
Führende NATO-Militärs und Vertretungen großer Konzerne beraten vom 30.9. bis zum 2.10.2025 mit Politikern und Politikerinnen in der Essener Grugahalle über die Hightech-Kriegsführung aus der Luft
und aus dem All. Schon vor elf Jahren befand eine Strategiekonferenz des Kalkarer ›Joint Air Power Competence Centre‹, dass ein großer Krieg in Europa zu erwarten sei und dass die Nato dafür einen „angemessenen Mix aus nuklearen und konventionellen Fähigkeiten“ vorzuhalten habe. Dieses Jahr wollen die Militärs laut Einladung in der für Großveranstaltungen ausgelegten Grugahalle über ihre Zukunft der Luftüberlegenheit beraten. Die Konferenz wird von weltweit führenden Rüstungskonzernen gesponsert, darunter Lockheed Martin, Airbus Defense, Thales und Rheinmetall.
Das Essener Friedensforum und ein „Sozialökologisches Friedensbündnis“, zum dem auch die DFG-VK NRW gehört, rufen zum Protest auf:
Wir fordern ein Verbot von diesen Konferenzen, die u.a. gegen das Friedensgebot des Grundgesetzes, der OSZE und der UN-Charta verstoßen. Von der Region, die die Nazis Waffenschmiede nannten, soll nur noch Frieden ausgehen!
➔ Keine Planungskonferenzen von Waffengängen im Krieg – nicht in Essen und auch nicht anderswo!
➔ Diplomatie und Abrüstung statt Atom- und Hochrüstung!
Die Demo startet um 16 Uhr am Rüttenscheider Stern. Es reden Michael Müller (SPD), Karl-Wilhelm Koch (Grüne/UGL), Anne Rieger (Bundesausschuss Friedensratschlag), B. Trautvetter (Essener Friedensforum), Karin Schnittker (VVN).
Musik: Microphone Mafia und Sigi Kühn.
Hier der Flyer: https://essener-friedensforum.de/wp-content/uploads/2025/09/Aufr.Friedensdemo-w_geg.JAPCC_Konf.Grugahalle_2025_fine-logos-GA.EEK_.BSWSigi-K.pdf