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Landesverband NRW der DFG-VK

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16. Juni 2023

Mit rechten und rechtsoffenen Kräften ist kein Frieden zu machen!

Rechte Beeinflussungsversuche der Friedensbewegung und die Übernahme von Friedensthemen, -losungen und-motiven durch rechte Gruppen sind auch in NRW unübersehbar. Das findet sich nicht nur in den Aussagen der AfD sondern auch z.B. im aktuellen regelmäßigen Auftreten der Gruppe „NRW erwacht“ mit monatlichen Demonstrationen zur Friedensthematik in verschiedenen Orten. Gruppen aus dieser Szene haben sich zuletzt beim Ostermarsch in Dortmund in den Demozug gedrängt. Dort war die Gruppe „Demokratischer Widerstand Dortmund“ mit mehreren Personen und Fahnen vertreten. Diese Gruppe wurde wenige Wochen später bei der Demonstration von „NRW erwacht“ in Bochum beobachtet.

Anfang des Jahres gründete sich unter dem Namen „Friedensbündnis NRW“ ein Zusammenschluss von Gruppen mit deutlichen Bezügen zu rechten Szene und mit verschwörungstheoretischen Ansätzen. Damit wollen wir nicht sagen, dass Gruppen in dem Zusammenschluss oder deren Mitglieder selber rechts sind. Aber eine deutliche Abgrenzung gegen rechts ist nicht zu erkennen.

Eine Klammer zwischen eindeutig rechten Gruppen und dem „Friedensbündnis NRW“ ist die neu gegründete Partei „Die Basis“. Sowohl die Sprecherin des „Friedensbündnis“ als auch mehrere weitere Akteure sind Mitglied dieser Partei. Die Sprecherin des „Friedensbündnis NRW“ beklagte sich selber über das Wirken rechte Kreise in ihrer Partei.

Wir als DFG-VK Landesverband NRW betonen ausdrücklich, dass es keine Zusammenarbeit mit den oben beschriebenen Gruppen geben kann und somit auch nicht mit dem „Friedensbündnis NRW“. Die oberflächliche Übereinstimmung von Friedensparolen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der politischen Positionierung deutlich unüberbrückbare Differenzen gibt, vor allem in der fehlenden Abgrenzung gegen rechts. So sehen wir eine Kette von Überschneidungen in Parolen und Personen, die von der AfD und „NRW erwache“ über die „Basis“ und Querdenkergruppen bis zum „Friedensbündnis NRW“ führt.

Hier unsere ganze Stellungnahme, warum wir die Zusammenarbeit mit dem „Friedensbündnis NRW“ ablehnen.

Gegen die verschiedenen Versuche von rechts, Einfluss auf die Friedensbewegung zu nehmen, gibt es auch von anderen Friedensgruppen Stellungnahmen. Hier die des Kölner Friedensforums.

Weitere Belege:

Immer wieder erreichen uns ungläubige Rückfragen zum „Friedensbündnis“: „Die vertreten doch die gleichen Forderungen wie wir.“ Das mag von Fall zu Fall sein, doch vertreten Mitglieder des Bündnisses noch ganz andere Ansichten.
Beispiel „Die Basis“: Auf der Homepage werden regelmäßig Beiträge veröffentlicht, die die Nähe zur AfD als völlig normal darstellen oder in denen auch schon mal die NSDAP als „linksextrem“ dargestellt wird.

Beispiel „Arbeiterfotografie“: Die Gruppe gibt online die „Neue Rheinische Zeitung“ heraus. Hier erschien am 8.11.23 ein Artikel von Hermann Ploppa, einem Autor, der immer wieder versucht, die Nazis als Konstrukt der USA und Großbritanniens darzustellen. In dem Artikel „Hitlers Erweckung in Pasewalk“ ist es diesmal eine psychologische Behandlung Hitlers im Kriegslazarett, die angeblich aus einem normalen Mann den antisemitischen Fanatiker gemacht hat.

5. Mai 2023

8. Mai – Tag der Befreiung

Am 8. Mai jährt sich die Befreiung von Faschismus und Krieg. Als politische Pazifistinnen und Pazifisten in der DFG-VK stehen wir in der Verantwortung, der Millionen Opfer zu gedenken und an das Vermächtnis des Widerstandes gegen die NS-Diktatur zu erinnern: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Wir stehen in der Verantwortung, unermüdlich dazu beizutragen, Kriege zu be- und verhindern, Kriegsursachen zu erkennen und zu beseitigen. Aus Anlass des 8. Mai betonen wir: „Rassismus, Nationalismus und patriarchale Herrschaft sind Gewaltformen, die das Entstehen von Kriegen befördern und denen wir entgegentreten.“ (aus dem Programm der DFG-VK) Krieg ist kein Naturgesetz, Faschismus ist keine Meinung: Krieg und Faschismus sind Verbrechen an der Menschheit.
Als politische Pazifistinnen und Pazifisten erinnern wir daran, dass sich Menschen dem Zwang des faschistischen Terrors durch Verweigerung und Desertion entzogen haben. Viele Menschen haben dafür mit ihrem Leben bezahlt. Wir erinnern an den gewaltfreien Widerstand und an den zivilen Ungehorsam, mit dem sich Menschen Faschismus und Krieg widersetzt haben.

Statt heute die Eskalation- und Aufrüstungspirale weiter anzuheizen, ist der Ausweg aus der aktuellen Krise die Verwirklichung der uneingelösten Konsequenzen von 1945: Globale Kooperation zur Verwirklichung von sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Rechten für alle unter dem Dach der Vereinten Nationen, die Entmachtung des industriellen militärischen Komplexes, radikale Abrüstung, die Durchsetzung des Völkerrechts für alle Staaten sowie die Stärkung sozialer und demokratischer Kräfte durch Umverteilung, durch den Ausbau der Daseinsvorsorge.

Am 8. Mai 2023 setzen wir uns ein für ein sofortiges Ende des Krieges in der Ukraine! Sowohl die Ukraine als auch Russland waren 1945 Teil der Sowjetunion, über deren Menschen die Nazi-Barbarei unermessliches Leid gebracht hatte. Heute stehen wir in Deutschland daher in der Verantwortung, für den Frieden einzutreten, zum Wohl der Menschen in beiden Ländern.

Aktionen zum 8. Mai 2023:

Aachen: 5. Mai, Konzert zum Tag der Befreiung, 19 Uhr, „Franz“, Franzstr. 74, VA: DFG-VK Aachen mit Unterstützung des Antikriegsbündnisses Aachen, Naturfreunden Aachen, VVN-BdA Aachen

Bochum: 6. Mai, „Antifaschistischer Kampftag“, Kundgebung, 15 bis 21 Uhr auf dem Dr. Ruer-Platz, mit VVN-BdA u.a.

8. Mai, Gedenkrundgang, 17 Uhr, Friedhof am Freigrafendamm, VA: Bochumer Bündnis gegen Rechts und der Kinder- und Jugendring

Köln: 6. Mai, Sa., „Kein Fußbreit den Faschisten!“ Menschenkette / Kundgebung gegen rechts, 14 Uhr am Deserteursdenkmal am Appellhofplatz, VA: Kölner Friedensforum u.a.

8. Mai: Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus, 17:30 Uhr, Mahnmal für die Opfer der Nazidiktatur am Hansaring, VA: VVN-BdA Köln

Hattingen: 8. Mai, Gedenken an die Befreiung Nazi-Deutschlands, 17 Uhr, Untermarkt VA: Buntes Hattingen gegen Rechts, Omas gegen Rechts u.a.

Außerdem
Herford: 10. Mai, „Bücherverbrennung durch die Nazis vor 90 Jahren“, Vortrag und Lesungen aus den Werken namhafter Persönlichkeiten mit Rolf Reiner, 19.00 Uhr, Haus Unter den Linden 12, VA: DFG-VK OWL

17. Februar 2023

Friedensplakat und – Postkarte

Ein Künstlerkollektiv „visualintervention“ hat sich die Aufgabe gestellt, der Friedensbewegung Plakatmotive zur Verfügung zu stellen. Auch wir als DFG-VK NRW haben so eine Postkarte und ein A2-Plakat erstellen können. Es ist kein Motiv mit knalligen Parolen sondern ein ästhetisch ansprechendes Bild mit einer friedenspolitischen Aussage: die bunte Vielfalt des Lebens überwindet die Uniformiertheit des Krieges. Das Plakat kann man sich in die eigenen vier Wände hängen aber auch in Läden, Kneipen oder an anderen Orten öffentlich präsentieren. Und die Postkarten eignet sich natürlich für Friedensgrüße in alle Welt.

  • DIN-A2-Plakat: Einzelstücke gegen Spende, ab 5 Stk. 50 Ct pro Stück
  • Postkarte: Einzelstücke gegen Spende, ab 20 Stk. 5 Ct pro Stk.

Bestellungen an siehe Kontakt

22. September 2022

Klima und Krieg

Am 23. September gehen weltweit Menschen für den Klimaschutz auf die Straße. Was häufig bei den Faktoren, die für den Klimawandel verantwortlich sind, vergessen wird, sind die weltweiten Emissionen des Militärs. Das diese oftmals übersehen werden, ist kein Zufall! Beim Kyoto-Protokoll von 1997 bestanden die USA darauf, dass militärische Emissionen nicht gemeldet werden müssen. Bis heute wird das Militär bei allen wichtigen Klimaabkommen ausgeklammert. Das ist fatal! Der CO2-Fußabdruck der Bundeswehr wird auf bis zu 4,5 Millionen Tonnen CO2 geschätzt. Das US-Militär stößt jährlich sogar unglaubliche 59 Mio. Tonnen CO2 aus. Schätzungen gehen davon aus, dass die Armeen weltweit für etwa fünf bis sechs Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Das macht deutlich, welche Rolle die Bundeswehr und andere Armeen beim Klimawandel einnehmen. Das ist gerade auch in Kriegen wie jetzt in der Ukraine besonders relevant.  Militär als Klimasünder muss daher endlich benannt, Kriege müssen beendet werde, es muss abgerüstet werden! Daher gehen am 23.9. friedensbewegte Menschen beim Klimastreiktag auf die Straße, um für Frieden und Klimaschutz zu protestieren.

Hier mehr Infos zum Thema von Angelika Clausen von derÄrzteorganisation IPPNW

Beim Netzwerk Friedenskooperative kann man eine Petition „Klimaschutz ist Krisenprävention“ unterzeichen

12. September 2022

Nein zu Krieg und Aufrüstung!

Konferenz

Am 10./11. September trafen sich in Duisburg die Delegierten der DFG-VK Ortsgruppen aus NRW, um über aktuelle Friedensthemen zu diskutieren, einen neuen Landesvorstand zu wählen und die Eckpunkte der Friedensarbeit für die kommenden zwei Jahre festzulegen. Im Zentrum stand in diesem Jahr natürlich die Beschäftigung mit dem Krieg in der Ukraine und dessen Folgen auch für die deutsche Politik. „Das Nein zur Hochrüstung – aus der Zeit gefallen oder lebensnotwendig?“ lautete daher der Titel der Diskussion am Samstag Abend, zur der Tobias Pflüger, ehemaliger Bundestageabgeordneter der LINKEN und Vorstandsmitglied der Informationsstelle Militarisierung (IMI) eingeladen ist. Um neue Themen, die durch junge Mitglieder in den Verband gebracht werden, ging es am Samstag Nachmittag. Hier Beiträge aus unserem Mitgliederrundbrief zu den beiden Themen.

Die Delegierten beschlossen eine Abschlusserklärung, die dringend Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges fordert sowie das 100 Mrd.-Paket für die Bundeswehr und die Steigerung des Rüstungsetats verurteilt.
Die DFG-VK NRW verweist auch auf andere Kriege in der Welt und fordert ein wirksames Verbot von Rüstungsexporten in Kriegs- und Krisenregionen.

Für die friedenspolitische Arbeit der DFG-VK in NRW in den kommenden zwei Jahren wurde ein Arbeitsrahmen verabschiedet. Er umfaßt die vier inhaltlichen Schwerpunkte Atomwaffen, Entspannungspolitik, Entmilitarisiertes Rheinland und Schule ohne Bundeswehr/Friedensbildung.

Bei den Wahlen zum Landesarbeitsausschuss (Landesvorstand) wurde der bisherige Landesprecher Felix Oekentorp aus Bochum wiedergewählt. Als weitere Mitglieder gewählt wurden Michael Sünner (Köln), Irene Lang (Düsseldorf) und Leon Glöckner (Köln).

Tobias Pflüger (IMI) referiert zum 100-Mrd.-Paket
Kathi Müller (DFG-VK Bundesverband) stellt social media-Anwendungen für die Friedensarbeit vor
Video-Diskussion zu Rassismus und Abgrenzung gegen Rechts (Shari Kohlmeier und Joachim Schramm)

Presse:
„Pazifisten fordern Verhandlungen“ (PDF), WAZ, 13.9.22

24. August 2022

Antikriegstag 2022

„Für den Frieden! Gegen einen neuen Rüstungswettlauf! Die Waffen müssen endlich schweigen!“ – so ist der diesjährige Aufruf des DGB zum Antikriegstag überschrieben. Der 1. September findet in diesem Jahr statt vor dem Hintergrund des blutigen Krieges in der Ukraine. Auch wenn der DGB sich in seinem Aufruf nicht eindeutig gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausspricht, die zu einer fortwährenden Verlängerung des Krieges beitragen, kommen die Gewerkschaften zu dem Schluss: „Der Ukraine-Krieg darf uns nicht zu dem Irrglauben verleiten, Frieden ließe sich mit Waffen schaffen.“

Der Ukrainekrieg hat bei vielen Menschen dazu geführt, dass sie der Fortführung des Krieges das Wort reden. Waffenlieferungen in ein Kriegsgebiet, noch vor wenigen Monaten breit abgelehnt, erscheint vielen heute unumgänglich. Auch der DGB will in seinem Aufruf nicht auf militärische Maßnahmen verzichten, fordert aber „eine kooperativ ausgerichtete Sicherheitspolitik, die weit über militärische Friedenssicherung hinausgeht.“ Damit ist eingeschlossen, dass auch potentielle Gegner wie jetzt Russland, in eine solche Sicherheitspolitik integriert werden müssen. Damit widerspricht der DGB denjenigen, die heute sagen: Mit Russland kann man nicht reden.
Auch gegen die neue Aufrüstungspolitik der Bundesregerung wendet sich der Aufruf zum Antikriegstag: „Gerade der Ukraine-Krieg zeigt, wie wichtig es ist, am Ziel einer weltweit kontrollierten Abrüstung festzuhalten. Die Festlegung der Bundesregierung, den deutschen Rüstungshaushalt dauerhaft auf das Zwei-Prozent-Ziel der NATO oder darüber hinaus aufzustocken, lehnen wir auch deshalb entschieden ab.“ Hier der ganze Aufruf…

Der Antikriegstag bietet die Gelegenheit, zusammen mit den Gewerkschaften auf die Straße zu gehen und in diesen schwierigen Zeiten deutlich zu sagen: Wir wollen keinen Krieg in der Ukraine, wir wollen keine Aufrüstung in unserem Land. Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik und Abrüstungsvereinbarungen! Hier Termine in NRW, bei denen vielfach die DFG-VK mit vertreten ist:

Aachen: 1.9.22, Demonstration „100 Milliarden für eine demokratische, zivile und soziale
Zeitenwende statt für Aufrüstung und Kriegspolitik!“, 17 Uhr Kugelbrunnen, VA: Antikriegsbündnis Aachen, DFG-VK, VVN, SDAJ, DKP, SDAJ, Türkisches Volkshaus – HALKEVI

19 Uhr, Verleihung des Aachener Friedenspreises 2022 (hybrid) an Holger Rothbauer (Menschenrechtsanwalt), Preis International: Radhya Al-Mutawakel (Vorsitzende von „Mwatana for Human Rights“, Jemen), Aula Carolina, Pontstr. 7-9, VA: Aachener Friedenspreis, DGB, …

Bochum: 1.9.22, Vortrag und Diskussion „Verteidigung ohne Waffen – Alternativen zur Aufrüstung“ mit Christine Schweitzer (Geschäftsführerin des BSV), 19.30 Uhr, LutherLAB, Alte Bahnhofstr. 166, VA: Bochumer Friedensplenum, DFG-VK Bochum, Naturfreunde Bochum-Langendreer

Bonn: 1.9.22, Mahnwache und Kundgebung, 18 Uhr, Friedensplatz, VA: Pax Christi u.a.

Dortmund: 1.9.22, 17 Uhr, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Steinstr., VA: DGB-Stadtverband Dortmund in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, der Auslandsgesellschaft, dem „Förderverein Gedenkstätte Steinwache – Internationales Rombergpark-Komitee e.V.“, dem Jugendring Dortmund, „SLADO e.V.“, unterstützt durch den „Arbeitskreis Dortmund gegen Rechtsextremismus“.
Bericht: https://r-mediabase.eu/dortmund-antikriegstag-2022/

Düsseldorf: 1.9.22, Kundgebung gegen das 100-Milliarden-Paket für die Bundeswehr, 17 Uhr, Konrad-Adenauer-Platz (vor dem Düsseldorfer Hbf), VA: Personenbündnis „Düsseldorfer Appell gegen die Hochrüstung“

Essen:  Gedenkveranstaltung, mit Dieter Hillebrand (DGB Vorsitzender), Thomas Kufen (OB Essen), Bernhard Trautvetter (Essener Friedensforum), 17 Uhr, DGB-Haus Essen, Teichstr. 4, VA: DGB Essen, Essener Friedensforum

Gelsenkirchen: 1.9.22, Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag 2022 „Nie wieder Krieg! Die Waffen müssen endlich schweigen! – Für den Frieden!“, 16.45-17.30 Uhr, Platz der alten Synagoge, VA: DGB-Stadtverband Gelsenkirchen

Hattingen: 1.9.22, Kranzniederlegung zu Ehren der Opfer von Krieg und Faschismus, 17 Uhr, Mahnmal für die russischen Zwangsarbeiter/innen auf dem Ehrenfriedhof im Ludwigstal in Hattingen, VA: IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper, DGB-Kreisverband Ennepe-Ruhr, VVN-BdA EN

Herford: 1.9.11, Kundgebung zum Antikriegstag, 16.00 Uhr, Alter Markt, VA: DFG-VK OWL und weitere Organisationen, Redner:innen: Rolf Reinert (DFG-VK OWL), Friedel Böhse (DGB), Maria Hettenkofer (IPPNW).

Herne: 1.9.22, Kundgebung, 17.00 Uhr, Kugelbrunnen, Bahnhofstr., VA: DGB-Herne, Herner Sozialforum, Herner Friedensinitiative

Köln: 29.8.22, Podiumsdiskussion „Klima-Krieg-Klima“ – kein Frieden ohne Klimagerichtigkeit. keine Klimagerechtigkeit ohn Frieden, mit Andreas Zumach u.a., 18-19.30 Uhr, DGB-Haus Köln, Hans-Böckler-Platz 1, Anmeldung erforderlich: koeln [at] dgb [dot] de, VA: DGB Köln

1.9.22, Kundgebung am Antikriegstag, „Für den Frieden – Gegen einen neuen Rüstungswettlauf Für eine zivile, demokratische und soziale Zukunft„, 17 Uhr Rudolfplatz, VA: Kölner Friedensforum; DFG-VK Gruppe Köln; Föderation Demokratischer Arbeitervereine Köln; VVN-BdA Köln; Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Stadtverband Köln; Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Köln

Münster: 1.9.22, Kranzniederlegung, 17 Uhr, Am Zwinger, VA: DGB Stadtverband Münster in Kooperation mit: Integrationsrat der Stadt Münster

18.15-20 Uhr, Erlöserkirche, Friedrichstr.Podiumsdiskussion „Nie wieder Krieg! Frieden schaffen ohne Waffen?!“ – Impuls – Gesprächsrunde – Diskussion – Musik – mit Margot Käßmann, (Theologin, Hannover), VA: Friedensinitiative Münster, Ev. Forum Münster, u.a.

Witten: 1.9.22., 17 Uhr, Rathausplatz; anschl. (17.45 Uhr) Gemeinsamer Gang zum Mahnmal im Lutherpark, VA: DGB KV EN-Ruhr, attac Witten, AWO Witten, DFG-VK Witten-Hagen, Freundschaftsverein Tczew-Witten, VVN_BdA EN, Wittener Friedensforum
Bericht: http://witten-hagen.dfg-vk.de/

Wuppertal: 1.9.22, Musikalische Lesung „Für den Frieden! Den Krieg beenden!“, 9.30 Uhr, City-Kirche Elberfeld, Kirchplatz 5, VA: DGB Wuppertal

Mehr Termine unter https://www.friedenskooperative.de/termine

23. Juni 2022

Gedenkveranstaltung 81. Jahrestag Überfall auf die Sowjetunion

Am. 22. Juni 1941 überfielen Truppen der Nazi-Wehrmacht die Sowjetunion. 27 Millionen Menschen aus den verschiedenen Sowjetrepubliken fielen diesem Vernichtungskrieg zum Opfer. Die Verantwortung, die aus diesem verbrecherischen Krieg für uns als Deutsche, als deutscher Staat erwächst, muss bedeuten, dazu beizutragen, den aktuellen Krieg zwischen Russland und der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden.

In Dortmund fand am 22. Juni an den Westfalenhallen eine Gedenkveranstaltung statt. In und an den Westfalenhallen befand sich damals ein großes Lager für sowjetische und andere Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. An sie erinnert heute ein Gedenkstein. Eingeladen hatte der Förderverein Gedenkstätte Steinwache – Internationales Rombergpark-Komitee. Als Redner war der Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW, Joachim Schramm eingeladen. Hier sein Redetext als PDF.

Gedenkveranstaltung Dortmund

6. Mai 2022

Demo „8. Mai wird Feiertag“, Dortmund

„Der 8. Mai 1945 war der Tag der Bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht und der Tag der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus. Der 8. Mai bedeutete das Ende der deutschen Arbeits- und Vernichtungslager. Der 8. Mai bedeutete das Ende des Kriegs, das Ende des Massensterbens, das Ende der Kriegswirtschaft. Der 8. Mai bedeutete das Ende der Diktatur, das Ende der Terrorherrschaft, das Ende der Gleichschaltung.“
So steht es im Aufruf zur Demonstration am 8. Mai in Dortmund, mit der sich ein breites Bündnis für die Einführung des 8. Mai als Feiertag einsetzen will. Auch wir als DFG-VK NRW unterstützen den Aufruf.

Hier der Flyer zur Demo …..

29. April 2022

Friedensland NRW – zivil statt Militär

Nordrhein-Westfalen ist über zahlreiche Kanäle freundschaftlich mit vielen Ländern und Orten der Welt verbunden. Städtepartnerschaften verbinden Menschen aus NRW mit Menschen anderer Länder und Kontinente. Handelsbeziehungen knüpfen Verbindungen kreuz und quer über den Globus. Zuwanderer bringen Kultur und Sprache anderer Länder an Rhein und Ruhr, ihre verwandtschaftlichen Bindungen in die Herkunftsländer stellen Brücken aus NRW in viele Gegenden der Welt dar. Unser Bundesland hat friedliche Beziehungen in alle Welt!

Doch NRW ist auch ein Land des Militärs und der Rüstung, der Kriegsvorbereitung und Kriegsführung. Mit Rheinmetall in Düsseldorf und Thyssen-Krupp in Essen sind zwei der größten deutschen Rüstungskonzerne in NRW beheimatet. Die Firma Urenco in Gronau betreibt dort die einzige Urananreicherungsanlage in Deutschland, mit der nicht nur immer noch zahlreiche Atomkraftwerke mit Brennstoff versorgt werden, sondern deren Technologie auch zur Herstellung von Atombomben dienen kann. Die Bundeswehr unterhält hier zahlreiche Standorte: Die Luftwaffenkommandozentrale in Kalkar, die Eurofighter-Basis in Nörvenich, auf der jetzt auch Atombomber stationiert sind, den AWACS-Stützpunkt in Geilenkirchen und die Luftwaffenzentrale in Köln-Wahn. In Augustdorf ist an einem der größten Heeresstandorte Deutschlands die Panzerbrigade 21 stationiert.

Wir wollen kein Kriegsland NRW, wir wollen ein Friedensland zwischen Rhein und Weser!

Dazu haben wir einen Flyer mit mehreren Punkten erstellt, an denen Landespolitik friedenspolitisch aktiv werden kann. Damit kann man im Landtagswahlkampf auf Vertreter:innen von Parteien zugehen: Friedensland NRW

Diesen Flyer kan man bei uns auch bestellen: E-Mail: dfg-vk.nrw@t-online.de
0231/818032

26. Januar 2022

Friedenspolitische Themen in NRW 2022

Zu Beginn des Jahres stellt sich die Frage, was aktuelle friedenspolitische Themen und Ansatzpunkte von Friedensaktionen in unserem Bundesland sein könnten. Die Konfrontation zwischen NATO und Russland nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an, außerdem wird NRW ab 2022 Standort der deutschen Atombomber. Auf der anderen Seite bieten die Landtagswahlen im Mai den Anlass, darüber nachzudenken, was landespolitische Ansatzpunkte von Friedenspolitik sein könnten. Unser Landesgeschäftsführer Joachim Schramm war Mitte Januar beim Arbeitskreis Frieden und Internationales der LINKEN eingeladen, um darüber zu referieren.

Hier der Mitschnitt seines Vortrags auf Facebook

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