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Fahrradtour

27. Juli 2026 von Joachim Schramm

Auf Straßen, Wegen und Plätzen unterwegs: gegen Krieg, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung – FriedensFahrradtour NRW 26

Nach einer Woche FriedensFahrradtour NRW sind wir wieder zuhause. In neun Orten haben wir politische Aktionen durchgeführt, rund 350 km mit dem Fahrrad (und ein kleines Stück mit der Bahn) zurückgelegt. Dabei sind wir mit zahlreichen Menschen ins Gespräch gekommen, haben unsere Argumente gegen die aktuellen Kriege, Aufrüstung, Rüstungsproduktionund Wehrpflicht darstellen können. Mit Blick auf die Gedenktage für Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August haben wir uns auch deutlich gegen die aktuelle Atomrüstung ausgesprochen.

In Kirchen /Sieg), in Köln, Düsseldorf und Essen protestierten die Friedensradler:Innen vor Rüstungsunternehmen und klagten die Profiteure der aktuellenen Kriege n der Ukriane und Nahost an, zum Tod und Elend hundertausender Menschen beizutragen. In Köln demonstrierten wir vor dem Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr gegen die Pläne für eine neue Wehrpflicht und riefen zur Kriegsdienstverweigerung auf. In mehreren Städten führten wir unsere Antikriegs-Performances auf, gegen die Wehrpflicht und gegen die ins Unermessliche steigenden weltweiten Rüstungsausgaben. Mit dem satierischen Song „Jetzt wird alles in die Rüstung gesteckt“ erregten wir viel Aufmerksamkeit und Zustimmung. Es war eine tolle Woche!

Mahnwache für zukünftige tote Soldaten
Wettrüstem zwischen USA, Rest-NATO und Russland
Sozialleistungen in die Tonne
Laut SIPRI ist die NATO deutlich überlegen
Ja, ja jetzt wird alles in die Rüstung gesteckt…
Begrüßung in Düsseldorf durch Falk Mikosch, Landessprecher VVN-BdA
Und zwischendurch immer wieder durch schöne Landschaften
Unser Landesgeschäftsführer Benno Fuchs kann nicht nur Politik …
Bewirtung im Garten in Bochum
(zum Vergrößern anklicken!)

Hier ein Bericht über unsere Station in Bochum vom Bochumer Friedensforum: https://www.bo-alternativ.de/2026/07/26/jetzt-wird-alles-in-die-ruestung-gesteckt/

Auch die Medien berichteten über unsere Tour, als Vorankündigung oder als Bericht:

wirsiegen.de: https://wirsiegen.de/2026/07/friedensfahrradtour-startet-am-18-juli-in-siegen-kundgebung-auf-dem-scheiner-platz/440804/

Siegener Zeitung: https://www.siegener-zeitung.de/lokales/siegerland/auftakt-von-siegen-nach-kirchen-friedens-fahrradtour-will-zeichen-setzen-TWJUCYLSGVBSFO6JUBMHW563UE.html

Rhein-Zeitung: Warum Friedensbotschafter in Kirchen Station machen (als PDF)

13. Juli 2026 von Joachim Schramm

FriedensFahrradtour NRW 26 – Gegen Militarisierung und Aufrüstung, für eine friedliche Zukunft!

18. bis 26. Juli 26

Jetzt geht es los! Am Samstag startet unserer diesjährige FriedensFahrradtour NRW.

Hier der Tourplan mit allen Orten und Zeiten: https://nrw.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/19/2026/07/Tourplan-26.pdf

Das Töten in der Ukraine und in Nahost geht immer noch weiter: SCHLUSS DAMIT!
Das Völkerrecht wird immer neu missachtet, das Recht des Stärkeren droht sich durchzusetzen. Das muss ein Ende haben! Werden auch Sie aktiv, z.B. bei unserer FriedensFahrradtour! (hier der Flyer …)

Wir können nicht hinnehmen, dass unsere Regierung weiterhin Kriegshandlungen unterstützt!
WIR wollen einen STOP aller Waffenlieferungen
WIR sagen NEIN zur Rüstung

Auf unserer Tour halten wir deshalb in Kirchen (Sieg), Düsseldorf und Essen, wo Rüstungskonzerne angesiedelt sind.
Merz will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa machen. Es werden Milliarden an Steuergeldern für Rüstung ausgegeben und auch die Zivilgesellschaft wird immer mehr auf einen Krieg eingestimmt:
Kriegstüchtig sollen wir werden. Doch Waffen und Militär bringen keine Sicherheit: wenn sie eingesetzt werden, bedeutet das den Tod für zahllose Menschen und die Zerstörung unseres Landes! Die Rechnung dafür bezahlen wir, zunächst die arbeitenden Menschen mit ihren Steuern und dann wir alle als mögliche Opfer eines Krieges.
Wir wollen Verständigung und partnerschaftlichen Austausch mit allen Staaten in Europa und in der Welt.
Wir setzen uns ein für Friedensbildung an unseren Schulen und gegen die Besuche von Jugendoffizieren. Wir sagen nein zur Wehrpflicht. Unsere Jugend soll nicht in Kasernen und in einen Krieg gezwungen werden. Daher besuchen wir Bundeswehr-Einrichtungen in Bonn und Köln, in denen die Wehrpflicht vorbereitet wird.
Im August jähren sich die beiden schrecklichen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Politiker wollen uns weismachen, dass Atomwaffen abschrecken. Jetzt wird sogar über gemeinsame EU-Atomwaffen diskutiert. In Kürze sollen auf dem Militärflugplatz Büchel in der Eifel neue B-61 Atombomben der USA stationiert werden, in Grafenwöhr neue Mittelstreckenwaffen.
Wir werben mit unserer Fahrradtour für die bevorstehenden Aktionen am Hiroshima-Tag am 6. August.

Das sind die einzelnen Etappen:

18.7.Siegen (Start) – Kirchen/Sieg – Windeck-Herchen69 km (Bahntransfer optional)
19.7.Windeck-Herchen – Bonn (Teamfindungstag)43 km
20.7.Bonn (Teamfindungstag)
21.7.Bonn – Köln45 km
22.7.Köln – Düsseldorf43 km
23.7.Düsseldorf – Krefeld35 km
24.7.Krefeld – Essen43 km
25.7.Essen – Bochum – Dortmund (Abschlusstag)44 km
26.7.Dortmund (individuelle Rückreise)

Da bin ich dabei! Anmeldung:
Die Tour kostet pro Tag für Organisation, Verpflegung und Übernachtung im Gemeinschaftsquartier:
Normal: 40,- – 50,- € (Selbsteinschätzung) / Wenigverdiener und Jugendliche bis 18 Jahre: 10,- €
Ohne Übernachtung: 10,-/Tag
(als Bildungsurlaub anerkannt)

Anmeldung möglichst bis 14. Juni per Mail an: FFT26@web.de

Wir benötigen folgende Angaben:
Ich fahre von …. bis …. mit, also … Etappen.
Ich zahle … € pro Etappe.
Zusätzlich spende ich … €. Zusammen überweise ich … € auf das Konto der DFG-VK NRW
Name, Anschrift, E-Mail, Tel.Nr.,

Die Bankverbindung der DFG-VK NRW:
GLS Bank Bochum
IBAN DE87 4306 0967 4006 1617 20,
BIC: GENODEM1GLS

26. Februar 2026 von Joachim Schramm

Gegen Aufrüstung und Wehrpflicht – Friedensfahrradtour NRW 2026

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine FriedensFahrradtour NRW. Diesmal fahren wir bereits Mitte Juli in der ersten Ferienwoche
vom 18. – 26.7.
Start ist in Siegen, dann geht es das Siegtal hinunter nach Bonn und den Rhein entlang über Köln, Düsseldorf und Krefeld bis nach Duisburg, um dann quer durchs Ruhrgebiet nach Dortmund zu fahren. Dabei besuchen wir wieder Orte, die für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung stehen und protestieren mit verschiedenen Aktionen gegen Rüstungsproduktion und gegen die Vorbereitung einer neuen Wehrpflicht.

Hier der Flyer mit allen Infos zur Route und zur Anmeldung……………..

11. August 2025 von Joachim Schramm

Protest gegen Atomwaffen beendet FriedensFahrradtour 2025!

Am 9. August endete die Friedensfahrradtour NRW 2025 vor dem Atomwaffen-Stützpunkt Büchel in der Eifel. Zusammen mit den Teilnehmern einer Fastenaktion gedachten die Radler:innen der Opfer des Atombombenabwurfs auf Nagasaki vor 80 Jahren und forderten den Abzug der in Büchel stationierten US-Atomwaffen. (Hier die Rede von Tourleiter Joachim Schramm)

Fast 300 km hatten die Teilnehmer:innen der Tour bis dahin zurück gelegt. Nach dem Start in Köln am 2. August ging es am 4.8. weiter nach Kerpen und Nörvenich. In Nörvenich verwies die Gruppe mit einem „Die-in“ symbolisch auf die Folgen von Atomwaffen. In Nörvenich sind aktuell die deutschen Tornado-Atombomber stationiert, die im Kriegsfall die Bomben aus Büchel ins Ziel fliegen sollen. Das Militär reagierte nervös, über der Aktion kreiste ein Beobachtungsdrohne.

Die Lokalzeit Aachen brachte einen Bericht.

Auf dem Weg nach Bonn besuchten die Radlerinnen am 5.8. in Alfter den Friedensweg, den der Pazifist und „Vorgebirgsrebell“ Wilhelm Maucher Ende der 70er Jahre dort angelegt hat. In Bonn selber gab es eine Protestaktion vor dem neuen Unterstützungskommando der Bundeswehr und die Aufführung einer Performance in der Bonner Innenstadt. Mit großen Kartons visualisierten die Friedensradler:innen das Verhältnis der Rüstungsausgaben Russlands, der europäischen NATO-Staaten und der USA. Ungläubig nahmen die Passanten zur Kenntnis, dass Russland nur einen Bruchteil der Gelder für die eigene Rüstung aufwendet wie die NATO. ( hier der dazu verteilte Flyer) Da geriet das Bild von der angeblichen Bedrohung durch Russland doch ins Wanken, ohne den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine dadurch zu verharmlosen.

Aktion in Nörvenich
Vor dem Unterstützungskommando in Bonn
Performance in Bonn

Am 6. August, dem Hiroshima-Gedenktag, besuchte die Gruppe den ehemaligen Regierunsgbunker in Ahrweiler. Hinter meterdicken Wänden war im Kalten Krieg alles vorbereitet, um 3000 Regierunsgmitglieder und Beamte im Falle des Atomkrieges aufzunehmen. Was für eine Land die Bunkerinsassen nach einem Atomschlag wohl vorgefunden hätten, stand damals nicht zur Debatte. Schon nach Außerdienststellung in den 90er Jahren wurde die Frau von Bundespräsidenten Köhler bei einer Besichtigung mit der unangenehmen Tatsache konfrontiert, dass für Familienmitglieder der Regierung kein Platz im Bunker vorgesehen war.

In Koblenz wurde erneut die Performance zu den Rüstungsausgaben aufgeführt. Außerdem informierten sich die Radler:innen vor dem Beschaffungsamt der Bundeswehr über die Arbeit dieser Einrichtung, die immer wieder durch Verschwendung von Steuergeldern bei der Auftragsvergabe an Rüstungskonzerne auffällt.

Die Mosel hinauf fuhr die Gruppe dann am 8. August nach Cochem, um dort mit einer weiteren Performance gegen das Ziel der Kriegstüchtigkeit Deutschlands und gegen eine neue Wehrpflicht zu protestieren. Am nächsten Tag ging es dann zum Abschluss den Berg hinauf nach Büchel.

Atomkriegsübung im Bunker
Protest in Büchel
Vor dem Atomwaffenstützpunkt
Entspannung am Moselufer

Ca. 40 Radler:innen beteiligten sich an der Tour, mal nur einen Tag, mal mehrere Tage und ca. 20 waren die ganze Zeit dabei. Hinzu kamen Dutzende von Unterstützern, die zu den Aktionen hinzu kamen. Eine schöne Fahrt, die Freizeit und Politik verbunden und Aufsehen erregt hat!

Hier ein Interview mit dem Tourleiter Joachim Schramm in der Jungen Welt

3. August 2025 von Joachim Schramm

FriedensFahrradtour NRW 2025 gestartet!

Mit einer antimilitaristischen Stadtrundfahrt durch Köln ist die diesjährige FriedensFahrradtour NRW am 2.8. gestartet. Rund 30 Radler:innen machten sich auf den Weg zu Stationen mit Bezug zu Militarismus, Faschismus und Kolonialismus. Diese Stadttour wurde zusammen mit dem SDS Köln organisiert.

Nach einem Vorbereitungstag in Köln geht es dann am 4.8. weiter über Nörvenich, Bonn, Ahrweiler, Koblenz, Cochem nach Büchel. Dort wird die Gruppe am Samstag den 9.8. an den Atombombenabwurf auf Nagasaki vor 80 Jahren erinnern.

Vor der NS-Gedenkstätte EL DE Haus in Köln
Auftakt am Kölner Hauptbahnhof

27. Juli 2025 von Joachim Schramm

Auf Achse für Frieden und Entspannungspolitik!

Atomwaffen raus aus Deutschland!

Krieg in der Ukraine, Krieg in Gaza. Und in Deutschland stehen die Zeichen auf Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit: Wir wollen dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen. In der ersten Augustwoche weren wir in NRW und Rheinland-Pfalz mit eine FriedensFahrradtour für Frieden und Abrüstung aktiv. Wir haben Aktionen vor den Atomwaffenstützpunkten in Nörvenich bei Köln und Büchel in der Eifel vorbereitet. In Bonn und Koblenz werden wir gegen die immer weiter eskalierende Aufrüstung der Bundeswehr protestieren. Und zum Start am 2. August gibt es in Köln eine Fahrraddemo durch die Stadt mit Stationen an Orten des Militärs und der Rüstung.

Bei der Fahrraddemo mit Polizeibegleitung in Köln kann jeder/e mitfahren. Wir starten am 2.8. um 11:45 Uhr mit einer kleinen Auftaktkundgebung am Bahnhofsvorplatz. Dann geht über ca. 20 km quer durch Köln. Gegen 15:30 Uhr endet die Demo an der Gereon-Kaserne in Westhoven.

Wir freuen uns aber auch über Unterstützung an den Aktionspunkten unserer einwöchigen Tour. In unserem Tourplan findet Ihr die Orte und Zeiten, wann wie dort sind. Kommt einfach vorbei!

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