Bei mehreren Veranstaltungen informierte die DFG-VK NRW in diesen Wochen über die Regelungen des Neuen Wehrdienstes und die Möglichkeiten zur Kriegsdienstverweigerung:


Hier ein Bericht aus der Westdeutschen Zeitung über die Veranstaltung in Wuppertal als PDF
Ab dem 1. Januar git das Gesetz zum „Neuen Wehrdienst“. Alle 18-jährigen Männer werden Zwangs-Erfasst, die Personendaten gehen an die Bundeswehr. Dagegen gibt es keine Widerspruchsmöglichkeit. Nach und nach sollen dann die 18-jährigen auch Zwangsgemustert werden. Ab Mitte ´27 sollen dann sowiel Musterungseinrichtungen funktionsbereit sein, dass der ganze Jahrgang gemustert werden kann. Das ist der Einstieg in eine Wehrpflicht „light“, auch wenn es noch keinen Zwang zum Dienst bei der Bundeswehr gibt.

Wer gegen den „Neuen Wehrdienst“ ist und deutlich anzeigen möchte, dass er für einen Dienst bei der Armee nicht zur Verfügung steht, sollte den Kriegsdienst verweigern! Wie das geht, was man beachten muss und wo man Unterstützung bekommt, darüber informiert die Deutsche Friedensgesellschaft in NRW in diesen Wochen an mehreren Orten mit Referenten bei Veranstaltungen von Bündnispartner:
Essen: 21.01. 18:00 Uhr, Haus der Gewerkschaften, Teichstr. 4a (orange Eingang). VA: IG BAU, BSV Essen, DFG-VK u.a.
Neuss: 16.01., 18 Uhr, Drusushof, Erftstr. 58. VA: Friedensbündnis Neuss
Schwerte: 13.01., 19:00 Uhr, Kultur-Punkt, Westwall 1. VA: LINKE Schwerte DFG-VK Witten-Hagen
Troisdorf: 15.01., 19:00 Uhr, Parteibüro der LINKEN, Kölner Str. 106. VA: LINKE Niederkassel, DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg
Wuppertal: 22.01., 19:00 Uhr , Christian-Morgenstern-Schule, Wittensteinstr. 76. VA: Wuppertaler Friedensforum