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Rüstung

3. August 2026 von Joachim Schramm

Hiroshima mahnt – nein zum neuen Atomrüsten!

Anlässlich des 81. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki finden am 6. und 9. August 2026 in ganz Deutschland zahlreiche Gedenk-, Mahn- und Aktionsveranstaltungen der Friedensbewegung statt. Vor dem Hintergrund der wachsenden Spannungen zwischen der NATO und Russland gibt es ein neues atomares Wettrüsten. Aktuell wurde die Forderung erhoben, die Zahl der US-Atombomben vom Typ B-61 in Europa zu verdoppeln. Zwischen Deutschland und Frankeich gibt es Absprachen zur atomaren Zuammenarbeit, in Nörvenich zwischen Köln und Aachen fand ein gemeinsames Manöver mit französischen Atombombern statt. Die deutsch-niederländische Firma Urenco erhielt jetzt die Erlaubnis, an ihrem niederländischen Standort Amelo waffenfähiges Uran für Großbritannien anzureichern.

Gegen diese aktuellen Entwicklungen und für die atomare Abrüstung in Ost und West demonstrieren anlässlich der Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktage Friedensgruppen an vielen Orten in NRW. Mit dabei vielfach auch die örtlichen DFG-VK Gruppen.

Aachen: 6. August, 16.15 Uhr, Hiroshimaplatz (hinter der Citykirche), Grußwort: N.N. (Stadt Aachen), Redner*innen: Susanne Grabenhorst (IPPNW-Vorstand), Musik: Ayana Akalin (jap. Koto-Spielerin), Singgruppe & voraussichtlich wird das Ergebnis von Kindern/Jugendlichen präsentiert, die sich beim Ferienprogramm der „Falken“ mit dem Friedensthema beschäftigt haben, VA: Aachener Bündnisses gegen Atomwaffen

Bochum: 6. August, 16-18 Uhr Husemannplatz, Mahnwache „81 Jahre Hiroshima – Und wir heute?“, VA: Bochumer Friedensplenum

Bonn: 6. August, Kundgebung „Gedenken und Mahnung zum 81. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki“; 18 Uhr, Auftakt mit Grußwort am Hiroshima-Mahnmal am Beueler Rheinufer, Grußwort der Stadt Bonn: Nicole Unterseh (Bürgermeisterin Bonn), anschl. Demonstration durch (Bonn-)Beuel, ca. 18:45 Uhr zurück am Hiroshima-Mahnmal: Gedenken und Kundgebung, Vortrag von Berichten von Hibakusha 1. Verlesen der in diesem Jahr übersetzten Zeitzeugenaussage im Rahmen des Hiroshima-Nagasaki-Projekt der Universität Bonn,

Dortmund: 8. August, Kundgebung zum 81. Jahrestag der Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945, Treffpunkt: 16 Uhr, Platz von Hiroshima, mit Redebeiträgen und Musik, anschl. Mahngang zum Gingko-Baum, VA: IPPNW-Regionalgruppe Dortmund und Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund

Düren: 6. August, Gedenkveranstaltung mit Reden und Musik, 16 Uhr, Hiroshima-Mahnmal vor dem Haus der Stadt Düren, VA: Friedensgruppe Düren

Essen: 6. August, Mahnwache, 16-17:30 Uhr, Marktkirche, Begrüßung: Bernhard Trautvetter (Essener Friedensforum), Redner: Dr. Uli Krüger (IPPNW), Bernhard Trautvetter (Essener Friedensforum [Redetext siehe hier]) Musik: Friedenslieder mit Christian Bolte und Infotische, VA: Essener Friedensforum

Hagen: 7. August, Gedenken, Texte, Musik und Falten von Kranichen, 16 Uhr, am Friedenszeichen (Fußgängerzone), VA: Hagener Friedenszeichen

Kamen: 6. August, Kundgebung und Aktion „81 Jahre Hiroshima und Nagasaki: Gedenken.Mahnen.Abrüsten“, 16-18 Uhr, Willy-Brandt-Platz, Redner*innen: Bärbel Förster (Friedensforum Kreis Unna), Denis Aschhoff (stellv. BGM – Stadt Kamen), Yoko Schlütermann (Dt.-Japanische Gesellschaft Dortmund), Peter Förster (Kölner Friedensforum), Andreas Kramer (ver.di), Musik: Sen Fyaku (Japanische Trommelgruppe), [Flyer siehe hier], VA: Friedensforum Kreis Unna, Stadt Kamen (Mayors for Peace)

Köln: 7. August, Treffpunkt: 18 Uhr, Biergarten am Aachener Weiher, anschl. Gemeinsamer Friedens-Spaziergang auf dem Hügel zum Mahnmal „Atomwaffen abschaffen“ mit Redebeiträgen und Musik, VA: AK Hiroshima-Nagasaki Köln im Kölner Friedensforum

Krefeld: 6. August, 17-18.30 Uhr, Neumarkt, Kundgebung „Für eine Welt ohne Atomwaffen – für Frieden und Abrüstung“ mit Redner*innen: Ingrid Vogel (Krefelder Friedensbündnis), Ulrich Juncker (DFG-VK Krefeld), N.N. (Schulstreik gegen Wehrpflicht), Musik: Krefelder Friedenschor, anschl. Die-In, , VA: Krefelder Friedensbündnis

Lüdenscheid: 6. August,Mahnwache, 17-18 Uhr, Sternplatz, VA: Friedensgruppe Lüdenscheid

Münster: 7. August, Mahnwache „Mahnwache für den Frieden“ 15-17 Uhr, vor dem Historischen Rathaus, Prinzipalmarkt, Hiroshima- und Nagasaki-Gedenken – mit Kraniche falten, , VA: Friedenskooperative Münster

Nettetal: 9. August,mahnenden Gedenken (Blumen zum Auslegen auf dem Platz in Form eines „Peace“-Zeichens sind sehr willkommen), 11-12.30 Uhr, Lambertimarkt, VA: Pax Christi, Internationaler Versöhnungsbund, Ärztinnen und Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) im Kreis Viersen

Nottuln: 6. August, Gedenkveranstaltung, 21.30 Uhr, Stiftsplatz am Brunnen, Reden Bürgermeister Dr. Thönnes (Stadt Nottuln, Mayor for Peace), Ulla Hülsbusch (Friedensinitiative Nottuln), Musik, Kulturelle Beiträge. , VA: FI Nottuln, Dietmar Thönnes (BM Nottuln, m4p)

Oberhausen: 6. August, Hiroshima- & Nagasaki-Gedenktag 2026, 21 Uhr, Friedensplatz, mit Redenbeiträgen (u.a. Stimmen aus der Friedensbewegung; Hibakusha-Enkelin) und Musik (japanischer Chor),  VA: Friedensinitiative Oberhausen, Friedensdorf International Oberhausen

Schwerte: 8. August, Schweigekreis (in Gedenken des Atombombenabwurfes auf Nagasaki), 11.15-11.45 Uhr, (zum Mittagsläuten), Cava-de-Tirreni-Platz, VA: FI Schwerte

Soest: 8. August, Mahnwache zum 81. Jahrestag der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, 11-13 Uhr, Marktplatz, VA: Friedensgruppe Soest

27. Juli 2026 von Joachim Schramm

Auf Straßen, Wegen und Plätzen unterwegs: gegen Krieg, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung – FriedensFahrradtour NRW 26

Nach einer Woche FriedensFahrradtour NRW sind wir wieder zuhause. In neun Orten haben wir politische Aktionen durchgeführt, rund 350 km mit dem Fahrrad (und ein kleines Stück mit der Bahn) zurückgelegt. Dabei sind wir mit zahlreichen Menschen ins Gespräch gekommen, haben unsere Argumente gegen die aktuellen Kriege, Aufrüstung, Rüstungsproduktionund Wehrpflicht darstellen können. Mit Blick auf die Gedenktage für Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August haben wir uns auch deutlich gegen die aktuelle Atomrüstung ausgesprochen.

In Kirchen /Sieg), in Köln, Düsseldorf und Essen protestierten die Friedensradler:Innen vor Rüstungsunternehmen und klagten die Profiteure der aktuellenen Kriege n der Ukriane und Nahost an, zum Tod und Elend hundertausender Menschen beizutragen. In Köln demonstrierten wir vor dem Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr gegen die Pläne für eine neue Wehrpflicht und riefen zur Kriegsdienstverweigerung auf. In mehreren Städten führten wir unsere Antikriegs-Performances auf, gegen die Wehrpflicht und gegen die ins Unermessliche steigenden weltweiten Rüstungsausgaben. Mit dem satierischen Song „Jetzt wird alles in die Rüstung gesteckt“ erregten wir viel Aufmerksamkeit und Zustimmung. Es war eine tolle Woche!

Mahnwache für zukünftige tote Soldaten
Wettrüstem zwischen USA, Rest-NATO und Russland
Sozialleistungen in die Tonne
Laut SIPRI ist die NATO deutlich überlegen
Ja, ja jetzt wird alles in die Rüstung gesteckt…
Begrüßung in Düsseldorf durch Falk Mikosch, Landessprecher VVN-BdA
Und zwischendurch immer wieder durch schöne Landschaften
Unser Landesgeschäftsführer Benno Fuchs kann nicht nur Politik …
Bewirtung im Garten in Bochum
(zum Vergrößern anklicken!)

Hier ein Bericht über unsere Station in Bochum vom Bochumer Friedensforum: https://www.bo-alternativ.de/2026/07/26/jetzt-wird-alles-in-die-ruestung-gesteckt/

Auch die Medien berichteten über unsere Tour, als Vorankündigung oder als Bericht:

wirsiegen.de: https://wirsiegen.de/2026/07/friedensfahrradtour-startet-am-18-juli-in-siegen-kundgebung-auf-dem-scheiner-platz/440804/

Siegener Zeitung: https://www.siegener-zeitung.de/lokales/siegerland/auftakt-von-siegen-nach-kirchen-friedens-fahrradtour-will-zeichen-setzen-TWJUCYLSGVBSFO6JUBMHW563UE.html

Rhein-Zeitung: Warum Friedensbotschafter in Kirchen Station machen (als PDF)

15. Juli 2026 von Benno Fuchs

Keine Kooperation zwischen Hochschule Rhein-Waal und Rheinmetall

Die DFG-VK NRW unterstützt die Petition des Campus Solidarity Collective gegen eine geplante Kooperation zwischen der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall:
https://www.openpetition.de/petition/online/keine-wissenschaft-fuer-krieg-keep-hsrw-out-of-war

Forschung muss für den Frieden sein, nicht für den Krieg! Kommt zur Senatssitzung am 30.9.2026, um dieser Forderung gehör zu verschaffen!


Unser Friedenskünstler Wilfried Porwol aus der DFG-VK Ortsgruppe Kleve hat zwei Kunstwerke angefertigt, um gegen die geplante Kooperation zu protestieren:

13. Juli 2026 von Joachim Schramm

FriedensFahrradtour NRW 26 – Gegen Militarisierung und Aufrüstung, für eine friedliche Zukunft!

18. bis 26. Juli 26

Jetzt geht es los! Am Samstag startet unserer diesjährige FriedensFahrradtour NRW.

Hier der Tourplan mit allen Orten und Zeiten: https://nrw.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/19/2026/07/Tourplan-26.pdf

Das Töten in der Ukraine und in Nahost geht immer noch weiter: SCHLUSS DAMIT!
Das Völkerrecht wird immer neu missachtet, das Recht des Stärkeren droht sich durchzusetzen. Das muss ein Ende haben! Werden auch Sie aktiv, z.B. bei unserer FriedensFahrradtour! (hier der Flyer …)

Wir können nicht hinnehmen, dass unsere Regierung weiterhin Kriegshandlungen unterstützt!
WIR wollen einen STOP aller Waffenlieferungen
WIR sagen NEIN zur Rüstung

Auf unserer Tour halten wir deshalb in Kirchen (Sieg), Düsseldorf und Essen, wo Rüstungskonzerne angesiedelt sind.
Merz will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa machen. Es werden Milliarden an Steuergeldern für Rüstung ausgegeben und auch die Zivilgesellschaft wird immer mehr auf einen Krieg eingestimmt:
Kriegstüchtig sollen wir werden. Doch Waffen und Militär bringen keine Sicherheit: wenn sie eingesetzt werden, bedeutet das den Tod für zahllose Menschen und die Zerstörung unseres Landes! Die Rechnung dafür bezahlen wir, zunächst die arbeitenden Menschen mit ihren Steuern und dann wir alle als mögliche Opfer eines Krieges.
Wir wollen Verständigung und partnerschaftlichen Austausch mit allen Staaten in Europa und in der Welt.
Wir setzen uns ein für Friedensbildung an unseren Schulen und gegen die Besuche von Jugendoffizieren. Wir sagen nein zur Wehrpflicht. Unsere Jugend soll nicht in Kasernen und in einen Krieg gezwungen werden. Daher besuchen wir Bundeswehr-Einrichtungen in Bonn und Köln, in denen die Wehrpflicht vorbereitet wird.
Im August jähren sich die beiden schrecklichen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Politiker wollen uns weismachen, dass Atomwaffen abschrecken. Jetzt wird sogar über gemeinsame EU-Atomwaffen diskutiert. In Kürze sollen auf dem Militärflugplatz Büchel in der Eifel neue B-61 Atombomben der USA stationiert werden, in Grafenwöhr neue Mittelstreckenwaffen.
Wir werben mit unserer Fahrradtour für die bevorstehenden Aktionen am Hiroshima-Tag am 6. August.

Das sind die einzelnen Etappen:

18.7.Siegen (Start) – Kirchen/Sieg – Windeck-Herchen69 km (Bahntransfer optional)
19.7.Windeck-Herchen – Bonn (Teamfindungstag)43 km
20.7.Bonn (Teamfindungstag)
21.7.Bonn – Köln45 km
22.7.Köln – Düsseldorf43 km
23.7.Düsseldorf – Krefeld35 km
24.7.Krefeld – Essen43 km
25.7.Essen – Bochum – Dortmund (Abschlusstag)44 km
26.7.Dortmund (individuelle Rückreise)

Da bin ich dabei! Anmeldung:
Die Tour kostet pro Tag für Organisation, Verpflegung und Übernachtung im Gemeinschaftsquartier:
Normal: 40,- – 50,- € (Selbsteinschätzung) / Wenigverdiener und Jugendliche bis 18 Jahre: 10,- €
Ohne Übernachtung: 10,-/Tag
(als Bildungsurlaub anerkannt)

Anmeldung möglichst bis 14. Juni per Mail an: FFT26@web.de

Wir benötigen folgende Angaben:
Ich fahre von …. bis …. mit, also … Etappen.
Ich zahle … € pro Etappe.
Zusätzlich spende ich … €. Zusammen überweise ich … € auf das Konto der DFG-VK NRW
Name, Anschrift, E-Mail, Tel.Nr.,

Die Bankverbindung der DFG-VK NRW:
GLS Bank Bochum
IBAN DE87 4306 0967 4006 1617 20,
BIC: GENODEM1GLS

10. Mai 2026 von Joachim Schramm

Protest vor Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf: „Profite stoppen. Zukunft umbauen.“ 12. Mai

Am Dienstag, den 12. Mai 2026, protestierten wir vor der Zentrale von Rheinmetall in Düsseldorf gegen die Hauptversammlung des Rüstungskonzerns und gegen Profite durch Krieg und Aufrüstung. Unter dem Motto „Rheinmetall entrüsten. Profite stoppen. Zukunft umbauen.“ wollten wir ein deutliches Zeichen gegen die Militarisierung der Gesellschaft und die Ausweitung der Rüstungsproduktion setzen.
Dabei kritisierten wir insbesondere die massiven Gewinne, die Rheinmetall infolge der weltweiten Aufrüstung und des sogenannten Sondervermögens der Bundesregierung erzielt.

Es gab einen Redebeitrag unseres Landessprechers Joachim Schramm sowie Reden von Reden von Andreas Seifert von der Aktion Aufschrei und einer Vertreterin von Ethenon

Überraschen traten auch Friedrich Merz und der Rheinmetallchef Papperger in Erscheinung.

Auch die Medien waren vor Ort. Sat 1 brachte einen kurzen Beitrag, in dem allerdings viele Fehler eingebaut waren: https://sat1nrw.de/beitrag/rheinmetall-baut-kamikazedrohnen-vor-der-tuer-gibt-es-proteste-260512

Mehr Fotos gibt es unter https://www.flickr.com/photos/friekoop/albums/72177720333508277

Seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine und der dann von Kanzler Scholz ausgerufenen Zeitenwende ist der Aktienkurs des Unternehmens um mehr als 1.500 Prozent gestiegen. Dies zeigt wie eng wirtschaftliche Interessen und militärische Eskalation miteinander verknüpft sind.

Wir forderen:
• den Stopp aller Rüstungsexporte von Rheinmetall,
• ein Ende der Profite mit Krieg und Aufrüstung,
• den Erhalt und Umbau der Produktionsstandorte hin zu einer rein zivilen Produktion.

„Eine friedliche und nachhaltige Zukunft braucht Investitionen in soziale Sicherheit, Klimaschutz und zivile Industrie – nicht in Waffenproduktion und militärische Expansion“

Wann: 12. Mai 2025 (Dienstag), 5 vor 12 Uhr bis ca. 13 Uhr

Wo: Vor der „Rheinmetall“-Zentrale in Düsseldorf (Rheinmetall-Platz 1, 40476 Düsseldorf), Ecke Heinrich-Ehrhardt-Straße/Rather Straße

4. April 2026 von Joachim Schramm

Ostermärsche für ein Ende der Kriege

Auch in NRW sind die Ostermärsche gestartet. In Duisburg demonstrierten am Samstag Vormittag 350 Menschen bei Ostermarsch RheinRuhr. Ebenfalls als Teil des Ostermarsches Rhein Ruhr startete am Mittag die Demonstration in Köln. Hier kamen deutlich über 1000 Teilnehmer:innen zusammen. „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land! „ lautet das Motto des Ostmarsches an Rhein und Ruhr. Thema ist vor allem die Forderung nach Ende der Kriege in der Ukreine, in Nahost und im Iran. Auch gegen die Aufrüstung der Bundeswehr und die Pläne für eine neue Wehrpflicht richten sich die Proteste.

Ostermarsch RheinRuhr 2026 in Duisburg

In Duisburg bestimmten vor allem jüngere Redner:innen das Programm, u.a. aus der Schulstreik-Bewegung und der Gewerkschaftsjugend.

Hier die Rede von Janne aus Essen, Mitglied bei verdi

Hier Infos von der Demo in Köln.

Die Fahrraddemo am zweiten Tag startete in Essen. Ca. 100 Radler:innen und einige Dutzend Unterstützer:innen trafen sich auf dem Platz an der Marktkirche. Dann ging es über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum. An den einzelnen Stationen kamen immer neue Radler:innen und Unterstützer:innen hinzu. Zusammen nahman ca. 500 Menschen an der ganzen Aktion teil.

In Herne sprach Benno Fuchs, Landegeschäftsführer der DFG-VK NRW

Der Abschlusstag begann auf einem vollgefüllten Wilhelmplatz in Dortmund-Dorstfeld. Von dort zog der Demozug, der unterwegs immer größer wurde, in die Dortmunder City zum Hansaplatz. Hier versammelten sich dann insgesamt ca. 1200 Menschen zur Abschlusskundgebung.

Viele junge Teilnehmer:innen auf dem Weg zum Hansaplatz
Infostand der DFG-VK NRW
Bei schönem Frühlingswetter gab es neben den Reden auch
tolle Musik

Neben dem ukrainischen Friedensaktivisten Andrej Konovalov und Doris Borowski von Dortmunder Friedensforum sprach die Gewerkschaftssekretärin Ulrike Eifler.

Hier das Video ihrer Rede:

Schon im Vorfeld gab es verschiedene Medienbericht über den Ostermarsch.

Hier der Bericht in der Lokalzeit des WDR vom 31.3.:

Weitere Medienberichte findet man hier: http://ostermarsch-ruhr.de/medienspiegel-2026/

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