• Skip to main content

Landesverband NRW der DFG-VK

  • Startseite
  • Themen
    • Atomwaffen abschaffen
    • Rüstung
    • Bundeswehr, tödlich und teuer
    • Kriegsschauplätze
    • EU / NATO
    • Zivile Konfliktbearbeitung
    • Internationale KDV
    • Anti-Rekrutierung / Kriegsdienstverweigerung
    • Friedensbildung
  • Informationen
    • Newsletter
    • Mitgliederrundbrief
    • Veröffentlichungen
  • Wir in NRW
    • Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW
    • Ortsgruppen
    • Alois Stoff-Bildungswerk
  • Aktionen
    • Ostermarsch
    • FriedensFahrradtour NRW
    • Kalkar-Protest
    • War Games
    • Weitere Aktionen

Nahost

15. Oktober 2024

Gewaltspirale in Nahost durchbrechen!

Immer aufs neue erschüttern uns die Bilder aus dem Konflikt in Nahost. Nach dem Terrorangriff der Hamas vor über einem Jahr und dem anhaltenden, blutigen Vorgehen der israelischen Armee in Gaza ist nun die Eskaltion im Libanon hinzugekommen. Die Friedensbewegung fordert angesichts dieser schlimmen Entwicklung internationale Initiatven für ein Durchbrechen der Gewaltspirale, für einen Waffenstillstand an allen Fronten in Nahost!

Am 18.10 veranstaltete ein breites Bündnis unter dem Motto: „Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel – Zivilbevölkerung schützen, Waffenexporte stoppen!“ eine Demonstration in Berlin. Die Veranstalter*innen fordern die Bundesregierung dazu auf, auf einen sofortigen Waffenstillstand aller Konfliktparteien hinzuwirken. Auch der DFG-VK Bundesverbnad rief zu der Demo auf.

Hier ein Artikel aus dem Neuen Deutschland zur Demonstration in Berlin:

Unsere Partnerorganisation, die Ärzteorganisation IPPNW erklärt in einer Pressemitteilung: „Menschenrechte und das Völkerrecht sind unteilbar. Sie gelten für alle Menschen und Völker. Im Libanon wurden bereits mehr als 1.500 Zivilist*innen getötet, Tausende fliehen vor den israelischen Bomben. Wo bleibt die Trauer über die über 40.000 Kriegstoten in Gaza und die hunderttausenden Verletzten und Hungernden dort? Die Gewaltspirale muss unterbrochen werden! Das geht nur mit allen Regierungen der Region gemeinsam in einer internationalen Konferenz für Waffenstillstand, Frieden und Zusammenarbeit“, so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.“

22. April 2024

Eskalation im Nahen Osten: Die Waffen nieder! Alle!

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) fordert alle am aktuellen Konflikt im Nahen Osten beteiligte Parteien auf, die militärischen Aktivitäten sofort einzustellen und damit eine weitere Eskalation des Konflikts zu stoppen. Die Hamas muss umgehend alle noch immer in ihrer Gewalt befindlichen Geiseln freilassen.

„Die Lage schaukelt sich immer weiter hoch“, konstatiert Thomas Carl Schwoerer, Bundessprecher der DFG-VK nach dem großangelegten Angriff des Iran auf Israel in Folge des israelischen Angriffs auf die iranische Botschaft in Damaskus. „Wir fordern alle Seiten auf ihre militärischen Angriffe umgehend einzustellen“, so Schwoerer. Als pazifistische Organisation verurteilt die DFG-VK jede Gewalt: „Wir stehen an der Seite all jener, die sich dem Morden verweigern“, erklärt der Bundessprecher. Die Verfolgung von Kriegsgegner*innen müsse in allen Ländern eingestellt werden. Als Antwort auf die Eskalation fordert die DFG-VK die Unterstützung progressiver Kräfte, die sich für Frieden einsetzen: „Die Aufstände gegen das iranische Regime seit September 2022 oder auch die großen Proteste gegen die Regierung Netanjahu in Israel zeigen, dass viele Menschen nicht hinter der Politik ihrer Staaten stehen“, so Thomas Carl Schwoerer. Politisch extrem rechte Regierungen würden immer wieder zu Konflikten führen – so war es auch mit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober vergangenen Jahres. Die DFG-VK erneuert ihre bereits damals geäußerte Forderung nach der Freilassung aller Geiseln. Die Situation der Zivilbevölkerung in Gaza hält der Friedensverband für untragbar und fordert, dass bereitstehende Hilfe zu den Menschen gelangen können muss.
Auch über die Folgen des Konflikts in Deutschland zeigt sich die Friedensorganisation besorgt: „Es gibt einen zunehmenden Antisemitismus sowie antimuslimischen und antipalästinensischen Rassismus“, so Michael Schulze von Glaßer, Geschäftsführer der DFG-VK: „Gerade in dieser konfliktträchtigen Zeit müssen Menschenrechte für alle Menschen gelten und nicht nur selektiv für einzelne Gruppe“, so Schulze von Glaßer. Die in Deutschland – wie weltweit – scharf geführte Debatte um den Konflikt führe zu vielen Missverständnis und Vorverurteilungen: „Es wäre wichtig sich einander mehr zuzuhören, sachlicher zu agieren und sich dabei allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit klar entgegenzustellen“, fordert Michael Schulze von Glaßer.
Von der Bundesregierung wünscht sich der Friedensverband weitere Beiträge zur Deeskalation des Konflikts: „Die Regierung muss ihren Einfluss weiter geltend machen und alle Seiten zur Besonnenheit aufrufen“, so der DFG-VK-Geschäftsführer – und weiter: „Ganz konkret müssen umgehend alle Waffenlieferungen in die gesamte Region eingestellt werden – nicht nur von Deutschland.“
Die DFG-VK erinnert an ein bekanntes Zitat ihrer Gründerin Bertha von Suttner welches leider an Aktualität nicht eingebüßt hat: „Rache und immer wieder Rache! Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut, das soll immer wieder mit Blut ausgewaschen werden.“

Pressemitteilung,
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen,
Stuttgart 22. April 2024

1. April 2024

Ostermarsch RheinRuhr: Deutlich gegen Kriegstüchtigkeit, für Waffenstillstand in der Ukraine und Nahost

An Ostern sind an Rhein und Ruhr an den drei Tagen zweitausend Menschen für ein Ende der Kriege in der Ukraine und in Nahost auf die Straße gegangen. Sie haben ein deutliches Zeichen gegen das Töten in der Ukraine und in Nahost gesetzt und die Friedensperspektive von Waffenstillstand und Verhandlungen eingefordert. Ebenso haben sich die Ostermarschierer:innen gegen die weitere Aufrüstung in unserem Land und gegen die Diskussion um eine neue Wehrpflicht ausgesprochen.
In Köln kritisierte die Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Kathrin Vogler dass „alle, vom UN-Generalsekretär über den Papst bis zum SPD-Fraktionsvorsitzenden, in der deutschen Öffentlichkeit so niedergeschrien werden, dass sich kaum noch jemand traut, das Wort Waffenstillstand zu benutzen.“ Deshalb sei es notwendig, diese Forderung umso lauter zu stellen. In Essen betonte Peter Köster von der IG BAU die Position von Gewerkschafter:innen gegen Aufrüstung und Krieg. In deren Reihen würden dagegen protestiert, dass gigantische Finanzmittel in Rüstung gesteckt würden, statt die eklatanten Mängel im Gesundheitsbereich, bei Bildung und bei der Bekämpfung des Klimawandels zu beseitigen. In Bochum zeigte Clemens Ronnefeldt vom Internationalen Versöhnungsbund sachkundig auf, wo maßgebliche Medienmacher mit kriegstreibenden Politikern verbunden sind und deren Weg in die Kriegstüchtigkeit medial anheizen. Zum Abschluss in Dortmund kritisierte Özlem Demirel, Europaabgeordnete der LINKEN, dass die EU im Schatten des Ukrainekrieges aufrüste und militärisch ihre Interessen in der Welt vertreten wolle. Eine Vertreterin der Palästinensischen Gemeinde Dortmund setzte sich eindringlich für die Beendigung der Angriffe auf Gaza ein und betonte, im Nahen Osten sei genug Platz für Israelis und Palästinenser.

Fotos vom Ostermarsch in Köln hier bei r-mediabase
und hier vom Abschluss in Dortmund

Medienberichterstattung:
WDR TV: Ostermarsch-Überblick
Kölner Stadtanzeiger: „Pazifisten und Ostermärsche: „Heißt nicht, dass wir Putin Sympathien entgegenbringen“
Zeit-Online: „Kriege beenden, Aufrüstung stoppen!“ – Ostermärsche starten„

Zu Aussagen der beiden Vorstandsmitglieder der DFG-VK NRW, Felix Oekentorp und Joachim Schramm, in ihrer Eigenschaft als Vertreter des Ostermarsches RheinRuhr gegenüber einigen Medien gab es in Mailinglisten und Social Media- Foren Kritik und Angriffe. Wir nehmen dazu hier Stellung.

Reden:
Hier die Rede von Kathrin Vogler (MdB Die LINKE) in Köln als PDF.

Hier die Rede von Reiner Braun (ehem. Co-Präsident des IPB) in Duisburg auf youtube

Hier die Rede von Peter Köster (IG BAU) am Ostersonntag in Essen auf Youtube

Die Rede von Özlem Demirel (Die LINKE) in Dortmund auf youtube

Hier die Rede von Peter Bürger (Autor und Theologe) am Samstag in Köln

Hier die Rede von Clemens Ronnefeldt (Int. Versöhnungsbund) am Ostersonntag in Bochum

Weitere Reden vom Ostermarsch Rhein Ruhr und anderen Ostermärschen unter https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2024/reden

  • Impressum
  • Datenschutz

Urheberrecht © 2024 · dfg-vk · Anmelden