Ukraine Konflikt deeskalieren, Defender 2021 stoppen!


"Ukraine Konflikt deeskalieren
- Defender 2021 stoppen!"

am Freitag, den 7. Mai 2021 in Dülmen
vor dem US-Waffendepot "Tower Barracks"

Ca. 100 Menschen demonstrierten am 7. Mai in Dülmen am US-Waffendepot "Tower Barracks" gegen das NATO-Manöver Defender Europe 21. Nach der Auftaktkundgebung im Zentrum von Dülmen führte die Demonstration zum Waffendepot. Dort bildeten die Demonstranten entlang der Bundesstraße eine Menschenkette, während eine Gruppe mit weißen Overalls die Zufahrt zum Depot für eine halbe Stunde blockierte.

 

 

 

 

 

 

 

In der Dülmender Zeitung gab es einen ersten Bericht

 

 

Auch der WDR war vor Ort und sende einen kleinen Bericht

 

 

Hier der Live-Mitschnitt der Auftaktkundgebung im Zentrum von Dülmen

 

Und hier der Mitschnitt von der Menschenkette und Blockade vor den Tower Barracks:

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  • Auftaktkundgebung am Charleville-Mézières-Platz (1000 m v. Bahnhof Dülmen)
    um 14:45 Uhr.

    Es sprechen: Kathrin Vogler (MdB Die LINKE), Joachim Schramm (DFG-VK NRW),

  • anschließend Demonstration zu den Tower Barracks
    dort ab 16 Uhr Menschenkette und eine halbstündige Blockade des Waffendepots. Dort spricht Michael Stiels-Glenn (Friedensfreunde Dülmen), Annemon Spallek, BT-Kandidatin der Grünen im Kreis Coesfeld hält ein Grußwort.

  • Online: für alle, die nicht nach Dülmen kommen können oder wollen, werden die Kundgebungen auf Facebook live übertragen (Dazu muss man kein facebook-Nutzer sein): https://www.facebook.com/DFGVKNRW

Achtung: Querdenker und Corona-Leugner sind bei unserer Veranstaltung nicht erwünscht!

Anreise mit der Bahn:

RE 42 von Krefeld, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen nach Dülmen bzw. von Münster nach Dülmen. (Achtung: Baustelle, ab Mülheim und Essen gibt es Ausweichempfehlungen:)

RB 54 von Dortmund nach Dülmen

Anreise mit dem PKW: Parkplätze gibt es an der Ludwig-Wiesmann-Str. , an der Ecke Kreuzweg/Münsterstr. und am Bahnhof.

Veranstalter: DFG-VK NRW mit Unterstützung der Friedensfreunde Dülmen
 

Hier der Flyer und der Aufruf zur Demonstration

Hier der Fußweg vom Bahnhof zum Auftaktort (Charleville-Mézières-Platz):

Hier die Demo-Route:

 

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Waffentransporte durch NRW: Aus dem niederländischen US-Waffendepot in Kerkrade an der Grenze sind bereits Militärgerät nach Bayern abtransportirt worden Heier ein Video der US-Armee auf Twitter:

https://twitter.com/405thAFSB/status/1384834300609241090?s=20

 
 
In diesen Wochen eskaliert der Ukraine-Konflikt erneut. Die ukrainische Regierung spricht von der Rückgewinnung der Krim, kauft in der Türkei die in Berg-Karbach "bewährten" türkischen Drohnen und fordert die Aufnahme in die NATO. Auch von eigener atomarer Bewaffnung wird gesprochen. Auf der anderen Seite führt Russland an seiner Westgrenze Manöver durch, verstärkt seine Truppen auf der Krim. Parallel führen USA und NATO erneut ein "Defender"-Manöver in Europa durch, diesmal mit einem Schwerpunkt in Südosteuropa, bis zur Grenze mit der Ukraine.
 
Beobachter sehen den Zusammenhang mit der Eskalation im Ukraine Konflikt und warnen vor einer weiteren Zuspitzung. "In den Medien finden sich viele Berichte über die Stationierung russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine und auf der Krim. Wenig geschrieben wird dagegen über das NATO-Manöver Defender Europe 21, bei dem Deutschland zu einer Drehscheibe für Militärtransporte wird." schreibt die Ärzteorganisation IPPNW in einer Pressemitteilung. Wieder werden 20.000 US-Soldaten über den Atlantik verlegt, die mit 10.000 weiteren NATO-Soldaten im Manövergebiet den Einsatz schwerer Waffen üben. Auch die Bundeswehr ist beteiligt, aus Deutschland werden außerdem hier stationierte US-Truppen nach Osten verlegt.
Um diese Eskalation zu beenden sind alle Seiten aufgerufen, ihre Truppenbewegungen zu beenden bzw. Truppen zurückziehen! UNO und OSZE müssen vermittelnd eingreifen!
In dieser brandgefährichen Situation muss das Defender-Manöver sofort gestoppt werden!
 
Auch NRW ist wieder von dem Defender-Manöver betroffen. Das US-Waffendepot in Dülmen zählt zu den Lagern, aus denen die US-Armee ihre eingeflogenen Truppen bewaffnet. Auch nah bei Aachen, im niederländischen Eygelshoven befindet sich ein US-Depot, aus dem schon Mitte April Militärgüter nach Bayern abtranspotiert wurden, von wo aus sie dann in das Manövergebiet geschafft werden.
 
 
 
Schon am Ostermontag fand in Dülmen eine einstündige Blockade des US-Depots statt.
 
 
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