Gegen mein Gewissen

Bis zur Aussetzung der Wehrpflicht 2011 mussten jedes Jahr über hunderttausende junger Männer begründen, warum sie das Recht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nehmen wollen. Besonders in den 70er und 80er Jahren geschah das in Anhörungen vor Ausschüssen der Bundeswehr. Diese Anhörungen waren von Willkür gekennzeichnet und setzten den Kreigsdienstverweigerer unter starken psychischen Druck. Häufig wurde der Antrag abgelehnt, was eine Wiederholung zur Folge hatte oder auch die endgültige Ablehnung. Hannah Brinkmann hat die Geschichte ihres Onkels erzählt und gezeichnet, der 1973 zum Dienst in der Bundeswehr gezwungen wurde. Dieser Trailer soll Lust machen, dieses Buch zu lesen und etwas zu erfahren über die Motivation und Situation der Kriegsdienstverweigerer in dieser Zeit:

Facebook E-Mail YouTube Twitter Instagram