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Landesverband NRW der DFG-VK

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Kalkar

13. August 2021

Demo gegen NATO-Luftkriegskonferenz

Gemeinsam gegen die Vorbereitung eines großen Krieges in Europa

Friedensdemonstration in Essen am 4. September 2021 – 100 Sekunden vor 12 Uhr Mittag
Auftakt Hirschlandplatz (100m v. Willy-Brandt-Platz), Zwischenkundgebung Marktkirche / Porschekanzel,
Abschlusskundgebung: Kennedyplatz vor dem ehem. Amerikahaus

An einem mit zahlreichen Terminen belegten Aktionswochenende kamen leider nur wenige Menschen zur Demonstration gegen die NATO-Tagung nach Essen. Doch die, die gekommen waren, wurden mit spannenden Reden belohnt, u.a. von der Bundestagsabgeordneten der LINKEN, Kathrin Vogler.

Hier ihr Redetext als PDF

Redner:innen: Kathrin Vogler (MdB Die LINKE), Andreas Zumach (Journalist), Katharina Schwabedissen (ver.di), Bernhard Trautvetter (Essener Friedensforum), Diana Kummer (Gesundheitsbereich, DKP), Christiane Gregor (Parents for future)

Hier der Flyer …….

Die in Kalkar stationierte Nato-Strategieschmiede Joint Air Power Competence Centre (JAPCC) plant vom 7. bis 9. September in Essen ihre Jahreskonferenz. Auf Vorgängerkonferenzen von NATO-Spitzenmilitärs, Politiker:innen und Rüstungsindustriellen ging es um die Kriegsführung auch mit Nuklear-Angriffen in Europa und weltweit. Auch in der diesjährigen Konferenz sollen solche Kriegsstrategien weiter ausgearbeitet werden.
Mit der Entwicklung von Strategien für Waffengänge im 21. Jahrhundert verstoßen die Essener Konferenzen des JAPCC gegen das Friedensgebot des Völkerrechts, des Grundgesetzes und des Vertrages zur deutschen Einheit. Mit der Eskalation von Spannungen gegenüber Atommächten riskieren die Militärstrategen selbst den Untergang der Zivilisation. Sie nehmen in Kauf, dass zumindest Europa weiträumig unbewohnbar wird.
Die Zukunft der Menschheit hängt davon ab, dass niemand die natürlichen Lebensgrundlagen zerstört, sondern dass wir die Erde bewohnbar erhalten. Statt auf Hochrüstung und Kriegsstrategien muss der Staat seine Gelder vorrangig für Gesundheit, Bildung, Ökologie, Kultur und Soziales einsetzen.

Hier der ganze Aufruf….

10. Juni 2021

Am 80. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion das Nazi-Kriegerdenkmal in Kalkar endlich abreißen

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion, der sich am 22. Juni zum 80sten Mal jährt, wurde die generalstabsmäßige Planung zur Ermordung und Versklavung von Millionen Menschen mit dem Kriegsziel der Eroberung von „Lebensraum im Osten für die germanische Rasse“ umgesetzt.  Zum Einsatzprogramm zählten Massenhinrichtungen an der Zivilbevölkerung, Geisel- und Gefangenenerschießungen, Vergewaltigungen und die tätige Beihilfe bei der Ermordung der jüdischen Bevölkerung aller besetzten Gebiete.
Am 22. Juni ist auch das Datum der Kalkarer Stadtratssitzung, bei der es um den Bürgerantrag zum Abriss dieses unsäglichen Gebildes geht. Wilfried Porwol: „Ich fordere und erwarte an diesem Datum in Verneigung vor den Millionen Opfern des faschistischen Vernichtungskrieges den seit Jahren überfälligen Beschluss zum sofortigen Abriss dieses kriegsverherrlichenden Monstrums. Die Stadt Kalkar hat kein Recht auf weiteres Eigentum an einem sogenannten Denkmal, mit dem die Ermordung von Millionen Menschen verherrlicht wird. Sollte die Stadt Kalkar keinen Beschluss für einen Abriss fassen, betrachte ich das Gebilde für freigegeben zur kreativen Betätigung mit antifaschistischer und pazifistischer Zielrichtung.“

Umgestaltung des Denkmals aus Anlass des 22. Juni

Hier die Pressemitteilung des örtlichen Aufstehen gegen Rechts

15. März 2021

Hass und Hetze gegen Pazifisten erlaubt?

15.03.2021, 14:42

Die Justiz ist nicht auf der Seite von Wilfried Porwol: Nach dem Urteil vom Dezember teilte nun die zuständige Staatsanwältin Wilfried Porwol mit, dass die von ihm gestellte  Anzeige gegen zwei Männer aus der Region nicht weiter verfolgt und das Verfahren eingestellt würde. Die Männer hatten den Künstler im Netz bedroht und seine Adresse öffentlich gemacht. Die Staatsanwaltschaft kam zu dem Ergebnis, dass die im Netz stehende, auf Wilfried bezogene Äußerung des einen Mannes, „Dem solle man mit seinem Schädel so lange in Stein hauen bis er platzt …“ keineswegs eine Bedrohung darstelle und natürlich auch nicht die dazugehörige Veröffentlichung von Wilfrieds Anschrift und seiner Festnetznummer durch den anderen Mann. Es sei vielmehr lediglich eine „Äußerung im Rahmen seiner Unmutsbekundungen“ über seine „Farbgestaltungen“ auf dem „Denkmal“.  (Hier als PDF) Tagtäglich hören wir inzwischen, man müsse energisch gegen Hass und Hetze im Netz vorgehen. Hier hätte die Staatsanwaltschaft Kleve die Gelegenheit dazu gehabt und scheiterte kläglich. Tätiger Antimilitarismus und Pazifismus ist wohl nicht so schützenswert, hat man den Eindruck.

Der DFG-VK Landesverband zeigt sich solidarisch und fordert in einer Presseerklärung die juristische Ahndung der Morddrohung gegen ihr Mitglied Wilfried Porwol

25. Februar 2021

Video-Diskussion um das Kalkarer Nazi-Denkmal

25.02.2021, 11:55

Die Diskussion um das Nazi-Denkmal in Kalkar und die Aktionen des Künstlers und Friedensaktivisten Wilfried Porwol dagegen hält an. Hier eine Video-Veranstaltung von Januar 2021, bei der sowohl der Künstler Wilfried Porwol vorgestellt wird als auch die Angemessenheit der Aktionen gegen das Denkmal diskutiert wird.

8. Dezember 2020

Gericht Kleve verurteilt Friedensaktivisten

08.12.2020, 09:28

Am 7. Dezember hat das Amtsgericht Kleve den Friedensaktivisten und Künstler Wilfried Porwol wegen „gemeinschädlicher Sachbeschädigung“ zu 30 Tagessätzen verurteilt. Porwol hatte in den letzten Monaten mehrfach das Nazi-Kriegerdenkmal in Kalkar künstlerisch umgestaltet. Trotz des Hinweises, dass laut Verordnung der Aliierten solche Kriegerdenkmäler aus der Nazi-Zeit bereits nach Kriegsende hätten beseitigt werden müssen und dass die Stadt Kalkar durch die wiederholte Instandsetzung des Denkmals die kriegsverherrlichende Aussage immer wieder neu bestätige, meinte das Gericht, eine Strafe verhängen zu müssen. Wilfried Porwol wird in Berufung gehen. Das Urteil wie auch die ganze Aktion sorgt weiterhin für viel Aufsehen. Mit einer Mahnwache unterstützte die DFG-VK NRW und örtliche Freunde und Unterstützer Wilfried am Gerichtstag. Verschiedene Zeitungen berichteten.

Hitlerzitat auf Denkmal übersprüht, NRZ, 8.12.20

Gericht verurteilt Denkmal-Kritiker Porwol, RP-omlime, 7.12.20

Von allein hätte die Stadt die Soldaten nicht entfernt, Junge Welt, 8.12.20

Nach der Verhandlung berichtet Wilfried Porwol über den Verlauf, hier als Facebook-Video:

https://www.facebook.com/100000731180050/videos/3897348013632866/

Mahnwache Porwol-Prozess 1
Mahnwache Porwol-Prozess 2
Mahnwache Porwol-Prozess 3
Mahnwache Porwol-Prozess 4

11. November 2020

Freispruch für Wilfried Porwol!

Wilfried Porwol, Künstler und aktiv in der DFG-VK Kleve, steht Montag den 7.12 in Kleve vor Gericht. Er ist angeklagt der „gemeinschädlichen Sachbeschädigung“.
Wilfried hat das Kriegerdenkmal in Kalkar, das einen Hitler-Spruch auf der Rückseit trägt, mehrfach farblich umgestaltet und so eine öffentlichen Diskussion um dieses Monstrum angestoßen.
Statt zu fragen, mit welchem Geschichtsverständnis die Stadt Kalkar dieses unsägliche Denkmal immer wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt und damit seine Aussage der Kriegsverherrlichung und Heldenverehrung immer wieder neu bestätigt, wird nun dem Mahner und Kritiker der Prozess gemacht.

Dazu wollen wir nicht schweigen und rufen auf zu einer Mahnwache am Gerichtstag vor dem Amtsgericht Kleve, Schloßberg 1 (Schwanenburg) von 9:00 bis 12:00 Uhr.
Wir fordern einen Freispruch für Wilfried Porwol und von der Stadt Kalkar den Abriss des Kriegermonstrums in der Innenstadt!


Kommt am 7.12. nach Kleve, zeigt Eure Solidarität mit Wilfried Porwol.
„Heldendenkmale sind die Pflastersteine auf dem Weg in einen neuen Krieg!

4. Oktober 2020

Für eine andere Politik!

Am 3. Oktober, dem 30. Jahrestag der deutschen Einheit, demonstrierten rund 200 Friedensfreund*innen in Kalkar für Abrüstung und Vrständigung. Im 2+4-Vertrag, der die Einheit möglich machte, hat sich der deutsche Staat dazu verpflichtet, das „von deutschem Boden nur Frieden ausgeht“. Heute sehen wir ein Land, das immer mehr Geld für Rüstung und Militär ausgibt, Atomwaffen auf seinem Boden stationiert hat, an völkerrechtswidrige und umstrittenen Kriegen beteiligt war und mit seinen Rüstungsexporten Kriege in aller Welt möglich macht.

Dagegen setzten die Friedensdemonstranten ein Zeichen, für eine andere Politik, für Frieden, Abrüstung und Verständigung!

Marion Küpker Kalkar
Denkmal bunt statt braun

Die DFG-VK war gleich mit zwei Rednerinnen vertreten. Marion Küpker, internationale Sprecherin der DFG-VK zu Atomwaffen sprach zu aktuellen Entwicklungen bei den Massenvernichtungswaffen und zu den verschiedenen Formen des Widerstandes. Dorothee Dicke von der DFG-VK Kleve berichtet über die Protestaktionen gegen das Kriegerdenkmal im Zentrum von Kalkar, das eine Zitat aus Hitlers „Mein Kampf“ auf der Rückseite trägt. Anschließend wurde unter dem Motto „bunt statt braun“ eine braune Attrappe des Denkmals mit bunten Farben umgestaltet.

28. Mai 2020

Stopp Kriegsverherrlichung

28.05.2020, 13:58

Und die Auseinandersetzung um das Kalkarer Nazi-Denkmal geht weiter!

Jetzt hat die Stadt Kalkar Infotafeln aufgestellt, die keinerlei Distanzierung zu dem Denkmal erkennen lassen. Wilfrid Porwol hat in entsprechender Weise – mit einem pinkelnden Hund am Fuße des Denkmals . darauf geantwortet und der Historiker Ron Manheim fordert in der Rheinischen Post die Entfernung der Tafeln

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