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Landesverband NRW der DFG-VK

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Rüstung

15. Juli 2026 von Benno Fuchs

Keine Kooperation zwischen Hochschule Rhein-Waal und Rheinmetall

Die DFG-VK NRW unterstützt die Petition des Campus Solidarity Collective gegen eine geplante Kooperation zwischen der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall:
https://www.openpetition.de/petition/online/keine-wissenschaft-fuer-krieg-keep-hsrw-out-of-war

Forschung muss für den Frieden sein, nicht für den Krieg! Kommt zur Senatssitzung am 30.9.2026, um dieser Forderung gehör zu verschaffen!


Unser Friedenskünstler Wilfried Porwol aus der DFG-VK Ortsgruppe Kleve hat zwei Kunstwerke angefertigt, um gegen die geplante Kooperation zu protestieren:

13. Juli 2026 von Joachim Schramm

FriedensFahrradtour NRW 26 – Gegen Militarisierung und Aufrüstung, für eine friedliche Zukunft!

18. bis 26. Juli 26

Jetzt geht es los! Am Samstag startet unserer diesjährige FriedensFahrradtour NRW.

Hier der Tourplan mit allen Orten und Zeiten: https://nrw.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/19/2026/07/Tourplan-26.pdf

Das Töten in der Ukraine und in Nahost geht immer noch weiter: SCHLUSS DAMIT!
Das Völkerrecht wird immer neu missachtet, das Recht des Stärkeren droht sich durchzusetzen. Das muss ein Ende haben! Werden auch Sie aktiv, z.B. bei unserer FriedensFahrradtour! (hier der Flyer …)

Wir können nicht hinnehmen, dass unsere Regierung weiterhin Kriegshandlungen unterstützt!
WIR wollen einen STOP aller Waffenlieferungen
WIR sagen NEIN zur Rüstung

Auf unserer Tour halten wir deshalb in Kirchen (Sieg), Düsseldorf und Essen, wo Rüstungskonzerne angesiedelt sind.
Merz will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa machen. Es werden Milliarden an Steuergeldern für Rüstung ausgegeben und auch die Zivilgesellschaft wird immer mehr auf einen Krieg eingestimmt:
Kriegstüchtig sollen wir werden. Doch Waffen und Militär bringen keine Sicherheit: wenn sie eingesetzt werden, bedeutet das den Tod für zahllose Menschen und die Zerstörung unseres Landes! Die Rechnung dafür bezahlen wir, zunächst die arbeitenden Menschen mit ihren Steuern und dann wir alle als mögliche Opfer eines Krieges.
Wir wollen Verständigung und partnerschaftlichen Austausch mit allen Staaten in Europa und in der Welt.
Wir setzen uns ein für Friedensbildung an unseren Schulen und gegen die Besuche von Jugendoffizieren. Wir sagen nein zur Wehrpflicht. Unsere Jugend soll nicht in Kasernen und in einen Krieg gezwungen werden. Daher besuchen wir Bundeswehr-Einrichtungen in Bonn und Köln, in denen die Wehrpflicht vorbereitet wird.
Im August jähren sich die beiden schrecklichen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Politiker wollen uns weismachen, dass Atomwaffen abschrecken. Jetzt wird sogar über gemeinsame EU-Atomwaffen diskutiert. In Kürze sollen auf dem Militärflugplatz Büchel in der Eifel neue B-61 Atombomben der USA stationiert werden, in Grafenwöhr neue Mittelstreckenwaffen.
Wir werben mit unserer Fahrradtour für die bevorstehenden Aktionen am Hiroshima-Tag am 6. August.

Das sind die einzelnen Etappen:

18.7.Siegen (Start) – Kirchen/Sieg – Windeck-Herchen69 km (Bahntransfer optional)
19.7.Windeck-Herchen – Bonn (Teamfindungstag)43 km
20.7.Bonn (Teamfindungstag)
21.7.Bonn – Köln45 km
22.7.Köln – Düsseldorf43 km
23.7.Düsseldorf – Krefeld35 km
24.7.Krefeld – Essen43 km
25.7.Essen – Bochum – Dortmund (Abschlusstag)44 km
26.7.Dortmund (individuelle Rückreise)

Da bin ich dabei! Anmeldung:
Die Tour kostet pro Tag für Organisation, Verpflegung und Übernachtung im Gemeinschaftsquartier:
Normal: 40,- – 50,- € (Selbsteinschätzung) / Wenigverdiener und Jugendliche bis 18 Jahre: 10,- €
Ohne Übernachtung: 10,-/Tag
(als Bildungsurlaub anerkannt)

Anmeldung möglichst bis 14. Juni per Mail an: FFT26@web.de

Wir benötigen folgende Angaben:
Ich fahre von …. bis …. mit, also … Etappen.
Ich zahle … € pro Etappe.
Zusätzlich spende ich … €. Zusammen überweise ich … € auf das Konto der DFG-VK NRW
Name, Anschrift, E-Mail, Tel.Nr.,

Die Bankverbindung der DFG-VK NRW:
GLS Bank Bochum
IBAN DE87 4306 0967 4006 1617 20,
BIC: GENODEM1GLS

10. Mai 2026 von Joachim Schramm

Protest vor Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf: „Profite stoppen. Zukunft umbauen.“ 12. Mai

Am Dienstag, den 12. Mai 2026, protestierten wir vor der Zentrale von Rheinmetall in Düsseldorf gegen die Hauptversammlung des Rüstungskonzerns und gegen Profite durch Krieg und Aufrüstung. Unter dem Motto „Rheinmetall entrüsten. Profite stoppen. Zukunft umbauen.“ wollten wir ein deutliches Zeichen gegen die Militarisierung der Gesellschaft und die Ausweitung der Rüstungsproduktion setzen.
Dabei kritisierten wir insbesondere die massiven Gewinne, die Rheinmetall infolge der weltweiten Aufrüstung und des sogenannten Sondervermögens der Bundesregierung erzielt.

Es gab einen Redebeitrag unseres Landessprechers Joachim Schramm sowie Reden von Reden von Andreas Seifert von der Aktion Aufschrei und einer Vertreterin von Ethenon

Überraschen traten auch Friedrich Merz und der Rheinmetallchef Papperger in Erscheinung.

Auch die Medien waren vor Ort. Sat 1 brachte einen kurzen Beitrag, in dem allerdings viele Fehler eingebaut waren: https://sat1nrw.de/beitrag/rheinmetall-baut-kamikazedrohnen-vor-der-tuer-gibt-es-proteste-260512

Mehr Fotos gibt es unter https://www.flickr.com/photos/friekoop/albums/72177720333508277

Seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine und der dann von Kanzler Scholz ausgerufenen Zeitenwende ist der Aktienkurs des Unternehmens um mehr als 1.500 Prozent gestiegen. Dies zeigt wie eng wirtschaftliche Interessen und militärische Eskalation miteinander verknüpft sind.

Wir forderen:
• den Stopp aller Rüstungsexporte von Rheinmetall,
• ein Ende der Profite mit Krieg und Aufrüstung,
• den Erhalt und Umbau der Produktionsstandorte hin zu einer rein zivilen Produktion.

„Eine friedliche und nachhaltige Zukunft braucht Investitionen in soziale Sicherheit, Klimaschutz und zivile Industrie – nicht in Waffenproduktion und militärische Expansion“

Wann: 12. Mai 2025 (Dienstag), 5 vor 12 Uhr bis ca. 13 Uhr

Wo: Vor der „Rheinmetall“-Zentrale in Düsseldorf (Rheinmetall-Platz 1, 40476 Düsseldorf), Ecke Heinrich-Ehrhardt-Straße/Rather Straße

4. April 2026 von Joachim Schramm

Ostermärsche für ein Ende der Kriege

Auch in NRW sind die Ostermärsche gestartet. In Duisburg demonstrierten am Samstag Vormittag 350 Menschen bei Ostermarsch RheinRuhr. Ebenfalls als Teil des Ostermarsches Rhein Ruhr startete am Mittag die Demonstration in Köln. Hier kamen deutlich über 1000 Teilnehmer:innen zusammen. „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land! „ lautet das Motto des Ostmarsches an Rhein und Ruhr. Thema ist vor allem die Forderung nach Ende der Kriege in der Ukreine, in Nahost und im Iran. Auch gegen die Aufrüstung der Bundeswehr und die Pläne für eine neue Wehrpflicht richten sich die Proteste.

Ostermarsch RheinRuhr 2026 in Duisburg

In Duisburg bestimmten vor allem jüngere Redner:innen das Programm, u.a. aus der Schulstreik-Bewegung und der Gewerkschaftsjugend.

Hier die Rede von Janne aus Essen, Mitglied bei verdi

Hier Infos von der Demo in Köln.

Die Fahrraddemo am zweiten Tag startete in Essen. Ca. 100 Radler:innen und einige Dutzend Unterstützer:innen trafen sich auf dem Platz an der Marktkirche. Dann ging es über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum. An den einzelnen Stationen kamen immer neue Radler:innen und Unterstützer:innen hinzu. Zusammen nahman ca. 500 Menschen an der ganzen Aktion teil.

In Herne sprach Benno Fuchs, Landegeschäftsführer der DFG-VK NRW

Der Abschlusstag begann auf einem vollgefüllten Wilhelmplatz in Dortmund-Dorstfeld. Von dort zog der Demozug, der unterwegs immer größer wurde, in die Dortmunder City zum Hansaplatz. Hier versammelten sich dann insgesamt ca. 1200 Menschen zur Abschlusskundgebung.

Viele junge Teilnehmer:innen auf dem Weg zum Hansaplatz
Infostand der DFG-VK NRW
Bei schönem Frühlingswetter gab es neben den Reden auch
tolle Musik

Neben dem ukrainischen Friedensaktivisten Andrej Konovalov und Doris Borowski von Dortmunder Friedensforum sprach die Gewerkschaftssekretärin Ulrike Eifler.

Hier das Video ihrer Rede:

Schon im Vorfeld gab es verschiedene Medienbericht über den Ostermarsch.

Hier der Bericht in der Lokalzeit des WDR vom 31.3.:

Weitere Medienberichte findet man hier: http://ostermarsch-ruhr.de/medienspiegel-2026/

26. Februar 2026 von Joachim Schramm

Gegen Aufrüstung und Wehrpflicht – Friedensfahrradtour NRW 2026

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine FriedensFahrradtour NRW. Diesmal fahren wir bereits Mitte Juli in der ersten Ferienwoche
vom 18. – 26.7.
Start ist in Siegen, dann geht es das Siegtal hinunter nach Bonn und den Rhein entlang über Köln, Düsseldorf und Krefeld bis nach Duisburg, um dann quer durchs Ruhrgebiet nach Dortmund zu fahren. Dabei besuchen wir wieder Orte, die für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung stehen und protestieren mit verschiedenen Aktionen gegen Rüstungsproduktion und gegen die Vorbereitung einer neuen Wehrpflicht.

Hier der Flyer mit allen Infos zur Route und zur Anmeldung……………..

23. Januar 2026 von Joachim Schramm

Windkraft statt Tiefflieger!

Schon im November hat die Bundeswehr in NRW zwei weitere Tiefflugzonen reaktiviert, in denen Kampfjets zu Übungszwecken 76 Meter tief fliegen dürfen. „LFA 2“ erstreckt sich an der niederländischen Grenze etwa von Gronau bis nach Wesel, „LFA 3“ von Höxter über Winterberg nach Olpe. Erst jetzt ging durch die Medien, dass das zu erheblichen Überschneidungen mit den von der Landesregierung im vergangenen Jahr beschlossen sogenannte Windkraft-Vorranggebieten führt . Die dort geplanten Windräder sind mehr als 200 Meter hoch. In den Planungsregionen Münster und Detmold liegt die Hälfte der ausgewiesenen Windkraft-Vorranggebiete nun in Tiefflugzonen. In der Planungsregion Arnsberg sind es auf dem Gebiet des Teilplans Märkischer Kreis/Olpe/Siegen rund 46 Prozent.

Die Interessen der Bundeswehr haben nicht automatisch Vorrang vor den Interessen der Windrad-Betreiber. Doch in der Praxis setzt sich die Armee in der Regel durch. Die Gründe, mit denen die Bundeswehr Windräder ablehnt, seien häufig „vage und geheimniskrämerisch“, so der Vertreter des Landesverbands Erneuerbare Energien (LEE NRW), Grothe laut WDR https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/windraeder-bundeswehr-tieffluggebiete-100.html „Die Bundeswehr zeigt kaum Bereitschaft, gemeinsam mit Projektierern an Lösungen und Alternativen zu arbeiten.“ so Grothe weiter.

Auch der Landesverband der LINKEN protestierte jetzt gegen die neuen Tiefflugzonen: „Schon vor der Ausweisung dieser beiden zusätzlichen Tiefflugzonen konnten in NRW einige hundert Megawatt an Windenergie wegen Bundeswehrinteressen nicht realisiert werden. Meist ging es dabei um Hubschraubertiefflüge. Die beiden Tiefflugzonen für Kampfjets in den Windkraft-Vorranggebieten verunmöglichen die Energiewende in NRW.“ heißt es in einer Pressemitteilung

Nicht nur, dass hier dringend notwendige Schritte zur Energiewende durch die Klima-Killer der Bundeswehr durchkreuzt werden. Schon lange ist bekannt, das Tieffluglärm krank macht: „Am schwierigsten ist plötzlicher Tieffluglärm zu verkraften. Hartmut Ising vom Inestitut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene des Bundesgesundheitsamtes (BGA) berichtete, daß bei einer Lautstärke von 125 Dezibel zuerst bei Tieren bleibende Hörschäden aufgetreten sind. Eine epidemiologische Untersuchung fand heraus, daß die Bevölkerung in Tieffluggebieten überdurchschnittlich häufig unter Hörschäden und Ohrenschmerzen leidet. Kinder waren dabei eher gefährdet als Erwachsene.“ so die TAZ im September 1991. Vor diesem Hintergrund wurde 1990 die Tiefflughöhe auf 300 m angehoben. In den neuen Tiefflugregionen gilt nun eine Flughöhe von 76 m!

Die ausgerufene Kriegstüchtigkeit beschädigt in NRW den Klimawandel und gefährdet die Gesundheit der Menschen in unserem Land. Wir sagen nein zu Tieffliegern in NRW!

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