Proteste gegen das NATO-Militärmanöver Defender2020 in NRW verabredet

Die für den 21. März in Duisburg vorgesehene Demo gegen das NATO-Manöver Defender 2020 fällt aus: Das Manöver ist wegen Corona abgesagt, außerdem sind Demonstrationen aktuell nicht durchführbar.

Alternativ gibt es am 21.3. um Fünf vor 12 Uhr eine Live-Online-Übertragung der Beiträge der zu der Demo eingeladenen Redner*innen:  Thomas Keuer (Gewerkschaftssekretär, Duisburg), Kathrin Vogler (MdB, Friedenspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke), Ludo De Brabander (vrede vzw aus Belgien) und Sophia M. (Fridays for Future Bonn). Defender soll in den kommenden Jahren immer wiederholt werden, außerdem besteht die Konfrontationspolitik der NATO. Protest ist also notwendig, auch in Zeiten von Corona (s.a. Interview mit unserem Bundesgeschäftsführer Michael Schulze von Glaßer)

Klickt Euch um Fünf vor 12 Uhr rein unter: https://www.facebook.com/stopdefnrw/
(Auch für Nicht-facebook-Nutzer !)

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Aus Anlass des bevorstehenden NATO-Großmanövers Defender2020, das in Polen und den Baltischen Staaten stattfinden wird und an dem neben diversen NATO-Staaten auch Finnland und Georgien teilnehmen werden, trafen sich über 60 Friedensaktivisten verschiedener Gruppen aus ganz NRW am Freitag in Düsseldorf um Protestaktivitäten dagegen zu organisieren. Ein Großteil der eingeflogenen 20.000 US-Soldaten sowie Panzer und Geschütze werden durch NRW transportiert.  

Nach einer Einführung in die bevorstehende Situation und der Sammlung von Informationen über das Manöver und den Transport von Truppen und Kriegsgerät durch NRW, einigten sich die Aktiven auf einen gemeinsamen regionalen Aufruf. Neben der Verabredung einer Informationsstruktur zum Austausch über örtliche Aktivitäten und einer Webseite für die Protestaktionen in NRW ging es vor allem um gemeinsame Aktionen. Für den März wurde eine landesweite Protestveranstaltung an einem zentralen Punkt der Manövertätigkeiten in NRW verabredet (Der auch in der Presseerklärung genannte Termin 14.3. wurde auf den 21. März verschoben) . Eine dafür eingerichtete Arbeitsgruppe wird auf einem weiteren großen Bündnistreffen am 28. Februar den Stand der Vorbereitungen auf diese Großveranstaltung präsentieren.

Hier die Presseerklärung zum Treffen

Weitere Infos zur Demo am 21. März und zu eiteren Aktionen unter  Stopp Defender NRW

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