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Landesverband NRW der DFG-VK

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NATO

28. September 2023

„NATO-Atomkriegsmanöver 2023 stoppen“, 14.10. Nörvenich

Knapp 150 Menschen demonstrierten am 14. 10. in Nörvenich gegen das Atomkriegsmanöver Steadfast Noon und für ein Ende der nukleren Teilhabe der Bundeswehr. Nach einer Kundgebung mit verschiedenen Redebeiträgen und Musik führte die Demonstration zu der vorsorglich abgesperrten Militärbasis. Dort wurde der Sperrzaun mit Friedenslosungen geschmückt, ein Appell an die Tornado-Piloten zur Verweigerung von Befehle zum Abwerfen von Atombomben verlesen. Die Teilnehmer:innen forderten von der Bundesregierung die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages und unterzeichneten selber auf einer großen Tafel diesen Vertrag.

Zum Vergrößern anklicken

Hier die Rede von Hildegard Slabik-Münter (Kampagne „Büchel ist überall. Atomwaffenfrei jetzt!“) als PDF.

Hier die Rede von Pfarrer Jens Sannig (Superintendent des Kirchenkreis Jülich) als PDF

Auch die regionale Presse berichtete von der Aktion

Weitere Redetexte und Fotos unter https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/protest-gegen-start-von-atomkriegsuebung-steadfast-noon

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Die Bundeswehr übt ab Mitte Oktober 2023 im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut, wie man Atombomben an Tornado-Kampfjets anbringt und diese Bomben im Einsatzziel abwirft. Dieses Manöver findet jedes Jahr europaweit mit Beteiligung der USA und aller NATO-Staaten der „Nuklearen Teilhabe“ statt. Der Fliegerhorst Nörvenich bei Düren ist aktuell Ausweichstandort für die sonst auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) stationierten Tornado-Kampfjets. Büchel wird bis 2026 für die neuen F-35-Atombomber und die neuen B61-12 Atombomben umgebaut. Wer im Jahr 2023 Atomkriege übt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, denn bei einem Atomkrieg kann es keine Gewinner, sondern nur Verlierer geben.

Mehrere Friedensgruppen und Einzelpersonen rufen zu einer Kundgebung und Demonstration in Nörvenich auf, darunter auch die DFG-VK NRW und unseree Ortsgruppe Köln.

Redner*innen: Heiner Krüger (FriedensGruppe Düren), Hildegard Slabik-Münter (Kampagne „Büchel ist überall. Atomwaffenfrei jetzt!“), Ludo de Brabander (Friedensbewegung Belgien/Vrede), Nora Anicker (ICAN Deutschland), Pfarrer Jens Sannig (Superintendent des Kirchenkreis Jülich), Kultur: Gerd Schinkel (Sänger eigener Lieder, deutschsprachiger Rootmusiker), Maria Arians-Kronenberg (Akkordeon und Gesang),

Vom Bahnhof Düren (Parkplatz Nordausgang, 11:30 Uhr) fährt ein Shuttlebus zum Schlossplatz und nach Abschluss der Aktion vom Luftwaffenstützpunkt zurück zum Bahnhof Düren. (Gehbeinträchtigte können mit dem Bus auch die Demostrecke fahren.)

Demonstrieren wir gemeinsam gegen Atomkriegsmanöver und für eine Welt ohne Atomwaffen! 14. Oktober 12.00 Uhr auf dem Schlossplatz in Nörvenich.

Hier der Flyer….. mit dem Aufuruf, allen Veranstaltern und Infos zum Ablauf

7. August 2023

Friedensprotest unter schwierigen Bedingungen

Die 10. FriedenFahrradtour NRW war von der Teilnhmerzahl her nicht die größte, aber vom Durchhaltevermögen der Radler:innen sicherlich die bemerkenswerteste! Auf der Tour von Paderborn nach Köln gab es kaum einen Tag ohne – zum Teil heftigen – Regen. Trotzdem wuden die 350 km radelnd zurückgelegt, lediglich wegen des Sturms am Donnerstag fuhren wir von Düren nach Recklinghausen mit dem Zug. Auch die Aktionen fanden bis auf eine Ausnahmen statt, bei einigen Übernachtungen konnten wir statt Camping auf feste Unterkünfte ausweichen.

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Toll war wie immer die Unterstützung durch die Partner vor Ort. In Paderborn hielt Eugen Drewermann eine engagierte Ansprache für eine Ende des Krieges in de Ukraine, in Bielefeld unterstützte uns eine Mädchen-Tanzgruppe mit ihrer Perfomance. In Sassenberg wurden wir über die aktuelle Situation in der Fleischindustrie in de Region und deren Beitrag zum Klimawandel informiert. In Münster gab es gleich drei Aktionspunkte: Vor der Manfred-von-Richthofen Kaserne informiert uns Hugo Elkemann von der Friedenskooperative über die Pläne der NATO, dort eine neue Kommandozentrale einzurichten. Dann gab es einen Empfang im Friedenssaal, wo vor 375 Jahren der Westfälische Frieden verhandelt wurde. Bemerkenswert ein historisches Schild an der Saaldecke: „Man höre beide Seiten“. Anschließen führten wir auf dem Prinzipalmarkt zum ersten Mal unser Theaterstück zur – fiktiven – Verleihung des deutschen Rüstungspreises an Außenministerin Baerbock vor.
Hier ein Video über unseren Aufenthalt in Münster und die Rede von Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK auf dem Prinzipalmarkt

An nächsten Tag blockierte eine Gruppe von zehen Friedensradler:innen und Mitgliedern der Friedensfreunde Dülmen für eine halbe Stunde die Zufahrt zum US-Waffendepot, zumindest ein Schwertransporter muße auf der Straße warten, bis die Aktion vorüber war. Diese bebilderte Beschreibung unseres niederländischen Friedensfreundes Jan Schaake gibt gut die Stimmung dieses Tages wieder. Abends gab es eine kleines Friedensfest mit leckerem Essen und Musik. In Herne folgten wir einer spannenden Führung durch das ehemalige NS-Polizeigefängnis, wo man heute noch die weitgehend im Original zu sehenden Zellen besichtigen kann, wo SA und Hilfsplolizei nach 33 politische Häftlinge einsperrte und quälte. In Bochum informierte uns die Geschäfstführerin des Flüchtlingsrates NRW über die Lage der Flüchtlinge angesichts der aktuellen EU-Beschlüsse und auch über die Situation in NRW. Anschließende demonstrierten wir gemeinsam mit Freund:innen vom Bochumer Friedensforum durch die Fußgängerzone gegen Atomwaffen und für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch Deutschland.

In Düsseldorf gab es am Rande der Kö eine Kundgebung gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall, der sich am Krieg in de Ukraine eine goldene Nase verdient und nun in Weeze am Niederhein auch in die Flugzeugproduktion einsteigen will. Am letzten Tag der Tour besuchte die Gruppe des Forum Ziviler Friedensdienst und ließ sich über dessen Arbeit informieren. Am Aben gab es dann eine gut besuchte eindrucksvolle Gedenk- und Mahnveranstaltung im Hiroshima-/Nagasakipark, die vom Kölner Friedensforum durchgeführt wurde.

Zum Vergrößern anklicken!

Alles in allem wieder eine politische erfolgreiche Tour, bei der wir vor dem Hintergrund des schrecklichen Krieges in der Ukraine an vielen Orten in NRW die Menschen auf unsere Anliegen – Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung – aufmerksam machen konnten.

28. Juli 2023

Hiroshima-Gedenktag 2023 – Atomwaffen abrüsten!

Der Krieg in der Ukraine hat uns allen vor Augen geführt, wie real die Möglichkeit eines Atomkrieges heute ist. Russland setzte zu Beginn des Krieges die Alarmstufe seiner Atomstreitkraft hoch, immer wieder gibt es Äußerungen, die mit der Möglichkeit eines Atomschlages spielen. Jetzt wurden in Belarus taktische russische Atomwaffen stationiert. Auch die NATO übt in Manövern den Einsatz von Atomwaffen, noch vor Beginn des Krieges kreisten US-Atombomber B-52 über der Ukraine, beim großen NATO-Manöver AirDefender vor wenigen Wochen wurde auch der Einsatz von Atombombern geübt.

Die atomare Abschreckung ist keine Sicherheitsgarantie sondern die Bedrohung unser aller Zukunft. Wir brauchen eine neue Bewegung zur atomaren Abrüstung. Der 6. August, der Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombombe auf Hiroshima gemahnt uns, im Kampf gegen die Atomwaffen nicht nachzulassen. Auch in NRW finden zahlreiche Veranstaltungen rund um den 6. August statt. Die DFG-VK NRW beendet am Vorabend des Hiroshimatages ihre FriedensFahrradtour mit einer Veranstaltung in Köln am Aachener Weiher, gemeinsam mit Friedensgruppen aus der Domstadt.

Hier weitere Termine:

Aachen: 5. August, Enthüllung eines Plakat, welches an das Grauen des Atombombenabwurfs erinnert, Musik: „Lebenslaute“, 12-13 Uhr, Templergraben 11, VA: Bündnis „Keine Atombomben rund um Aachen“ (u.a. DFG-VK Aachen)

Krefeld: 5. August, Kundgebung zum Gedenken der Atombombenopfer in Japan, 14-17 Uhr, Neumarkt, VA: Krefelder Friedensbündnis, DFG-VK Niederrhein,

Dortmund: 5. August, Kundgebung, Demonstration und Abschlusskundgebung, 14.30 Uhr, Platz von Hiroshima, VA: IPPNW-Regionalgruppe Dortmund, Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund

Nörvenich: 6. August, Konzert der Gruppe Lebenslaute am Hiroshima-Gedenktag mit ca. 70 Musiker*innen, 11 Uhr, vor dem Fliegerhorst in Nörvenich, Boelcke-Allee, (ab 10.30 Uhr gibt es ein Bus-Shuttle vom Bahnhof Düren, Nordausgang nach Nörvenich und zurück), VA: Lebenslaute

weiter Termine hier: https://www.friedenskooperative.de/termine/hiroshimatag

29. Juni 2023

Zukunftscamp für atomare Abrüstung und Klima-Aktion

Auch die DFG-VK NRW unterstützt das von IPPNW und ICAN Deutschland organisierte Camp vom 4.-9. Juli in Düren, zwischen dem Hambacher Forst und der Airbase Nörvenich bei Köln! Hier treffen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit auf Anti-Militarisierung: Am Fliegerhorst Nörvenich übt die Bundeswehr den Einsatz von Atombomben – nur ein paar Kilometer entfernt vom HambacherForst, der zu einem Symbol für erfolgreichen Widerstand gegen Umweltzerstörung und Klimaverbrechen geworden ist.
Wir sagen: Nein zu neuen Atombomben. Nein zu allen fossilen Projekten! Wir fordern den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland und den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.
Wir fordern von der russischen Regierung, auf jegliche Atomwaffendrohungen zu verzichten, den Angriff auf die Ukraine unverzüglich zu beenden und ebenfalls dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten.

Es gibt Workshops und Panels, Statements von Atomwaffenüberlebenden und internationalen Gästen, kreativer Protest und vielfältige, gewaltfreie Aktionen.

Die DFG-VK NRW ist am 5.7. mit einem Workshop beteiligt, bei dem es um die vielfältige Militarisierung der Region zwischen Maas und Rhein geht.

Mehr zum Camp und zur Anmeldung: https://buechel.nuclearban.de

Bericht zum Camp auf WDR:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/zukunftscamp-dueren-startet-100.html

    10. Juni 2023

    AirDefender stoppen!

    Anfang Juni findet das nach Aussagen der Bundeswehr größte NATO-Luftwaffenmanöver seit 40 Jahren statt: 10.000 Militärs aus 25 Nationen und 220 Luftfahrzeuge werden vom 12. bis 23. Juni 2023 an der NATO-Großübung „Air Defender“ teilnehmen: „Die Mega-Kriegsübung muss abgesagt werden“, fordert der  DFG-VK Bundesverband. „Im Jahr 1983 führte das NATO-Manöver ,Able Archer‘ fast zu einem Atomkrieg – in der aktuellen Zeit ist die Gefahr eines direkten Krieges zwischen Russland und der NATO wieder enorm groß: Ein Missverständnis oder ein falscher Knopfdruck kann zur totalen Eskalation führen“. Dem schließen wir uns als Landesverband  NRW an. Angesichts der Krieges in der Ukraine und der zunehmenden Konfrontation zwischen Russland und der NATO brauchen wir keine eskalierenden Kriegsübungen sondern Deeskalation und Friedensverhandlungen!

    Auch NRW ist in das Manöver eingebunden. Vom Luftwaffenstützpunkt Nörvenich werden Eurofigher und auch die Atombomber Tornado in die Manövergebiete aufsteigen. Außerdem verweist die Bundeswehr stolz darauf, dass diese Luftkriegsübung von der Bundesluftwaffe der NATO vorgeschlagen und über vier Jahre vorbereitet wurde . Dabei spielte das Zentrum Luftoperationen in Kalkar am Niederrhein eine wesentliche Rolle, was deren zentrale Funktion für die Kriegsführungsfähigkeit der NATO und der Bundeswehr erneut unterstreicht. Seit Jahren demonstriert die Friedensbewegung am 3. Oktober in Kalkar.
    Die eigentlichen Manövergebiete von AirDefender liegen in Nord, Ost – und Süddeutschland. Dabei sind die Stützpunkte Jagel/Hohn, Wunstorf und Lechfeld die zentralen Drehkreuze der Manövertätigkeit.
    In Wunstorf, das nah zu NRW am Steinhuder Meer in Niedersachsen liegt, findet am 10. Juni um fünf vor 12 Uhr eine Demonstration der Friedensbewegung statt. Im Anhang der Flyer zu der Aktion. Wunstorf ist vom Ruhrgebiet ca. 200 km entfernt und ist auch mit dem Zug über Hannover gut zu erreichen.

    Bericht des NDR über die Demo in Wundstorf: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Wunstorf-300-Menschen-protestieren-gegen-Air-Defender,airdefender258.html

    Infos zu weiteren Aktionen und zum Manöver auf der Seite des Netzwerks Friedenskooperative: https://www.friedenskooperative.de/air-defender-23-absagen

    11. Mai 2023

    Auf Achse für Frieden, Entspannungspolitik & Abrüstung– für Klima- & Umweltschutz

    29. Juli bis 6. August 2023, von Paderborn nach Köln

    Krieg, wirtschaftliche Not, Klimawandel, Fluchtbewegungen: Seit Beginn des Ukraine-Krieges erleben wir diese negativen Entwicklungen besonders drastisch.

    Gemeinsame Sicherheit statt Kriegs- und Konfrontationspolitik!
    Wir setzen uns ein für ein sofortiges Ende des Krieges durch einen Waffenstillstand und eine Verhandlungslösung! Dieser Krieg lässt uns Schlimmes für unsere Zukunft befürchten: Wenn die Welt wieder in neue, verfeindete Blöcke versinkt, rückt die Lösung des Klimaproblems in noch weitere Ferne. Frieden schafft man nicht durch Waffenlieferungen in Konfliktgebiete, wir setzen uns ein für Abrüstung auf allen Seiten, für ein europäisches Sicherheitssystem von Lissabon bis Wladiwostok. Daher demonstrieren wir auf unserer Tour an Orten, an denen auch bei uns Waffen stationiert sind, Vorbereitungen für einen möglichen Kriegseinsatz getroffen werden: In Paderborn, Dülmen, Münster oder Düsseldorf.

    Der Atomkriegsgefahr entgegentreten!
    Vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges sind nun Stimmen zu hören, die die Schrecken eines Atomkrieges kleinreden und damit die Warnungen vor einer möglichen Eskalation des Krieges zurückweisen. Doch der Schritt vom konventionellen zum alles zerstörenden Atomkrieg ist nicht mehr undenkbar. In dieser Situation will die Bundesregierung neue Atombomber für die Bundeswehr kaufen, in Kürze sollen in Büchel in der Eifel neue B-61 Atombomben stationiert werden. Das darf nicht unwidersprochen bleiben! Daher endet unsere Tour am Vorabend des Hiroshimatages mit einer Protest- und Gedenkaktion in Köln.

    Hier unsere aktuelle Etappenliste …….

    Hier unser Flyer mit weiteren Infos …..

    Anmeldung per Mail an: FFT23@web.de

    Wir benötigen folgende Angaben:
    Ich fahre von …. bis …. mit, also … Etappen.
    Ich zahle … € pro Etappe.
    Zusätzlich spende ich … €. Zusammen überweise ich … € auf das Konto der DFG-VK NRW
    Name, Anschrift, E-Mail, Tel.Nr.,

    26. Februar 2023

    Nein zu Panzerlieferungen, stoppt das Töten! Aktionswochenende 24.2.

    Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!
    Aktionen zum Jahrestag des russischen Angriffskrieges


    Der Landesverband NRW der DFG-VK hat mit dazu eingeladen, in NRW Aktionen zum bundesweiten
    Aktionswochenende 24.- 26. Februar 23 zu organisieren bzw. daran teilzunehmen.

    Friedenskette Münster – Osnabrück für „Frieden, Gerechtigkeit und Klimaschutz“, 24.2., 16 Uhr. Aus Anlaß des Jahrstages des Kriegsbeginns in der Ukraie und vor dem Hintergrund des 375. Jahrestages de Westfälischen Friedens.

    20.000 Menschen nahmen am 24.2. an der Menschenkette zwischen Osnabrück und Münster teil. Sie setzten ein klares Zeichen für Frieden, für eine Beendigung des Krieges und für Verhandlungen, die zur Beendigung des Tötens führen können. Daran beteiligten sich Friedensgruppen, Vereine, Gewerkschaften, Kirchengemeinden uvm. Mit dabei auch Aktive der DFG-VK NRW, u.a. Jewgenij Arevief von der Gruppe Münster

    Zum Vergrößern anklicken

    Der WDR informierte mit einem kurzen Filmbeitrag:

    https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/friedenskette-muenster-osnabrueck-100.html

    Weitere Aktionen in NRW (teilw. mit eigenen Aufrufen):

    Köln, 25.2. 17 Uhr, Demonstration (mit Margot Käßmann (ehem. Ratsvorsitzende der Ev. Kirche in Deutschland), Özlem Demirel (MdEP Die Linke) u.a.), ab Alter Markt, VA: Kölner Friedensforum
    Um die 2000 Menschen nahmen an der Friedensdemo in Köln teil. Dort sprach Margot Käßmann. Sie betonte, dass eine Demonstration für einen Waffenstillstand und gegen Waffenlieferungen keine Demonstration gegen die Ukraine, sondern ganz im Gegenteil für die Menschen in dem geschundenen Land sei. Sie warnte vor einer Eskalation des Krieges und forderte, jetzt Verhandlungen aufzunehmen. Auch sollten wir uns für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Russland und der Ukraine einsetzen. Sie wies darauf hin, dass Kirchen in die Irre gehen, wenn sie Gewalt rechtferigen. Käßmann betonte, dass Menschen, die sich für Frieden einsetzen, andere nicht wegen Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung diskriminieren dürften und wandte sich damit gegen Versuche von rechts, die Friedensbewegung zu instrumentalisieren.

    Demozug in Köln
    Margot Käßmann spricht auf dem Alter Markt
    Zum Vergrößern anklicken

    … und hier noch ein Video mit Impressionen von der Kundgebung und der Demo in Köln:

    Peacezeichen in Witten

    Witten, 24.2., 18 Uhr, Mahnwache, Berliner Platz, VA: Wittener Friedensforum, Freundeskreis Witten-Kursk, DFG-VK Witten-Hagen
    Um die 80 Personen beteiligten sich an der Mahnwache auf dem Berliner Platz in Witten

    Bonn, 25.2., 13 Uhr, Kundgebung (mit Margot Käßmann (Theologin)), Münsterplatz, VA: Friedensforum Bonn
    300 Menschen versammelten sich auf dem Münsterplatz um der Rede von Margot Käßmann zuzuhören.

    Kundgebung in Bonn
    Margot Käßmann
    Zum vergrößern anklicken

    Bochum, 24.2., 17 Uhr, Demonstration ab Konrad-Adenauer-Platz, VA: Friedensplenum Bochum, DFG-VK Bochum/Herne
    Etwa 200 Menschen nahmen an der Friedensdemonstration in Bochum teil. „Hunderttausende Tote, zahllose Verletzte und unzählige schwer traumatisierte Menschen und eine bald völlig verwüstete Ukraine – und wenn der Ausstieg aus der Gewaltspirale nicht gelingt, könnte bald ganz Europa zum atomaren Schlachtfeld werden. Da gibt es nur eins: Nieder mit den Waffen!“, so formulierte Wolfgang Dominik von der DFG-VK Bochum

    Zum Vergrößern anklicken

    Bielefeld, 25.2., 13 Uhr, Kundgebung, Jahnplatz, VA: Friedensinitiative Bielefeld/OWL
    Rund 200 Menschen forderten einen sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen. Sie sprachen sich auch gegen Waffenlieferungen und weitere Aufrüstung aus.

    Lüdenscheid, 24.2., 18 Uhr, Lichteraktion, Sternplatz, VA: DFG-VK Lüdenscheid
    Auch in Lüdenschied nahmen 50 Personen an der Friedensaktion teil.

    Detmold, 25.2., 12:30 Uhr, Mahnwache, Fußgängerzone,

    Dinslaken, 24.2., Ökumen. Friedensgebet, Kirche St. Vincentius, Altmarkt, VA: pax christi-Gruppe Dinslaken, Ev. Kirchengemeinde Dinslaken

    Düsseldorf, 24.2., 16 Uhr, Kundgebung, Friedrich-Ebert-Str. / Karlsstr., VA: Bündnis „Düsseldorfer Appell gegen die Hochrüstung“

    Essen, 24.2., 19 Uhr Vortrag und Diskussion „Der Ukraine-Krieg: Hintergründe und Perspektiven“ mit Clemens Ronnefeldt, Bille-Forum, Billebrinkhöhe 72, VA: Friedenskreis im Forum Billebrinkhöhe

    Gütersloh: 25.2., 13 Uhr, Mahnwache, Berliner Platz, VA: Friedensinitiative Gütersloh

    Hagen: 24.2., 16 Uhr, Demonstration, Friedrich-Ebert-Platz, VA: Hagener Friedenszeichen und andere

    Herford, 24.2., 16 Uhr, Kundgebung, Alter Markt, VA: DFG-VK OWL

    Krefeld, 24.2., 18 Uhr, Vortrag und Diskussion „Trotz Ukraine-Krieg: Für eine ökologische, militärarme(freie), sozial und global gerechte Zeitenwende“ mit Andreas Zumach, Südbahnhof, VA: Krefelder Friedensbündnis, attac Krefeld, DFG/VK Krefeld, Emmaus Krefeld, VVN Krefeld

    Oberhausen, 24.2., 16 Uhr, Mahnwache, Saporisha-Platz, VA: DFG-VK Oberhausen und Friedensinitiative Oberhausen

    Wuppertal, 24.2., 18 Uhr, Lesung „Dieser Krieg endet nicht in der Ukraine“ mit Raúl Sanchez Cedillo, Forum, Robertstr. 5a, VA: Wuppertaler Friedensforum, Mitveranstalter: Informationsbüro Nicaragua und medico international

    Mehr Termine unter : https://www.friedenskooperative.de/ein-jahr-ukraine-krieg#eins


    Wir unterstützen die im Aufruf genannten Forderungen:
    ● diplomatische Initiativen durch die deutsche Bundesregierung, die EU, die Vereinten Nationen, die OSZE und andere
    ● einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen unter Einbeziehung aller relevanten Akteur*innen
    ● den Rückzug des russischen Militärs aus der Ukraine
    ● alles zu tun, um einen Atomkrieg zu verhindern und den UN-Atomwaffenverbotsvertrag voranzutreiben sowie
    ● den Ausstieg aus fossilen Energieträgern, um keine weitere Finanzierung des Krieges zu ermöglichen und die Klimakatastrophe abzuwenden.

    Wir ergänzen diese durch die nachdrücklichen Forderungen:
    ● Stopp der Waffenlieferung aus Deutschland, die den Krieg weiter befeuern und das Leid der Menschen in der Ukraine verlängern.

    ● Stopp der weiteren Aufrüstung der Bundeswehr, nein zum 2%-Ziel, Umwidmung des 100 Milliarden-Pakets in ein Investitionsprogramm für Jugend, Soziales, Umwelt!

    Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der seit dem 24. Februar 2022 zu hunderttausenden Toten und Verletzten sowie Millionen Geflüchteten geführt hat.
    Abertausende von weiteren Menschen drohen diesem Krieg zum Opfer zu fallen. Der Schatten eines Atomkrieges liegt über der Welt. Dieser Krieg, wie alle anderen, konterkariert außerdem den Kampf gegen die Klimakrise. Es ist die Verantwortung und Pflicht der Staaten und Völker, der Gewalt Einhalt zu gebieten.
    Die Staaten der NATO, darunter an vorderer Stelle Deutschland, haben eine Mitverantwortung für die immer weitere Eskalation des Krieges. Daher geht an sie nicht nur die Aufforderung zur Ergreifung von Verhandlungsinitiativen sondern auch, ihren Teil der Eskalation zu beenden.

    Sicherheit und Frieden für alle können nur gemeinsam und nicht gegeneinander erreicht werden. Das Völkerrecht muss dabei höher stehen als die Machtinteressen einzelner Staaten.

    Stoppt das Töten in der Ukraine! Für Waffenstillstand und Friedensverhandlungen!
    Beendigung der Kriege auch in anderen Teilen der Welt!

    Mehr zu unserem Nein zu Waffenlieferungen hier. ….

    16. Februar 2023

    Friedenskette 23 Münster – Osnabrück

    Der Krieg in der Ukraine dauert bald ein Jahr und die Zahl der Toten und Verwundeten beläuft sich inzwischen auf 250.000, wie der US-Oberbefehlshaber Milley bekannt gab. Und immer noch weiß die Politik im Westen keine andere Antwort, als immer mehr Waffen zu schicken, jetzt auch Panzer. Doch die Stimmen für eine diplomatische Lösung werden lauter. Aus Anlass des Jahrstages des Kriegsbeginns am 24. Februar und vor dem Hintergrund des 375. Jahrstages des Westfälischen Friedens, der den 30-jährigen Krieg beendete, ist eine spektakuläre Friedensaktion in Vorbereitung. Zwischen Münster und Osnabrück soll am Fr. den 24. Feb. um 16 Uhr (Aufstellen ab 15 Uhr) eine Menschenkette über 50 km unter dem Motto „Für Frieden, Gerechtigkeit und Klimaschutz“ gespannt werden. Dazu sind Friedensgruppen, Partien, Gewerkschaften, Kirchen, Sportvereine, Schulen uvm. aufgerufen.

    Auch wir als DFG-VK NRW unterstützen diese Aktion, die sich für eine Niederlegen der Waffen und für Verhandlungen einsetzt. Wir treffen uns im Streckenabschnitt 6 und freuen uns über viele Teilnehmer:innen dort. Nach Münster kommt man z.B. aus dem Ruhrgebiet gut mit dem Zug. Vom Münsteraner Hbf fährt man mit dem Zug zum Haltpunkt Münster Zentrum Nord oder mit den Buslinien 6 und 8 bis Haltestelle Braseweg. Die Kette wird dort in der Straße „Hoher Heckenweg“ aufgestellt. Das Aufstellen beginnt ab 15 Uhr, von 15:45 bis 16 Uhr soll dann die Kette geschlossen werden. Mehr Infos unter https://www.friedenskette23.de/

    16. November 2022

    Stoppt das Töten

    Für den 19. November rufen mehrere bundesweite Friedensorganisationen wie die DFG-VK, attac und die VVN-BdA zu einem Aktionstag „Stoppt das Töten in der Ukraine – Aufrüstung ist nicht die Lösung!“ auf:

    „Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Der Angriffskrieg hat zu zehntausenden Toten, hunderttausenden Verletzten und Millionen Geflüchteten geführt.
    Die Waffen müssen schweigen: Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand. Es braucht Friedensverhandlungen: Wir fordern von der Bundesregierung, aktiv an einer diplomatischen Lösung des Konflikts zu arbeiten.
    Daher fordern wir alle Konfliktparteien zu Verhandlungsbereitschaft auf und die gegenseitigen Sicherheitsinteressen – insbesondere die der angegriffenen Ukraine – zu beachten. Militärische Auf- und Ausrüstung und auch die Erweiterung der NATO um Finnland und Schweden sind keine Basis für eine Friedensordnung in Europa. 30 Jahre lang wurde es versäumt Russland als gleichberechtigten Partner in die europäische Friedensordnung einzubeziehen. Stattdessen hat die Ost-Erweiterung der NATO für ein anhaltendes Säbelrasseln gesorgt.“

    Auch in NRW fanden eine Reihe von Veranstaltungen statt. In Bonn erläuterte der Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW, warum Verhandlungen über ein Ende der Kämpfe jetzt kommen müssen

    Bielefeld: 19.11. Demozug durch die Innenstadt, Start: 13 Uhr, Hauptbahnhof, VA: Friedensinitiative Bielefeld/OWL

    Bochum: 18.11., 15:30 Uhr, „Den Frieden gewinnen – nicht den Krieg“, Mahnwache gegenüber dem Hbf, VA: Bochumer Friedenplenum, DFG-VK Bochum

    Bonn: 19.11., Infostand am Dreieck, 11-12 Uhr, ab 12 Uhr kurze Kundgebung, Redner*innen: Joachim Schramm (DFG-VK NRW), u.a., VA: Pax Christi Bonn, Bonner Friedensforum, Aufstehen, DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg

    Düsseldorf: 19.11. Infostand im Rahmen des dezentralen Aktionstages, 13 Uhr, Bolker Stern (D-Altstadt), VA: attac Düsseldorf

    Gütersloh: 19.11. Mahnwache, 11 Uhr, Fußgängerzone, Berliner Straße, VA: Friedensinitiative Gütersloh

    Köln: 19.11. Aktion/Kundgebung, 11-13 Uhr, Frankenplatz (vor dem Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II., Fußweg zur Hohenzollernbrücke), VA: Kölner Friedensforum, DFG-VK Köln, u.a.

    Krefeld: 19.11. 11 bis 15 Uhr Infostand an der Ecke Hochstr. / Rheinstr. VA: DFG-VK Krefeld

    23. Oktober 2022

    Atomkriegsmanöver 2022 absagen, Demo 22.10. in Nörvenich

    Knapp 200 Menschen demonstrierten am 22.10. in Nörvenich am dortigen Luftwaffenstützpunkt der Bundeswehr. Sie forderten ein Ende aller Atomkriegs-Manöver, den Abzug der US-Atombomben aus Deutschland, die Beendigung der nuklearen Teilhabe und den Beitritt zum Atomwaffen-Verbotsvertrag der UNO, der 2021 in Kraft getreten ist.

    Bei der Kundgebung auf dem Schlossplatz wurde ein Grußwort der belgischen Friedensbewegung, die schon letzte Woche am Hauptquartier der NATO in Brüssel demonstriert hatte, vorgetragen. Belgien ist in diesem Jahr zentral in das Manöver involviert. Heiner Krüger von der „FriedensGruppe Düren“ zog den geschichtlichen Bogen von der Rolle des Kriegsflugplatzes in Nörvenich von der Wiederbewaffnung bis hin zur heutigen Situation. Aktuell sind in Nörvenich neben dem Boelcke-Jagdbombergeschwader auch die atomwaffenfähigen Torndado-Kampfjets aus Büchel stationiert. Joachim Schramm betonte für die „Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK NRW), dass ein Atomkriegsmanöver angesichts des Ukraine-Krieges eskalationsträchtige Gefahren bedeute. Für den Ukraine-Krieg müsse ein Waffenstillstand vereinbart und eine Verhandlungslösung gefunden werden. Bernd Hahnfeld von den „Juristinnen und Juristen gegen den Atomkrieg“ (IALANA) wies auf das humanitäre Völkerrecht hin, das Drohung mit und Einsatz von Atomwaffen verbietet. Der Atomwaffensperrvertrag untersage Deutschland jegliche Annahme von Atomwaffen. Marion Küpker sprach für die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“. In Büchel/Eifel sind ca. 15 – 20 US-Atomsprengköpfe gelagert. Hier gibt es eine langjährige Widerstandstradition mit Aktionen bis hin zu zivilem Ungehorsam. Ein Grußwort der Initiative „Buirer für Buir“ betonte die nötige Zusammenarbeit von Umwelt- und Friedensbewegung.

    Der WDR berichtete in einem kurzen Beitrag (ab Min 40:50)

    In der „Jungen Welt“ gab es ein Interview mit dem DFG-VK Landesgeschäftsführer Joachim Schramm.

    Hier die Rede von Joachim Schramm:

    Hier die Rede von Bernd Hahnfeld (IALANA):

    Weitere Redetexte zum Nachlesen unter : https://www.friedenskooperative.de/aktion/demo-gegen-steadfast-noon-in-noervenich-atomkriegsmanoever-2022#drei

    Seitdem Russland im Kontext des Ukraine-Krieges mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht hat, nimmt die Atomkriegsgefahr weiter zu. Ein Manöver in diesen kritischen Zeiten kann die Eskalationsspirale anheizen oder infolge von Missverständnissen zu einem Atomkrieg „aus Versehen“ führen. Jeder Einsatz von Atomwaffen hätte verheerende Auswirkungen und kann nie gerechtfertigt werden! Wir setzen uns ein für ein Ende des Ukraine-Krieges und protestieren gegen Manöver, die die Gefahr der Eskalation dieses Krieges in sich tragen. Dafür wollen wir am 22. Oktober in Nörvenich demonstrieren. Hier der ganze Aufruf.

    Die Demo beginnt um 12 Uhr auf dem Schlossplatz in Nörvenich. Es sprechen u.a. Marion Küpker (Büchel ist überall – atomwaffenfrei jetzt) und Joachim Schramm (DFG-VK NRW). Vom Bahnhof Düren gibt es einen Shuttle-Dienst zum Schlossplatz.

    Hier der Flyer mit dem Ablauf und Hinweisen zur Anreise.

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