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Landesverband NRW der DFG-VK

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Landtagswahl

29. April 2022

Friedensland NRW – zivil statt Militär

Nordrhein-Westfalen ist über zahlreiche Kanäle freundschaftlich mit vielen Ländern und Orten der Welt verbunden. Städtepartnerschaften verbinden Menschen aus NRW mit Menschen anderer Länder und Kontinente. Handelsbeziehungen knüpfen Verbindungen kreuz und quer über den Globus. Zuwanderer bringen Kultur und Sprache anderer Länder an Rhein und Ruhr, ihre verwandtschaftlichen Bindungen in die Herkunftsländer stellen Brücken aus NRW in viele Gegenden der Welt dar. Unser Bundesland hat friedliche Beziehungen in alle Welt!

Doch NRW ist auch ein Land des Militärs und der Rüstung, der Kriegsvorbereitung und Kriegsführung. Mit Rheinmetall in Düsseldorf und Thyssen-Krupp in Essen sind zwei der größten deutschen Rüstungskonzerne in NRW beheimatet. Die Firma Urenco in Gronau betreibt dort die einzige Urananreicherungsanlage in Deutschland, mit der nicht nur immer noch zahlreiche Atomkraftwerke mit Brennstoff versorgt werden, sondern deren Technologie auch zur Herstellung von Atombomben dienen kann. Die Bundeswehr unterhält hier zahlreiche Standorte: Die Luftwaffenkommandozentrale in Kalkar, die Eurofighter-Basis in Nörvenich, auf der jetzt auch Atombomber stationiert sind, den AWACS-Stützpunkt in Geilenkirchen und die Luftwaffenzentrale in Köln-Wahn. In Augustdorf ist an einem der größten Heeresstandorte Deutschlands die Panzerbrigade 21 stationiert.

Wir wollen kein Kriegsland NRW, wir wollen ein Friedensland zwischen Rhein und Weser!

Dazu haben wir einen Flyer mit mehreren Punkten erstellt, an denen Landespolitik friedenspolitisch aktiv werden kann. Damit kann man im Landtagswahlkampf auf Vertreter:innen von Parteien zugehen: Friedensland NRW

Diesen Flyer kan man bei uns auch bestellen: E-Mail: dfg-vk.nrw@t-online.de
0231/818032

25. Februar 2022

Stärkung der Friedensbildung in NRW!

Organisationen der Friedensbildung in Nordrhein-Westfalen, zu denen auch die DFG-VK NRW gehört, haben einen Katalog mit vier Forderungen an die Landesregierung aufgestellt. Wir laden interessierte Organisatiaonen und Einzelpersonen ein, das Positionspaper zu unterstützen!

Globale Entwicklungen wie der Klimawandel, Menschenrechtsverletzungen, Ressourcen- und Landkonflikte sowie andere Ursachen von Krieg und Gewalt stellen auch uns in Deutschland vor zunehmende Herausforderungen.
Friedensbildung fördert die Entwicklung von Kompetenzen junger Menschen zu einem am Wert der Gewaltfreiheit orientierten, konstruktiven und zivilen Umgang mit zwischenmenschlichen, innergesellschaftlichen und internationalen Konflikten.

In Nordrhein-Westfalen stützt sich die Friedensbildung auf den Auftrag, der durch die Landesverfassung und das Schulgesetz vorgegeben ist: die Erziehung der Schüler*innen zur „Völkergemeinschaft“ und zur „Friedensgesinnung“. Darüber hinaus ist Frieden als eines von fünf Grundprinzipien nachhaltiger Entwicklung in der Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 der Vereinten Nationen identifiziert worden. Die Agenda bildet mit ihren siebzehn Entwicklungszielen eine Grundlage für die Priorisierung ziviler Ansätze und den konstruktiven Umgang mit Konflikten auf allen Ebenen, so auch in der Bildungsarbeit.

Trotz ihrer Bedeutung spielt Friedensbildung in NRW im Schulsystem nur eine untergeordnete Rolle. Um dem Bildungsauftrag der Landesverfassung und der Agenda 2030 gerecht zu werden, bedarf es in Nordrhein-Westfalen einer strukturellen Verankerung der Friedensbildung in schulischen und außerschulischen Lernräumen. Unsere Vorschläge dazu in dem Forderungspapier

Am 2. Mai fand in Köln eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Friedensbildung statt, bei der sich drei Landtagskandidat:innen der Diskussion stellten. Inputs kamen von Joachim Schramm für das Netzwerk Friedensbildung NRW und von Christiane Lammers vom Friedensbildungswerk Köln. Hier ein zweiteilige Video-Zusammenschnitt der Diskussion.

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