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Atomwaffen abschaffen

13. Juli 2026 von Joachim Schramm

FriedensFahrradtour NRW 26 – Gegen Militarisierung und Aufrüstung, für eine friedliche Zukunft!

18. bis 26. Juli 26

Jetzt geht es los! Am Samstag startet unserer diesjährige FriedensFahrradtour NRW.

Hier der Tourplan mit allen Orten und Zeiten: https://nrw.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/19/2026/07/Tourplan-26.pdf

Das Töten in der Ukraine und in Nahost geht immer noch weiter: SCHLUSS DAMIT!
Das Völkerrecht wird immer neu missachtet, das Recht des Stärkeren droht sich durchzusetzen. Das muss ein Ende haben! Werden auch Sie aktiv, z.B. bei unserer FriedensFahrradtour! (hier der Flyer …)

Wir können nicht hinnehmen, dass unsere Regierung weiterhin Kriegshandlungen unterstützt!
WIR wollen einen STOP aller Waffenlieferungen
WIR sagen NEIN zur Rüstung

Auf unserer Tour halten wir deshalb in Kirchen (Sieg), Düsseldorf und Essen, wo Rüstungskonzerne angesiedelt sind.
Merz will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa machen. Es werden Milliarden an Steuergeldern für Rüstung ausgegeben und auch die Zivilgesellschaft wird immer mehr auf einen Krieg eingestimmt:
Kriegstüchtig sollen wir werden. Doch Waffen und Militär bringen keine Sicherheit: wenn sie eingesetzt werden, bedeutet das den Tod für zahllose Menschen und die Zerstörung unseres Landes! Die Rechnung dafür bezahlen wir, zunächst die arbeitenden Menschen mit ihren Steuern und dann wir alle als mögliche Opfer eines Krieges.
Wir wollen Verständigung und partnerschaftlichen Austausch mit allen Staaten in Europa und in der Welt.
Wir setzen uns ein für Friedensbildung an unseren Schulen und gegen die Besuche von Jugendoffizieren. Wir sagen nein zur Wehrpflicht. Unsere Jugend soll nicht in Kasernen und in einen Krieg gezwungen werden. Daher besuchen wir Bundeswehr-Einrichtungen in Bonn und Köln, in denen die Wehrpflicht vorbereitet wird.
Im August jähren sich die beiden schrecklichen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Politiker wollen uns weismachen, dass Atomwaffen abschrecken. Jetzt wird sogar über gemeinsame EU-Atomwaffen diskutiert. In Kürze sollen auf dem Militärflugplatz Büchel in der Eifel neue B-61 Atombomben der USA stationiert werden, in Grafenwöhr neue Mittelstreckenwaffen.
Wir werben mit unserer Fahrradtour für die bevorstehenden Aktionen am Hiroshima-Tag am 6. August.

Das sind die einzelnen Etappen:

18.7.Siegen (Start) – Kirchen/Sieg – Windeck-Herchen69 km (Bahntransfer optional)
19.7.Windeck-Herchen – Bonn (Teamfindungstag)43 km
20.7.Bonn (Teamfindungstag)
21.7.Bonn – Köln45 km
22.7.Köln – Düsseldorf43 km
23.7.Düsseldorf – Krefeld35 km
24.7.Krefeld – Essen43 km
25.7.Essen – Bochum – Dortmund (Abschlusstag)44 km
26.7.Dortmund (individuelle Rückreise)

Da bin ich dabei! Anmeldung:
Die Tour kostet pro Tag für Organisation, Verpflegung und Übernachtung im Gemeinschaftsquartier:
Normal: 40,- – 50,- € (Selbsteinschätzung) / Wenigverdiener und Jugendliche bis 18 Jahre: 10,- €
Ohne Übernachtung: 10,-/Tag
(als Bildungsurlaub anerkannt)

Anmeldung möglichst bis 14. Juni per Mail an: FFT26@web.de

Wir benötigen folgende Angaben:
Ich fahre von …. bis …. mit, also … Etappen.
Ich zahle … € pro Etappe.
Zusätzlich spende ich … €. Zusammen überweise ich … € auf das Konto der DFG-VK NRW
Name, Anschrift, E-Mail, Tel.Nr.,

Die Bankverbindung der DFG-VK NRW:
GLS Bank Bochum
IBAN DE87 4306 0967 4006 1617 20,
BIC: GENODEM1GLS

4. April 2026 von Joachim Schramm

Ostermärsche für ein Ende der Kriege

Auch in NRW sind die Ostermärsche gestartet. In Duisburg demonstrierten am Samstag Vormittag 350 Menschen bei Ostermarsch RheinRuhr. Ebenfalls als Teil des Ostermarsches Rhein Ruhr startete am Mittag die Demonstration in Köln. Hier kamen deutlich über 1000 Teilnehmer:innen zusammen. „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land! „ lautet das Motto des Ostmarsches an Rhein und Ruhr. Thema ist vor allem die Forderung nach Ende der Kriege in der Ukreine, in Nahost und im Iran. Auch gegen die Aufrüstung der Bundeswehr und die Pläne für eine neue Wehrpflicht richten sich die Proteste.

Ostermarsch RheinRuhr 2026 in Duisburg

In Duisburg bestimmten vor allem jüngere Redner:innen das Programm, u.a. aus der Schulstreik-Bewegung und der Gewerkschaftsjugend.

Hier die Rede von Janne aus Essen, Mitglied bei verdi

Hier Infos von der Demo in Köln.

Die Fahrraddemo am zweiten Tag startete in Essen. Ca. 100 Radler:innen und einige Dutzend Unterstützer:innen trafen sich auf dem Platz an der Marktkirche. Dann ging es über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum. An den einzelnen Stationen kamen immer neue Radler:innen und Unterstützer:innen hinzu. Zusammen nahman ca. 500 Menschen an der ganzen Aktion teil.

In Herne sprach Benno Fuchs, Landegeschäftsführer der DFG-VK NRW

Der Abschlusstag begann auf einem vollgefüllten Wilhelmplatz in Dortmund-Dorstfeld. Von dort zog der Demozug, der unterwegs immer größer wurde, in die Dortmunder City zum Hansaplatz. Hier versammelten sich dann insgesamt ca. 1200 Menschen zur Abschlusskundgebung.

Viele junge Teilnehmer:innen auf dem Weg zum Hansaplatz
Infostand der DFG-VK NRW
Bei schönem Frühlingswetter gab es neben den Reden auch
tolle Musik

Neben dem ukrainischen Friedensaktivisten Andrej Konovalov und Doris Borowski von Dortmunder Friedensforum sprach die Gewerkschaftssekretärin Ulrike Eifler.

Hier das Video ihrer Rede:

Schon im Vorfeld gab es verschiedene Medienbericht über den Ostermarsch.

Hier der Bericht in der Lokalzeit des WDR vom 31.3.:

Weitere Medienberichte findet man hier: http://ostermarsch-ruhr.de/medienspiegel-2026/

26. Februar 2026 von Joachim Schramm

Gegen Aufrüstung und Wehrpflicht – Friedensfahrradtour NRW 2026

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine FriedensFahrradtour NRW. Diesmal fahren wir bereits Mitte Juli in der ersten Ferienwoche
vom 18. – 26.7.
Start ist in Siegen, dann geht es das Siegtal hinunter nach Bonn und den Rhein entlang über Köln, Düsseldorf und Krefeld bis nach Duisburg, um dann quer durchs Ruhrgebiet nach Dortmund zu fahren. Dabei besuchen wir wieder Orte, die für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung stehen und protestieren mit verschiedenen Aktionen gegen Rüstungsproduktion und gegen die Vorbereitung einer neuen Wehrpflicht.

Hier der Flyer mit allen Infos zur Route und zur Anmeldung……………..

5. Februar 2026 von Joachim Schramm

Gegen Wehrpflicht und Militarisierung – Ostermarsch RheinRuhr 26

Die Vorbereitungen für den Ostermarsch RheinRuhr sind angelaufen! Die Friedensversammlung RheinRuhr hat am 17. Januar den Aufruf verabschiedet.„Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land!“ lautet das diesjährige Motto. Hier der Flyer mit dem Ablauf und den Redner:innen

„Krieg und Aufrüstung lassen immer mehr Menschen um ihre Zukunft bangen. Unsere Regierung setzt auf eine Politik der militärischen Stärke und Konfrontation, anstatt im Dialog Rüstungskontrolle und die Gewährleistung gegenseitiger Sicherheitsgarantien zu erarbeiten. Diese Militarisierung steigert die Kriegsgefahr und entzieht uns die Grundlage für ein solidarisches Miteinander. Eine der Folgen wird die Abschaffung unseres Sozialstaates sein. Diese Hochrüstung blendet die Herausforderungen des Klimawandels aus. Es bedarf konsequenter Sicherheitsgarantien für unseren Globus! Wir fordern die Stärkung der UNO und der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) und die strikte Einhaltung des Völkerrechts!“
So beginnt der Aufruf und beschreibt damit die dramatische Situation, in der wir uns befinden. Die ersten Forderungen, mit denen wir Ostern auf die Straße gehen, lauten:

  • – Verteidigung des Völkerrechts gegen die rechtbrechende Gewaltpolitik!
  • – Verhandlungen mit dem Ziel der sofortigen Beendigung der Kriege in der Ukraine und in Nahost! –Keine Waffenlieferungen an die Ukraine, Israel und in alle Welt!
  • – Keine Aufstellung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland! Atomwaffen raus aus Deutschlandund UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen! – Keine Modernisierung der Atomwaffen und keine atomare Teilhabe!
  • – Rücknahme des 5%-Ziels der NATO! Abrüstung und mindestens 100 Mrd. € zusätzlich für den Ausbau sozialer Sicherungssysteme, Klimaschutz und das Bildungssystem zur Zukunftssicherung!Für einen ökologischen Sozialstaat!

Den ganzen Aufruf mit allen Forderungen und den Erstunterzeichner:innen gibt es hier als PDF.

Der Ostermarsch Aufruf ist ein Kompromiss-Papier verschiedener Gruppen aus den Städten an Rhein und Ruhr. Nicht immer ist das Ergebnis für alle zufriedenstellend. Wir als DFG-VK NRW haben in diesem Jahr den folgenden Text erarbeitet, um unsere Position über den gemeinsamen Aufruf hinaus deutlich zu machen:

Wir rufen auf zum Ostermarsch RheinRuhr, in dessen Aufruf jedoch eine Reihe wichtiger Aspekte in Bezug auf aktuelle Konflikte offen bleiben. Wir unterstützen die abschließenden Forderungen des Ostermarschaufrufs 2026 sowie dessen Feststellungen und politischen Bewertungen. Die DFG-VK NRW setzt sich für das Friedensvölkerrecht ein, das gleichermaßen von den USA und Israel, wie auch von Russland mit Füßen getreten wird. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist ein Bruch des Völkerrechts. Die westlichen Staaten haben mit der NATO-Osterweiterung eine wesentliche Grundlage für diesen Krieg geliefert. Seit vier Jahren erleben wir, wie im Krieg in der Ukraine hunderttausende Menschen sterben oder verwundet werden. Die EU muss zu Lösungen und Frieden beitragen, auch wenn dies bedeutet das die Ukraine Staatsgebiete abtritt. Wir verurteilen die aktuellen russischen Angriffe auf die ukrainische zivile Infrastruktur.
Gleichzeitig prangern wir den Völkermord und Staatsterrorismus durch die Regierung Netanjahu in Gaza und der Terrorismus der Hamas an. Seit 2023 sind auch in Israel/Palästina zehntausende Menschen gestorben. Insbesondere Deutschland hat eine historische Verantwortung, zum Frieden in dieser Region beizutragen, anstatt den Genozid der israelischen Regierung zu decken. Zuletzt erfolgte der völkerrechtswidrige Angriff der USA auf Venezuela mit der Entführung des Präsidenten Maduro. Damit befindet sich die Welt auf einem gefährlichen Weg der wachsenden Unsicherheit, der ruinösen Aufrüstung und der zunehmenden Zahl von Kriegen mit hunderttausenden Opfern. Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit, als Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegenrInnen NRW lehnen wir jeden Krieg ab, egal mit welchen Motiven er geführt wird. Wir erleben eine neue Ära, in der das Völkerrecht immer wieder missachtet wird und einzelne Staaten oder Staatenbünde sich das Recht herausnehmen, ihre Interessen mit militärischer Gewalt zu verfolgen. Dem stellen wir uns als Pazifist*innen entgegen und wollen den Ostermarsch zu einer starken, bunten Friedensdemonstration machen. Unterstützt uns dabei, kommt zum Ostermarsch RheinRuhr!

1. Oktober 2024 von Joachim Schramm

Protest gegen die NATO-Konferenz in Essen

Vom 8. bis zum 10. Oktober 2024 beraten in der Messe Essen laut Ankündigung ca.
300 militärische und politische Führungskräfte aus Nato-Staaten mit der Waffenindustrie über Kriegsführung und Strategien, um in „Konflikten wirksam abschrecken und siegreich sein zu können“.
Die Jahreskonferenzen der Nato-Strategieschmiede für Luftwaffe und Weltraum- sowie Cyber-Kriegsführung JAPCC aus Kalkar bei Kleve werden von den führenden Nato-Waffenkonzernen aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland mitfinanziert. Die Atomrüstung ist prominent vertreten.
Dieses Jahr beraten die ›Experten‹ laut Ankündigung über die ‚Entwicklung des Schlachtfelds, die Rolle der gemeinsamen Luft- und Raumfahrtkräfte in aktuellen Konflikten in der Drohnen- und Raketen-Ära‘. Die Luftüberlegenheit ist Thema im Workshop ‚Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Rüstungsindustrie‘.
Das Essener Friedensforum ruft auf zum Protest gegen Konferenzen in Essen, die Kriege planen statt Lösungen für die Beendigung der Konflikte zu finden. Auch die Friedensversammlung RheinRuhr unterstützt die Aktion. Als Redner konnte Christoph von Lieven (Greenpeace) gewonnen werden

Mittwoch, 09.10.2024

Auftaktkundgebung 17 Uhr am Rüttenscheider Markt!
Redner: Christoph von Lieven, Greenpeace und B. Trautvetter, EFF
Vvon dort aus Friedensdemonstration zum Tagungsort
der Kriegsplaner in der Messe Essen/Grugahalle zu einer Abschluss-Kundgebung.

Weitere Informationen unter https://essener-friedensforum.de
Informationen zu den JAPCC Konferenz https://essener-friedensforum.de/nato

13. Juli 2024 von Joachim Schramm

Nein zur atomaren Eskalation!

Scholz und Biden haben mit ihrer Vereinbarung über die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen vom Typ Tomahawk in Deutschland einen gefährliche Eskalationschritt unternommen. Erstmals seit dem Abzug der atomaren Mittelstreckenraketen im Jahr 1991 im Zuge des INF-Abkommens sollen wieder solche Raketen auf deutschem Boden stationiert werden. Tomahawks können mit konventionellen oder atomaren Sprengköpfen bestückt werden. Am 1. Februar 2019 hatten die USA das INF-Abkommen zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenrakten aufgekündigt. Zudem ist die Einrichtung eines neuen Ukraine-Kommandos in Wiesbaden ein weitere Maßnahme, die Deutschland tiefer in den Krieg hineinzieht.

Andreas Zumach, in den 80er Jahren an der Organisation der großen Proteste gegen die Raketenstationierung zentral beteiligt und bis heute fundierter Experte für Fragen von Krieg und Frieden, erläutert in einem Video-Vortrag bei der FI Nottuln am 11.8. die Hintergründe und Gefahren dieser geplanten Stationierung:

„Der Konflikt um die Entwicklung der sowjetischen SS-20-Raketen und der NATO-Doppelbeschluss im Jahr 1979 hat die Welt an den Rand eines Atomkriegs gebracht. Wer den Krieg verhindern will, muss den Frieden vorbereiten, statt weitere Schritte in Richtung atomarer Eskalation zu gehen“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die IPPNW fordert als ersten Schritt eine Risikominderung: Die drei westlichen Atommächte USA, Großbritannien und Frankreich sollten gemeinsam mit China auf Russland zuzugehen und eine Doktrin des Verzichts auf einen Ersteinsatz von Atomwaffen erklären.

Auch in den Medien wird der Vergleich zur Situation Anfang der 80er Jahre hergestellt und auch an das Erstarken der Friedensbewegung erinnert. Hier ein Artikel aus der WAZ, in dem auch der DFG-VK Landesgeschäftsführer kurz zu Wort kommt.

Mehr zu Hintergründen und zur Einschätzung der angekündigten Stationierung hier in der Analyse der Informationsstelle Militarisierung

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