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Fahrradtour

8. August 2024

FriedensFahrradtour beendet!

In der Woche, in der mit dem Angriff ukrainischer Truppen auf die russische Region Kursk der Ukrainekrieg eine neue Eskalation erlebt, waren wir mit dem Fahrrad für Frieden und Entspannungspolitik auf der Straße. Am 3. August starteten wir in Remscheid die diesjährige FriedensFahrradtour NRW. Am Hauptbahnhof begrüßte die LINKE Remscheid die Friedensradlerinnen mt Kaffee und Kuchen. Dann ging es zum Panzerkettenhersteller KNDS, wo Landesgeschäftsführer Joachim Schramm auf die Geschichte des Deutschen Panzerbauer Krauss-Maffei hinwies, der schon für die Hitler-Wehrmacht produzierte und heute mit dem französischen Hersteller Nexter unter dem Namen KNDS zusammengeht, um auf dem internationalen Markt der besser aufgestellt zu sein. Auch er zählt zu den Gewinnern der angespannten Lage seit dem Beginn des Ukrainekrieges. Weiter führte die Tour nach Wuppertal Ronsdorf, wo Mitglieder und Freunde des Wuppertaler Friedensforums die Gruppe im Stadtgarten an den dortigen Friedens-Mahnmalen empfing. Hier gab es Redebeiträge und Musik. Nach einem Vorbereitungstag in der Wuppertaler Jugendherberge führte die Tour am 5.8. weiter nach Haan und Düsseldorf. In Düsseldorf konfrontierten die Friedensradler:innen die Passanten mit einer Performance, die das Ergebnis der Rufe nach Kriegstüchtigkeit darstellte: Der Sarg des jungen deutschen Soldaten, der an der kommenden Kriegsfront gefallen ist. Der Theologe und Friedensaktivist Peter Bürger prangerte die Politik der deutschen Regierung an, die auf Kriegskurs eingestellt sei und kritisierte den größten deutschen Rüstungshersteller Rheinmetall, dessen Konzernzentrale in Düsseldorf steht, für seine blühenden Geschäfte mit dem Tod.

Start in Remscheid
In W´tal-Ronsdorf an den Friedens-Mahnmalen

Im Remscheider Generalanzeiger gab es einen Bericht über unseren Protest vor der Panzerkettenfabrik.

In Wuppertal-Ronsdorf gab es einen Bericht im Ronsdorfer Sonntagsblatt
und in der Ronsdorfer Wochenschau (PDF)
Auch die Rheinische Post berichtete (PDF)

Mehr Fotos von den beiden ersten Etappen gibt es hier bei r-mediabase

Am Dienstag war die Gruppe zu Gast im Friedensdorf Oberhausen. Dort werden Kinder aus ehemaligen Kriegsgebieten wie Afghanistan oder Angola Behandlungen ermöglicht, die in ihrer Heimat nicht durchfürbar sind. Abends führten das Friedensdorf und die FI Oberhausen in der Innenstadt eine Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima durch, an der sich die Friedensradler:innen beteiligten.
Am Mittwoch ging es dann nach Weeze, wo auf dem Gelände des ehemaligen britischen Militärflughafens der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall ein Werk zur Produktion von Rumpfteilen des US-amerikanischen Atombombers F-35 baut. „Keine Atombomberproduktion in Weeze“ lautete die Forderung der Friedensradler:innen. Direkt neben der Startbahn des heutigen Flughafen Weeze, wo Tag für Tag Touristen in den sonnigen Süden starten, sollen bald Bestandteile eines Atombombers hergestellt werden, der Tod und Verderben über die Menschen bringen kann!

Im Friedensdorf Oberhausen
Hiroshima mahnt
Rheinmetall in Weeze
Zum Vergrößern anklicken!

Auch über die Aktion in Weeze berichtete die Zeitung.

Mit Aktionen in Ahaus und Enschede ging am Freitag und Samstag die FriedensFahrradtour NRW 24 zu ende. In Ahaus empfing uns die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“. Gemeinsam protestierten wir gegen die geplanten Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus und verwiesen auf die Überschneidungen von ziviler und militärischer Nutzung der Atomkraft und der jeweiligen Gefahren. Dargestellt wurde auch, dass der Forschungsreaktor Garching nach wie vor hochangereichertes Uran herstelle, das für den Bau von Atomwaffen geeignet sei.

Am Abend des gleichen Tages, dem 9. August, veranstalteten wir dann gemeinsam mit unseren niederländischen Freunden auf dem Oulde Markt in Enschede eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des 2. Atombombenabwurfs auf Nagasaki. Auch hier galt der Protest wieder der geplanten Stationierung us-amerikanischer Atomraketen in Deutschland.

Am Samstag kamen denn Friedensaktivist:innen aus Dülmen und Nottuln nach Enschede um sich mit den Friedensradler:innen und den Aktivist:innen von „Enschede voor Vrede“ über die Friedensarbeit in Deutschland und den Niederlanden auszutauschen. Ähnliche Probleme wurden deutlich: Die jeweilige Regierung setzt auf Aufrüstung und Konfronationpolitik, die Bevölkerung sieht das zwar durchaus kritisch ist aber nicht zur Teilnahme an Aktionen bereit. Die Aktivist:innen tauschten Ideen für Aktionen aus und verabredeten, im nächsten Jahr einen solchen Austausch zu wiederholen.

Kundgebung in Ahaus
Enschede: Nagasaki mahnt
Dtsch-Niederl. Friedensaustausch
Zum Vergrößern anklicken

Auch wenn krankheitsbeding in diesem Jahre einige Aktiviten nicht teilnehmen konnten, erregten die Friedensradler:innen Aufmerksamkeit und stießen auf positive Resonanz. Alle Aktionen konnten stattfinden und wurde teilweise auch in den Medien dargestellt. Auch wenn dies häufig mit einem eher negativen Ton geschah, wurde so die Tour einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

27. Juli 2024

FriedensFahrradtour NRW: 3.8 – 10.8. Auf Achse für Frieden und Abrüstung

Neue US-Atomwaffen sollen in Deutschland stationiert werden, die Rüstungskonzerne verdienen sich eine goldene Nase, der Kriegsminister will eine neue Wehrpflicht. Und die Kriege in der Ukraine und in Nahost gehen unvermindert weiter, dort sterben die Menschen. Wir wollen etwas dagegen setzen und sind Anfang August eine Woche mit dem Fahrrad unterwegs, von Remscheid bis Enschede in den Niederlanden.

Aktuelle Infos von der Tour

Unterwegs machen wir halt an Rüstungsbetrieben, die deutsche Waffen für die Kriege der Welt liefern, protestieren am Hiroshima- und am Nagasaki-Tag gegen die atomare Aufrüstung und sagen nein zum Plan, Deutschland kriegstüchtig zu machen. Wir thematisieren die Finanzkrise im Gesundheitsbereich und treffen uns mit Anti-Atomkraft-Aktivisten. Und wir besuchen das Friedensdorf Oberhausen, wo Kinder aus Kriegsgebieten betreut werden.

Bei unseren Stationen freuen wir uns über Unterstützung: Kommen Sie zu unseren Kundgebungen, mit und ohne Fahrrad. Oder radeln Sie ein Stück mit, ein paar km oder einen ganzen Tag!

Hier unser Tourplan mit allen Stationen.

12. April 2024

Jetzt anmelden: Gemeinsam für unsere Zukunft – für Frieden und Klimagerechtigkeit!

Friedensfahrradtour NRW 24  3.-10.8.24 (hier der Flyer als PDF)

Es waren Millionen gegen Rechtsextremismus auf der Straße. Zur Gefahr von Rechts kommen weitere Probleme: Krieg, wirtschaftliche Not, Klimawandel. Viele Menschen in Deutschland haben die Nase gestrichen voll davon und werden aktiv – Wir auch!
Das Töten in der Ukraine und in Nahost muss beendet werden – sofort!

Wir wollen aktiv werden für den Frieden, mit unserer Fahrradtour quer durch NRW. Die Fahrt startet in Remscheid, dann geht es hinunter ins Tal der Wupper, ein Stück den Rhein hinab, ins Münsterland und weiter zu unseren Nachbarn in den Niederlanden. Wir sind keine Rennfahrer; wir radeln bei gemäßigtem Tempo entlang schöner Strecken durch Wald und Wiesen. Übernachtung: in Gruppenhäusern, Vereinsheimen und Jugendherbergen. Auch wer eine Pension bevorzugt, kann gerne mitfahren.

Wir können nicht hinnehmen, dass die Stimmen in Politik und Medien, die Waffenstillstand und Verhandlungen wollen, immer leiser werden,

  • WIR wollen einen STOP aller Waffenlieferungen
  • WIR wollen keine neuen Rüstungsbetriebe – weder hier noch im Ausland

Auf unserer Tour halten wir deshalb in Remscheid, Düsseldorf und Weeze mit kleinen Aktionen bei Unternehmen, die deutsche Waffen für die Kriege dieser Welt herstellen. Wir machen aber auch Halt am Friedensdorf in Oberhausen, wo konkrete Hilfe für Kinder aus Kriegsgebieten geleistet wird.

Im August jähren sich die beiden schrecklichen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Berliner Politiker wollen uns weismachen, dass Atomwaffen einen Angriff verhindern können. Vom konventionellen bis zu einem alles zerstörenden Atomkrieg ist es jedoch nur ein kleiner Schritt.
Deshalb endet unsere FriedensFahrradtour mit einem gemeinsamen Gedenken und Protest mit unseren niederländischen Freund:innen in Enschede, am 9. August, dem Nagasaki-Tag und mit einem deutsch-niederländischen Friedensgespräch am 10. August.

3.8.Remscheid  – Wuppertal25 km
4.8.Wuppertal (Teamfindungstag)
5.8.Wuppertal – Haan – Düsseldorf46 km
6.8.Düsseldorf – Dinslaken (Friedensdorf Oberhausen)42 km
7.8.Dinslaken – Weeze – Xanten 84 km (inkl. Bahntransfer)
8.8.Xanten – Borken56 km
9.8.Borken – Ahaus – Enschede62 km
10.8.Enschede (Abschlusstag mit unseren niederländischen Freunden)

Da bin ich dabei! Anmeldung:
Die Tour kostet pro Tag für Organisation, Verpflegung und Übernachtung im Gemeinschaftsquartier:
Normal 40,- – 50,- € (Selbsteinschätzung) / Wenigverdiener und Jugendliche bis 18 Jahre 10,- €
Ohne Übernachtung: 10,-/Tag

Anmeldung per Mail an: FFT24@web.de

Wir benötigen folgende Angaben:
Ich fahre von …. bis …. mit, also … Etappen.
Ich zahle … € pro Etappe.
Zusätzlich spende ich … €. Zusammen überweise ich … € auf das Konto der DFG-VK NRW
Name, Anschrift, E-Mail, Tel.Nr.,

Die Bankverbindung der DFG-VK NRW:
GLS Bank Bochum
IBAN DE87 4306 0967 4006 1617 20,
BIC: GENODEM1GLS

21. Dezember 2023

Radfahrtüchtig statt kriegstüchtig!

Alle die Lust haben, Anfang August 2024 mit dem Rad eine Woche durch NRW zu fahren und dabei für Friedenstüchtigkeit statt Kriegstüchtigkeit zu protestieren, sollten sich jetzt schon die Tage vom 3. – 10. August freihalten!

Auch in 2024 wollen wir wieder unsere FriedensFahradtour quer durch NRW durchführen. Dabei wollen wir uns in diesmal damit auseinandersetzten, was die Aussage von Militärminister Pistorius, Deutschland müsse wieder kriegstüchtig werden, in NRW bedeutet. Wir besuchen Rüstungsbetriebe im bergischen Land und am Niederhein, deren Aktionäre sich schon die Hände reiben. Wir wollen Kriegerdenkmäler besuchen, auf denen immer noch der toten „Helden“ aus der Zeit gedacht wird, als Deutschland das letzte Mal „kriegstüchtig“ war. Aber wir wollen auch auf die aufmerksam machen, die sich für die Opfer heutiger Kriege stark machen und Hilfe leisten.

Doch wir werden natürlich auch die schöne Landschaft unterwegs genießen, abends gemütlich zusammensitzen und Spaß haben. Noch steht nicht alles fest und daher kann man sich auch noch nicht anmelden. Wenn Ihr aber Interesse habt, meldet Euch doch schon mal unverbindlich unter dfg-vk.nrw@t-online.de an.

7. August 2023

Friedensprotest unter schwierigen Bedingungen

Die 10. FriedenFahrradtour NRW war von der Teilnhmerzahl her nicht die größte, aber vom Durchhaltevermögen der Radler:innen sicherlich die bemerkenswerteste! Auf der Tour von Paderborn nach Köln gab es kaum einen Tag ohne – zum Teil heftigen – Regen. Trotzdem wuden die 350 km radelnd zurückgelegt, lediglich wegen des Sturms am Donnerstag fuhren wir von Düren nach Recklinghausen mit dem Zug. Auch die Aktionen fanden bis auf eine Ausnahmen statt, bei einigen Übernachtungen konnten wir statt Camping auf feste Unterkünfte ausweichen.

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Toll war wie immer die Unterstützung durch die Partner vor Ort. In Paderborn hielt Eugen Drewermann eine engagierte Ansprache für eine Ende des Krieges in de Ukraine, in Bielefeld unterstützte uns eine Mädchen-Tanzgruppe mit ihrer Perfomance. In Sassenberg wurden wir über die aktuelle Situation in der Fleischindustrie in de Region und deren Beitrag zum Klimawandel informiert. In Münster gab es gleich drei Aktionspunkte: Vor der Manfred-von-Richthofen Kaserne informiert uns Hugo Elkemann von der Friedenskooperative über die Pläne der NATO, dort eine neue Kommandozentrale einzurichten. Dann gab es einen Empfang im Friedenssaal, wo vor 375 Jahren der Westfälische Frieden verhandelt wurde. Bemerkenswert ein historisches Schild an der Saaldecke: „Man höre beide Seiten“. Anschließen führten wir auf dem Prinzipalmarkt zum ersten Mal unser Theaterstück zur – fiktiven – Verleihung des deutschen Rüstungspreises an Außenministerin Baerbock vor.
Hier ein Video über unseren Aufenthalt in Münster und die Rede von Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK auf dem Prinzipalmarkt

An nächsten Tag blockierte eine Gruppe von zehen Friedensradler:innen und Mitgliedern der Friedensfreunde Dülmen für eine halbe Stunde die Zufahrt zum US-Waffendepot, zumindest ein Schwertransporter muße auf der Straße warten, bis die Aktion vorüber war. Diese bebilderte Beschreibung unseres niederländischen Friedensfreundes Jan Schaake gibt gut die Stimmung dieses Tages wieder. Abends gab es eine kleines Friedensfest mit leckerem Essen und Musik. In Herne folgten wir einer spannenden Führung durch das ehemalige NS-Polizeigefängnis, wo man heute noch die weitgehend im Original zu sehenden Zellen besichtigen kann, wo SA und Hilfsplolizei nach 33 politische Häftlinge einsperrte und quälte. In Bochum informierte uns die Geschäfstführerin des Flüchtlingsrates NRW über die Lage der Flüchtlinge angesichts der aktuellen EU-Beschlüsse und auch über die Situation in NRW. Anschließende demonstrierten wir gemeinsam mit Freund:innen vom Bochumer Friedensforum durch die Fußgängerzone gegen Atomwaffen und für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch Deutschland.

In Düsseldorf gab es am Rande der Kö eine Kundgebung gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall, der sich am Krieg in de Ukraine eine goldene Nase verdient und nun in Weeze am Niederhein auch in die Flugzeugproduktion einsteigen will. Am letzten Tag der Tour besuchte die Gruppe des Forum Ziviler Friedensdienst und ließ sich über dessen Arbeit informieren. Am Aben gab es dann eine gut besuchte eindrucksvolle Gedenk- und Mahnveranstaltung im Hiroshima-/Nagasakipark, die vom Kölner Friedensforum durchgeführt wurde.

Zum Vergrößern anklicken!

Alles in allem wieder eine politische erfolgreiche Tour, bei der wir vor dem Hintergrund des schrecklichen Krieges in der Ukraine an vielen Orten in NRW die Menschen auf unsere Anliegen – Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung – aufmerksam machen konnten.

20. Juli 2023

FriedensFahrradtour NRW 23: Ablaufplan steht!

Es war wieder ein ganzes Stück Arbeit, aber auch Dank der Unterstützung der Partner an den Zwischenstationen steht jetzt der Ablauf der FriedensFahrradtour. Am Samstag den 29. Juli starten wir in Paderborn zu unserer fast 350 km langen Tour.
„Gemeinsam für unsere Zukunft“ demonstrieren wir unterwegs an Militärstandorten wie z.B. in Paderborn, wo weiterhin britische Soldaten mit schwerem Gerät stationiert sind und in Dülmen, wo die US-Armee ein Lager mit Artilleriegeschützen unterhält. Beides verweist auf die Gefahr der Eskalation des Ukraine-Krieges mit unabsehbaren Folgen. In Düsseldorf gilt der Protest dem Rüstungskonzern Rheinmetall, der in diesen Kriegszeiten große Gewinne macht und gerade den Bau eines neuen Werkes im Rheinland plant. Doch auch friedliche Zeichen werden mit der Tour aufgegriffen. In Münster gilt der Besuch dem Friedenssaal, wo vor 375 Jahren der Westfälische Frieden geschlossen wurde, in Köln besuchen die Radfahrer:innen das ForumZFD, das Friedensfachkräfte für Konflikte in aller Welt ausbildet. Auch Themen, die mit der Friedensthematik direkt oder indirekt verbunden sind, sind Gegenstand von Zwischenstationen: In Sassenberg berichten uns lokale Aktivist:innen über die Zustände in der örtlichen Fleischindustrie, in Bochum informiert uns der Flüchtlingsrat NRW über die Situation der Schutzsuchenden in unserem Bundesland. Den Abschluss der Tour bildet eine Aktion in Köln gemeinsam mit Atomwaffengegner:innen aus der Domstadt zur Erinnerung an den Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August. Dabei soll auf die Gefahr der atomaren Eskalation des Ukrainekrieges hingewiesen werden und die Unterzeichnung des UN-Atomwaffen-Verbotsvertrages durch Deutschland gefordert werden.

Gerne können Interessierte spontan ein Stück oder eine Etappe mitfahren. Wir freuen uns auch über Unterstützer an den Aktionsorten. Hier der Tourplan mit Orten und Zeiten.

Mehr auch in unserem Flyer, den wir unterwegs verteilen werden.

11. Mai 2023

Auf Achse für Frieden, Entspannungspolitik & Abrüstung– für Klima- & Umweltschutz

29. Juli bis 6. August 2023, von Paderborn nach Köln

Krieg, wirtschaftliche Not, Klimawandel, Fluchtbewegungen: Seit Beginn des Ukraine-Krieges erleben wir diese negativen Entwicklungen besonders drastisch.

Gemeinsame Sicherheit statt Kriegs- und Konfrontationspolitik!
Wir setzen uns ein für ein sofortiges Ende des Krieges durch einen Waffenstillstand und eine Verhandlungslösung! Dieser Krieg lässt uns Schlimmes für unsere Zukunft befürchten: Wenn die Welt wieder in neue, verfeindete Blöcke versinkt, rückt die Lösung des Klimaproblems in noch weitere Ferne. Frieden schafft man nicht durch Waffenlieferungen in Konfliktgebiete, wir setzen uns ein für Abrüstung auf allen Seiten, für ein europäisches Sicherheitssystem von Lissabon bis Wladiwostok. Daher demonstrieren wir auf unserer Tour an Orten, an denen auch bei uns Waffen stationiert sind, Vorbereitungen für einen möglichen Kriegseinsatz getroffen werden: In Paderborn, Dülmen, Münster oder Düsseldorf.

Der Atomkriegsgefahr entgegentreten!
Vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges sind nun Stimmen zu hören, die die Schrecken eines Atomkrieges kleinreden und damit die Warnungen vor einer möglichen Eskalation des Krieges zurückweisen. Doch der Schritt vom konventionellen zum alles zerstörenden Atomkrieg ist nicht mehr undenkbar. In dieser Situation will die Bundesregierung neue Atombomber für die Bundeswehr kaufen, in Kürze sollen in Büchel in der Eifel neue B-61 Atombomben stationiert werden. Das darf nicht unwidersprochen bleiben! Daher endet unsere Tour am Vorabend des Hiroshimatages mit einer Protest- und Gedenkaktion in Köln.

Hier unsere aktuelle Etappenliste …….

Hier unser Flyer mit weiteren Infos …..

Anmeldung per Mail an: FFT23@web.de

Wir benötigen folgende Angaben:
Ich fahre von …. bis …. mit, also … Etappen.
Ich zahle … € pro Etappe.
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5. Dezember 2022

Friedensfahrradtour 2023: Unsere 10. !

Bei unserem Nachtreffen Mitte November haben wir die diesjährige FriedensFahrradtour NRW noch einmal Revue passieren lassen und uns Gedanken über das nächste Jahr gemacht. Dann findet unsere 10. Tour statt!
Sie wird in Ostwestfalen starten (Paderborn oder Bielefeld) und zum Hiroshimatag in Köln enden (29. 7 – 7.8.). Wir wollen wieder Orte aufsuchen, an denen die durch den Ukraine-Krieg nun noch einmal verstärkte Militaisierung unseres Landes sichtbar wird. Aber wir wollen auch zu Punkten fahren, an den Überlegungen zur zivilen Friedenssicherung angestellt oder konkrete Maßnahmen organsisiert werden. Weitere Details werden wir Anfang des Jahres diskutieren und dann hier veröffentlichen.

Also: jetzt schon den Termin blocken und auch an andere Interessierte weitergeben! Es wird bestimmt wieder eine tolle Tour für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung!

Jetzt mehr Infos hier …

8. August 2022

FriedensFahrradtour 22 endet mit Atomwaffenprotest

(alle Fotos: Stefanie Intveen)

Nach einer Woche ist die FriedensFahrradtour NRW 22 am 6. August in Enschede (NL) zu Ende gegangen. Die Radler:innen legten über 400 km quer durch NRW und die angrenzenden Niederlande zurück, um gegen den Krieg in der Ukraine und gegen die aktuell gestiegene Atomkriegsgefahr zu demonstrieren. Dabei wurden sie von lokalen Friedensgruppen und in Düren und Aachen auch von den Bürgermeister:innen begrüßt.

Foto: Stefanie Intveen

Ukraine-Krieg

Mit einen Straßentheaterstück regte die Gruppe aus mehr als 20 Friedensradler:innen zum Nachdenken über Wege zur Beendigung des blutigen Krieges in der Ukraine an. Dabei kam es bei den Aufführungen in in Mönchengladbach, Uedem und Bocholt zu angeregten Diskussionen mit Passanten. In einem Redebeitrag wurde an die Opfer des Krieges erinnert und eine sofortige Einstellung der Kämpfe gefordert. Dabei stünden – neben Russland – gerade auch die NATO-Staaten in der Verantwortung, nicht durch immer neue Waffenlieferungen den Krieg zu verlängern, sondern auf Verhandlungen über einen Waffenstillstand und über eine Lösung des Konflikts hinzuwirken. (Redebeitrag zum Ukrainekrieg als PDF) Video des Theaterstücks (youtube)

Atomwaffen

Am deutschen Atombomberstandort Nörvenich, am niederländischen Atombomben-Stützpunkt Volkel und am Hiroshima-Gedenktag in Enschede verwiesen die Aktivisten mit Großbuchstaben auf die Botschaft in diesen Tagen: „Hiroshima mahnt“. In Redebeiträgen wurde auf die Bedrohungg durch die Atomwaffen gerade in der aktuellen Situation verwiesen und gegen neue Atombomben und Trägerflugzeuge auch für die Bundeswehr protestiert.

Verbrechen

Auch auf den Spuren der Vergangenheit war die Gruppe unterwegs: im belgischen Grenzgebiet zu Aachen besuchten sie Orte der Erinnerung an Kriegsverbrechen, die deutsche Truppen zu Beginn des I. Weltkrieg hier an der Zivilbevölkerung verübt haben. Im niederländischen Ysselsteyn waren die Radlr:innen geradezu erschlagen vom Anblick von 32.000 Grabkreuzen für tote deutsche Soldaten, die beim Versuch, die Befreiung der Niederlande durch die Alliierten 1944/45 zu verhindern, noch von den Nazi-Befehlshabern geopfert wurden. Die in deutschem Namen in den beiden großen Kriegen begangenen Verbrechen begründet heute die Verantwortung unseres Landes, auch im Ukrainekrieg für ein rasches Ende des Tötens einzutreten.

Es war eine rundum gelungene Tour mit politischer Aktion aber auch Fahrten durch wunderschöne Landschaften, nettem Beisammensein in der Gruppe und vielen Eindrücken, die noch lange nachhängen. Im nächsten Jahr steht die 10. FriedenFahrradtour NRW an!

Fotos:

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Medienberichte:

„Friedensradtour führt durchs Grenzgebiet“ (PDF), 25.7.22

„Friedensradtour macht Halt in Mönchengladbach“, Rheinische Post, 28.7.22

„Erinnerung und Mahnung beim Stopp der FriedensFahrradtour NRW 2022 in Düren“, Stadt Düren, 2.8.22

„Friedensaktivisten machen Station in Rheydt“, Bürgerzeitung Mönchengladbach, 8.8.22

„Friedensfahnen am Rheydter Marktplatz„, Mönchengladbacher Nachrichten, 3.8.22

„Fietstocht voor de vrede doet vliegbasis Volkel aan uit protest tegen kernwapens“, Brabants Dagblad, 2.8.22

„Duitse actievoerders demonstreren opnieuw bij vliegbasis Volkel tegen kernwapens“, dtvnieuws, 3.8.22 (Video)

„Friedensfahrradtour in Uedem“ (PDF), Niederrhein Nachrichten, 6.8.22

16. Juli 2022

FriedensFahrradtour NRW 22 – Für Frieden in der Ukraine, gegen Atomkriegsgefahr

Gemeinsam für unsere Zukunft – für eine andere Politik!

Krieg, wirtschaftliche Not, Klimawandel, Fluchtbewegungen: Gerade in diesem Jahr erleben wir diese negativen Entwicklungen besonders drastisch. Deshalb sind wir wieder eine Woche mit dem Rad durch NRW unterwegs, auf Achse für Frieden und Abrüstung.

Gemeinsame Sicherheit statt Kriegs- und Konfrontationspolitik!
Nach dem Jugoslawienkrieg in den 90er Jahren erleben wir gerade zum zweiten Mal nach Ende des Kalten Krieges einen schrecklichen Krieg in Europa. Das Töten dauert nun schon fast ein halbes Jahr an. Wir setzen uns ein für ein sofortiges Ende des Krieges durch eine Verhandlungslösung! Unseren Protest gegen den Krieg äußern wir u.a. in Form eines Straßentheaters bei unseren Kundgebungen in Mönchengladbach und Bocholt.

Im August jähren sich die beiden ersten Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Trotz dieser schrecklichen Erfahrungen wurden im Krieg in der Ukraine Atomwaffen in Alarmbereitschaft versetzt, hat schon längst ein neues atomares Wettrüsten begonnen. Der Schritt vom konventionellen zum Atomkrieg erscheint nicht mehr undenkbar. Am Atombomber-Stützpunkt Nörvenich und dem niederländischen Atomwaffen-Stützpunkt Volkel demonstrieren wir gegen das neue atomare Wettrüsten und die Atomkriegsgefahr.

Hier unsere aktualisierte Etappenliste…

Das Programm mit allen Stationen

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