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Landesverband NRW der DFG-VK

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Kriegsschauplätze

15. Oktober 2024

Gewaltspirale in Nahost durchbrechen!

Immer aufs neue erschüttern uns die Bilder aus dem Konflikt in Nahost. Nach dem Terrorangriff der Hamas vor über einem Jahr und dem anhaltenden, blutigen Vorgehen der israelischen Armee in Gaza ist nun die Eskaltion im Libanon hinzugekommen. Die Friedensbewegung fordert angesichts dieser schlimmen Entwicklung internationale Initiatven für ein Durchbrechen der Gewaltspirale, für einen Waffenstillstand an allen Fronten in Nahost!

Am 18.10 veranstaltete ein breites Bündnis unter dem Motto: „Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel – Zivilbevölkerung schützen, Waffenexporte stoppen!“ eine Demonstration in Berlin. Die Veranstalter*innen fordern die Bundesregierung dazu auf, auf einen sofortigen Waffenstillstand aller Konfliktparteien hinzuwirken. Auch der DFG-VK Bundesverbnad rief zu der Demo auf.

Hier ein Artikel aus dem Neuen Deutschland zur Demonstration in Berlin:

Unsere Partnerorganisation, die Ärzteorganisation IPPNW erklärt in einer Pressemitteilung: „Menschenrechte und das Völkerrecht sind unteilbar. Sie gelten für alle Menschen und Völker. Im Libanon wurden bereits mehr als 1.500 Zivilist*innen getötet, Tausende fliehen vor den israelischen Bomben. Wo bleibt die Trauer über die über 40.000 Kriegstoten in Gaza und die hunderttausenden Verletzten und Hungernden dort? Die Gewaltspirale muss unterbrochen werden! Das geht nur mit allen Regierungen der Region gemeinsam in einer internationalen Konferenz für Waffenstillstand, Frieden und Zusammenarbeit“, so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.“

22. April 2024

Eskalation im Nahen Osten: Die Waffen nieder! Alle!

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) fordert alle am aktuellen Konflikt im Nahen Osten beteiligte Parteien auf, die militärischen Aktivitäten sofort einzustellen und damit eine weitere Eskalation des Konflikts zu stoppen. Die Hamas muss umgehend alle noch immer in ihrer Gewalt befindlichen Geiseln freilassen.

„Die Lage schaukelt sich immer weiter hoch“, konstatiert Thomas Carl Schwoerer, Bundessprecher der DFG-VK nach dem großangelegten Angriff des Iran auf Israel in Folge des israelischen Angriffs auf die iranische Botschaft in Damaskus. „Wir fordern alle Seiten auf ihre militärischen Angriffe umgehend einzustellen“, so Schwoerer. Als pazifistische Organisation verurteilt die DFG-VK jede Gewalt: „Wir stehen an der Seite all jener, die sich dem Morden verweigern“, erklärt der Bundessprecher. Die Verfolgung von Kriegsgegner*innen müsse in allen Ländern eingestellt werden. Als Antwort auf die Eskalation fordert die DFG-VK die Unterstützung progressiver Kräfte, die sich für Frieden einsetzen: „Die Aufstände gegen das iranische Regime seit September 2022 oder auch die großen Proteste gegen die Regierung Netanjahu in Israel zeigen, dass viele Menschen nicht hinter der Politik ihrer Staaten stehen“, so Thomas Carl Schwoerer. Politisch extrem rechte Regierungen würden immer wieder zu Konflikten führen – so war es auch mit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober vergangenen Jahres. Die DFG-VK erneuert ihre bereits damals geäußerte Forderung nach der Freilassung aller Geiseln. Die Situation der Zivilbevölkerung in Gaza hält der Friedensverband für untragbar und fordert, dass bereitstehende Hilfe zu den Menschen gelangen können muss.
Auch über die Folgen des Konflikts in Deutschland zeigt sich die Friedensorganisation besorgt: „Es gibt einen zunehmenden Antisemitismus sowie antimuslimischen und antipalästinensischen Rassismus“, so Michael Schulze von Glaßer, Geschäftsführer der DFG-VK: „Gerade in dieser konfliktträchtigen Zeit müssen Menschenrechte für alle Menschen gelten und nicht nur selektiv für einzelne Gruppe“, so Schulze von Glaßer. Die in Deutschland – wie weltweit – scharf geführte Debatte um den Konflikt führe zu vielen Missverständnis und Vorverurteilungen: „Es wäre wichtig sich einander mehr zuzuhören, sachlicher zu agieren und sich dabei allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit klar entgegenzustellen“, fordert Michael Schulze von Glaßer.
Von der Bundesregierung wünscht sich der Friedensverband weitere Beiträge zur Deeskalation des Konflikts: „Die Regierung muss ihren Einfluss weiter geltend machen und alle Seiten zur Besonnenheit aufrufen“, so der DFG-VK-Geschäftsführer – und weiter: „Ganz konkret müssen umgehend alle Waffenlieferungen in die gesamte Region eingestellt werden – nicht nur von Deutschland.“
Die DFG-VK erinnert an ein bekanntes Zitat ihrer Gründerin Bertha von Suttner welches leider an Aktualität nicht eingebüßt hat: „Rache und immer wieder Rache! Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut, das soll immer wieder mit Blut ausgewaschen werden.“

Pressemitteilung,
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen,
Stuttgart 22. April 2024

4. März 2024

Gewalteskalation in Nahost stoppen!

März 2024: Ceasefire Now: Wir erleben im Gazastreifen und in Israel Tod und Zerstörung in unvorstellbarem Ausmaß. Tausende von Menschen wurden getötet, verletzt, vertrieben, und fast zweihundert werden weiterhin als Geiseln gehalten, darunter auch Kinder und ältere Menschen.
Im Gazastreifen gehen nach Angaben der UNO aufgrund der Belagerung Wasser, Lebensmittel, Treibstoff, medizinische Versorgung und sogar Leichensäcke zur Neige. Die UNO warnte, dass die Menschen – insbesondere kleine Kinder – bald an schwerer Dehydrierung sterben werden.
Hunderte internationaler Organisationen haben daher die Petition „Ceasefire Now! – Für einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen und in Israel“ gestartet, aus Deutschland u.a. die IPPNW, medico international oder die KURVE Wustrow Schon über 1.300.000 Menschen haben die Petition auf change.org unterzeichnet. Hier kann man mitmachen:

Februar 2024: Angesichts des anhaltenden Krieges in Nahost hat die Kooperation für den Frieden, der Zusammenschluss von 50 Initiativen und Organisationen aus der Friedensbewegung, folgende Stellungnahme verfaßt:
Entschiedener deutscher diplomatischer Einsatz für das sofortige Ende aller Kampfhandlungen in und um Gaza; Freilassung der Geiseln und palästinensischer Gefangener ohne Gerichtsverhandlungen; Keine deutschen Waffenlieferungen an Israel. Hier der ganze Text …

Demo „Pro-Peace“ am 19.11. in Köln: „Wir möchten mit Menschen zusammenkommen, die bereit sind, an einer Demonstration für Frieden und Solidarität mit ALLEN Menschen teilzunehmen, die von dem anhaltenden Krieg betroffen sind. Deshalb ist es für uns wichtig, nicht nur einseitige Unterstützung zu zeigen. Wir stehen zu den Menschen, nicht zu den Flaggen, nicht zu den Nationen und nicht zum Krieg. Wir glauben an die Macht des Dialogs und nicht an die der Gewalt. Es ist an der Zeit zu reden und zu verstehen, dass das, was uns verbindet, viel stärker ist als das, was uns trennt: unsere gemeinsame Menschlichkeit, unser Leid, unsere Liebe, unsere Ängste, unsere Tränen und unser Lachen.“ Unter dem Motto „Pro-Peace“ kamen am 19.11 über 2000 Menschen in Köln zusammen, um für den Frieden im Nahostkonflikt zu demonstrieren. Auch die Teilnehmer:innen des Nachtreffens der DFG-VK Friedensfahrradtour, die sich an dem Wochenende in Köln trafen, nahmen an der Demo teil. Hier Berichte im WDR und im Kölner Stadtanzeiger:

https://www1.wdr.de/nachrichten/friedensdemo-juden-palaestinenser-koeln-100.html

https://www.ksta.de/koeln/koelner-innenstadt/koeln-hunderte-bei-demo-fuer-frieden-dabei-686523

Die DFG-VK NRW zur Gewalteskaltion in Nahost:

Die DFG-VK NRW verurteilt aufs Schärfste die Gewalteskalation in Nahost durch den Angriff der Hamas und den Gegenangriff durch das israelische Militär. Bereits über 1000 Tote binnen weniger Stunden auf beiden Seiten und eine seitdem ständig steigende Opferzahl sind das bisherige Resultat dieser kriegerischen Auseinandersetzung.

(Wir verweisen auf diesen Appell aus der Friedensbewegung, den man online unterzeichnen kann: „Für ein Ende der Gewalt in Israel und Palästina!“)

(aktuelle Beiträge am Ende)

Für diesen Angriff der Hamas es gibt keine Entschuldigung, auch nicht die ständigen Einschränkungen der Rechte der Palästinenser durch Landraub und Vertreibung und obwohl die Menschen in Gaza unter schwersten Bedingungen leben. Bomben und Raketen auf Städte, ein Angriff auf ein friedliches Musikfest, bei dem Feiernde getötet oder verschleppt wurden, sind ein Verbrechen.

In der israelischen Zivilgesellschaft gibt es auch Militärdienstverweigernde, die aus Protest gegen die Unterdrückung der palästinensischen Menschen ihren Reservistenstatus aufkündigten. Massenproteste gegen die Netanjahu-Regierung hatte es in den letzten Monaten gegeben, nicht nur wegen deren Plänen, die Rechtsstaatlichkeit stückchenweise abzubauen. Für diese Demokratiebewegung in Israel bedeutet der Angriff und der nun ausgerufene Kriegszustand die deutliche Einschränkung ihrer Handlungsmöglichkeiten.

Die DFG-VK NRW verlangt die sofortige und bedingungslose Freilassung aller Geiseln, seien es Frauen, Kinder, ausländische Touristen oder zivile Israelische Bürger:innen. Geiselnahmen von Zivilist:innen sind Kriegsverbrechen.

Die Gewaltspirale muss sofort gestoppt werden. Die Drohung des Ministerpräsidenten Netanjahu, alle Orte in Schutt und Asche zu legen, von denen er annimmt, dass dort die Hamas sich versteckt, ist ebenso unerträglich wie die Eskalationsdrohungen der Hisbollah aus dem Libanon. Keine:r der Toten wird durch Vergeltung wieder lebendig.

Es hat sich gezeigt, dass Einflussnahme aus der Weltgemeinschaft auch im Nahostkonflikt deeskalierend wirken kann. So beteiligt sich die einst kriegerische Fatah seit Jahren nicht mehr militärisch an dem Konflikt. Unparteiische Vermittlung mit dem Ziel eines dauerhaften Waffenstillstands ist jetzt dringend geboten. Von der Bundesregierung fordern wir die Umsetzung des im Koalitionsvertrag angekündigten Engagements für eine Zwei-Staatenlösung im Nahost-Konflikt.

Hier die Erklärung als pdf

Auch der Landesverband Ost der DFG-VK und der Bundesverband der DFG-VK verurteilen die Gewalteskalation auf ihren Seiten.

Infos zu israelischen Verweigerern

Entschieden weisen wir die inzwischen erhobenen Forderungen nach militärischer Unterstützung Israels durch Deutschland zurück. Die Gewalt in Nahost muss beendet, nicht noch durch deutsche Waffen oder gar Soldaten befeuert werden. Ein israelischer Einmarsch in Gaza oder die Ausweitung des Konflikts auf den Libanon würde zahlreiche weitere Opfer, vor allem unter der Zivilbevölkerung zur Folge haben. Die Bundesregierung sollte hier mäßigend eingreifen und diplomatische Initiativen starten.

Auch in Israel selbst gibt es Stimmen, die sich gerade angesicht der schecklichen Erigeniss für eine grundsätzliche, gerechte Lösung des Nahost-Konflikts aussprechen. Hier der Journalist Haggai Matar auf der Seite des ForumZFD
Connection e.V. unterstützt Kriegsdienstverweigerer in Israel und dokumentiert hier einige Stellungnahmen

Die Ärzteorganisation IPPNW appellieren an alle Akteure im israelisch-palästinensischen Konflikt, sich an die Prinzipien des internationalen Völkerrechts und der Menschenrechte zu halten.

Medico international, die seit Jahren mehrere Projekte zur Verständigung von Israelis und Palästinenser:innen durchgeführt hat, wendet sich „wider die Entmenschlichung“

„Selbst Krieg hat Regeln“, sagte UN-Generalsekretär Guterres am 24.10. vor der UNO-Vollversammlung und führte weiter aus: „Der Schutz der Zivilbevölkerung steht in jedem bewaffneten Konflikt an erster Stelle. Der Schutz von Zivilisten kann niemals bedeuten, sie als menschliche Schutzschilde zu verwenden. Der Schutz der Zivilbevölkerung bedeutet nicht, mehr als 1 Million Menschen in den Süden zu evakuieren, wo es keinen Schutz, keine Nahrung, kein Wasser, keine Medikamente und keinen Treibstoff gibt, und dann den Süden selbst weiter zu bombardieren.“ Guterres forderte einen sofortigen humanitären Waffenstillstand. Hier die ganze Rede ….

Ende Oktober wandten sich 100 jüdischen Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler, die in Deutschland leben, mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit. Sie verurteilen in diesem Schreiben das beunruhigende Vorgehen gegen die demokratische Öffentlichkeit nach den schrecklichen Gewalttaten in Israel und Palästina. Hier der Brief in taz abgedruckt.

Noch einmal hat medico international eine Erklärung veröffentlicht: Den Horror on Gaza beenden!

27. November 2023

Mahnwache in Düsseldorf für KDVer aus Russland, Belarus und der Ukraine

Mitten im Düsseldorfer Weihnachts-Trubel forderten Aktivisten der DFG-VK und anderer Friedensgruppen am 7. Dezember Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, Belarus und der Ukraine.

Hier die Rede vom Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW, Joachim Schramm als PDF

Hier die Rede von Peter Bürger, Autor, Theologe und Friedensaktivist aus Düsseldorf:


Am Donnerstag, 7.12.2023 führt die DFG-VK NRW in der Zeit von 16-17 Uhr eine Mahnwache „Hilfe und Schutz für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer“ durch. Ort des Geschehens in Düsseldorf ist der Tritonenbrunnen, Königsallee/Theodor-Körner-Str.

Als Redner konnten wir Peter Bürger gewinnen. Er ist Autor, Theologe und DFG-VK Mitglied und betreut seit einem Jahr die Tolstoi-Friedensbibliothek. Tolstoi inspirierte Militärdienstverweigerer in der ganzen Welt und war Anwalt der christlichen Pazifisten in Russland, die vom Staat brutal verfolgt wurden. Er hielt Kontakt mit Inhaftierten und machte ihr schweres Schicksal im Ausland bekannt.

Wir laden ein, an dieser Mahnwache teilzunehmen und so ein Zeichen für die Unterstützung der mutigen Menschen zu setzen, die sich trauen, deutlich „Nein“ zu sagen zum Krieg in der Ukraine.

Mehr zu der Aktionswoche hier …

10. November 2023

Friedenstüchtig statt kriegstüchtig, Herr Pistorius!

„Wir müssen kriegstüchtig werden. Wir müssen wehrhaft sein. Und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen“. Mit dieser Äußerung im ZDF versuchte Kriegsminister Pistorius am 29. Oktober eine weitere Militarisierung unseres Landes auf den Weg zu bringen. Dagegen rührte sich zum Glück Protest auch in seiner eigenen Fraktion: Fraktionsvorsitzender Rolf Mützenich äußerte sich am 4. November: Solche Begriffe können zu noch größerer Verunsicherung beitragen und im Zweifel auch gesellschaftliche Konflikte um diese schwierigen Themen anheizen. Mützenich betonte, in der Bundesrepublik habe man bislang zu Recht immer von „Verteidigungsfähigkeit“ gesprochen. Heribert Prantl nannte diese Forderung in der Süddeutschen Zeitung falsch und gefährlich. Janine Wissler, Ko-Chefin der Linkspartei, schrieb auf »X«, es müsse alles dafür getan werden, um Kriege zu verhindern, statt sich an den Gedanken eines Krieges in Europa zu »gewöhnen«. »Es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn ein deutscher Verteidigungsminister davon spricht, dass Deutschland ›kriegstüchtig‹ werden müsse,« so Wissler. Angelika Claußen von der Ärzteorganisation IPPNW äußerte sich im Neuen Deutschland: »Das Gegenteil ist richtig: In diesen Zeiten fortwährender kriegerischer Eskalationen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, die sich auf das Nato-Bündnis stützt, im Nahen Osten, wo nach dem brutalen Überfall der Hamas mit 1200 Toten in Israel nun schon ca. 9000 Menschen im Gazastreifen getötet wurden, brauchen wir Deeskalation.« Weder Hundertschaften von neuen Panzern und Kampfflugzeugen noch Tausende von Drohnen und Artilleriegeschossen könnten den Frieden in Europa sichern.

Wir befinden uns in einem gefährlichen Prozess: Teile der Politik und der Medien sind bemüht, Aufrüstung und Krieg in Deutschland wieder zu Akzeptanz zu verhelfen. Dabei wird versucht, die Angst in der Gesellschaft vor dem Krieg zu nutzen, um selber Kriege vorzubereiten. Das ist gerade in Europa im Atomzeitalter unverantwortlich. Gegen wen will man Kriege führen, gegen die Atommacht Russland, im Bündnis mit den Atommächten USA, Frankreich und Großbritannien? Wir wissen doch und Pistorius weiss es auch, dass dies das Ende von Europa und auch Deutschland bedeuten würde. Heute ist Friedenstüchtigkeit notwendig, die Rückbesinnung auf frühere Fähigkeiten unseres Landes, in Konflikten zu vermitteln und eine Entspannungspolitik in Europa zu betreiben. Rüstungskontrolle und Abrüstung sind angesagt, Mittel zur zivlen Konfliktbearbeitung müssen drastisch ausgeweitet werden. Überlassen wir Pistorius und anderen Kriegshetzern nicht das Feld, sagen wir nein zur Kriegslogik!

19. Oktober 2023

Nein zu Kriegen – Rüstungswahnsinn stoppen – Zukunft friedlich und gerecht gestalten. Demo Berlin 25.11.

Für den 25.11.23 ruft ein breites Spektrum von Friedensgruppen und Einzelpersonen zu einer Friedensdemonstration in Berlin auf.: „Die Gefahr einer Ausweitung des Krieges in der Ukraine bis hin zu einem Atomkrieg wächst von Tag zu Tag. Täglich sterben unschuldige Menschen. Wir sind besorgt um unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Wir brauchen eine Kultur des Friedens und eine gemeinsame Sicherheit. (…)
Anstatt auf Deeskalation und Diplomatie zu setzen, liefert die Bundesregierung immer mehr Waffen und rüstet massiv auf.
Wir verurteilen den russischen Einmarsch vom 24.2.2022 in die Ukraine. Ebenso verurteilen wir auch die vorangegangenen Vertragsbrüche und nicht eingehaltenen Zusagen der NATO-Staaten.
Die ukrainische Bevölkerung braucht unsere Solidarität. Ein Waffenstillstand und Verhandlungen zur Beendigung des Krieges statt einer weiteren Eskalation sind in ihrem Interesse. Das Töten und Blutvergießen und die Zerstörung des Landes und der Umwelt müssen umgehend gestoppt werden. Verhandlungslösungen und Pläne liegen auf dem Tisch. Verhandeln heißt nicht kapitulieren, sondern Lösungen für komplizierte Herausforderungen finden!
Wir fordern von der Bundesregierung ein Ende der ungehemmten Aufrüstung sowie eine sofortige Vermittlung für Waffenstillstand und Friedensverhandlungen. Sie muss eigene diplomatische Initiativen entwickeln und bestehende Friedensvorschläge unterstützen – besonders die des globalen Südens.“ (Den vollständigen Aufruf findet man unter: https://nie-wieder-krieg.org/

Auch die DFG-VK NRW ruft zu der Demonstration auf.

Aktuell: Leider dokumentieren die Veranstalter auf ihrer Homepage inzwischen Unterstützer, von den wir uns deutlich abgrenzen. Nachdem schon länger das rechtsoffene „Friedensbündnis NRW“ auf der Seite zu finden ist, ist nun auch noch der rechtslastige Kabarettist Uwe Steimle hinzugekommen. Unsere Bitte, diesen Menschen, der in seinem Programm auch schon mal den AfD-Vorsitzenden Chrupalla als Mann des Volkes lobt (mehr hier.. ), von der Seite zu nehmen, wurde ignoriert. Wir verurteilen diese mangelnde Abgrenzung der Demo-Veranstalter gegen rechts ausdrücklich!

In NRW bieten Friedensgruppen Fahrten nach Berlin an:

Achtung: Die Bahn hat Probleme mit den Zügen. Bitte hier oder bei den örtlichen Kontakten immer mal nachsehen, was sich an den Abfahrtszeiten ändert!

Mit Gruppenticket für ICE ab Köln. Hinfahrt ICE 855 um 6:49. Die Rückfahrt geht um 17:46 los, Ankunft in Köln ist 22:09.
Kontakt: Michael Sünner, michael.suenner@netcologne.de oder 0174 9509932

Mit Gruppenticket für ICE ab Bonn. Hinfahrt von Bonn HBF um 6.46h Ankunft 13:15h
Rückfahrt von Berlin HBF um 18.46h Ankunft Bonn 00:33h
Kontakt DemoBerlin@Friedensforum-Bonn.de

Mit Gruppenticket für ICE ab Düsseldorf 7:51 Uhr / Rückfahrt 17:46 Berlin Hautbahnhof.
Kontakt: LINKE Düsseldorf kontakt@die-linke-duesseldorf.de

Mit Gruppenticket für ICE ab Duisburg. Abfahrt: 8.10 Uhr (ICE 845), Hbf Duisburg, (Ankunft in Berlin Hbf: 12.15 Uhr, Rückfahrt: 18.46 Uhr), Anmeldung: juergen.hagenguth@gmx.de,

In Essen kann man Infos über die Fahrt mit dem ICE 543, Abfahrt 6:13 Uhr, bekommen unter kontakt@essener-friedensforum.de

Auch in Dortmund (Achtung geänderte Abfahrtzeiten!) werden Gruppentickets für den ICE 543 um 6.36 Uhr ab Dortmund (Ankunft 11.15 Uhr in Berlin) verkauft. Kontakt: Gabi Brennner g.brenner@freenet.de (hier keine Karten mehr verfügbar, bitte selbst Karte bei der Bahn kaufen)

Für Bochum gib es Hinweise zu Zugverbindungen nach Berlin auf der Seite der DFG-VK Bochum-Herne

In Wuppertal organisiert die LINKE die Mitfahrt im ICE 855, Abfahrt (Achtung Abfahrt geändert!) Wuppertal Hbf 08:16 7:21, Ankunft berlin Hbf 12:15. Rückfahrt 17:46 Berlin Hautbahnhof. Anmeldung beim Kreisvorstand per E-Mail: kreisverband@dielinke-wuppertal.de oder bei Emel Köse per Tel.: 015223489311

Ab Bielefeld biete die Friedensinitative eine Fahrt mit dem Flixtrain an: Abfahrt 9.06 Uhr Rückfahrt ab Berlin Flixtrain um 16:25 Uhr.
Anmeldung an: Inge.Hoeger@gmx.de

26. Februar 2023

Nein zu Panzerlieferungen, stoppt das Töten! Aktionswochenende 24.2.

Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!
Aktionen zum Jahrestag des russischen Angriffskrieges


Der Landesverband NRW der DFG-VK hat mit dazu eingeladen, in NRW Aktionen zum bundesweiten
Aktionswochenende 24.- 26. Februar 23 zu organisieren bzw. daran teilzunehmen.

Friedenskette Münster – Osnabrück für „Frieden, Gerechtigkeit und Klimaschutz“, 24.2., 16 Uhr. Aus Anlaß des Jahrstages des Kriegsbeginns in der Ukraie und vor dem Hintergrund des 375. Jahrestages de Westfälischen Friedens.

20.000 Menschen nahmen am 24.2. an der Menschenkette zwischen Osnabrück und Münster teil. Sie setzten ein klares Zeichen für Frieden, für eine Beendigung des Krieges und für Verhandlungen, die zur Beendigung des Tötens führen können. Daran beteiligten sich Friedensgruppen, Vereine, Gewerkschaften, Kirchengemeinden uvm. Mit dabei auch Aktive der DFG-VK NRW, u.a. Jewgenij Arevief von der Gruppe Münster

Zum Vergrößern anklicken

Der WDR informierte mit einem kurzen Filmbeitrag:

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/friedenskette-muenster-osnabrueck-100.html

Weitere Aktionen in NRW (teilw. mit eigenen Aufrufen):

Köln, 25.2. 17 Uhr, Demonstration (mit Margot Käßmann (ehem. Ratsvorsitzende der Ev. Kirche in Deutschland), Özlem Demirel (MdEP Die Linke) u.a.), ab Alter Markt, VA: Kölner Friedensforum
Um die 2000 Menschen nahmen an der Friedensdemo in Köln teil. Dort sprach Margot Käßmann. Sie betonte, dass eine Demonstration für einen Waffenstillstand und gegen Waffenlieferungen keine Demonstration gegen die Ukraine, sondern ganz im Gegenteil für die Menschen in dem geschundenen Land sei. Sie warnte vor einer Eskalation des Krieges und forderte, jetzt Verhandlungen aufzunehmen. Auch sollten wir uns für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Russland und der Ukraine einsetzen. Sie wies darauf hin, dass Kirchen in die Irre gehen, wenn sie Gewalt rechtferigen. Käßmann betonte, dass Menschen, die sich für Frieden einsetzen, andere nicht wegen Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung diskriminieren dürften und wandte sich damit gegen Versuche von rechts, die Friedensbewegung zu instrumentalisieren.

Demozug in Köln
Margot Käßmann spricht auf dem Alter Markt
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… und hier noch ein Video mit Impressionen von der Kundgebung und der Demo in Köln:

Peacezeichen in Witten

Witten, 24.2., 18 Uhr, Mahnwache, Berliner Platz, VA: Wittener Friedensforum, Freundeskreis Witten-Kursk, DFG-VK Witten-Hagen
Um die 80 Personen beteiligten sich an der Mahnwache auf dem Berliner Platz in Witten

Bonn, 25.2., 13 Uhr, Kundgebung (mit Margot Käßmann (Theologin)), Münsterplatz, VA: Friedensforum Bonn
300 Menschen versammelten sich auf dem Münsterplatz um der Rede von Margot Käßmann zuzuhören.

Kundgebung in Bonn
Margot Käßmann
Zum vergrößern anklicken

Bochum, 24.2., 17 Uhr, Demonstration ab Konrad-Adenauer-Platz, VA: Friedensplenum Bochum, DFG-VK Bochum/Herne
Etwa 200 Menschen nahmen an der Friedensdemonstration in Bochum teil. „Hunderttausende Tote, zahllose Verletzte und unzählige schwer traumatisierte Menschen und eine bald völlig verwüstete Ukraine – und wenn der Ausstieg aus der Gewaltspirale nicht gelingt, könnte bald ganz Europa zum atomaren Schlachtfeld werden. Da gibt es nur eins: Nieder mit den Waffen!“, so formulierte Wolfgang Dominik von der DFG-VK Bochum

Zum Vergrößern anklicken

Bielefeld, 25.2., 13 Uhr, Kundgebung, Jahnplatz, VA: Friedensinitiative Bielefeld/OWL
Rund 200 Menschen forderten einen sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen. Sie sprachen sich auch gegen Waffenlieferungen und weitere Aufrüstung aus.

Lüdenscheid, 24.2., 18 Uhr, Lichteraktion, Sternplatz, VA: DFG-VK Lüdenscheid
Auch in Lüdenschied nahmen 50 Personen an der Friedensaktion teil.

Detmold, 25.2., 12:30 Uhr, Mahnwache, Fußgängerzone,

Dinslaken, 24.2., Ökumen. Friedensgebet, Kirche St. Vincentius, Altmarkt, VA: pax christi-Gruppe Dinslaken, Ev. Kirchengemeinde Dinslaken

Düsseldorf, 24.2., 16 Uhr, Kundgebung, Friedrich-Ebert-Str. / Karlsstr., VA: Bündnis „Düsseldorfer Appell gegen die Hochrüstung“

Essen, 24.2., 19 Uhr Vortrag und Diskussion „Der Ukraine-Krieg: Hintergründe und Perspektiven“ mit Clemens Ronnefeldt, Bille-Forum, Billebrinkhöhe 72, VA: Friedenskreis im Forum Billebrinkhöhe

Gütersloh: 25.2., 13 Uhr, Mahnwache, Berliner Platz, VA: Friedensinitiative Gütersloh

Hagen: 24.2., 16 Uhr, Demonstration, Friedrich-Ebert-Platz, VA: Hagener Friedenszeichen und andere

Herford, 24.2., 16 Uhr, Kundgebung, Alter Markt, VA: DFG-VK OWL

Krefeld, 24.2., 18 Uhr, Vortrag und Diskussion „Trotz Ukraine-Krieg: Für eine ökologische, militärarme(freie), sozial und global gerechte Zeitenwende“ mit Andreas Zumach, Südbahnhof, VA: Krefelder Friedensbündnis, attac Krefeld, DFG/VK Krefeld, Emmaus Krefeld, VVN Krefeld

Oberhausen, 24.2., 16 Uhr, Mahnwache, Saporisha-Platz, VA: DFG-VK Oberhausen und Friedensinitiative Oberhausen

Wuppertal, 24.2., 18 Uhr, Lesung „Dieser Krieg endet nicht in der Ukraine“ mit Raúl Sanchez Cedillo, Forum, Robertstr. 5a, VA: Wuppertaler Friedensforum, Mitveranstalter: Informationsbüro Nicaragua und medico international

Mehr Termine unter : https://www.friedenskooperative.de/ein-jahr-ukraine-krieg#eins


Wir unterstützen die im Aufruf genannten Forderungen:
● diplomatische Initiativen durch die deutsche Bundesregierung, die EU, die Vereinten Nationen, die OSZE und andere
● einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen unter Einbeziehung aller relevanten Akteur*innen
● den Rückzug des russischen Militärs aus der Ukraine
● alles zu tun, um einen Atomkrieg zu verhindern und den UN-Atomwaffenverbotsvertrag voranzutreiben sowie
● den Ausstieg aus fossilen Energieträgern, um keine weitere Finanzierung des Krieges zu ermöglichen und die Klimakatastrophe abzuwenden.

Wir ergänzen diese durch die nachdrücklichen Forderungen:
● Stopp der Waffenlieferung aus Deutschland, die den Krieg weiter befeuern und das Leid der Menschen in der Ukraine verlängern.

● Stopp der weiteren Aufrüstung der Bundeswehr, nein zum 2%-Ziel, Umwidmung des 100 Milliarden-Pakets in ein Investitionsprogramm für Jugend, Soziales, Umwelt!

Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der seit dem 24. Februar 2022 zu hunderttausenden Toten und Verletzten sowie Millionen Geflüchteten geführt hat.
Abertausende von weiteren Menschen drohen diesem Krieg zum Opfer zu fallen. Der Schatten eines Atomkrieges liegt über der Welt. Dieser Krieg, wie alle anderen, konterkariert außerdem den Kampf gegen die Klimakrise. Es ist die Verantwortung und Pflicht der Staaten und Völker, der Gewalt Einhalt zu gebieten.
Die Staaten der NATO, darunter an vorderer Stelle Deutschland, haben eine Mitverantwortung für die immer weitere Eskalation des Krieges. Daher geht an sie nicht nur die Aufforderung zur Ergreifung von Verhandlungsinitiativen sondern auch, ihren Teil der Eskalation zu beenden.

Sicherheit und Frieden für alle können nur gemeinsam und nicht gegeneinander erreicht werden. Das Völkerrecht muss dabei höher stehen als die Machtinteressen einzelner Staaten.

Stoppt das Töten in der Ukraine! Für Waffenstillstand und Friedensverhandlungen!
Beendigung der Kriege auch in anderen Teilen der Welt!

Mehr zu unserem Nein zu Waffenlieferungen hier. ….

16. Februar 2023

Friedenskette 23 Münster – Osnabrück

Der Krieg in der Ukraine dauert bald ein Jahr und die Zahl der Toten und Verwundeten beläuft sich inzwischen auf 250.000, wie der US-Oberbefehlshaber Milley bekannt gab. Und immer noch weiß die Politik im Westen keine andere Antwort, als immer mehr Waffen zu schicken, jetzt auch Panzer. Doch die Stimmen für eine diplomatische Lösung werden lauter. Aus Anlass des Jahrstages des Kriegsbeginns am 24. Februar und vor dem Hintergrund des 375. Jahrstages des Westfälischen Friedens, der den 30-jährigen Krieg beendete, ist eine spektakuläre Friedensaktion in Vorbereitung. Zwischen Münster und Osnabrück soll am Fr. den 24. Feb. um 16 Uhr (Aufstellen ab 15 Uhr) eine Menschenkette über 50 km unter dem Motto „Für Frieden, Gerechtigkeit und Klimaschutz“ gespannt werden. Dazu sind Friedensgruppen, Partien, Gewerkschaften, Kirchen, Sportvereine, Schulen uvm. aufgerufen.

Auch wir als DFG-VK NRW unterstützen diese Aktion, die sich für eine Niederlegen der Waffen und für Verhandlungen einsetzt. Wir treffen uns im Streckenabschnitt 6 und freuen uns über viele Teilnehmer:innen dort. Nach Münster kommt man z.B. aus dem Ruhrgebiet gut mit dem Zug. Vom Münsteraner Hbf fährt man mit dem Zug zum Haltpunkt Münster Zentrum Nord oder mit den Buslinien 6 und 8 bis Haltestelle Braseweg. Die Kette wird dort in der Straße „Hoher Heckenweg“ aufgestellt. Das Aufstellen beginnt ab 15 Uhr, von 15:45 bis 16 Uhr soll dann die Kette geschlossen werden. Mehr Infos unter https://www.friedenskette23.de/

25. Januar 2023

Leopard-Panzer – kein Halt auf der schiefen Ebene?

Es läuft wie immer in den letzten Monaten: Der Bundeskanzler zögert und beugt sich dann dem Druck der Kriegsbefürworter:innen und Kriegstreiber:innen: Jetzt also doch die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine. Ukrainische Soldaten beschreiben die Kämpfe im Osten des Landes als die Hölle. Jetzt wird also diese Hölle mit deutscher Hilfe weiter befeuert. Leidtragen sind weiterhin die Mensschen in der Ukraine, denen man doch angeblich beistehen will. Wie weit soll das noch gehen, kommen nun die Forderungen nach Kampfflugzeugen? Gibt es keinen Halt auf der schiefen Ebene in Richtung eines umfassenden Krieges in Europa? Auf der anderen Seite mehren sich die qualifizierten Stimmen, die darauf hinweisen, dass der Krieg in der Ukraine in einer Patt-Situation angekommen ist und jetzt dringen Verhandlungen zu seiner Beendigung notwendig sind. Warum hört die deutsche Regierung nicht auf diese Stimmen von Militärs und Politikwissenschaftlern?

Die Friedensbewegung ist gefordert, in diesen Wochen gegen den Kriegs- und Rüstungswahnsinn auf die Straße zu gehen, am Jahrestag des Krieges beim Aktionswochenende 24. -26. 2. und dann bei den Ostermärschen. Schauen wir nicht zu, werden wir aktiv: Für Waffenstillstand statt Waffenlieferungen!

21. Oktober 2022

Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, der Ukraine und Belarus brauchen unsere Unterstützung

In der Ausgabe des Freitag vom 6. Oktober gab es eine Beilage mit Zahlen Daten und Fakten zum Thema KDV in diesem Krieg. Darin auch der Link zur Petition für den Schutz von Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren aus Russland, der Ukraine und Belarus.

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