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AntiRekrutierung

30. März 2022 von Joachim Schramm

Wehrbeauftragte: Probleme mit Minderjährigen bei der Bundeswehr

„Wie in den Vorjahren zeigt der Jahresbericht der Wehrbeauftragten auch diesmal Probleme mit minderjährigen Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr und fehlende Schutzmaßnahmen“, sagt Ralf Willinger von der Kinderrechtsorganisation terre des hommes, Sprecher des Bündnisses „Unter 18 Nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr“. „Dazu drei Beispiele: So wurden nur für Volljährige zugelassene Covid-Impfstoffe an Minderjährige verimpft, weil in den Impfablauf keine Altersprüfung integriert war. Die Zahl an Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in der Bundeswehr ist 2021 im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen um 35% auf 303 Fälle, darunter vermutlich viele Minderjährige. Denn 1.239, rund 8 Prozent, aller neueingestellten Soldatinnen und Soldaten 2021 waren minderjährig – die genaue Zahl der betroffenen Minderjährigen wird leider weiter nicht veröffentlicht. Dazu kommen hohe Abbrecherquoten: Mehr als ein Fünftel (21%) der im Jahr 2020 neu eingestellten Minderjährigen brachen den Dienst schon in den ersten 6 Monaten wieder ab, deutlich mehr als Volljährige (15%)“, zählt Willinger auf. „Das ist eine Lose-Lose-Situation, unter der Minderjährige leiden und von der auch die Bundeswehr nichts hat.“

Das Bündnis „Unter 18 nie“, zu dem auch die DFG-VK gehört, fordert daher : „Es wird deshalb höchste Zeit, dass die Parteien der Regierungskoalition ihre Wahlversprechen und die Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag umsetzen, künftig auf die Rekrutierung Minderjähriger als Soldatinnen und Soldaten verzichten und den sogenannten „Straight 18-Standard“ einhalten – so wie es schon über 150 Staaten weltweit tun, darunter 23 NATO-Staaten und 21 EU-Länder.“

Hier die ganze Presseerklärung von „Unter 18 nie““ hier ….

26. März 2022 von Joachim Schramm

Bundeswehr drängt in Schulen

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges versuchen Politik und Teile der Medien das Image der Bundeswehr aufzubessern und auch die umstrittenen Bundeswehr-Besuche an Schulen zu pushen. Schon Anfang März setzt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) auf die Jugendoffiziere der Bundeswehr. „Als sicherheitspolitische Experten sind sie eine Bereicherung für den Unterricht, besonders jetzt“. Der Westdeutschen Allgemeine (WAZ) war dieses Thema jetzt zwei große Artikel in der Samstagsausgabe wert: “Große Nachfrage der NRW-Schulen nach Jugendoffizieren” lautete die Schlagzeile. Die Zeitung beruft sich auf das Landeskommando NRW, was von einem “sygnifkanten Anstieg” der Einladungen der Öffentlichkeitsarbeiter der Bundeswehr spricht. Bei näherem Hinsehen ist es jedoch ein Anstieg von einem – auch coronabedingten – niedrigen Niveau. Auch das NRW-Schulministerium wird zitiert, dass die Ansicht vertritt “der Einsatz von Jugendoffizieren in Schulen könne „einen wichtigen Beitrag“ zur pädagogischen Auseinandersetzung mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine leisten.” Bei den schulischen Akteuren wird dies offenbar anders gesehen. Sowohl die LandesschülerInnenvertretung NRW als auch die GEW NRW lehnen laut WAZ auch aktuell den Einsatz von Jugendoffzieren im Unterricht ab, sehen einseitige Beeinflussung und Imagewerbung für die Bundeswehr mit diesen Einsätzen verbunden. Auch Andreas Bartsch, Präsident des Lehrerverbands NRW, sagt laut WAZ: „Wir brauchen im Moment keine Soldaten an Schulen.“
Der WAZ-Artikel ist leider nur im Bezahlbereich zu erreichen: https://www.waz.de/politik/landespolitik/grosse-nachfrage-der-nrw-schulen-nach-jugendoffizieren-id234914899.html

4. Februar 2022 von Joachim Schramm

Rekrutierung von Minderjährigen vollständig beenden!

Aktive der DFG-VK, der Landesschüler:innenvertretung und der BSV Düsseldorf sowie von pax christi Essen protestierten am Red Hand Day, am 12.2. vor dem Landtag gegen Kindersoldaten und die Rekrutierung Minderjähriger durch die Bundeswehr. Im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung wird angekündigt, die Waffenausbildung von Minderjährigen bei der Bundeswehr einzustellen. Bisher ist dies aber noch nicht umgesetzt und die Beendigung der Waffenausbildung bedeutet nicht, dass grundsätzlich die Rekrutierung von Minderjährigen beendet wird! Seit der Aussetzung der Wehrpflicht hat die Bundeswehr 14.598 Minderjährige rekrutiert!
Auch die Landesregierung ist gefordert, die Anwerbung von Minderjährigen an und im Umfeld von Schulen zu stoppen!

Bei der Aktion sprach Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW. Hier der Redetext…..

Hier der Flyer.

Hier ein Video von der Aktion auf Facebook:

https://www.facebook.com/DFGVK/videos/294498889340619/?extid=NS-UNK-UNK-UNK-AN_GK0T-GK1C

In der Jungen Welt gab es am Samstag ein Interview mit dem DFG-VK Bundesgeschäftsführer Michael Schulze von Glaßer zum Red Hand Day: »Die Armee ist kein Ort für junge Menschen«

Auch in Münster gab es eine Aktion der dortigen DFG-VK Gruppe zusammen mit der Friedenskooperative Münster und pax christi Diözesanverband Münster. Hier ein Video von der Aktion: https://www.youtube.com/watch?v=jybvLzHscmc

Auf dem lokalen Nachrichtenkanal Münstertube gab es einen umfangreichen Bericht über die Münsteraner Kundgebung gegen die Rekrutierung Minderjähriger für die Bundeswehr. Jewgenij Arefiev (Bild unten) prangerte die Praxis der Bundeswehr an, noch immer Soldaten zu rekrutieren, die die Volljährigkeit nicht erreicht haben.

29. April 2021 von Felix Oekentorp

Nein zu Kindersoldaten, nein zur Rekrutierung Minderjähriger!

03.02.2021, 14:48

Gemeinsam mit der LandeschülerInnenvertretung NRW, der BezirksschülerInnenvertretung  Düsseldorf und anderen riefen wir zu einer gemeinsamen Aktion zum diesjährigen Red Hand Day auf. Bei sonnigem Wetter aber eisigem Wind versammelten sich ca. 25 junge und alte Demonstranten vor dem Landtag.

Mahnwache
vor dem Düsseldorfer Landtag
Freitag, den 12. Februar

von 14 – 15 Uhr

(Natürlich mit Abstand und Masken)

Hier der Redebeitrag von Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW

Hier auch die Reden von Timon Nikolaou, LandesschülerInnenvertretung NRW und Maja Pindek Rabrenovic, BezirksschülerInnenvertretung Düsseldorf, ebenfalls auf youtube 

 (Wir danken r-mediabase für die Fotos)

Wir wollen dabei gegen die Rekrutierung Minderjährige durch die Bundeswehr protestieren und die Landesregierung an ihre Verantwortung erinnern, hiergegen tätig zu werden. Die Bundeswehr wirbt überall dort, wo junge Leute sind. Das sind natürlich nicht zuletzt die Schulen. Durch einen Stopp der Bundeswehrwerbung an und im Umfeld von Schulen könnte auch der Rekrutierung Minderjähriger entgegen gewirkt werden. Dazu ist die Kündigung der Kooperationsvereinbarung von Schulministerium und Bundeswehr ein wichtiger Schritt!
Mitten in der Coronazeit hat die Bundeswehr einen neuen Freiwilligendienst gestartet: „Dein Jahr für Deutschland“. Da die meisten jungen Menschen keine Lust auf Kriegseinsätze haben, versucht die Armee sie nun mit einem Dienst im „Heimatschutz“ zu locken. Schon der Name, der sich eher dazu eignet, rechte Kreise anzusprechen, ruft nach Kritik. Darüber hinaus ist dieser neue Freiwilligendienst ein Versuch, zu verschleiern, dass auch hier natürlich Kriegseinsätze unterstützt werden, im Rahmen der sog. Streitkräftebasis. Wir sagen: Ziviler Freiwilligendienst statt Freiwilliger Wehrdienst!

Hier der Flyer zur Aktion

Auch in Münster findet eine Aktion zum Red hand day statt, mit dabei unserer Orstgruppe Münster. Mehr unter…

29. April 2021 von Felix Oekentorp

Gegen mein Gewissen

25.01.2021, 09:52

Bis zur Aussetzung der Wehrpflicht 2011 mussten jedes Jahr über hunderttausende junger Männer begründen, warum sie das Recht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nehmen wollen. Besonders in den 70er und 80er Jahren geschah das in Anhörungen vor Ausschüssen der Bundeswehr. Diese Anhörungen waren von Willkür gekennzeichnet und setzten den Kreigsdienstverweigerer unter starken psychischen Druck. Häufig wurde der Antrag abgelehnt, was eine Wiederholung zur Folge hatte oder auch die endgültige Ablehnung. Hannah Brinkmann hat die Geschichte ihres Onkels erzählt und gezeichnet, der 1973 zum Dienst in der Bundeswehr gezwungen wurde. Dieser Trailer soll Lust machen, dieses Buch zu lesen und etwas zu erfahren über die Motivation und Situation der Kriegsdienstverweigerer in dieser Zeit:

29. April 2021 von Felix Oekentorp

Linksextreme Gewalt gegen die Bundeswehr?

24.02.2020, 14:24

werbeplakat der bundeswehrDie Bundeswehr hat es manchmal wirklich schwer. Da hängen von unseren Steuergeldern finanziert Plakate in der Öffentlichkeit, und dann gibt es Unbekannte, die betreiben damit Adbusting. Adbusting bedeutet, dass die Originalaussage von Werbung durch satirisches Verfremden in ihr Gegenteil umgekehrt wird. Das Bundesamt für Verfassungsschutz wertet das in seinem Jahresbericht als Gewalt.

Nun hat Ulla Jelpke gemeinsam mit anderen Abgeordneten aus der Bundestagsfraktion der LINKEN eine kleine Anfrage gestellt in der nachgefragt wird, was genau an der Aktionsform des Adbusting gewalttätig ist, und ob es sich dabei eher strategische Gewaltausübung oder um verdeckt vorbereitete und verübte klandestine Gewalt handelt.

Weiter wird in der kleinen Anfrage erörtert, warum Adbusting von Neonazis nicht in dem Bericht des Verfassungsschutz auftaucht und wieviele Personen durch Aktionen des Adbusting zu Schaden gekommen sind.

Die vollständige kleine Anfrage im Wortlaut als PDF Datei steht auf der Webseite des Bundestages zum download.

Auf die Antwort der Bundesregierung warten wir voller Spannung.

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