• Skip to main content

Landesverband NRW der DFG-VK

  • Startseite
  • Themen
    • Atomwaffen abschaffen
    • Rüstung
    • Bundeswehr, tödlich und teuer
    • Kriegsschauplätze
    • EU / NATO
    • Zivile Konfliktbearbeitung
    • Internationale KDV
    • Anti-Rekrutierung / Kriegsdienstverweigerung
    • Friedensbildung
  • Informationen
    • Newsletter
    • Mitgliederrundbrief
    • Veröffentlichungen
  • Wir in NRW
    • Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW
    • Ortsgruppen
    • Alois Stoff-Bildungswerk
  • Aktionen
    • Ostermarsch
    • FriedensFahrradtour NRW
    • Kalkar-Protest
    • War Games
    • Weitere Aktionen

Manöver

16. August 2021

Friedensdemo Nörvenich 9. 10.

Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“ absagen

Vor allem aus dem Rheinland, aus Aachen, Köln und Düsseldorf kamen am 9.10. Friedensaktivist:innen nach Nörvenich, um gegen das dort im Oktober stattfindende Atomkriegsmanöver Steadfast Noon und gegen die geplante Verlegung der deutschen Atombomber von Büchel nach Nörvenich zu protestieren. Die DFG-VK war mit einer ganzen Reihe von Aktiven aus den umliegenden Gruppen dabei, einem Infostand des Landesverbandes und dem Aktionsbulli.

Auch im WDR-TV gab es einen kurzen Beitrag:


Die Luftwaffe der Bundeswehr will Mitte Oktober im Rahmen des Manövers „Steadfast Noon“ erneut üben, wie man Atombomben aus unterirdischen Lagern an Tornado-Kampfjets
anbringt und diese Bomben im Einsatzziel abwirft. Geübt wird mit Attrappen. Das Atomkriegsmanöver findet jedes Jahr europaweit mit Beteiligung aller NATO- Staaten der „Nuklearen Teilhabe“ statt. Der Fliegerhorst Nörvenich unweit von Köln spielt dabei eine zentrale Rolle. Er ist Ausweichstandort für die auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) stationierten Tornado- Kampfjets.
Weil Büchel für mehrere Jahre wegen Modernisierungsarbeiten (für 259 Millionen Euro!) nur eingeschränkt nutzbar ist, werden Tornados aus Büchel für diese Zeit nach Nörvenich verlegt, um auch an den Manövern weiterhin teilnehmen zu können. In Büchel wird ein „Notbetrieb“ aufrechterhalen. In der Bevölkerung um Nörvenich regt sich Widerstand, jeden Tag erinnert der Fluglärm an die brisante atomare Bedrohung.
Demo am 9. Oktober, Start um 12 Uhr am Schloss. RednerInnen: Angelika Claußen (IPPNW), Rainer Braun (IBP), Ludo de Brabanter (belg. Friedensbewegung) u.a.

Anfahrt mit ÖPNV: Verbindung: Köln HbF RE 9 10:47 Uhr > Düren Bf 11:13 Uhr | Umsteigen Bus 216 11:25 Uhr > Düren Kaiserplatz | Umsteigen Bus 208 11:30 Uhr > Nörvenich Schlosspark | Rückfahrt von Nörvenich stündlich

Es wird auch einen Demo-Bus geben, der um 11:30 Uhr vom Bahnhof Düren direkt zum Schlosspark und nach Abschluss der Demo wieder zurück fährt.

Hier der Flyer zur Aktion

Mehr Infos unter https://www.atomwaffenfrei.de/home/artikel/79dfaa01f9ffa14d5fa2ab78695ed93d/atomkriegsmanoever-steadfast-noon.html

29. April 2021

Jetzt neue US-Truppenkonvois in der Region

25.09.2019, 10:13

Der Lausitzer Rundschau vom 9. September 2019 ist die konkrete Streckenführung zu entnehmen für den herbstlichen Truppenaustausch der US-Armee in Polen. Zum schon fünften mal werden die US-Truppen in Polen ausgetauscht. Die 85 Panzer werden mit der Bahn transportiert, für den Rest werden 300 Fahrzeuge mit 100 Anhängern über die Straße rollen, so die Lausitzer Rundschau.

Mitte Oktober, ein genauerer Termin liegt derzeit nicht vor, wird der Konvoi durch NRW gehen. Von Venlo aus über die A40 bis zum Kreuz Kaiserberg, dort auf die A3 in nördliche Richtung und beim Kreuz Oberhausen auf die A2 Richtung Hannover. Ein Zwischenstopp ist wohl geplant auf dem Rastplatz Stettin bei Beckum, ein weiterer in Augustdorf. Dafür wird die A2 bei Bielefeld Süd verlassen und der Konvoi fährt durch Stukenbrock nach Augustdorf.

Das Militaristenportal „augen-geradeaus“ schreibt dazu: „Der Straßenmarsch der Fahrzeuge sieht Zwischenstopps in Kasernen an so unterschiedlichen Orten wie Augustdorf in Westfalen und Magdeburg in Sachsen-Anhalt vor – unterschiedlich deshalb, weil die öffentliche Reaktion auf einen US-Truppenkonvoi am Garnisonsort Augustdorf eine andere sein dürfte als im ostdeutschen Magdeburg. Auf begeisterte öffentliche Zustimmung wie in Polen oder im Baltikum rechnet der deutsche General auch nicht unbedingt – und die US-Truppen würden auch respektieren, wenn öffentliche Aufmerksamkeit nicht erwünscht ist: Wenn man uns nicht einlädt, werden wir uns nicht aufdrängen. Trotzdem würden die Soldaten aber natürlich versuchen, Leute zu informieren.“

Diese inzwischen fünfte Rotation der in Osteuropa stationierten US-Truppen ist durch seine Trickserei ein weiterer Beitrag zur Destabilisierung in Europa. Beim Zusammenschluss der beiden deutschen Staaten war den Russischen Verhandlungspartnern zugesichert worden, dass die NATO sich nicht auf die Staaten der Warschauer Vertragsorganisation ausdehnen werde, und bei der NATO-Russland-Akte von 1997 war verbindlich ausgeschlossen worden, dass in Osteuropa „substantielle Kampftruppen dauerhaft stationiert“ werden.

Soeben gibt es aktuelle Informationen aus den Niederlanden. Omroepzeeland berichtete am Mittwoch, den 9. 10. über die konkret bevorstehende Landung der US-Soldaten. Die Rede ist in der Meldung von 3.500 Soldaten und 85 Panzern sowie weiterem Kriegsmaterial, das in Vlissingen landet und weiter nach Deutschland zieht.

Siehe dazu auch die Meldung im Original

  • Impressum
  • Datenschutz

Urheberrecht © 2024 · dfg-vk · Anmelden