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Atomwaffen

13. Mai 2026 von Joachim Schramm

Es bleibt dabei: Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!

Aufruf-Update zur Demo am 30.5. in Wiesbaden

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ruft mit zahlreichen Partnerorganisationen für den 30. Mai 2026 zur bundesweiten Demo in Wiesbaden auf. Zusammen stellen wir uns gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland und Europa!

Aktualisierter Aufruf hier …

Die Pläne der USA, Raketen und Marschflugkörper in Deutschland aufzustellen, sind vorerst vom Tisch. Das ist eine gute Nachricht! Doch es gibt weiterhin genug Gründe, um gegen den Rüstungsrausch der Regierenden zu protestieren! So liegen die Pläne vor, europäische Mittelstreckwaffen zu entwickeln und US-Tomahawk-Marschflugkörper für Deutschland zu kaufen. Dazu sagen wir nein!

Dass die USA jetzt vorerst keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationieren, muss als Gelegenheit für neue Initiativen zur internationalen Rüstungskontrolle und Abrüstung betrachtet werden. Dafür gehen wir am 30. Mai in Wiesbaden auf die Straße! Wir sagen: „Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!“ und bekräftigen unsere Forderungen:

  • Die Stationierung von US-amerikanischen Mittelstreckenwaffen in Deutschland dauerhaft zu unterbinden
  • Das US-Raketenbefehlskommando in Mainz-Kastel ersatzlos abzuziehen
  • Das Projekt zur Entwicklung eigener europäischer Mittelstreckenwaffen (ELSA) zu stoppen und keine eigenen Hyperschallraketen zu entwickeln
  • Keine Tomahawk-Marschflugkörper und Abschussrampen von den USA zu erwerben

Ablauf der Demo:
Start: 12.30 Uhr, Hauptbahnhof

Redebeiträge:
Auftaktkundgebung
Angelika Wilmen (Kampagnensprecherin “Friedensfähig statt erstschlagfähig”)
N.N. (Schulstreiks gegen Wehrpflicht)

Abschlusskundgebung:
Ann Wright (US-Friedensaktivistin)
Wolfgang Prawitz (Evangelische Kirche Hessen)
Desiree Becker (MdB Die Linke)
Michael von der Schulenburg (MdEP BSW)
Lothar Binding (SPD)

Das Dortmunder Friedensforum hat einen Bus zur Demo in Wiesbaden organisiert:
Der Treffpunkt 7.45 Uhr am Busbahnhof, Nordausgang des Dortmunder Hbf., Abfahrt 8 Uhr.
Die Fahrkarte kostet 40 €, für Menschen, die sich das nicht leisten können, gint es eine Karte für 20 €.
Die Karten können ab sofort per Mai bestellt werden: g.brenner@freenet.de , bitte Telefonnummer und Mailadresse angeben, damit wir Euch erreichen können.
Das Geld überweist bitte mit dem Stichwort „Wiesbaden“ auf das Konto: Gabriele Brenner DE80 4405 0199 0242 0458 90

1. März 2026 von Joachim Schramm

Iran Krieg stoppen!

Die DFG-VK NRW verurteilt den völkerechtswidrigen Angriff der USA und Israels auf den Iran. Sie fordert beide Seiten zur sofortigen Einstellung der Kampfhandlungen auf.

Der Angriff ist ein weiteres Beispiel der zunehmenden Tendenz von Großmächten, sich über das Völkerrecht hinwegzusetzen und im puren Eigeninteresse Kriegshandlungen durchzuführen. Damit wird immer stärker das UN-Verbot von Kriegen missachtet, die Rückkehr einer Politik des Rechts des Stärkeren vorangetrieben. Noch in der Nacht vor den Angriffen hatte der Oman einen Durchbruch bei den Atomverhandlungen verkündet. Auch vor diesem Hintergrund sind die Angriffe zu verurteilen. Jetzt droht eine Ausweitung des Krieges auf den ganzen Nahen Osten.

Wie auch die Ärzteorgansiation IPPNW fordern wir die Bundesregierung auf, sich wie Spanien und Norwegen klar und unmissverständlich für ein sofortiges Ende der Angriffe einzusetzen. https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/bombardierung-des-iran-erhoeht-risiko-1.html

Die bisherigen Aussagen aus der Bundesregierung rechtfertigen das völkerechtswidrige Vorgehen der USA und Israels und geben dem Iran einseitig die Schuld an der Eskalation. Damit öffnen sie auch zukünftigen Verletzungen des Völkerechts Tür und Tor. https://www.tagesschau.de/ausland/asien/angriffe-nahost-iran-israel-usa-100.html

Die Bevölkerung des Irans ist die alleinige Kraft, die das demokratische Recht auf Widerstand gegen die eigene Regierung hat. Durch die Angriffe auf den Iran droht das Regime erst recht gestärkt und ein Wandel im Land behindert zu werden.

14.03.: Kundgebung in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran: Sofortiger Stopp der Bombardierung von Iran und Libanon! Völkerrecht verwirklichen! Selbstbestimmung für das iranische Volk! VA: Kölner Friedensforim, DFG-VK Köln u.a.
Mehr hier: https://koelner-friedensforum.org/14-03-kundgebung-solidaritaet-mit-den-menschen-im-iran-sofortiger-stopp-der-bombardierung-von-iran-und-libanon-voelkerrecht-verteidigen-selbstbestimmung-fuer-das-iranische-volk/

26. Februar 2026 von Joachim Schramm

Jetzt für den Ostermarsch mobilisieren!

Die Schulstreiks gegend die Wehrpflicht am 5, März und die Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag am 8. März sind erste Gelegenheiten, um für den diesjährigen Ostermarsch zu mobilisieren.

Vom Ostermarsch RheinRuhr „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land!“ liegt jetzt der Flyer vor:

Auch Aufkleber, ein A3-Plakat und Buttons können jetzt auch in der Landesgeschäftsstelle der DFG-VK NRW bestellt werden. Hier der Bestellzettel,

6. Oktober 2025 von Joachim Schramm

11.10. Nörvenich: Atomkriegsmanöver stoppen!

Ca. 150 Friedensaktivisten demonstrierten am 11.10. vor dem Luftwaffen-Stützpunkt Nörvenich gegen das Atomkriegsmanöver Steadfast Noon. Kurz zuvor war bestätigt worden, dass das NATO-Manöver in der Folgewoche gestartet würde. Drei Atombomber vom Typ Tornado und mehrere Eurofighter vom Stützpunkt Nörvenich nehmen am Manöver teil, das in diesem Jahr rund um den niederländischen Atomwaffen-Standort Volkel stattfindet.

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Beim Auftakt informierte Heiner Krüger von der Friedensgruppe Düren über die Geschichte des Standortes. Musik kam von dem Duo Josie und Kurt aus Aachen. Der Landessprecher der DFG-VK NRW, Joachim Schramm übernahm die Moderation und trug dabei die Erinnerungen von überlebenden Opfern der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor.
Bei der Abschlusskundgebung im Ortskern von Nörvenich gab es eine Talkrunde mit Vertreter:innen verschiedener Friedensorganisationen und gesellschaftlichen Kräfte: Hildegard Slabik-Münter, Friedensgruppe Daun und Netzwerk gegen Atomwaffen, Büchel; Regina Hagen, Sprecherin Aktionsbündnis „atomwaffen- frei jetzt!“; Pfarrerin Vera Schellberg, Düren; Dr. Uwe Trieschmann, IPPNW . Musik kam hier von den „Sokosophen“, ebenfalls aus Aachen.

Die WDR-Lokalzeit Aachen berichtete am Montag (ab min 7:08)

Im Kölner Stadtanzeiger gab es einen Artikel

Mehr Fotos gibt es hier …..

—————————————————

Deutsche Politikerinnen und Politiker fordern 80 Jahre nach Hiroshima eine deutsche Atombombe oder eine europäische Fähigkeit, Atombomben – mit Frankreich oder Großbritannien – einsetzen zu können. Die EU will aufrüsten und kriegsfähig werden. Ein Krieg zwischen Russland und der NATO wird für 2028/2029 von deutschen Politikerinnen und Politikern herbeigeredet.

In dieser brisanten Lage will die Bundeswehr Mitte Oktober 2025 im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut mit Attrappen üben, wie man Atombomben aus unterirdischen Bunkern an Tornado-Kampfjets anbringt und diese Bomben im Einsatzziel abwirft. Dieses Manöver findet jedes Jahr europaweit mit Beteiligung der USA und aller NATO-Staaten der „nuklearen Teilhabe“ statt.

Dagegen protestieren wir am Samstag den 11. Oktober am Atombomberstützpunkt Nörvenich zwischen Aachen und Köln.

WIR FORDERN VOM DEUTSCHEN BUNDESTAG UND DER BUNDESREGIERUNG:
›› Absage der Beteiligung der Bundeswehr am Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“
›› Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland
›› Beendigung der „Nuklearen Teilhabe“ und Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag
›› Stopp der geplanten Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland

Kommt zur Demonstration am 11. Oktober nach Nörvenich! Start um 12 h am Kriegsflugplatz Nörvenich, Oswald-Boelcke-Allee 1. Kundgebung ca. 13 h auf dem Schlossplatz. Nach der Kundgebung kann die Volxküche genossen werden. Demo-Shuttle ab Bf. Düren / Nordausgang 11.15 h zum Demo-Auftakt, Rückfahrt ab Schlossplatz ca. 15.45 h.

Veranstaltende Organisationen:
Aktionsbündnis „atomwaffenfrei jetzt“, Antikriegsbündnis Aachen, Friedensgruppe Düren, DFG-VK Köln, DFG-VK NRW, IPPNW Köln, Netzwerk Friedenskooperative, VVN-BdA Aachen

Hier der Flyer …..

11. August 2025 von Joachim Schramm

Protest gegen Atomwaffen beendet FriedensFahrradtour 2025!

Am 9. August endete die Friedensfahrradtour NRW 2025 vor dem Atomwaffen-Stützpunkt Büchel in der Eifel. Zusammen mit den Teilnehmern einer Fastenaktion gedachten die Radler:innen der Opfer des Atombombenabwurfs auf Nagasaki vor 80 Jahren und forderten den Abzug der in Büchel stationierten US-Atomwaffen. (Hier die Rede von Tourleiter Joachim Schramm)

Fast 300 km hatten die Teilnehmer:innen der Tour bis dahin zurück gelegt. Nach dem Start in Köln am 2. August ging es am 4.8. weiter nach Kerpen und Nörvenich. In Nörvenich verwies die Gruppe mit einem „Die-in“ symbolisch auf die Folgen von Atomwaffen. In Nörvenich sind aktuell die deutschen Tornado-Atombomber stationiert, die im Kriegsfall die Bomben aus Büchel ins Ziel fliegen sollen. Das Militär reagierte nervös, über der Aktion kreiste ein Beobachtungsdrohne.

Die Lokalzeit Aachen brachte einen Bericht.

Auf dem Weg nach Bonn besuchten die Radlerinnen am 5.8. in Alfter den Friedensweg, den der Pazifist und „Vorgebirgsrebell“ Wilhelm Maucher Ende der 70er Jahre dort angelegt hat. In Bonn selber gab es eine Protestaktion vor dem neuen Unterstützungskommando der Bundeswehr und die Aufführung einer Performance in der Bonner Innenstadt. Mit großen Kartons visualisierten die Friedensradler:innen das Verhältnis der Rüstungsausgaben Russlands, der europäischen NATO-Staaten und der USA. Ungläubig nahmen die Passanten zur Kenntnis, dass Russland nur einen Bruchteil der Gelder für die eigene Rüstung aufwendet wie die NATO. ( hier der dazu verteilte Flyer) Da geriet das Bild von der angeblichen Bedrohung durch Russland doch ins Wanken, ohne den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine dadurch zu verharmlosen.

Aktion in Nörvenich
Vor dem Unterstützungskommando in Bonn
Performance in Bonn

Am 6. August, dem Hiroshima-Gedenktag, besuchte die Gruppe den ehemaligen Regierunsgbunker in Ahrweiler. Hinter meterdicken Wänden war im Kalten Krieg alles vorbereitet, um 3000 Regierunsgmitglieder und Beamte im Falle des Atomkrieges aufzunehmen. Was für eine Land die Bunkerinsassen nach einem Atomschlag wohl vorgefunden hätten, stand damals nicht zur Debatte. Schon nach Außerdienststellung in den 90er Jahren wurde die Frau von Bundespräsidenten Köhler bei einer Besichtigung mit der unangenehmen Tatsache konfrontiert, dass für Familienmitglieder der Regierung kein Platz im Bunker vorgesehen war.

In Koblenz wurde erneut die Performance zu den Rüstungsausgaben aufgeführt. Außerdem informierten sich die Radler:innen vor dem Beschaffungsamt der Bundeswehr über die Arbeit dieser Einrichtung, die immer wieder durch Verschwendung von Steuergeldern bei der Auftragsvergabe an Rüstungskonzerne auffällt.

Die Mosel hinauf fuhr die Gruppe dann am 8. August nach Cochem, um dort mit einer weiteren Performance gegen das Ziel der Kriegstüchtigkeit Deutschlands und gegen eine neue Wehrpflicht zu protestieren. Am nächsten Tag ging es dann zum Abschluss den Berg hinauf nach Büchel.

Atomkriegsübung im Bunker
Protest in Büchel
Vor dem Atomwaffenstützpunkt
Entspannung am Moselufer

Ca. 40 Radler:innen beteiligten sich an der Tour, mal nur einen Tag, mal mehrere Tage und ca. 20 waren die ganze Zeit dabei. Hinzu kamen Dutzende von Unterstützern, die zu den Aktionen hinzu kamen. Eine schöne Fahrt, die Freizeit und Politik verbunden und Aufsehen erregt hat!

Hier ein Interview mit dem Tourleiter Joachim Schramm in der Jungen Welt

27. Juli 2025 von Joachim Schramm

Auf Achse für Frieden und Entspannungspolitik!

Atomwaffen raus aus Deutschland!

Krieg in der Ukraine, Krieg in Gaza. Und in Deutschland stehen die Zeichen auf Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit: Wir wollen dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen. In der ersten Augustwoche weren wir in NRW und Rheinland-Pfalz mit eine FriedensFahrradtour für Frieden und Abrüstung aktiv. Wir haben Aktionen vor den Atomwaffenstützpunkten in Nörvenich bei Köln und Büchel in der Eifel vorbereitet. In Bonn und Koblenz werden wir gegen die immer weiter eskalierende Aufrüstung der Bundeswehr protestieren. Und zum Start am 2. August gibt es in Köln eine Fahrraddemo durch die Stadt mit Stationen an Orten des Militärs und der Rüstung.

Bei der Fahrraddemo mit Polizeibegleitung in Köln kann jeder/e mitfahren. Wir starten am 2.8. um 11:45 Uhr mit einer kleinen Auftaktkundgebung am Bahnhofsvorplatz. Dann geht über ca. 20 km quer durch Köln. Gegen 15:30 Uhr endet die Demo an der Gereon-Kaserne in Westhoven.

Wir freuen uns aber auch über Unterstützung an den Aktionspunkten unserer einwöchigen Tour. In unserem Tourplan findet Ihr die Orte und Zeiten, wann wie dort sind. Kommt einfach vorbei!

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