund der zahlreichen weltweiten Kriege und bewaffneten Konflikte wie in der Ukraine und in Israel und Palästina fordern wir den Stopp aller Waffenlieferungen und setzen uns für die Einstellung aller Kriegshandlungen zugunsten diplomatischer Lösungen ein.“

Den Aufruf im vollen Wortlaut als PDF zum download gibt es schon jetzt hier, die Möglichkeit digital zu unterzeichnen ist hier. (Bitte im Feld „Nachnamen“ auch den Ort angeben)

Ostermarsch Aufruf Rhein Ruhr 2024

Read the Petition

Ostermarsch Rhein Ruhr 2024

hat den Ostermarsch Aufruf auf dem speakout-tool unterzeichnet.

%%Deine Unterschrift%%

 
165 Unterschriften

vorliegende Unterzeichner:innen
165
Christoph Lemm in Remscheid
 
Mrz 29, 2024
164
Bruno Buchholz
 
Mrz 28, 2024
163
Monika Möser
 
Mrz 27, 2024
162
Patricia Liesenfeld
 
Mrz 24, 2024
161
Dietmar Breme
 
Mrz 24, 2024
160
Ilse Klotzek
 
Mrz 24, 2024
159
Michael Willemsen
 
Mrz 23, 2024
158
Petra Leonartz
 
Mrz 22, 2024
157
Anna Tastsoglou
 
Mrz 21, 2024
156
Sybille Rinkowski
 
Mrz 19, 2024
155
Marianne Holtmann, Castrop-Rauxel
 
Mrz 19, 2024
154
Peter WOLNIEWICZ
 
Mrz 15, 2024
153
Erhard Koch
 
Mrz 14, 2024
152
Johannes Zakouril
 
Mrz 11, 2024
151
Ulrike Temme
 
Mrz 11, 2024
150
Marita Windemuth-Osterloh
 
Mrz 09, 2024
149
Rike Hahn
 
Mrz 08, 2024
148
Rita Pönicke
 
Mrz 07, 2024
147
Monika Baumann
 
Mrz 06, 2024
146
Ingrid Vaaßen
 
Mrz 06, 2024
145
Veronika Buszewski
 
Mrz 05, 2024
144
Elvira Rocholl
 
Mrz 05, 2024
143
Ulrike Slama
 
Mrz 03, 2024
142
Tamara Zimmermann Düsseldorf
 
Mrz 03, 2024
141
Brigitta Wöstefeld
 
Mrz 02, 2024
140
Dieter Zänger
 
Mrz 02, 2024
139
Sabine Schönberg-Ehlen
 
Feb 28, 2024
138
Peter Ludenberg
 
Feb 28, 2024
137
Jewgenij Arefiev
 
Feb 28, 2024
136
Ursula Schmidt,28870 Ottersberg
 
Feb 27, 2024
135
Dorothee Beekhuis
 
Feb 27, 2024
134
Wolfgang Poth
 
Feb 27, 2024
133
Herbert Trautz
 
Feb 26, 2024
132
Frank Taufenbach, Inden
 
Feb 26, 2024
131
ver.di Betriebsgruppe Wittekindshof, Bad Oeynhausen
 
Feb 25, 2024
130
Mechthild Szelag
 
Feb 25, 2024
129
Martina Sunderbrink, Bad Oeynhausen
 
Feb 25, 2024
128
Dirk Bekemeier, Bad Oeynhausen
 
Feb 25, 2024
127
NaturFreunde Düsseldorf
 
Feb 25, 2024
126
Senta Meißner (Essen)
 
Feb 25, 2024
125
Karl-Reiner Engels, Wermelskirchen
 
Feb 24, 2024
124
Barbara Nuss
 
Feb 24, 2024
123
Sahin Aydin, Bottrop Lokalhistoriker
 
Feb 22, 2024
122
Jupp Filippek - Lüdenscheid
 
Feb 21, 2024
121
Barbara Moeller
 
Feb 21, 2024
120
Christel Freitag-Rütten
 
Feb 21, 2024
119
Anne Hirschfeld
 
Feb 19, 2024
118
Michel Spitz, Essen
 
Feb 19, 2024
117
Edith Schulte
 
Feb 19, 2024
116
Eva-Maria Pieper, Dortmund
 
Feb 18, 2024
<< < > >>

Weitere, als mail oder auf Papier eingegangene Unterstützer:innen werden einigermaßen zeitnah hier ebenfalls gelistet.

OrganisationNameVornameOrtFunktion
Friedensgruppe DürenDüren
KrügerHeinerDüren
BelekeGabiBochum
HornCarolaBochum
KochFrancoiseDortmund
KochHajoDortmund
PostMichaelBochumVorsitzender Naturfreunde BO-L‘dreer
NesslingPhilippEssenPfarrer i.R.
OrthKlausHagen
SauerweinRuthHagen
WegenerHeikeDortmund
WardaHenniBochum
WardaReniBochum
VoglerJochenWuppertalR-mediabase
SanderTrauteDortmundVVN-BdA
SanderUlrichDortmundVVN-BdA Bundesausschuss
Wuppertaler FriedensforumWuppertal
BekemeierDirkBad Oeynhausen
SunderbrinkMartinaBad Oeynhausen
ver.di Betriebsgruppe WittekindshofBad Oeynhausen
QuereWolfgangBochum
VoglerKathrinEmsdettenMdB Die LINKE
VoltJohannes
VargheseDaveKreisvorsitzender DKP Dortmund
RichterWera
GubernatorInge
BennhardtGüntherLünen
WesbergFrank
StunzUdo
NeuhausPeter
HallermeyerGeorgesSchwerte
GeorgesAnkeVVN-BdA
MärtinMaraLünen
MärtinInaLünen
WunderlingCorina
EschAndreas
KaiserKarola
BrennerGabiDortmund
BrennerHanfriedDortmund
PifczytHanneDortmund
FeldmeierThomasDortmund
ZempelBernd
DöringPeter
RoseGerhild
HerzogGisela
BoegnerMarcelSDAJ
WiensLukasSDAJ
BlümerCordineBochumSDAJ
SchulrumpfLotharHerne
BöckerRainerLünen
KorwaszTillSDAJ

Details zum Programm der 3 Tage wird es ab dem 25. Februar geben, diese werden natürlich auch hier verkündet.

27. November 2023

Mahnwache in Düsseldorf für KDVer aus Russland, Belarus und der Ukraine

Mitten im Düsseldorfer Weihnachts-Trubel forderten Aktivisten der DFG-VK und anderer Friedensgruppen am 7. Dezember Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, Belarus und der Ukraine.

Hier die Rede vom Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW, Joachim Schramm als PDF

Hier die Rede von Peter Bürger, Autor, Theologe und Friedensaktivist aus Düsseldorf:


Am Donnerstag, 7.12.2023 führt die DFG-VK NRW in der Zeit von 16-17 Uhr eine Mahnwache „Hilfe und Schutz für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer“ durch. Ort des Geschehens in Düsseldorf ist der Tritonenbrunnen, Königsallee/Theodor-Körner-Str.

Als Redner konnten wir Peter Bürger gewinnen. Er ist Autor, Theologe und DFG-VK Mitglied und betreut seit einem Jahr die Tolstoi-Friedensbibliothek. Tolstoi inspirierte Militärdienstverweigerer in der ganzen Welt und war Anwalt der christlichen Pazifisten in Russland, die vom Staat brutal verfolgt wurden. Er hielt Kontakt mit Inhaftierten und machte ihr schweres Schicksal im Ausland bekannt.

Wir laden ein, an dieser Mahnwache teilzunehmen und so ein Zeichen für die Unterstützung der mutigen Menschen zu setzen, die sich trauen, deutlich „Nein“ zu sagen zum Krieg in der Ukraine.

Mehr zu der Aktionswoche hier …

20. November 2023

Aktionswoche 4. bis 10. Dezember 2023: Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen aus Russland, Belarus und der Ukraine


Über 40 Friedensgruppen aus ganz Europa rufen vom 4. Dezember bis zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember 2023 zu Aktionen auf: Sie fordern Aufnahme und Schutz für alle, die sich dem Krieg in der Ukraine entziehen.

Dazu gibt es nun auch eine Petition (Achtung, externer Link: epetitionen.bundestag.de ) mit der die aktive Unterstützung von Pazifist:innen und Kriegsdienstverweigerer:innen aus Russland, Belarus und in der Ukraine gefordert wird.

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 haben mehr als 250.000 Militärdienstpflichtige Russland verlassen – sie wollen nicht im Krieg gegen die Ukraine kämpfen. Die meisten sind nach Kasachstan, Serbien, Armenien oder Georgien geflohen. 3.500 junge Russ*innen haben in Deutschland Asyl beantragt. Das Bundesinnenministerium teilte im September 2023 mit, dass nur bei 400 Anträgen das Asylbegehren geprüft worden sei. 90 davon wurden anerkannt. Aus der Ukraine sind seit Kriegsbeginn mindestens 175.000 Militärdienstpflichtige vor der Einberufung geflohen – teilweise nach Deutschland, wo ihnen aktuell nur bis März 2025 Schutz gewährt wird. Auch in Belarus gibt es tausende Militärdienstentzieher.

„All diese Menschen wollen nicht Töten und sich nicht am Krieg in der Ukraine beteiligen – sie müssen dauerhaft Schutz bekommen“, erklärt Rudi Friedrich von Connection e.V., einem Verein der sich international für Kriegsdienstverweigerinnen einsetzt. „Sowohl aus der Bundesregierung als auch von der EU-Kommission gab es zu Kriegsbeginn Zusagen, diejenigen aus Russland aufzunehmen, die sich dem Krieg entziehen wollen“, so Friedrich. „Ein Schutzversprechen gibt es aber nur für russische Deserteurinnen. Alle, die rechtzeitig vor einer Einberufung geflohen sind, müssen mit einer Ablehnung im Asylverfahren rechnen“, zeigt sich der Militärdienst-Experte enttäuscht.

Gemeinsam mit weiteren deutschen und europäischen Organisationen hat Connection e.V. im Mai 2023 eine Petition mit knapp 50.000 Unterschriften an die EU-Kommission übergeben. Mit dabei war auch die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), die älteste deutsche Friedensorganisation: „Um den Krieg in der Ukraine zu beenden, müssen wir denjenigen, die sich dem Kämpfen verweigern, endlich dauerhaften Schutz gewähren“, fordert DFG-VK-Geschäftsführer Michael Schulze von Glaßer. „Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht!“, macht er deutlich.

Um ein Ende der Verfolgung von Kriegsdienstverweigerinnen und Deserteurinnen in ihren Herkunftsstaaten zu fordern und den Druck auf die Bundesregierung und die EU zu erhöhen, Militärdienstpflichtige aufzunehmen, wird es in der Woche vor dem „Internationalen Tag der Menschenrechte“ – vom 4. bis zum 10. Dezember 2023 – zahlreiche Protestaktionen geben:

Am 7. Dezember führt die DFG-VK NRW in Düsseldorf eine Mahnwache durch.

Ebenfalls am 7. Dezember veranstaltet pax christi Bonn eine Mahnwache:
7.12.2023, 14-15.30 Uhr, Martinsplatz, Bonn

Am 4. Dezember beteiligte sich unsere Ortsgruppe Münster mit Kooperationspartnern an der Aktionswoche. Es war der Auftakt der bundesweiten Aktionen:

Weiter Aktionen:

  • Am 6. Dezember 2023 wird in Frankfurt am Main eine kreative Aktion stattfinden.
  • In Lübeck werden Aktivist*innen am 7. Dezember 2023 von 12 bis 18 Uhr am zentralen Kohlmarkt ein etwa 5m hohes aufblasbares zerbrochenes Gewehr aufbauen.
  • Vor dem Brandenburger Tor in Berlin wird am 9. Dezember ab 11 Uhr eine Kundgebung mit Redner*innen aus Belarus und Russland stattfinden. Auch eine bildstarke Straßentheater-Aktion ist geplant.
  • Am 10. Dezember, dem „Tag der Menschenrechte“ wird um 11 Uhr das Denkmal für den unbekannten Deserteur in Potsdam, Platz der Einheit, mit Blumen geschmückt. Gewürdigt werden Deserteurinnen und Kriegsdienstgegnerinnen, insbesondere in Bezug auf den aktuellen Krieg in der Ukraine.

Auch in Herford, Bremen, Göttingen, Halle (Saale), Kassel, Löbau, Mainz, Naumburg (Saale), Rostock, Schwerin und weiteren Städten sind Aktionen geplant. Zudem wird es in den Niederlanden, in Finnland, Belgien, Großbritannien und Griechenland Aktionen und Veranstaltungen geben.

Eine Liste mit allen geplanten Aktionen, den vollständigen Aufruf und Hintergrundmaterial gibt es auf: www.objectwarcampaign.org

Bei Fragen und für Interviews stehen wir gerne zur Verfügung:

Rudi Friedrich: office(at)connection-ev.org, +496982375534

Michael Schulze von Glaßer: svg(at)dfg-vk.de, +4917623575236

Zur Aktionswoche rufen auf:

act for transformation, Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Arbeitskreis Asyl Tribsees, Aseistakieltäytyjäliitto, Association of the Greek Conscientious Objectors, Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit, Bund für Soziale Verteidigung, Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V., Center on Conscience and War, Centre pour l’action non-violente, Church and Peace, Connection e.V., Conscience and Peace Tax International, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), European Bureau for Conscientious Objection (EBCO), Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), FemArtAct Social Cooperative, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V., Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Flüchtlingsrat Schleswig Holstein e.V., Frauennetzwerk für Frieden e.V., Friedensbüro Salzburg, Graswurzelrevolution – Monthly Newspaper for a Nonviolent, Non-Dominant Society, Grüne Alternative e.V. i.G., International Fellowship of Reconciliation (IFOR), Internationale der KriegsdienstgegnerInnen (IDK), IPPNW – Ärztinnen für die Verhütung des Atomkrieges / Ärztinnen in sozialer Verantwortung e.V., Internationaler Versöhnungsbund – Deutscher Zweig e.V., Komitee für Grundrechte und Demokratie, Kooperation für den Frieden, Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Mouvement international de la Réconciliation (MIR France), NaturFreunde Deutschlands e.V., Netzwerk Friedenskooperative, pax christi – Deutsche Sektion e.V., Schweizerischer Zivildienstverband CIVIVA, Stop Wapenhandel, Täuferisches Forum für Frieden und Gerechtigkeit (TFFG), Vicdani Ret İzleme / Conscientious Objection Watch, Vrede vzw, War Resisters‘ International

21. September 2023

Abrüstung! Atomausstieg! Diplomatie! – AUSSTIEG AUS DER ESKALATIONSSPIRALE! Demo 3.10.23

Viele blau-weisse DFG-VK- Fahnen wehten über dem Demonstrationszug, der am 3. Oktober von der Bundeswehr- und NATO-Luftwaffen-Kommandozentrale in die Ortsmitte von Kalkar zog. Ca. 250 Menschen waren an den Niederrhein gekommen, um für ein Ende des Ukraine-Krieges aber auch darüber hinaus für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung zu demonstrieren. Dass dies dringend notwendig ist, machte Wilfried Porwol, Künstler und langjähriger Aktivist der DFG-VK Kleve deutlich. In seinem Redebeitrag kritisierte er den begonnenen Bau eines Zweigwerks des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall im nahgelegenen Weeze, in dem Teile des Atombombers F-35 gebaut werden sollen.

Die lokale Presse hatte die Veranstaltung im Zusammenhang mit dem Bericht über die Übernahme der Kommandogewalt über alle NATO-Luftstreitkräfte durch das Zentrum Luftoperationen in Kalkar angekündigt. Dabei wurden auch Auszüge aus der Presserklärung der Veranstalter abgedruckt:

https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kalkar-temporaere-uebernahme-der-nato-lufteinsaetze_aid-98752193  (Leider hinter der Bezahlschranke)

Videomitschnitte der Rede von Bernhard Tautvetter gibt es in Kürze hier.

Hier die Rede von Sevim Dagdelen (MdB Die LINKE)

und hier die Rede von Wilfried Porwol (DFG-VK Kleve)


Am 3. Oktober auf zur Demonstration an der Bundeswehr- und NATO-Luftwaffenkommandozentrale im niederrheinischen Kalkar! Unter der Überschrift „Die Eskalationsspirale durchbrechen“ rufen der Ostermarsch RheinRuhr mit den Friedensgruppen an Rhein und Ruhr dazu auf, um für ein Ende des Ukrainekrieges und gegen die Aufrüstungs- und Konfronationspolitik der NATO zu demonstrieren.

Wie wichtig diese Demonstration ist, wird an der aktuellen Meldung deutlich, dass der Gefechtsstand im Zentrum Luftoperationen in Kalkar zum ersten mal die Befehlgewalt über sämtliche Luftoperationen der NATO in Europa aktiv übernimmt: Bundeswehr 15.9.23 Diese Verantwortlichkeit liegt sonst bei der US-Airbase Ramstein. Diese Aufgabenübergabe an den Niederrhein unterstreicht, dass Kalkar/Uedem zentraler Punkt der NATO-Kriegsführungsfähigkeit ist. Zeigen wir am 3. Oktober, dass wir Frieden in Europa und der Welt wollen und keine Luftwaffeneinsätze, die vom Niederrhein kommandiert werden! Die Demonstration reiht sich in diesem Jahr ein in den bundesweiten dezentralen Aktionstag der Friedensbewegung rund um den 3. Oktober.

Als Rednerin konnte Sevim Dagdelen, MdB Die LINKE gewonnen werden, außerdem sprechen Bernhard Trautvetter (Bundeausschuss Friedensratschlag) und Wilfried Porwol (DFG-VK Kleve). Letzterer wird zu dem in nahgelegenen Weeze geplanten Bau von F-35 Rumpfteilen durch Rheinmetall Stellung nehmen. Musik kommt von dem Liedermacher Markus Böse.

Hier der Flyer mit dem Aufruf, dem Programm und Infos über busse zur Demo.

Weitere Infos auch zur Anreise auf www.demo-kalkar.de

Aufruf:
Die Friedensversammlung RheinRuhr ruft auf zur Protestdemonstration gegen die Luftwaffen-Kommandozentrale in Kalkar/Uedem. Im dortigen »Nationalen Lage- und Führungszentrum« verwischen Militärs die Grenzen zwischen Krieg und Frieden: Hier findet die Verknüpfung der zivilen Luftraumüberwachung und der militärischen Steuerung des Luftwaffe durch die Bundeswehr- und Nato-Luftleitzentrale statt, die im Verbund mit dem 24 Stunden Gefechtsstand in Uedem steht. Im Kriegsfall wäre Kalkar/Uedem eins der militärischen Angriffsziele.

Kalkar/Uedem steuert auch die Flugbewegungen im Rahmen der sogenannten »Nuklearen Teilhabe«. Im Fall eines großen Krieges, den die Militärs dort nach ihrer Unterlage »Future Vector 1« seit 2014 erwarten und entsprechend vorbereiten, ist Kalkar/Uedem für die Leitzentrale für die Steuerung aller Nato-Aktivitäten zwischen dem Atlantik und dem Ural bis in den Abgrund des Atomkriegs zuständig.

Wir protestieren gegen die Militarisierung Europas und die Nato-Expansion sowie die Hoch- und Atomrüstung, die den Nuklearkrieg immer wahrscheinlicher macht. Wir fordern u.a. am Tag der Deutschen Einheit die Erfüllung des 2+4-Vertrages zur Vereinigung der beiden damaligen deutschen Staaten vom 3.10.1990!

Er fordert von Deutschland, den Nato-Führungsstaaten und von Russland den Aufbau einer Friedensordnung, die die Sicherheitsinteressen „eines jeden“ berücksichtigt. Die Erfüllung dieser Verpflichtungen durch die Nato hätte den derzeitigen Krieg in Osteuropa vermutlich vermieden; Russland forderte seit einem Vierteljahrhundert die Einhaltung dieses Auftrags internationaler Verträge. Diese Friedensordnung muss Militärbündnisse ersetzen und die Zukunftsgefahren abwenden!

Wir kritisieren auch die russische Regierung, die in der Ukraine Leid, Zerstörung und Gefahren verursacht, die durch nichts zu rechtfertigen sind. Wir protestieren gegen die Militarisierung der Öffentlichkeit und gegen die Halbwahrheiten und doppelten Standards in den Medien, mit denen die Militär-Lobby die Menschen so manipuliert, dass sie die sozial und ökologisch gefährliche Nato-Politik der Hoch- und Atomrüstung sowie der Ost-Expansion hinnimmt oder gar unterstützt.

Diese Politik fördert rechte Kräfte, die mit Nationalismus, Militarismus, Rassismus gegen Flüchtlinge und Repression gegen DemokratInnen immer mehr an Einfluss gewinnen. Wir wenden uns gegen jeden Versuch, die Demokratie zu schwächen. Wir kämpfen nicht gegen Flüchtlinge, wie das die EU-Politik tut, wir fordern, die Fluchtursachen wie die Kriege zu beenden. Wir fordern eine Politik der sozialen und ökologischen Sicherheit statt der militärischen Eskalation, ehe es zu spät ist.

► Die Bundesregierung muss sich für ein sofortiges Ende des Krieges in der Ukraine einsetzen, für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen!

► Deutschland muss sich für eine Friedensordnung einsetzen, wie sie der Vertag zur Vereinigung Deutschlands fordert!

► Ende des Wirtschaftskrieges!

► Umwandlung der Nato-/Bundeswehr-Luftleitzentrale in zivile Strukturen zur Bewahrung der Lebensgrundlagen und zur Daseinsvorsorge!

► Abrüstung statt Aufrüstung!

► Sofortigen Stopp aller Waffenexporte!

► Die Mittel, die bei der Abrüstung frei werden, müssen für Umweltschutz, Bildung, Soziales, Gesundheit und die Integration der Menschen genutzt werden, die vor Krieg, Umweltkatastrophen und Not fliehen! Niemand ist illegal

►Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag!

20. September 2023

Bundeswehrwerbung im 4. Quartal 2023

Danke wieder für die kleine Anfrage der Linksfraktion nach den Terminen der Bundeswehr im vierten Quartal 2023. Aus der Antwort der Regierung sind die Werbetermine des VEB Mord und Totschlag nun wieder vorliegend für Oktober, November und Dezember sortiert nach Termin bzw nach Postleitzahl:

Die Termine sortiert fortlaufend chronologisch und nach Postleitzahlen (93 Termine im Quartal)

Die Bundeswehr kämpft ja dafür, dass wir gegen sie sein dürfen, zeigen wir doch, dass wir auch wirklich dagegen sind.

Nächste Seite »
  • Impressum
  • Datenschutz

Urheberrecht © 2024 · dfg-vk · Anmelden