Aktions­tag für „Ab­rü­stung und neue Ent­span­nungs­poli­tik

"Ein neuer Rüstungswettlauf ist bereits in vollem Gange. Konflikte, Kriege und bewaffnete Auseinandersetzungen tragen zu Flucht und Migration bei. Abrüstung findet nicht statt, zentrale Vereinbarungen der Rüstungskontrolle wurden aufgekündigt. Neue Atomwaffen werden stationiert. Die weltweiten Militärausgaben erreichen neue Rekordhöhen; allein auf die zehn Länder mit den höchsten Rüstungsausgaben entfallen 75 Prozent. Und sie sollen weiter gesteigert werden. Deutschland liegt auf Platz sieben und hatte 2019 den höchsten Zuwachs unter den ersten 15 Staaten. Bei den Waffenexporten erreicht unser Land den skandalösen Rang fünf. Der Wahnsinn muss gestoppt werden. Andernfalls drohen neue Verteilungskämpfe zulasten sozialer und ökologischer Reformen."
Das ist ein Auszug aus dem "Frankfurter Appell", mit dem Persönlichkeiten aus verschiedenen Organisationen der Friedensbewegung, der Gewerkschaften und der Klimaschutz- und Umweltbewegung zu einem dezentralen Aktionstag am 5. Dezember aufgerufen haben.

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