
Am Dienstag, den 12. Mai 2026, protestierten wir vor der Zentrale von Rheinmetall in Düsseldorf gegen die Hauptversammlung des Rüstungskonzerns und gegen Profite durch Krieg und Aufrüstung. Unter dem Motto „Rheinmetall entrüsten. Profite stoppen. Zukunft umbauen.“ wollten wir ein deutliches Zeichen gegen die Militarisierung der Gesellschaft und die Ausweitung der Rüstungsproduktion setzen.
Dabei kritisierten wir insbesondere die massiven Gewinne, die Rheinmetall infolge der weltweiten Aufrüstung und des sogenannten Sondervermögens der Bundesregierung erzielt.

Es gab einen Redebeitrag unseres Landessprechers Joachim Schramm sowie Reden von Reden von Andreas Seifert von der Aktion Aufschrei und einer Vertreterin von Ethenon
Überraschen traten auch Friedrich Merz und der Rheinmetallchef Papperger in Erscheinung.
Auch die Medien waren vor Ort. Sat 1 brachte einen kurzen Beitrag, in dem allerdings viele Fehler eingebaut waren: https://sat1nrw.de/beitrag/rheinmetall-baut-kamikazedrohnen-vor-der-tuer-gibt-es-proteste-260512
Mehr Fotos gibt es unter https://www.flickr.com/photos/friekoop/albums/72177720333508277
Seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine und der dann von Kanzler Scholz ausgerufenen Zeitenwende ist der Aktienkurs des Unternehmens um mehr als 1.500 Prozent gestiegen. Dies zeigt wie eng wirtschaftliche Interessen und militärische Eskalation miteinander verknüpft sind.
Wir forderen:
• den Stopp aller Rüstungsexporte von Rheinmetall,
• ein Ende der Profite mit Krieg und Aufrüstung,
• den Erhalt und Umbau der Produktionsstandorte hin zu einer rein zivilen Produktion.
„Eine friedliche und nachhaltige Zukunft braucht Investitionen in soziale Sicherheit, Klimaschutz und zivile Industrie – nicht in Waffenproduktion und militärische Expansion“

Wann: 12. Mai 2025 (Dienstag), 5 vor 12 Uhr bis ca. 13 Uhr
Wo: Vor der „Rheinmetall“-Zentrale in Düsseldorf (Rheinmetall-Platz 1, 40476 Düsseldorf), Ecke Heinrich-Ehrhardt-Straße/Rather Straße