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Landesverband NRW der DFG-VK

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Militär

27. November 2024

Bundeswehrwerbetermine 1. Quartal 2025

Weiterhin versucht die Bundeswehr, die Bevölkerung kriegstauglich zu machen und für das Sterben Nachwuchs zu werben.

Die aktuellen Termine von Besuchen in Schulen, Jobcentern und Messen sowie von musizierenden Soldaten sind im Rahmen einer kleinen Anfrage vollständig für ganz Deutschland einzusehen unter bundestag.de, hier sind sie aufbereitet für NRW für

Januar 2025 chronologisch und nach PLZ sortiert
Februar 2025 chronologisch und nach PLZ sortiert
März 2025 chronologisch und nach PLZ sortiert

Möge es euch behilflich sein für eine frühzeitige Planung und kreative Begleitung dieser Termine. Da die Anwort der Bundesregierung diesmal ungewöhnlich früh vorliegt, ist es möglich, dass zu den vorliegenden Terminen noch weitere dazukommen die hier nicht nachgeliefert werden können. Haltet die Augen also auf!

27. November 2024

GegenWehr – gegen die Militarisierung der Schulen

Die deutsche Regierung investiert Milliarden in die Bundeswehr, um “kriegstüchtig” zu werden, während dringend benötigte Mittel für ein zukunftsorientietes Bildungssystem hinten anstehen. Stattdessen marschiert die Bundeswehr in den Schulen auf – einerseits um Krieg statt Diplomatie als bevorzugten Lösungsansatz internationaler Konflikte anzupreisen, andererseits um Schüler:innen zu rekrutieren.
Um uns dagegen zur Wehr zu setzen, werden wir Friedensbildung einfordern und mit diesem Kongress ein klares Zeichen gegen die Militarisierung der Bildung setzen!

Die Junge GEW NRW, die LandeschülerInnenvertretung NRW, die Fachschaft Physik der Uni Köln und das Bündnis „Schule ohne Bundeswehr NRW“, in dem die DFG-VK NRW mitarbeitet, veranstalten am 8. Februar 2025 an der Uni Köln einen Kongress gegen die Militarisieung der Schule .

Mehr dazu in Kürze hier.

27. November 2024

Aktiv werden gegen Mittelstreckenwaffen!

Anfang November haben 36 Friedensorganisationen eine Kampagne gegen die Stationierung landgestützter US-Mittelstreckensysteme in Deutschland gestartet. „Die Entscheidung zur Stationierung der Mittelstreckenwaffen in Deutschland ist eine Bedrohung für den Frieden in Europa“, warnen die beteiligten Organisationen, darunter auch die DFG-VK.

Die Entscheidung zur Stationierung der Mittelstreckenwaffen in Deutschland führt uns erneut in das mögliche Szenario eines Atomkriegs in Europa. Stattdessen sollten alle Parteien weiter eskalierende Schritte unterlassen und zur Rüstungskontrolle zurückkehren. Perspektivisch nötig sind Initiativen zur Abrüstung aller Mittelstreckenwaffen in Europa.

Die Forderungen der Kampagne sind im Einzelnen:

  • Ein Stopp der geplanten Stationierung neuer US-Mittelstreckensysteme in Deutschland
  • Einen Abbruch der Projekte zur Entwicklung eigener, europäischer Hyperschallwaffen und Marschflugkörper, an denen Deutschland sich beteiligen will
  • Dialog statt Aufrüstung: Die Wiederaufnahme von Verhandlungen über Rüstungskontrolle und (nukleare) Abrüstung (z.B. für ein multilaterales Folgeabkommen zum INF-Vertrag)
  • Neue Initiativen für gemeinsame Sicherheit und Zusammenarbeit und die langfristige Vision einer neuen Friedensordnung in Europa

Mehr zur Kampagne hier: https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/friedensfaehig-statt-erstschlagfaehig

Die Kampagne kooperiert auch mit dem Berliner Appell, der sich ebenfalls gegen die Stationierung der US-Mittelstreckenwaffen richtet. Er wurde von einem breiten Personenbündnis initiiert. Hier kann man den Appell unterzeichnen: https://nie-wieder-krieg.org/

26. November 2024

Protest geht weiter: Rote Karte für den Werbedeal BVB-Rheinmetall!

Der Protest gegen den Werbedeal des BVB mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall geht weiter. Am Sonntag den 24. und Montag den 25.11. fanden erneut Aktionen statt, diesmal an der Westfalenhalle. Dort fanden am Sonntag die Mitgliederversammlung und am Montag die Aktionärs- versammlung des BVB statt. Jeweils zu Beginn von 10:00 bis 11:00 Uhr versammelten sich Kritiker vor dem Eingang, um gegen den Werbedeal zu demonstrieren und den BVB-Vorstand aufzufordern, die Zusammenarbeit mit Rheinmetall zu beenden. Und auch in der Halle formierte sich der Widerstand gegen den Werbedeal: Die Mitgliederversammlung stimmt mit Zweidrittel-Mehrheit für eine Beendigung des Deals mit Rheinmetall, sehr zum Unwillen von BVB-Boss Watzke. Der will noch nicht aufgeben: Nun soll eine Online-Abstimmung unter allen BVB-Mitgliedern stattfinden, da „nur 0,02 % am Sonntag vor Ort waren“. Ob diese Geringschätzung der Mitgliederversammlung beim BVB üblich ist, ist unklar.

Nun kommt es darauf an, was bei dieser Online-Abstimmung heraus kommt. So oder so ist es ein großer Erfolg, dass der Deal mit Rheinmetall nicht stillschweigend über die Bühne gegangen ist, sondern zum vielbeachteten Politikum wurde. Und es ist breit diskutiert worden, dass Rüstungsproduktion etwas auch moralisch kritikwürdiges ist. Damit ist die Rechnung von Rheinmetall nicht aufgegangen, sich duch die Kooperation mit dem BVB reinzuwaschen.

Hier der Sportschau-Bericht, in dem auch unser Protest erwähnt wird: https://www.sportschau.de/regional/wdr/wdr-bvb-mitgliederversammlung-missbilligt-werbedeal-mit-rheinmetall-100.html

Auch in vielen anderen beirchten war unser Rheinmetall-Panzer der Blickfang: https://www.stern.de/gesellschaft/regional/nordrhein-westfalen/fussball-bundesliga–bvb-mitglieder-stimmen-fuer-ende-von-rheinmetall-deal-35255288.html

Hier ein Video von der Aktion vor der Westfalenhalle:

Inzwischen ist auch eine Studie erschienen, die das Ringen von Rheinmetall um gesellschaftlich Anerkennung beschreibt: „Rheinmetall versucht die BVB-Fans für sich zu gewinnen, damit diese die Geschäfte des Düsseldorfer Konzerns nachhaltig befürworten“, erklärt Jonas Uphoff, Autor der Studie zu seinem Ergebnis. Mehr runter https://dfg-vk.de/studie-borussia-dortmund-hilft-rheinmetall-dabei-ruestungsgeschaefte-salonfaehig-zu-machen/

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Am Samstag gab es beim Bundesligaspiel BVB – Eintracht Frankfurt deutliche Proteste gegen den Werbedeal des BVB mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall. Auf der Südtribüne zeigten Fangruppen große Transparente, vor dem Stadion waren Aktive des DFG-VK Bundesverbandes und des Landesverbandes NRW zusammen mit weiteren Friedensfreund:innen aktiv. Wir verteilten Rote Karten mit Infos zu dem Werbevertrag, ein Panzermodell mit BVB-Fahne sorgte für Aufmerksamkeit. Auch wenn einige Fans den Deal verteidigten, gab es doch viele, die uns zustimmten und selber Karten zum Verteilen mitnahmen. Auch in den Medien wurde unsere Aktion aufgegriffen.

Spiegel: https://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-fans-von-borussia-dortmund-protestieren-mit-plastikpanzer-gegen-rheinmetall-a-a08a6c94-7d90-467f-bada-cfcbd7b49ce5

Stern: https://www.stern.de/gesellschaft/regional/nordrhein-westfalen/fanproteste-in-dortmund–bvb-fans-prangern-rheinmetall-deal-an-35006634.html

WDR: https://www.sportschau.de/regional/wdr/wdr-dortmunder-fans-protestieren-gegen-bvb-deal-mit-rheinmetall-100.html

Im Mai hat der BVB-Vorstand einen Werbedeal mit Rheinmetall abgeschlossen – u.a. mit Bandenwerbung will der Rüstungskonzern die Fußballfans für sich begeistern. Rheinmetall ist ein skrupelloser Panzerbauer, der etwa das Emirat Katar und Saudi-Arabien beliefert. Der Rüstungskonzern passt nicht als Partner zum BVB und seinen Werten – in dem im November 2022 verabschiedeten Grundwertekodex des BVB heißt es: „Wir werden uns stets für das gesellschaftliche Gelingen einsetzen. Darunter verstehen wir ein Vereinsleben und eine Gesellschaft ohne Rassismus, Antisemitismus, LSBTI+-Feindlichkeit, Sexismus, Gewalt und Diskriminierung.“ Waffen sind aber pure Gewalt.

In der WAZ vom 24.8. meinte Rheinmetallchef Papperger, Rheinmetall und den BVB würden gemeinsame Ambitionen und die Herkunft verbinden. Auf t-online konnte man am gleichen Tag etwas über die NS-Vergangenheit von Rheinmetall lesen. Im Gegensatz dazu erinnert der BVB gemeinsam mit örtlichen Initiativen jeden Karfreitag an den BVB Platzwart Heinrich Cherkus, der von den Nazis ermordet wurde. Ist das wirklich eine gemeinsame Herkunft? Was sagt BVB Chef Watzke dazu?

Mehr auch hier…..

8. November 2024

Neuer Wehrdienst – ohne uns!

Am 6. November hat Militärminister Pistorius seinen Vorschag für einen neuen „Wehrdienst“ in das Bundeskabinett eingebracht. Ob dieser nach dem Bruch der Ampel-Koalition nun noch im Bundestag beraten wird, ist unklar. Doch auch die Pläne der CDU/CSU gehen in ähnliche Richtung, sodass die Verabschiedung als Gesetz durchaus möglich wäre.

Gegen diese Pläne protestiert die DFG-VK nachdrücklich. Nach 13 Jahren Aussetzung der Wehrpflicht soll nun eine neue Form der Erfassung aller 18-jährigen erfolgen, bei der die Bundeswehr also die Daten der jungen Menschen erhält und abspeichert. Diese bekommen dann einen Fragebogen zugesandt, der online ausgefüllt werden soll. Für junge Frauen ist das Ausfüllen freiwillig, Männern droht ein Bußgeld, wenn sie dies ablehnen.

In dem Fragebogen soll angegeben werden, ob man Interesse an der Bundeswehr hat und welche körperlichen Voraussetzungen und Ausbildungsstand man für die Armee mitbringt. Anhand dieser Angaben lädt dann die Bundeswehr geeignete Kandidaten zu einer Musterung ein. Diese soll zunächst freiwillig sein. Aus dem Pool der tauglich Gemusterten wählt dann die Armee die aus ihrer Sicht geeignetsten aus und fordert sie zu einem freiwilligen Dienst bei der Bundeswehr auf.

Auch wenn in dem Entwurf noch viel auf Freiwilligkeit beruht, bietet das Verfahren, wenn es einmal etabliert ist, alle Möglichkeiten der Entwicklung hin zur Wehrpflicht. Daher hat der Bundesverband der DFG-VK jetzt eine Kampagne „Wehrpflicht? Ohne mich!“ gestartet. Dabei können junge Menschen sich schon jetzt gegen eine neue Wehrpflicht aussprechen: http://www.yusuf-jonna.de/

Auch die Zahl derjenigen, die angesichts der Debatte um eine neue „Kriegstüchtigkeit“ Deutschlands den Kriegsdienst verweigern, wächst. Hierzu gibt es Informationen unter http://www.dfg-vk.de/verweigerung. Auch in NRW kann man sich als Kriegsdienstverweigerer beraten lassen: Anfragen per Mail an dfg-vk.nrw@t-online.de oder unter 0231/818032.

1. Oktober 2024

Bundeswehrwerbetermine 4.Quartal 2024

Auch jetzt wieder versucht die Bundeswehr wieder, die Bevölkerung kriegstauglich zu machen und für das Sterben Nachwuchs zu werben.

Die aktuellen Termine wurden im Rahmen einer kleinen Anfrage von Kathrin Vogler u.a. von der Gruppe der LINKEN im Bundestag angefragt, und hier ist das aufbereitete Ergebnis für NRW in chronologischer Reihenfolge. und nach PLZ sortiert.

Möge es euch behilflich sein für eine frühzeitige Planung und kreative Begleitung dieser Termine.

1. Oktober 2024

Protest gegen die NATO-Konferenz in Essen

Vom 8. bis zum 10. Oktober 2024 beraten in der Messe Essen laut Ankündigung ca.
300 militärische und politische Führungskräfte aus Nato-Staaten mit der Waffenindustrie über Kriegsführung und Strategien, um in „Konflikten wirksam abschrecken und siegreich sein zu können“.
Die Jahreskonferenzen der Nato-Strategieschmiede für Luftwaffe und Weltraum- sowie Cyber-Kriegsführung JAPCC aus Kalkar bei Kleve werden von den führenden Nato-Waffenkonzernen aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland mitfinanziert. Die Atomrüstung ist prominent vertreten.
Dieses Jahr beraten die ›Experten‹ laut Ankündigung über die ‚Entwicklung des Schlachtfelds, die Rolle der gemeinsamen Luft- und Raumfahrtkräfte in aktuellen Konflikten in der Drohnen- und Raketen-Ära‘. Die Luftüberlegenheit ist Thema im Workshop ‚Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Rüstungsindustrie‘.
Das Essener Friedensforum ruft auf zum Protest gegen Konferenzen in Essen, die Kriege planen statt Lösungen für die Beendigung der Konflikte zu finden. Auch die Friedensversammlung RheinRuhr unterstützt die Aktion. Als Redner konnte Christoph von Lieven (Greenpeace) gewonnen werden

Mittwoch, 09.10.2024

Auftaktkundgebung 17 Uhr am Rüttenscheider Markt!
Redner: Christoph von Lieven, Greenpeace und B. Trautvetter, EFF
Vvon dort aus Friedensdemonstration zum Tagungsort
der Kriegsplaner in der Messe Essen/Grugahalle zu einer Abschluss-Kundgebung.

Weitere Informationen unter https://essener-friedensforum.de
Informationen zu den JAPCC Konferenz https://essener-friedensforum.de/nato

8. August 2024

FriedensFahrradtour beendet!

In der Woche, in der mit dem Angriff ukrainischer Truppen auf die russische Region Kursk der Ukrainekrieg eine neue Eskalation erlebt, waren wir mit dem Fahrrad für Frieden und Entspannungspolitik auf der Straße. Am 3. August starteten wir in Remscheid die diesjährige FriedensFahrradtour NRW. Am Hauptbahnhof begrüßte die LINKE Remscheid die Friedensradlerinnen mt Kaffee und Kuchen. Dann ging es zum Panzerkettenhersteller KNDS, wo Landesgeschäftsführer Joachim Schramm auf die Geschichte des Deutschen Panzerbauer Krauss-Maffei hinwies, der schon für die Hitler-Wehrmacht produzierte und heute mit dem französischen Hersteller Nexter unter dem Namen KNDS zusammengeht, um auf dem internationalen Markt der besser aufgestellt zu sein. Auch er zählt zu den Gewinnern der angespannten Lage seit dem Beginn des Ukrainekrieges. Weiter führte die Tour nach Wuppertal Ronsdorf, wo Mitglieder und Freunde des Wuppertaler Friedensforums die Gruppe im Stadtgarten an den dortigen Friedens-Mahnmalen empfing. Hier gab es Redebeiträge und Musik. Nach einem Vorbereitungstag in der Wuppertaler Jugendherberge führte die Tour am 5.8. weiter nach Haan und Düsseldorf. In Düsseldorf konfrontierten die Friedensradler:innen die Passanten mit einer Performance, die das Ergebnis der Rufe nach Kriegstüchtigkeit darstellte: Der Sarg des jungen deutschen Soldaten, der an der kommenden Kriegsfront gefallen ist. Der Theologe und Friedensaktivist Peter Bürger prangerte die Politik der deutschen Regierung an, die auf Kriegskurs eingestellt sei und kritisierte den größten deutschen Rüstungshersteller Rheinmetall, dessen Konzernzentrale in Düsseldorf steht, für seine blühenden Geschäfte mit dem Tod.

Start in Remscheid
In W´tal-Ronsdorf an den Friedens-Mahnmalen

Im Remscheider Generalanzeiger gab es einen Bericht über unseren Protest vor der Panzerkettenfabrik.

In Wuppertal-Ronsdorf gab es einen Bericht im Ronsdorfer Sonntagsblatt
und in der Ronsdorfer Wochenschau (PDF)
Auch die Rheinische Post berichtete (PDF)

Mehr Fotos von den beiden ersten Etappen gibt es hier bei r-mediabase

Am Dienstag war die Gruppe zu Gast im Friedensdorf Oberhausen. Dort werden Kinder aus ehemaligen Kriegsgebieten wie Afghanistan oder Angola Behandlungen ermöglicht, die in ihrer Heimat nicht durchfürbar sind. Abends führten das Friedensdorf und die FI Oberhausen in der Innenstadt eine Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima durch, an der sich die Friedensradler:innen beteiligten.
Am Mittwoch ging es dann nach Weeze, wo auf dem Gelände des ehemaligen britischen Militärflughafens der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall ein Werk zur Produktion von Rumpfteilen des US-amerikanischen Atombombers F-35 baut. „Keine Atombomberproduktion in Weeze“ lautete die Forderung der Friedensradler:innen. Direkt neben der Startbahn des heutigen Flughafen Weeze, wo Tag für Tag Touristen in den sonnigen Süden starten, sollen bald Bestandteile eines Atombombers hergestellt werden, der Tod und Verderben über die Menschen bringen kann!

Im Friedensdorf Oberhausen
Hiroshima mahnt
Rheinmetall in Weeze
Zum Vergrößern anklicken!

Auch über die Aktion in Weeze berichtete die Zeitung.

Mit Aktionen in Ahaus und Enschede ging am Freitag und Samstag die FriedensFahrradtour NRW 24 zu ende. In Ahaus empfing uns die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“. Gemeinsam protestierten wir gegen die geplanten Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus und verwiesen auf die Überschneidungen von ziviler und militärischer Nutzung der Atomkraft und der jeweiligen Gefahren. Dargestellt wurde auch, dass der Forschungsreaktor Garching nach wie vor hochangereichertes Uran herstelle, das für den Bau von Atomwaffen geeignet sei.

Am Abend des gleichen Tages, dem 9. August, veranstalteten wir dann gemeinsam mit unseren niederländischen Freunden auf dem Oulde Markt in Enschede eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des 2. Atombombenabwurfs auf Nagasaki. Auch hier galt der Protest wieder der geplanten Stationierung us-amerikanischer Atomraketen in Deutschland.

Am Samstag kamen denn Friedensaktivist:innen aus Dülmen und Nottuln nach Enschede um sich mit den Friedensradler:innen und den Aktivist:innen von „Enschede voor Vrede“ über die Friedensarbeit in Deutschland und den Niederlanden auszutauschen. Ähnliche Probleme wurden deutlich: Die jeweilige Regierung setzt auf Aufrüstung und Konfronationpolitik, die Bevölkerung sieht das zwar durchaus kritisch ist aber nicht zur Teilnahme an Aktionen bereit. Die Aktivist:innen tauschten Ideen für Aktionen aus und verabredeten, im nächsten Jahr einen solchen Austausch zu wiederholen.

Kundgebung in Ahaus
Enschede: Nagasaki mahnt
Dtsch-Niederl. Friedensaustausch
Zum Vergrößern anklicken

Auch wenn krankheitsbeding in diesem Jahre einige Aktiviten nicht teilnehmen konnten, erregten die Friedensradler:innen Aufmerksamkeit und stießen auf positive Resonanz. Alle Aktionen konnten stattfinden und wurde teilweise auch in den Medien dargestellt. Auch wenn dies häufig mit einem eher negativen Ton geschah, wurde so die Tour einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

28. Juni 2024

Bundeswehrwerbetermine 3.Quartal 2024

Auch im Sommer 2024 versucht die Bundeswehr wieder, die Bevölkerung kriegstauglich zu machen und für das Sterben Nachwuchs zu werben.

Die Termine werden vierteljährlich im Rahmen einer kleinen Anfrage der BT-Gruppe von BSW angefragt, und hier ist das aufbereitete Ergebnis für NRW, einmal in chronologischer Reihenfolge und einmal nach PLZ sortiert.

Möge es euch behilflich sein für eine frühzeitige Planung und kreative Begleitung dieser Termine.

27. Mai 2024

Kein Tag der Bundeswehr!

Samstag, den 08. Juni 24, will die Bundeswehr an zehn Standorten im Bundesgebiet, darunter auch in NRW (in Aachen und Augustdorf) ihren „Tag der Bundeswehr“ mit „spektakulären Vorführungen“ an Großgeräten und einem ganztägigen „Bühnenprogramm mit TopActs, bis hin zur Kinderbetreuung“ für die breite Öffentlichkeit anbieten. Natürlich dient dieses Spektakel dazu, für eine „kriegstüchtige“ Bundeswehr insbesondere bei jungen Menschen zu werben, ohne dabei die Folgen ihres Tuns im „Ernst-„, d.h. Kriegsfall zu thematisieren; also Leben zu vernichten oder selbst getötet, körperlich verstümmelt und/oder psychisch traumatisiert zu werden. Der „Tag der Bundeswehr“ soll daher auch zur weiteren Militarisierung beitragen, indem die von Minister Pistorius angestrebte „Kriegstüchtigkeit“ auf die gesamte Gesellschaft ausgedehnt und die Akzeptanz für Aufrüstung, Militär und Kriegsvorbereitungen gesteigert wird.

Auch nach dem krachend gescheiterten Afghanistan-Einsatz ist die Bundeswehr weiterhin in zahlreichen Auslandseinsätzen – etwa in Litauen – aktiv. Zudem wird die Armee aktuell massiv – etwa mit einem 100 Milliarden Euro „Sondervermögen“ – aufgerüstet. Dieses Geld fehlt in wichtigen zivilen Bereichen: Etwa bei der Gesundheitsversorgung, bei der Bekämpfung der Klimakatastrophe oder bei der Minderung der Armut. Events wie der „Tag der Bundeswehr“ sind der Versuch, die Bevölkerung von der deutschen Militärpolitik zu „überzeugen“. Da für Einsätze zudem mehr Soldatinnen gebraucht werden, wirbt die Armee dabei mit immer skrupelloseren Mitteln um neue Rekrutinnen. Dabei macht sie jungen Menschen Versprechungen, die sie später nicht einhalten kann. Zudem werden von der Bundeswehr schon Minderjährige für den Dienst an der Waffe geworben und ausgebildet. Dagegen protestieren wir: Die Bundeswehr ist kein Volksfest!

Mehr zu den geplanten Protestaktionen in Aachen hier ……

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