Sa., 6. Juni 26, 11 – 13 Uhr,
Kamener Straße (vor dem Kasernentor), Unna
Ca. 50 Kriegsgegner:innen aus Unna, Dortmund, Lünen und Umgebung protestierten am 6. Juni in Unna vor der Bundeswehrkaserne gegen den „Tag der Bundeswehr“. Sie machten deutlich, das Kriegswaffen und Kampfsimulationen kein Abenteuer und Familienevent sind. Mit Transparenten und Schilder, Ansprachen und Sprechchören konfrontierten sie die tausenden Besucher der Bundeswehr-Show mit diesen bitteren Wahrheiten. „Nie, nie, nie wieder Wehrpflicht“, „Kein Mensch, kein Cent, der Bundeswehr“ und andere Sprüche schallten immer wieder über die Kamener Straße hinüber zum Tor der Kaserne.



In verschiedenen Redebeiträgen wurden Hintergründe der Kriegspropaganda aufgezeigt und über die verharmlosende Werbeshow der Bundeswehr informiert. Hier die Rede des Landessprechers der DFG-VK NRW, Joachim Schramm als PDF:
https://nrw.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/19/2026/06/ReTdBW2026Unna.pdf
Der lokale Hellweger Anzeiger hatte über die Aktion im Vorfeld berichtet:
Zeitgleich zu unserer Aktion gab es in der Kaseren eine kurze Protestaktion auf einem Panzerfahrzeug. Mehr dazu auf Instgram: https://www.instagram.com/reel/DZPph4PMFxi/
Mit Häuserkampf-Übungen und dem präsentieren von Kriegswaffen wie Panzerhaubitzen und Kampfjets will die Bundeswehr beim „Tag der Bundeswehr“ am 6. Juni in Unna auf sich aufmerksam machen.

Aktuell wird die Armee mit Milliardensummen massiv aufgerüstet. Dieses Geld fehlt in wichtigen zivilen Bereichen: Etwa bei der Gesundheitsversorgung, bei der Bekämpfung der Klimakatastrophe oder bei der Minderung der Armut. Events wie der „Tag der Bundeswehr“ sind der Versuch, die Bevölkerung von der deutschen Militärpolitik zu „überzeugen“. Da die Bundeswehr nach Willen der Bundesregierung immer größer werden soll, wirbt die Armee dabei mit immer neuen Mitteln um neue Rekrut*innen. Dabei macht sie jungen Menschen Versprechungen, die sie später nicht einhalten kann. Zudem werden von der Bundeswehr schon Minderjährige für den Dienst an der Waffe geworben und ausgebildet. Beim „Tag der Bundeswehr“ 2025 in Bückeburg konnten Minderjährige an verschiedenen Waffen hantieren. Ein Praxis, die eigentlich verboten ist.
Wir sagen Nein zum „Tag der Bundewehr“! Die Bundeswehr ist kein Volksfest, Waffen und Krieg sind keine Volksbelustigung!

Die DFG-VK NRW, das Friedensforum Kreis Unna und das Dortmunder Friedensforum rufen auf zum Protest gegen die Verharmlosung von Krieg und gegen die gezielte Werbung für den Dienst an der Waffe gegenüber Schüler, insbesondere gegenüber Minderjährigen. Gemeinsam wollen wir an diesem Tag ein Zeichen gegen die Militarisierung der Gesellschaft setzten. Wir wollen die Besucher der Show mit Transparenten und Schildern ansprechen, auch der Tod wird die Besucher zur Kriegsshow einladen…
Hier der Flyer zur Aktion ….









