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Landesverband NRW der DFG-VK

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Fahrradtour

12. Mai 2022

FriedensFahrradtour 22 nimmt Gestalt an

In diesem Jahr ist alles anders: die vielen Aktionen gegen den Krieg in der Ukraine nehmen viel Zeit in Anspruch und dann hatten wir uns bei der diesjährigen FriedensFahrradtour NRW ein hohes Ziel gesetzt: Wir wollten eine internationale Tour machen, mit Abstechern zu den Atomwaffen-Stützpunkten in Belgien und den Niederlanden. Wegen all dem sind wir in diesem Jahr mit der Planung etwas hinterher.

Inzwischen steht fest, dass es keinen Abstecher nach Belgien geben wird, da dort unsere Partner mit anderen Aktivitäten ausgelastet sind. So starten wir mit einer Aktion am deutschen Stützpunkt Nörvenich, wo ab diesem Jahr die deutschen Tornado-Atombomber stationiert sind. Ob es dann noch einen Besuch am niederländischen Atomwaffenstützpunkt Volkel gibt, ist noch offen. (Inzwischen ist klar, wir fahren auch über Volkel!) Auf alle Fälle endet die Tour in den Niederlanden, in Enschede, wo wir schon einmal von unseren dortigen Freunden sehr nett empfangen wurden. Hier unser erste Flyer mit der vorläufigen Route ……
Achtung: in dem Flyer ist als Startort Aachen angegeben. Wir starten jedoch abweichend davon in Buir östlich von Köln. Hier der Etappenliste mit den einzelnen Stationen ….

Mehr in Kürze hier.

1. August 2021

FriedensFahrradtour NRW 21 nach vielen Aktionen beendet

Am 8. August ist in Düsseldorf die FriedensFahrradtour NRW zu Ende gegangen. An der Rheinpromenade begrüßten uns Freund:innen des Düsseldorfer Friedensforums und der DFG-VK Düsseldorf. Am Vortag des 9. 8., des Nagasaki-Gedenktages, gedachten wir noch einmal der Atombombenopfer und protestierten gegen das neue atomare Wettrüsten. Schon am Freitag war das auch Thema bei unsrerer Station in Xanten gewesen

Am 31.7. war die diesjährige FriedensFahrradtour NRW in Bielefeld gestartet. Auch in diesem Jahr wegen Corona mit begrenzter Teilnehmer*innenzahl unterwegs, wurden die Radler*innen von der Polizei durch Bielefeld geleitet, bis sie dann als normale Fahrradgruppe auf den weiteren Weg machten. Am Alten Rathaus waren die Aktivist*innen zuvor von der Bielefelder Friedensinitiative und Mitgliedern der DFG-VK OWL verabschiedet worden. Angelika Claussen, Bundesvorsitzende der IPPNW hatte in einer Rede auf die aktuelle Gefahr durch das neue atomare Wettrüsten aufmerksam gemacht. Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK hatte die Ziele der Fahrradtour vorgestellt und u.a auf den 80 Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion durch Nazi-Deutschland und auf die daraus erwachsene Verantwortung für Abrüstung und Entspannung hingewiesen. Als nächste Station nach Bielefeld wurde in diesem Zusammenhang auch der Sowjetische Friedehof in Stukenbrock angefahren, wo 65.000 dort getöte sowjetische Kriegsgefangene begraben liegen.

Mehr Fotos gibt es hier ……

Neben unserer Hiroshima-Performance, die wir schon länger bei unseren Touren aufführen, hatten wir diesmal ein Straßentheater zum Thema Kampfdrohnen mit dabei. Hier das Video von der Aufführung in Dülmen im Rahmen des abendlichen Friedensfestes (auf youtube)

Fotos und kurze Videos von Teilen der Tour gibt es auch bei den Friedensfreunden Dülmen

Und auch dieser Block bietet tolle Einblicke in unsere Tour

Neue Westfälische Bielefeld, 2.8.: „Auf Achse für Frieden und Abrüstung“
Westfalenblatt Bielefeld, 2.8.:_“Friedensfahrradtour_durch_NRW startet in Bielefeld“
Soester Anzeiger, 3.8.: „Rader werben auf dem Marktplatz…“
WAZ Dortmund, 3.8: „Fahrrad-Demo mit Kundgebung“
Dülmener-Zeitung, 5.8.: „Bürgermeister begrüßt Friedensradler“
Niederrhein-Nachrichten Kalkar, 4.8.: „Auf Achse für Frieden und Abrüstung“
Niederrhein-Nachrichten Xanten, 4.8.: „Hiroshima-Jahrestagsaktion“

Ddorf-aktuell, 9.8.: „FRIEDENSAKTIVISTEN GEDENKEN 76. JAHRESTAG DES ABWURFS DER ATOMBOMBEN AUF HIROSHIMA UND NAGASAKI“

11. Mai 2021

Mit dem Fahrrad wieder eine Woche durch NRW

Auch in Zeiten von Corona gehen Aufrüstung und Konfrontationspolitik weiter. Daher sind Friedensaktionen dringend angesagt. Anfang August sind wir wieder eine Woche mit dem Fahrrad für Frieden und Abrüstung unterwegs, quer durch NRW, von Bielefeld nach Düsseldorf. Wir erinnern an den 80. Jahrestag des Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion, besuchen Gedenkstätten für hier gestorbene sowjetische Kriegsgefangene. Und wir fahren zu Orten der heutigen Konfrontation zwischen NATO und Russland, um dort für Abrüstung und Entspannung zu demonstrieren. Auch das Gedenken an Hiroshima und Nagasaki wird wieder Teil der Tour sein, die Forderung nach atomarer Abrüstung bei uns und weltweit.

Hier die einzelnen Etappen:

Sa. 31.7.BielefeldStukenbrockWewelsburg66 km
So. 1.8.Wewelsburg(Aktionsvorbereitungen)  
Mo. 2.8.Wewelsburg Soest55 km
Di. 3.8.Soest Dortmund54 km
Mi. 4.8.Dortmund Dülmen62 km
Do. 5.8.Dülmen Hamminkeln57 km
Fr. 6.8.HamminkelnKalkarXanten53 km
Sa. 7.8.Xanten Düsseldorf66 km
So. 8.8.Düsseldorf(Nagasaki- Gedenken und Abschluss)  

Einzelheiten zu den Etappenpunkten hier in unserem Tourplan

Natürlich berücksichtigen wir unterwegs die Corna-Regelungen. Wer Interesse hat, ein Stück mitzufahren, kann uns dies per Mail mitteilen: dfg-vk.nrw@t-online.de . Oder kommt einfach zu den Aktionsorten (s. Tourplan)

11. Mai 2021

Trauer um Mareike Wingerath

Wir trauern um Mareike Wingerath. Am 17. Januar ´21 verstarb sie im Alter von 72 Jahren. Mareike begleitete mit ihrem Lebensgefährten Jochen Petschmann seit mehreren Jahren unsere jährliche FriedensFahrradtour mit ihrem zum Friedensmobil umgestalteten Wohnmobil.

Mareike setzte sich über Jahre für die Umwelt und den Frieden ein. Sie war aktiv als Mitglied der Grünen und des Forums ZFD. Als ausgebildete Friedensfachkraft ging sie in Konfliktgebiete, um den Menschen direkt vor Ort zu helfen.
Über eine Werbetour für den Zivilen Friedensdienst, die sie über mehrere Wochen mit Jochen und ihrem Wohnmobil quer durch Deutschland unternahm, lernten wir sie kennen. Seitdem waren sie und Jochen immer dabei, wenn wir unsere Friedenfahrradtour unternahmen, hielt sie bei Zwischenhalten den ersehnten Kaffee bereit, half mit beim Aufbau unserer Übernachtungscamps und war aktiv bei Infoaktionen vor Kasernen und auf Marktplätzen. Als Lehrerin hatte Mareike ein Gespür für Spannungen in der Gruppe und bemühte sich häufig mit Erfolg um Ausgleich. Als wir während unserer schon laufenden Tour noch eine Moritat einüben mussten, entdeckten wir Mareikes Talent als Chorleiterin, die dem Ganzen dann den nötigen Schwung gab.

Mareike war eine lebenslustige, humorvolle, hilfsbereite und energische Frau. Wir werden sie vermissen. Unser Mitgefühl gilt ihrem Lebenspartner Jochen sowie ihrer Familie.

Fotos: http://www.mutbuergerdokus.de/html/aktionen/2017_08_05_friedensfahrradtour-nrw_teil1.htm

11. Mai 2021

FriedensFahrradtour NRW 2021

Die Planungen für die FriedensFahrradtour NRW 2021 sind angelaufen! Nachdem wir im letzten Jahr eine an Corona angepaßte FriedensFahradtour durchführen konnten, sind wir auch in diesem Jahr hoffnungsvoll, im Sommer wieder auf Achse zu sein, für Frieden und Abrüstung.

Die Tour startet am 31. Juli in Bielefeld und endet am Wochenende 7./8. August in Duisburg oder Düsseldorf. Der rote Faden, der sich durch die Tour ziehen wird, ist der 80. Jahrestag des Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetuinon am 22. Juni 1941. 27 Millionen Sowjetbürger*innen kamen im Laufe des Krieges ums Leben. Millionen sowjetischer Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter*innen starben in deutschen Lagern. Wir werdeni n Stukenbrock und Dortmund die Stätten ehemaliger Kriegsgefangenenlager aufsuchen, in Dülmen und Kalkar militärische Orte aufsuchen, die mit der aktuellen Konfrontation zwischen der NATO und Russland verbunden sind. Mit Blick auf die Geschichte wollen wir für eine neue Entspannungspolitik heute eintreten.
Natürlich wird auch das Thema Atomwaffen rund um die Jahrestage der Bomebnabwürfe auf Hioshima und Nagasaki wieder Thema sein.

Noch ist unklar, ob wir die Tour wieder für alle Interessierten öffnen können oder wegen Corona nur ein kleine Gruppe mitfahren kann. Dies klärt sich hoffentlich in den kommenden Wochen. Mehr dazu dann hier auf der Seite.

12. August 2020

FriedensFahrradtour NRW 2020: wir haben es geschafft

Trotz zuletzt täglich steigender Temperaturen haben wir unsere Friedensfahrradtour am 9. August, dem Nagasaki-Gedenktag, am Atomwaffen-Stützpunkt in Büchel erfolgreich beenden können. Nach über 350 km Radeln durch NRW und Rheinland-Pfalz wurden wir dort von vielen anderen Friedensfreund*innen begrüßt, mit denen wir gemeinsam der Opfer des Atombenabwurfs auf Nagasaki gedachten und den den Abzug der Waffen aus Büchel forderten.

Atomwaffen und Rüstungsproduktion

In der zweiten Hälfte der Tour waren die Atomwaffen wichtiges Thema unserer Stationen. An unserem zweiten Tag in Bonn, dem Hiroshima-Gedenktag,  führten wir auf dem Bonner Marktplatz noch einmal unsere Hiroshima-Performance auf, am späteren Nachmittag nahmen wir an der Gedenkveranstaltung der Bonner Friedensbewegung teil. Joachim Schramm hielt einen Redebeitrag, zum Abschluss bildeten wir unseren Buchstabenspruch „Hiroshima mahnt“. Dann ging es weiter den Rhein hinauf nach Koblenz. Dort, am Standort des Bundeswehr-Beschaffungsamtes, stellten wir mitten in der Altstadt in Form eines Aktionstheaters die Problematik der steigenden Aufrüstung der Bundeswehr und der Rüsungsproduktion dar. Bei noch höheren Temperaturen fuhren wir am nächsten Tag die Mosel hinauf nach Cochem, wo wir von der die Stadt beherrschenden Brücke unsere Forderung nach dem Abschaffung der Atombomben darstellten. Am letzten Tag ging es dann hoch nach Büchel, zum Protest direkt vor der Einfahrt des Luftwaffenstützpunktes.

Eine Woche waren wir unterwegs, mit vielen spannenden Begegnungen, viel Unterstützung unserer Forderungen, aber natürlich auch manchmal Unverständnis und Widerspruch. Das gehört zur politischen Auseinandersetzung dazu. Wir hatten viel Spaß, manchmal war es anstrengend. Doch am Ende waren wir uns einig: Es war eine gute Entscheidung, trotz der Corona-Beschränkungen für Frieden und Abrüstung aufs Rad zu steigen.

Redebeiträge:

Aachen, Bernd Bremen: RWTH und Rüstungsforschung

Bernd Bremen: CAE, Flugsimulation für den Krieg

Köln, Joachim Schramm, Hiroshima mahnt

Medien:

Junge Menschen haben Angst vor dem Klimawandel, Junge Welt, 30.7.20

FriedensFahrradtour stoppt auch an Euskirchener Kaserne, Radio Euskirchen, 3.8.20

Mit Tomaten beworfen – Kundgebung in Euskirchen, Kölner Stadtanzeiger (lokal), 4.8.20 (JEPG)

FriedensFahrradtour im WDR-Fernsehen, Lokalzeit Köln, 4.8.20 (facebook)

Gedenken an Hiroshima und Nagasaki, Bonner Generalanzeiger, 4.8.20 (PDF)

Baumsamen aus der Todeszone, Bonner Generalanzeiger, 7.8.20 (leider ohne Erwähnung der Fahrradtour), (PDF)

Die in Kölner Dom

Mehr Fotos von der FriedensFahrradtour NRW 2020 hier …

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