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Landesverband NRW der DFG-VK

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Atomwaffen

14. September 2026 von Joachim Schramm

„Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!“, 3. Oktober, Berlin+Stuttgart

Zwischen 15. und 20.0000 Menschen demonstrierten am 3. Oktober in Berlin gegen Hochrüstung und Wehrpflicht, 15.000 waren es auch in Stuttgart. Zusammen mit den 20.000 jungen Leuten bei der Konzertkundgebung am Vortag in Berlin ein eindrucksvolles Friedenswochenende!

Hier ein Bericht im Neuen Deutschland: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202932.aufruestung-und-militarisierung-friedensdemos-in-berlin-und-stuttgart-zukunft-statt-krieg.html

„Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine dauert seit mehr als vier Jahren an. Er hat unzählige Menschen das Leben gekostet, Millionen zur Flucht gezwungen und weite Teile des Landes zerstört. Die Verantwortung Russlands für diesen Angriffskrieg muss klar benannt werden.
Gleichzeitig sehen wir mit Sorge, dass die Antwort der Bundesregierung und anderer NATO-Staaten immer stärker in militärischer Aufrüstung, Abschreckung und der Vorbereitung auf einen möglichen Krieg besteht. Die Gefahr einer weiteren Eskalation bis hin zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen NATO und Russland darf nicht ausgeblendet werden.
Wir wenden uns gegen die Vorstellung, Frieden könne durch immer mehr Waffen und immer höhere Militärausgaben geschaffen werden. Sicherheit kann dauerhaft nur gemeinsam entstehen. Wir brauchen neue Initiativen für Diplomatie, Rüstungskontrolle und Abrüstung sowie eine europäische Friedensordnung, die die Sicherheitsinteressen aller Menschen berücksichtigt.
Völkerrecht und Menschenrechte sind dabei universell. Sie gelten in der Ukraine genauso wie in Russland, Gaza, Israel, dem Iran oder an jedem anderen Ort. Völkerrechtsverletzungen müssen unabhängig davon kritisiert werden, welcher Staat oder welches Bündnis für sie verantwortlich ist. Glaubwürdige Friedenspolitik darf dabei keine Doppelstandards kennen.“
So beginnt der eigene Aufruf der DFG-VK zu zwei bundesweiten Demos am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart. Die Forderungen der Demos lauten, die von einem breiten Bündnis getragen werden, lauten:

  • Schluss mit Hochrüstung, Kriegswirtschaft und Sozialabbau!
  • Keine Erstschlagwaffen!
  • Nein zur Wehrpflicht und anderen Zwangsdiensten!

Hier der ganze Aufruf der DFG-VK zu den Demos auf: https://dfg-vk.de/3-oktober/
Aus einzelnen Städten in NRW fahren Busse oder werden Bahnreisen organisiert:

nach Berlin:
– aus Bielefeld fähtrt ein Bus: https://bielefelder-friedensini.de/
– aus Essen wird eine gemeinsame Zuganreise organisiert. Anmeldung: ulrich.indersmitten@web.de
– aus Nottuln wird eine gemeinsame Zuganreise organisiert. Anmeldung: info@fi-nottuln.de
– aus Wuppertal wird eine gemeinsame Zuganreise organisiert. Anmedlung: dr.martin.fritsch@web.de.

nach Stuttgart:
– aus Köln fährt ein Bus: https://www.friedenkoeln.de/?p=19799

Weitere Mitfahrmöglichkeiten auf der Demo-Homepage https://friedensdemo0310.org/mitfahrmoeglichkeiten/

10. September 2026 von Joachim Schramm

Nein zum Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“! 10./17. Oktober

Atomkrieg über Europa: Dieses Szenario übt die NATO im Herbst dieses Jahres. Die Bundeswehr will Mitte Oktober 2026 im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut üben, die in Büchel lagernden Atombomben an Tornado-Kampfjets zu montieren und sie in den Einsatzzielen abzuwerfen. Das Manöver findet europaweit mit Beteiligung der USA, aller NATO-Staaten der „nuklearen Teilhabe“ und weiterer NATO-Staaten statt.

Das Atomkriegsmanöver dokumentiert in erschreckender Weise die Bereitschaft der NATO und der Bundesregierung, im „Ernstfall“ einen Atomkrieg zu führen, der zumindest ganz Europa vernichten würde. Alle Atommächte rüsten gegenwärtig nuklear auf und „modernisieren“ ihre Arsenale, in 2025 für insgesamt ca. 119 Mrd. US-Dollar (USA: 69,2 Mrd.). In Büchel wird die neue B61-12-Atombombe stationiert, die endfluggesteuert noch treffgenauer eingesetzt werden kann. Dafür wurden für rund 10 Milliarden Euro 35 neue Tarnkappen-Atombomber vom Typ F‑35 von den USA gekauft. Die derzeitigen Trägersysteme – die Tornado-Kampfjets – werden zur Zeit von Nörvenich nach Büchel zurückverlegt. Der Umbau des Fliegerhorstes Büchel für über zwei Milliarden Euro ist fast abgeschlossen. Nörvenich bleibt dennoch in das Manöver involviert: die dort stationierten Eurofighter waren schon mehrfach an „Steadfast Noon“ beteiligt.

Gegen das Atomkriegsmanöver ruft ein breites Bündnis zum Protest auf am 10. Oktober in Büchel und am 17. Oktober in Nörvenich.

Wir fordern vom deutschen Bundestag und der Bundesregierung:
– Absage der Beteiligung der Bundeswehr am Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“
– Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und Beendigung der „nuklearen Teilhabe“
– Keine neuen europäischen Atomwaffen-Kooperationen
– Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag
– Eintreten für ernsthafte Verhandlungen über vollständige nukleare Abrüstung

Kommt zur Protest-Mahnwache am 10. Oktober nach Büchel und zur Demonstration am 17. Oktober nach Nörvenich! Wir treffen uns jeweils zur Symbolzeit um „Fünf vor Zwölf“!

In Büchel ist der Kreisel vor dem Atomwaffenlager der Treffpunkt.
Hier gibt es eine Mitfahrbörse nach Büchel: https://fahrpool.com/event/174a610937

In Nörvenich beginnt die Demonstration am Kriegsflugplatz und zieht von dort zur Kundgebung am Schlossplatz (ca. 13.30–15 Uhr). Ein Bus Shuttle von Düren Hbf nach Nörvenich steht zur Verfügung.

Den Aufruf mit allen Unterstützern sowie weitere Infos unter https://www.atomwaffenfrei.de/protest-gegen-steadfast-noon-2026-jetzt-unterstuetzen/

12. August 2026 von Joachim Schramm

Essener Friedenskonferenz, 19. September

Vom 22. bis zum 25.9.2026 finden in Essen die Messen ‚Eurodefence‘ und ‚Security‘ statt, vernetzt mit der parallel stattfindenden Konferenz der Nato-Luftwaffe, dem Joint Air Competence Center ‘JAPCC‘ In der Grugahalle und in den Messehallen wird Kriegstüchtigkeit konkret. Essen, einst für die Nazis ›Waffenschmiede des Reiches‹ wird laut Messe Essen und lt. der WAZ (11.10,2024) „Marktführer“ zur »zentralen Plattform der Rüstung« Die Region, die 1945 völlig zerstört war, soll wieder zum Rüstungszentrum und damit zum Angriffsziel in einem dritten großen Krieg werden.

Das Essener Friedensforum und andere Gruppen veranstalten am
Samstag den 19.9. ab 10 Uhr eine Tagung im Burggymnasium (Burgplatz).
Themen sind u.a. „Der Irrtum atomarer Abschreckung“, „Nein zur Wehrpflicht!“, „Strategien der Militärs – KI und Krieg“, „Sicherheit durch Kriegstüchtigkeit?, „Soziale Verteidigung – Planspiel“
Referent:innen: KI-Wissenschaftler Prof. Bläsius, Chr. von Lieven (Vorstandsmitglied v. ICAN), Ulrich Sander (VVN-BdA), Tobias Pflüger (IMI), Arnold Schölzel (junge Welt), Ulrike Eifler (IG Metall), und Experten der sozialen Verteidigung (Wehrhaft ohne Waffen), Aktivist:innen der Schülerbewegung gegen die Wehrpflicht u.a

Das ganze Programm gibt es hier …..

27. Juli 2026 von Joachim Schramm

Auf Straßen, Wegen und Plätzen unterwegs: gegen Krieg, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung – FriedensFahrradtour NRW 26

Nach einer Woche FriedensFahrradtour NRW sind wir wieder zuhause. In neun Orten haben wir politische Aktionen durchgeführt, rund 350 km mit dem Fahrrad (und ein kleines Stück mit der Bahn) zurückgelegt. Dabei sind wir mit zahlreichen Menschen ins Gespräch gekommen, haben unsere Argumente gegen die aktuellen Kriege, Aufrüstung, Rüstungsproduktionund Wehrpflicht darstellen können. Mit Blick auf die Gedenktage für Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August haben wir uns auch deutlich gegen die aktuelle Atomrüstung ausgesprochen.

In Kirchen /Sieg), in Köln, Düsseldorf und Essen protestierten die Friedensradler:Innen vor Rüstungsunternehmen und klagten die Profiteure der aktuellenen Kriege n der Ukriane und Nahost an, zum Tod und Elend hundertausender Menschen beizutragen. In Köln demonstrierten wir vor dem Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr gegen die Pläne für eine neue Wehrpflicht und riefen zur Kriegsdienstverweigerung auf. In mehreren Städten führten wir unsere Antikriegs-Performances auf, gegen die Wehrpflicht und gegen die ins Unermessliche steigenden weltweiten Rüstungsausgaben. Mit dem satierischen Song „Jetzt wird alles in die Rüstung gesteckt“ erregten wir viel Aufmerksamkeit und Zustimmung. Es war eine tolle Woche!

Mahnwache für zukünftige tote Soldaten
Wettrüstem zwischen USA, Rest-NATO und Russland
Sozialleistungen in die Tonne
Laut SIPRI ist die NATO deutlich überlegen
Ja, ja jetzt wird alles in die Rüstung gesteckt…
Begrüßung in Düsseldorf durch Falk Mikosch, Landessprecher VVN-BdA
Und zwischendurch immer wieder durch schöne Landschaften
Unser Landesgeschäftsführer Benno Fuchs kann nicht nur Politik …
Bewirtung im Garten in Bochum
(zum Vergrößern anklicken!)

Hier ein Bericht über unsere Station in Bochum vom Bochumer Friedensforum: https://www.bo-alternativ.de/2026/07/26/jetzt-wird-alles-in-die-ruestung-gesteckt/

Auch die Medien berichteten über unsere Tour, als Vorankündigung oder als Bericht:

wirsiegen.de: https://wirsiegen.de/2026/07/friedensfahrradtour-startet-am-18-juli-in-siegen-kundgebung-auf-dem-scheiner-platz/440804/

Siegener Zeitung: https://www.siegener-zeitung.de/lokales/siegerland/auftakt-von-siegen-nach-kirchen-friedens-fahrradtour-will-zeichen-setzen-TWJUCYLSGVBSFO6JUBMHW563UE.html

Rhein-Zeitung: Warum Friedensbotschafter in Kirchen Station machen (als PDF)

13. Mai 2026 von Joachim Schramm

Es bleibt dabei: Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!

Aufruf-Update zur Demo am 30.5. in Wiesbaden

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ruft mit zahlreichen Partnerorganisationen für den 30. Mai 2026 zur bundesweiten Demo in Wiesbaden auf. Zusammen stellen wir uns gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland und Europa!

Aktualisierter Aufruf hier …

Die Pläne der USA, Raketen und Marschflugkörper in Deutschland aufzustellen, sind vorerst vom Tisch. Das ist eine gute Nachricht! Doch es gibt weiterhin genug Gründe, um gegen den Rüstungsrausch der Regierenden zu protestieren! So liegen die Pläne vor, europäische Mittelstreckwaffen zu entwickeln und US-Tomahawk-Marschflugkörper für Deutschland zu kaufen. Dazu sagen wir nein!

Dass die USA jetzt vorerst keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationieren, muss als Gelegenheit für neue Initiativen zur internationalen Rüstungskontrolle und Abrüstung betrachtet werden. Dafür gehen wir am 30. Mai in Wiesbaden auf die Straße! Wir sagen: „Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!“ und bekräftigen unsere Forderungen:

  • Die Stationierung von US-amerikanischen Mittelstreckenwaffen in Deutschland dauerhaft zu unterbinden
  • Das US-Raketenbefehlskommando in Mainz-Kastel ersatzlos abzuziehen
  • Das Projekt zur Entwicklung eigener europäischer Mittelstreckenwaffen (ELSA) zu stoppen und keine eigenen Hyperschallraketen zu entwickeln
  • Keine Tomahawk-Marschflugkörper und Abschussrampen von den USA zu erwerben

Ablauf der Demo:
Start: 12.30 Uhr, Hauptbahnhof

Redebeiträge:
Auftaktkundgebung
Angelika Wilmen (Kampagnensprecherin “Friedensfähig statt erstschlagfähig”)
N.N. (Schulstreiks gegen Wehrpflicht)

Abschlusskundgebung:
Ann Wright (US-Friedensaktivistin)
Wolfgang Prawitz (Evangelische Kirche Hessen)
Desiree Becker (MdB Die Linke)
Michael von der Schulenburg (MdEP BSW)
Lothar Binding (SPD)

Das Dortmunder Friedensforum hat einen Bus zur Demo in Wiesbaden organisiert:
Der Treffpunkt 7.45 Uhr am Busbahnhof, Nordausgang des Dortmunder Hbf., Abfahrt 8 Uhr.
Die Fahrkarte kostet 40 €, für Menschen, die sich das nicht leisten können, gint es eine Karte für 20 €.
Die Karten können ab sofort per Mai bestellt werden: g.brenner@freenet.de , bitte Telefonnummer und Mailadresse angeben, damit wir Euch erreichen können.
Das Geld überweist bitte mit dem Stichwort „Wiesbaden“ auf das Konto: Gabriele Brenner DE80 4405 0199 0242 0458 90

1. März 2026 von Joachim Schramm

Iran Krieg stoppen!

Die DFG-VK NRW verurteilt den völkerechtswidrigen Angriff der USA und Israels auf den Iran. Sie fordert beide Seiten zur sofortigen Einstellung der Kampfhandlungen auf.

Der Angriff ist ein weiteres Beispiel der zunehmenden Tendenz von Großmächten, sich über das Völkerrecht hinwegzusetzen und im puren Eigeninteresse Kriegshandlungen durchzuführen. Damit wird immer stärker das UN-Verbot von Kriegen missachtet, die Rückkehr einer Politik des Rechts des Stärkeren vorangetrieben. Noch in der Nacht vor den Angriffen hatte der Oman einen Durchbruch bei den Atomverhandlungen verkündet. Auch vor diesem Hintergrund sind die Angriffe zu verurteilen. Jetzt droht eine Ausweitung des Krieges auf den ganzen Nahen Osten.

Wie auch die Ärzteorgansiation IPPNW fordern wir die Bundesregierung auf, sich wie Spanien und Norwegen klar und unmissverständlich für ein sofortiges Ende der Angriffe einzusetzen. https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/bombardierung-des-iran-erhoeht-risiko-1.html

Die bisherigen Aussagen aus der Bundesregierung rechtfertigen das völkerechtswidrige Vorgehen der USA und Israels und geben dem Iran einseitig die Schuld an der Eskalation. Damit öffnen sie auch zukünftigen Verletzungen des Völkerechts Tür und Tor. https://www.tagesschau.de/ausland/asien/angriffe-nahost-iran-israel-usa-100.html

Die Bevölkerung des Irans ist die alleinige Kraft, die das demokratische Recht auf Widerstand gegen die eigene Regierung hat. Durch die Angriffe auf den Iran droht das Regime erst recht gestärkt und ein Wandel im Land behindert zu werden.

14.03.: Kundgebung in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran: Sofortiger Stopp der Bombardierung von Iran und Libanon! Völkerrecht verwirklichen! Selbstbestimmung für das iranische Volk! VA: Kölner Friedensforim, DFG-VK Köln u.a.
Mehr hier: https://koelner-friedensforum.org/14-03-kundgebung-solidaritaet-mit-den-menschen-im-iran-sofortiger-stopp-der-bombardierung-von-iran-und-libanon-voelkerrecht-verteidigen-selbstbestimmung-fuer-das-iranische-volk/

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WDR5: Schule ohne Bundeswehr


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Erklärung gegen rechte Instrumentalisierung

Friedenstüchtig statt kriegstüchtig, Herr Pistorius!


Mit rechten und rechtsoffenen Kräften ist kein Frieden zu machen!

Es gibt Postkarten und Plakate mit diesem Friedensmotiv


Schutz und Asyl für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer


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