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Friedensbildung

15. Juli 2026 von Benno Fuchs

Keine Kooperation zwischen Hochschule Rhein-Waal und Rheinmetall

Die DFG-VK NRW unterstützt die Petition des Campus Solidarity Collective gegen eine geplante Kooperation zwischen der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall:
https://www.openpetition.de/petition/online/keine-wissenschaft-fuer-krieg-keep-hsrw-out-of-war

Forschung muss für den Frieden sein, nicht für den Krieg! Kommt zur Senatssitzung am 30.9.2026, um dieser Forderung gehör zu verschaffen!


Unser Friedenskünstler Wilfried Porwol aus der DFG-VK Ortsgruppe Kleve hat zwei Kunstwerke angefertigt, um gegen die geplante Kooperation zu protestieren:

15. Juni 2026 von Joachim Schramm

Petition „Frieden in den Lehrplan“

Petition an die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz Anna Stolz & Kultusministerien der 16 Länder:

Wir fordern: FRIEDEN IN DEN LEHRPLAN!

  • – Friedensbildung von der Grundschule bis zur Oberstufe in die Curricula aufnehmen
  • – Friedensbildung in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften stärken
  • – Mehr Fachleute für Friedensbildung an die Schulen, statt nur Jugendoffiziere der Bundeswehr

Die aktuellen Kriege betreffen junge Menschen in besonderer Weise: Sie sollen Wehrdienst leisten. Die riesigen Schulden für Aufrüstung gehen zulasten der Investitionen in ihre Zukunft, zum Beispiel in Bildung und Klimaschutz. Und auch im Schulalltag spiegeln sich internationale Konflikte wie in der Ukraine oder in Nahost längst wider.

Junge Menschen haben ein Recht auf Mitsprache. Um dieses Recht gut informiert ausüben zu können und eine friedliche Zukunft aktiv mitzugestalten, brauchen sie die Chance, sich differenziert mit den Themen Krieg und Frieden auseinanderzusetzen.

Hier geht es zur Petition: http://www.openpetition.org/friedensbildung

Warum diese Petition:

Bildungspolitik ist in Deutschland Ländersache. Gemeinsame Beschlüsse der Bildungsminister*innen haben eine hohe Verbindlichkeit und Relevanz für die Lehrpläne und Lehrkräfteausbildung in allen Bundesländern. Deshalb richten wir unsere Petition an die Bildungsministerkonferenz: Sie soll einen Beschluss zur Friedensbildung fassen und einen entsprechenden Orientierungsrahmen entwickeln.

Sie hat in der Vergangenheit bereits vergleichbare Empfehlungen zu Themen wie Demokratiebildung oder Bildung für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Doch bislang gibt es keine entsprechenden Beschlüsse oder Orientierungsrahmen für die Friedensbildung.

Angesichts der wachsenden Relevanz friedens- und sicherheitspolitischer Themen für die Lebenswirklichkeit und die Zukunft junger Menschen sollte die Friedensbildung in allen Bundesländern gestärkt werden. 

WAS IST FRIEDENSBILDUNG?
Friedensbildung vermittelt Kompetenzen für einen gewaltfreien Umgang mit Konflikten, zwischen Menschen und in der Gesellschaft. Sie adressiert also sowohl die individuelle Ebene, auf der Konzepte zur Gewaltprävention ansetzen, als auch die gesellschaftliche bis hin zur internationalen Ebene.

Frieden wird dabei als Prozess verstanden, in dem Gewalt reduziert wird und Gerechtigkeit zunimmt. Friedensbildung vermittelt somit das Verständnis, dass Frieden eine immerwährende Aufgabe für uns alle ist.

AUFRUFENDE ORGANISATIONEN
(Stand: 10.06.2026)

Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e. V.
afpb e. V. (Arbeitskreis friedenspolitische Bildung)
Berghof Foundation Operations gGmbH
Bildungswerk der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Hessen
Bund der Deutschen Katholischen Jugend – Diözesanverband Freiburg
Bund für Soziale Verteidigung e. V.
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e. V., Landesverband Baden-Württemberg & NRW
Eine Welt Netz Oberhausen e. V.
Ev. Familien- und Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Oberhausen
Friedensakademie Rheinland-Pfalz – Akademie für Krisenprävention und Zivile Konfliktbearbeitung
Friedensdorf Bildungswerk
Friedensinstitut der Evangelischen Hochschule Freiburg
gewaltfrei grün e. V.
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg & Bremen
KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e. V.
Ohne Rüstung Leben e. V.
pax christi – Deutsche Sektion e. V.
pax christi Diözesanverband Speyer
Peace Brigades International (PBI) – Deutscher Zweig e. V.
Peace for Future
Pro Peace – Forum Ziviler Friedensdienst e. V.
Referat Friedensbildung im Ökumenewerk der Nordkirche
Stiftung die schwelle
Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

30. März 2026 von Felix Oekentorp

21st Israeli-Palestinian Joint Memorial Day Ceremony

Israelis und Palästinenser*innen gedenken der Opfer

Die „Combatants for Peace“ und das „Parents Circle – Familienforum“ laden zur
Teilnahme an der 21. gemeinsamen israelisch-palästinensischen Gedenkfeier ein.
Die diesjährige Zeremonie wird am 20. April 2026 um 19:30 Uhr deutscher Zeit in
Jerusalem stattfinden.

Der israelisch-palästinensische Gedenktag erinnert alle daran, dass Krieg kein vorherbestimmtes Schicksal, sondern eine menschliche Entscheidung ist. Die gemeinsame Zeremonie soll auf beiden Seiten Hoffnung säen und die Kriege beenden, die das Leben unserer geliebten Angehörigen gefordert haben.
Die Zeremonie findet jedes Jahr am Tag des Gedenkens für gefallene israelische Soldaten und Terroropfer statt. Initiiert wurde sie von Buma Inbar, deren Sohn 1995 im Libanon getötet wurde, und anderen Friedensaktivisten zusammen mit der Bewegung „Combatants For Peace“ (CFP). Seit einigen Jahren beteiligt sich das Parents Circle-Families Forum (PCFF) an der Organisation und Durchführung der Veranstaltung, die mittlerweile in enger Zusammenarbeit mit der CFP-Bewegung stattfindet.
Seit der ersten Gedenkfeier im Jahr 2006 ist die Zahl der Teilnehmenden stetig gestiegen und zählt heute Tausende – israelische und palästinensische Hinterbliebene. Die Entscheidung, die Veranstaltung am selben Tag wie den israelischen Gedenktag abzuhalten, soll beiden Seiten eine Botschaft übermitteln: Sie sollen den gemeinsamen Schmerz und die gemeinsame Hoffnung anerkennen und versuchen, weitere Opfer vor diesem Schicksal zu bewahren.
Im Laufe der Jahre zählten zu den Gästen führende Intellektuelle, darunter der Musiker Yoni Rechter, der Israel-Preisträger Professor Yehuda (Judd) Ne’eman, die Sänger Alon Oleartchik, Achinoam Nini und Mira Awad, Professorin Eva Illouz, der Journalist Eliezer Yaari, Dr. Amal Abu Said, der Autor David Grossman, der Autor und Arzt Sami Shalom Shitrit, Richard Gere, Mubarak Awad und andere. Die Veranstaltung erfreut sich zunehmender Medienpräsenz. In den letzten Jahren sahen wir uns mit Demonstrationen und Versuchen rechtsextremer Politiker und anderer Personen konfrontiert, die Veranstaltung zu verhindern.
Das Leben aller Menschen mit Bezug zu Israel und Palästina wird sich seit dem 7. Oktober 2023 für immer verändert haben. Zehntausende Menschenleben wurden ausgelöscht, Familien auseinandergerissen, Kinder traumatisiert.
Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir füreinander da sind, um zu trauern und uns zu erinnern. Im Jahr 2024 stellten wir die Geschichten von Kindern in den Mittelpunkt der Gedenkfeier, deren einziges „Verbrechen“ darin bestand, palästinensisch oder israelisch geboren zu sein. Wie wird die Zukunft der nächsten Generation aussehen? Wie können wir inmitten so vieler Tragödien Hoffnung schenken?

pax christi Ruhrgebiet, lädt zur Teilnahme an der Liveübertragung der Zeremonie ins Kino Endstation nach Bochum ein.


19:00 Uhr Begrüßung, Einführung zur Geschichte des Gedenkens, Vorstellen der israelisch-palästinischen Organisationen und kurzer Bericht zur aktuellen Lage in der Region

19:30 Uhr Israelisch- Palästinensische Gedenkzeremonie (in hebräisch und arabisch mit englischen Untertiteln und Simultanübersetzung ins Deutsche)

20:30 Uhr Schilderung von Eindrücken durch die Teilnehmenden
21:00 Uhr Ende der Veranstaltung


Der Eintritt ist frei, um Spenden für die beiden israelisch-palästinischen
Organisationen wird gebeten.

Yom Hazikaron, der israelische Gedenktag, ist ein feierlicher Tag, an dem die
Israelis der Menschen gedenken, die sie in den Jahren des Krieges und der Gewalt
verloren haben. Dabei wird die palästinensische Perspektive ausgeblendet. Die
gemeinsame Gedenkfeier, Israeli-Palestinian Joint Memorial Day Ceremony
verändert dieses Narrativ, indem sie Palästinenser*innen in die israelische
Gedenkfeier einbezieht

27. Oktober 2025 von Joachim Schramm

Friedensauftrag unter Druck – Schule zwischen politischem Aufrüstungswillen und pädagogischer Verantwortung

Friedensauftrag unter Druck – Schule zwischen politischem Aufrüstungswillen und pädagogischer Verantwortung

Online Fachtag für Lehrkräfte 26.11.2025 – 09:30 – 13:00 Uhr

Die sicherheitspolitische Lage in Europa und weltweit hat sich spürbar verändert. Begriffe wie „Zeitenwende“ und kriegstüchtig“ prägen die öffentliche Diskussion. Auch Schulen geraten dabei verstärkt in den Blick: Die Kooperation mit der Bundeswehr, Forderungen nach Wehrdienst-Rückkehr und die politische Erwartung, die Gesellschaft „wehrfähig“ zu machen, werfen grundlegende pädagogische Fragen auf.
Schulen tragen laut Schulgesetz einen klaren Friedensauftrag. Wie können Lehrkräfte diesen in Zeiten zunehmender Militarisierung gerecht werden? Wie können junge Menschen dabei unterstützt werden, Gewissensentscheidungen zu treffen und friedenspolitische Perspektiven kennenzulernen?
Der Online-Fachtag bietet Raum für Orientierung, Austausch und praktische Impulse für die schulische Friedensbildung. In drei parallel stattfindenden Workshops können Lehrkräfte verschiedene Aspekte des Diskurses kennenlernen – von der Präsenz der Bundeswehr an Schulen über die Bedeutung von Gewissensbildung bis hin zu nicht-militärischen Konfliktlösungsansätzen im Unterricht. Eingeleitet wird der Fachtag mit einem Grußwort des Referatsleiters des Referats für Kirchen und Religionsgemeinschaften beim Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen und einem anschließenden Redebeitrag von Andreas Weinhold.
Der Fachtag richtet sich an Lehrkräfte aller weiterführenden Schulformen. Für die Anmeldung bitte hier registrieren. Kurz vor der Veranstaltung erhalten Sie dann den Link.
Rückfragen per Telefon 02064 4974 oder per Mail an bildungswerk@friedensdorf.de

Weitere Informationen zum Netzwerk Friedensbildung NRW unter: www.friedensbildung-nrw.de

Programm des Fachtages:

  • 09:30 Eröffnung des Fachtages
  • Grußwort Jakim Essen (Referatsleiter, NRW-Schulminisiterium)
  • Einführungsvortrag Andreas Weinhold
  • Plenumsdiskussion
  • 10:50 Pause
  • 11 – 12 Uhr Workshops (weitere Infos siehe unten):
    • Bundeswehr an Schulen – Pro und Contra, Hintergründe und Diskussion
    • Der Wehrdienst ist zurück?! – Gewissensbildung als pädagogische Antwort
    • Frieden durch Militär? – Aufrüstung, Abschreckung und Alternativen im Unterricht
  • Kurze Pause
  • 12:10 Uhr Abschlussrunde im Plenum
  • 13:00 Uhr Ende des Fachtages

Mehr Infos zu den Workshops:

Bundeswehr an Schulen
Für die Bundeswehr sind die Schulen ein beliebtes Feld der Nachwuchsrekrutierung und der Präsentation eines militärisch geprägten Blicks auf die Außenpolitik. Seit 2008 bietet die Kooperationsvereinbarung zwischen Bundeswehr und Schulministerium dafür den Rahmen in NRW. Doch vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges und der Debatte um die gewünschte „Kriegstüchtigkeit“ der Gesellschaft soll hier nachgelegt werden. Die damalige Bundesbildungsminsterin Stark-Watzinger forderte 2024, die Schulen müssten auf den Kriegsfall vorbereiten und sie sollten ein „unverkrampftes Verhältnis zur Bundeswehr“ zu entwickeln. Gegen die Präsenz der Bundeswehr an Schulen gibt es seit Jahren heftige Proteste aus den Schüler:innenvertetungen aber auch aus der Lehrergewerkschaft GEW. Der Workshop bietet einen Überblick über die jeweiligen Pro- und Contra-Argumente, zeigt die verschiedenen Zugänge der Bundeswehr zur Schule auf und will Grundlage zur Diskussion bieten, inwieweit der Friedensauftrag des Schulgesetzes mit den bisherigen und neu geforderten Wirken der Bundeswehr an Schulen in Übereinstimmung steht.

Der Wehrdienst ist zurück?! – Gewissensbildung als pädagogische Antwort
Im Ramen von „Kriegstauglichkeit“ wird überall über die Wiedereinsetzung des Wehrdienst gesprochen. Damit wird eine Auseinandersetzung mit einem „Dienst an der Waffe“ und gegebenenfalls damit verbundenem Töten und sterben für junge Menschen – insbesondere Männern – wieder aktuell. In Deutschland kann aus Gewissensgründen dieser Kriegsdienst verweigert werden. Mit pädagogischen Angeboten den Gewissensbildungsprozess zu begleiten ist eine wichtige Aufgabe für alle die mit jungen Menschen zu tun haben die von einer Einberufung potenziell betroffen sind. Die Frage des Gewissens ist darüber hinaus ein guter Anknüpfungspunkt für friedenspädagogisches Arbeiten. Wie dies gelingen kann entdecken wir gemeinsam in diesem Workshop.

Frieden durch Militär? – Aufrüstung, Abschreckung und Alternativen im Unterricht
Seit der „Zeitenwende“ 2022 prägen militarisierte Narrative zunehmend die öffentliche Debatte – begleitet von einem gesellschaftlichen Klima aus Unsicherheit, Polarisierung und wachsender Akzeptanz auch nuklearer Abschreckung. Der Workshop vermittelt Argumentationshilfen und didaktische Zugänge, um diese Debatten um weitere Perspektiven zu ergänzen. Dabei werden grundlegende Fragen in den Blick genommen: Schaffen mehr Waffen wirklich mehr Sicherheit? Welche Annahmen liegen der Vorstellung zugrunde, dass militärische Aufrüstung und Einsatzmittel letztlich der Weg zu Frieden seien? Und wie lassen sich diese Annahmen kritisch hinterfragen – zugunsten einer friedenslogischen Perspektive, die Gewaltfreiheit, Dialog und zivile Konfliktbearbeitung in den Mittelpunkt stellt?

27. November 2024 von Joachim Schramm

GegenWehr – gegen die Militarisierung der Schulen. 8. Feb. 25, Köln

120 Teilnehmer:innen aus Schule, Universität und Friedensgruppen kamen am 8. Februar zu dem GegenWehr-Kongress nach Köln, um sich über die Militarisierung an Schulen und Hochschulen zu informieren und sich über Aktivitäten dagegen auszutauschen. Das Fazit: Eine tolle Veranstaltung!

Schule ohne Bundeswehr, GEW und LSV auf dem Podiuam
Begrüßung durch die GEW Köln
Breite Unterstützung für die Resolution

In mehreren Workshops waren Vertreter der DFG-VK als Referenten dabei.
– Hier der Powerpoint-Vortrag von Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW, zm Thema „Warum kriegstüchtig werden? — Werden noch mehr Waffen Frieden schaffen?“ (als PDF)
– Der DFG-VK Bundesgeschäftsführer, Michael Schulze von Glaßer gab einen Input zum Thema „Was tun gegen die Bundeswehr auf Jobmessen?“ (als PDF)
. Martina Schmerr von der GEW informierte über Möglichkiten, gegen die Bundswer m Unterricht zu argumentieren: „Wie argumentieren gegen die Bundeswehr im SoWie-Unterricht und co?“ (als PDF)
– Marco (Wir sagen nein zur Wehrpflicht) und Joachim Osinski von der DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg zur Diskussion um eine neue Wehrpflicht und um Kriegsdienstverweigerung: „Aus dem Klassenzimmer in die Kaserne— Wie ist die Wehrpflicht noch zustoppen?“ (als PDF)


Am Ende des Kongresses wurde eine Resolution verabschiedet, die auf breite Zustimmung stieß. Die Teilnehmer:innen verabredeten sich zu regionalen Netzwerken, um in Zukunft gemeinsam vor Ort gegen die Militarisierung an Schulen aktiv zu werden.


Die deutsche Regierung investiert Milliarden in die Bundeswehr, um “kriegstüchtig” zu werden, während dringend benötigte Mittel für ein zukunftsorientiertes Bildungssystem hinten anstehen. Stattdessen marschiert die Bundeswehr in den Schulen auf – einerseits um Krieg statt Diplomatie als bevorzugten Lösungsansatz internationaler Konflikte anzupreisen, andererseits um Schüler:innen zu rekrutieren.
Um uns dagegen zur Wehr zu setzen, werden wir Friedensbildung einfordern und mit diesem Kongress ein klares Zeichen gegen die Militarisierung der Bildung setzen!

Die Junge GEW NRW, die LandeschülerInnenvertretung NRW, die Fachschaft Physik der Uni Köln und das Bündnis „Schule ohne Bundeswehr NRW“, in dem die DFG-VK NRW mitarbeitet, veranstalten in Kooperation mit dem Alois Stoff Bildungswerk der DFG-VK NRW am 8. Februar 2025 von 10:00 – 18:00 Uhr an der Uni Köln ( Hauptgebäude Albertus-Magnus-Platz) einen Kongress gegen die Militarisierung der Schule .

Workshop-Themen:

  • 1.a: Friedensbildung in nicht friedlichen Zeiten – Was dürfen Lehrkräfte sagen? (Mark. GEW)
  • 1.b: Warum kriegstüchtig werden? — Werden noch mehr Waffen Frieden schaffen? (mit Joachim Schramm, DFG-VK NRW)
  • 1.c: Wie argumentieren gegen die Bundeswehr im SoWi-Unterricht und co? (mit Martina Schmerr, GEW Bundesverband u.a.)
  • 1.d: Eine todsichere Jobperspektive — Was tun gegen die Bundeswehr auf Jobmessen und co? (mit Michael Schulze von Glaßer, DFG-VK BV u.a.)
  • 1.e: Aus dem Klassenzimmer in die Kaserne — Wie ist die Wehrpflicht noch zu stoppen? (mit Marco, „Wir sagen nein zur Wehrpflicht“ und Joachim Osinski, DFG-VK NRW)
  • 1.f: Lernen aus dem Kampf um die Zivilklausel (N.N.)
  • 1.g: Sind Krieg und Rüstung alternativlos? (mit Elise Kopper, BSV)

Hier das ganze Programm als PDF

Hier der Flyer als PDF

Hier kann man sich anmelden: https://www.gew-nrw.de/gewerkschaft/termine/anmeldung/gegenwehr_2837_GBA25121 (auch für Nicht-GEW-Mitglieder!)

Wir bedanken uns für die Förderung durch die Bertha von Suttner Stiftung!

15. Oktober 2024 von Joachim Schramm

BNE-Festival NRW 2024

Am 26. und 27. September 2024 fand unter dem Motto Demokratie. Gestalten. BNE. in der Volkshochschule (VHS) Münster sowie dem LWL Museum für Kunst und Kultur das BNE-Festival NRW 2024 statt. Dabei wurde ein Blick auf das Zusammenspiel einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und politischer Bildung im nationalen und internationalen Kontext geworfen. Aus dem Netzwerk Friedensbildung NRW nahmen der Bund für Soziale Verteidigung und wir von der DFG-VK NRW jeweils mit einm „BNE-Labor“ teil. Unser Landesgeschäftsführer Joachim Schramm stellte Hintergründe zu der Aussage „Keine nachhaltige Entwicklung ohne Zivile Konfliktbearbeitung“ zur Diskussion.

Hier einige Eindrücke vom BNE-Festival auf Instagram: https://www.instagram.com/p/DA_HBpoMJCU/?utm_source=ig_web_copy_link

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