• Skip to main content

Landesverband NRW der DFG-VK

  • Startseite
  • Themen
    • Atomwaffen abschaffen
    • Rüstung
    • Bundeswehr, tödlich und teuer
    • Kriegsschauplätze
    • EU / NATO
    • Zivile Konfliktbearbeitung
    • Internationale KDV
    • Anti-Rekrutierung / Kriegsdienstverweigerung
    • Friedensbildung
  • Informationen
    • Newsletter
    • Mitgliederrundbrief
    • Veröffentlichungen
  • Wir in NRW
    • Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen NRW
    • Ortsgruppen
    • Alois Stoff-Bildungswerk
  • Aktionen
    • Ostermarsch
    • FriedensFahrradtour NRW
    • Kalkar-Protest
    • War Games
    • Weitere Aktionen

NRW

29. April 2024

Stoppt das Töten in der Ukraine und in Nahost – Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!

Am 27/28. April 24 trafen sich in Duisburg die Delegierten der DFG-VK Ortsgruppen aus NRW, um über aktuelle Friedensthemen zu diskutieren, einen neuen Landesvorstand zu wählen und die Eckpunkte der Friedensarbeit für die kommenden 1 1/2 Jahre festzulegen. Im Zentrum stand in diesem Jahr die Beschäftigung mit den Kriegen in der Ukraine und in Nahost sowie der damit einhergehenden verstärkten Ausrichtung deutscher Politik auf Aufrüstung und Kriegsvorbereitung. Dagegen stellt die Friedensbewegung gewaltfreie Alternativen der Konfliktbearbetung: „Soziale Verteidigung und/oder Friedenslogik – Wege zur zivilen Friedensordnung“ lautete daher der Titel der Diskussion am Samstag Abend, bei der Ursula Garczarek vom Essener Friedenskreis Billebeckhöhe und DFG-VK Landesgeschäftsführer Joachim Schramm die Konzepte beleuchteten. Um Versuche der Einflussnahme von rechtsaußen auf die Friedensbewegung ging es am Samstag Nachmittag. Dazu war der Berliner Publizist Gerhard Hanloser per Video zugeschaltet. Hier Beiträge aus unserem Mitgliederrundbrief zu den beiden Themen.

Die Delegierten verabschiedeten eine Abschlusserklärung, die Waffenstillstände im Ukraine-Kriege und im Krieg im Nahost fordert. Verurteilt wird die Pistorius-Forderung nach Kriegstüchtigkeit Deutschlands und die damit verbundene neue Hochrüstung und die innere Militarisierung.

Für die friedenspolitische Arbeit der DFG-VK in NRW in den kommenden 1 1/2 Jahren wurde ein Arbeitsrahmen verabschiedet. Er umfaßt die fünf inhaltlichen Schwerpunkte Atomwaffen, Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit, Entmilitarisiertes Rheinland, Schule ohne Bundeswehr/Friedensbildung sowie Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg.
Mit weiteren Anträgen wurde die Bildung einer AG „Schule ohne Bundeswehr“ sowie eine Erklärung zur Freilassung des Journalisten Julian Assange beschlossen.

Bei den Wahlen zum Landesarbeitsausschuss (Landesvorstand) wurde der bisherige Landesprecher Felix Oekentorp aus Bochum wiedergewählt. Als weitere Mitglieder gewählt wurden Thomas Kniwel (Oberhausen), Michael Sünner (Köln), Irene Lang (Düsseldorf) und Teja Heidenreich (Soest).

DFG-VK NRW Landeskonferenz 2024
Diskussion: Anstehen vor dem Saalmikro
Ursula Garczarek + Joachim Schramm zu gewaltfreien Alternativen
Fotos von Stefanie Intveen, DFG-VK Köln

12. April 2024

Jetzt anmelden: Gemeinsam für unsere Zukunft – für Frieden und Klimagerechtigkeit!

Friedensfahrradtour NRW 24  3.-10.8.24 (hier der Flyer als PDF)

Es waren Millionen gegen Rechtsextremismus auf der Straße. Zur Gefahr von Rechts kommen weitere Probleme: Krieg, wirtschaftliche Not, Klimawandel. Viele Menschen in Deutschland haben die Nase gestrichen voll davon und werden aktiv – Wir auch!
Das Töten in der Ukraine und in Nahost muss beendet werden – sofort!

Wir wollen aktiv werden für den Frieden, mit unserer Fahrradtour quer durch NRW. Die Fahrt startet in Remscheid, dann geht es hinunter ins Tal der Wupper, ein Stück den Rhein hinab, ins Münsterland und weiter zu unseren Nachbarn in den Niederlanden. Wir sind keine Rennfahrer; wir radeln bei gemäßigtem Tempo entlang schöner Strecken durch Wald und Wiesen. Übernachtung: in Gruppenhäusern, Vereinsheimen und Jugendherbergen. Auch wer eine Pension bevorzugt, kann gerne mitfahren.

Wir können nicht hinnehmen, dass die Stimmen in Politik und Medien, die Waffenstillstand und Verhandlungen wollen, immer leiser werden,

  • WIR wollen einen STOP aller Waffenlieferungen
  • WIR wollen keine neuen Rüstungsbetriebe – weder hier noch im Ausland

Auf unserer Tour halten wir deshalb in Remscheid, Düsseldorf und Weeze mit kleinen Aktionen bei Unternehmen, die deutsche Waffen für die Kriege dieser Welt herstellen. Wir machen aber auch Halt am Friedensdorf in Oberhausen, wo konkrete Hilfe für Kinder aus Kriegsgebieten geleistet wird.

Im August jähren sich die beiden schrecklichen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Berliner Politiker wollen uns weismachen, dass Atomwaffen einen Angriff verhindern können. Vom konventionellen bis zu einem alles zerstörenden Atomkrieg ist es jedoch nur ein kleiner Schritt.
Deshalb endet unsere FriedensFahrradtour mit einem gemeinsamen Gedenken und Protest mit unseren niederländischen Freund:innen in Enschede, am 9. August, dem Nagasaki-Tag und mit einem deutsch-niederländischen Friedensgespräch am 10. August.

3.8.Remscheid  – Wuppertal25 km
4.8.Wuppertal (Teamfindungstag)
5.8.Wuppertal – Haan – Düsseldorf46 km
6.8.Düsseldorf – Dinslaken (Friedensdorf Oberhausen)42 km
7.8.Dinslaken – Weeze – Xanten 84 km (inkl. Bahntransfer)
8.8.Xanten – Borken56 km
9.8.Borken – Ahaus – Enschede62 km
10.8.Enschede (Abschlusstag mit unseren niederländischen Freunden)

Da bin ich dabei! Anmeldung:
Die Tour kostet pro Tag für Organisation, Verpflegung und Übernachtung im Gemeinschaftsquartier:
Normal 40,- – 50,- € (Selbsteinschätzung) / Wenigverdiener und Jugendliche bis 18 Jahre 10,- €
Ohne Übernachtung: 10,-/Tag

Anmeldung per Mail an: FFT24@web.de

Wir benötigen folgende Angaben:
Ich fahre von …. bis …. mit, also … Etappen.
Ich zahle … € pro Etappe.
Zusätzlich spende ich … €. Zusammen überweise ich … € auf das Konto der DFG-VK NRW
Name, Anschrift, E-Mail, Tel.Nr.,

Die Bankverbindung der DFG-VK NRW:
GLS Bank Bochum
IBAN DE87 4306 0967 4006 1617 20,
BIC: GENODEM1GLS

1. April 2024

Ostermarsch RheinRuhr: Deutlich gegen Kriegstüchtigkeit, für Waffenstillstand in der Ukraine und Nahost

An Ostern sind an Rhein und Ruhr an den drei Tagen zweitausend Menschen für ein Ende der Kriege in der Ukraine und in Nahost auf die Straße gegangen. Sie haben ein deutliches Zeichen gegen das Töten in der Ukraine und in Nahost gesetzt und die Friedensperspektive von Waffenstillstand und Verhandlungen eingefordert. Ebenso haben sich die Ostermarschierer:innen gegen die weitere Aufrüstung in unserem Land und gegen die Diskussion um eine neue Wehrpflicht ausgesprochen.
In Köln kritisierte die Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Kathrin Vogler dass „alle, vom UN-Generalsekretär über den Papst bis zum SPD-Fraktionsvorsitzenden, in der deutschen Öffentlichkeit so niedergeschrien werden, dass sich kaum noch jemand traut, das Wort Waffenstillstand zu benutzen.“ Deshalb sei es notwendig, diese Forderung umso lauter zu stellen. In Essen betonte Peter Köster von der IG BAU die Position von Gewerkschafter:innen gegen Aufrüstung und Krieg. In deren Reihen würden dagegen protestiert, dass gigantische Finanzmittel in Rüstung gesteckt würden, statt die eklatanten Mängel im Gesundheitsbereich, bei Bildung und bei der Bekämpfung des Klimawandels zu beseitigen. In Bochum zeigte Clemens Ronnefeldt vom Internationalen Versöhnungsbund sachkundig auf, wo maßgebliche Medienmacher mit kriegstreibenden Politikern verbunden sind und deren Weg in die Kriegstüchtigkeit medial anheizen. Zum Abschluss in Dortmund kritisierte Özlem Demirel, Europaabgeordnete der LINKEN, dass die EU im Schatten des Ukrainekrieges aufrüste und militärisch ihre Interessen in der Welt vertreten wolle. Eine Vertreterin der Palästinensischen Gemeinde Dortmund setzte sich eindringlich für die Beendigung der Angriffe auf Gaza ein und betonte, im Nahen Osten sei genug Platz für Israelis und Palästinenser.

Fotos vom Ostermarsch in Köln hier bei r-mediabase
und hier vom Abschluss in Dortmund

Medienberichterstattung:
WDR TV: Ostermarsch-Überblick
Kölner Stadtanzeiger: „Pazifisten und Ostermärsche: „Heißt nicht, dass wir Putin Sympathien entgegenbringen“
Zeit-Online: „Kriege beenden, Aufrüstung stoppen!“ – Ostermärsche starten„

Zu Aussagen der beiden Vorstandsmitglieder der DFG-VK NRW, Felix Oekentorp und Joachim Schramm, in ihrer Eigenschaft als Vertreter des Ostermarsches RheinRuhr gegenüber einigen Medien gab es in Mailinglisten und Social Media- Foren Kritik und Angriffe. Wir nehmen dazu hier Stellung.

Reden:
Hier die Rede von Kathrin Vogler (MdB Die LINKE) in Köln als PDF.

Hier die Rede von Reiner Braun (ehem. Co-Präsident des IPB) in Duisburg auf youtube

Hier die Rede von Peter Köster (IG BAU) am Ostersonntag in Essen auf Youtube

Die Rede von Özlem Demirel (Die LINKE) in Dortmund auf youtube

Hier die Rede von Peter Bürger (Autor und Theologe) am Samstag in Köln

Hier die Rede von Clemens Ronnefeldt (Int. Versöhnungsbund) am Ostersonntag in Bochum

Weitere Reden vom Ostermarsch Rhein Ruhr und anderen Ostermärschen unter https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2024/reden

29. Februar 2024

Keine Bundeswehr auf der Bildungsmesse!

Auch in diesem Jahr war die Bundeswehr wieder mit einem goßen Stand auf der Bildungsmesse didacta in Köln vertreten. Was hat die Bundeswehr mit Bildung zu tun? Es geht wohl eher um politische Beinflussung von Schülerinnen und Schülern, die hier durch Kontaktaufnahme zu Lehrer:innen und Lehramtsanwärter:innen auf den Weg gebracht werden soll. Deshalb waren auch in diesem Jahr wieder Aktive der DFG-VK aus dem Rheinland vor Ort, um gegen diese Beeinflussungsversuche durch die Armee zu protestieren. Einige Aktive verteilten direkt im Umfeld des Bundeswehrstandes Informationen an die Besucher, was diese interessiert zur Kenntnis nahmen. Das war dann der Bundeswehr doch zu viel Gegenöffentlichkeit. Sie informierte die Hallenleitung, diese den Wachdienst und letztendlich auch die Polizei, die die Aktivisten von der Messe verwies und die Eintrittskarten einzog.

Am folgenden Tag informierten unsere Aktivisten mit einem Infostand vor der Halle über die Probleme, die mit der Anwesenheit der Bundeswehr auf der Bildungsmesse verbunden sind: Die Armee bietet sich dem Lehrpersonal als mögliche Unterrichtsgestalter an. Jugendoffiziere wollen in den Unterricht eingeladen weden, um dort eine einseitige Sicht auf die Außen- und Sicherheitpolitik zu verbreiten und den Weg zu ebnen für die Karriereberater der Bundeswehr, die dann an der Schule für Nachwuchs werben. Dabei geht es immer auch um Minderjährige, von denen die Bundeswehr im letzten Jahr fast 2.000 rekrutierte. Damit verstößt die Armee erneut gegen die Zielsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, die eine Rekrutierung von Minderjährigen deutlich ablehnt. Gegen diese Praxis protestiert nicht nur die Friedensbewegung sondern auch die Lehrergewerkschaft GEW und die LandeschülerInnenvertretung in NRW: https://unter18nie.de/

1. Februar 2024

Aufruf zum Ostermarsch 2024

Gegen die atomare Bedrohung gemeinsam vorgehen!
Ostermarsch 2024 – Ostern für den Frieden:
Die Kriege beenden, die Aufrüstung stoppen!
Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!

So das Motto des Ostermarsch Rhein Ruhr 2024 wie es die Friedensversammlung am 19.1. beschlossen und verkündet hat. An 3 Tagen wird am Osterwochenende Ende März / Anfang April für den Frieden demonstriert.

„Die Welt befindet sich in existenzieller Gefahr: Die ökologische Katastrophe bedroht unsere Lebensgrundlagen, die weltweiten Spannungen, Konflikte und Waffengänge sowie die Atom- und Hochrüstung steigern die Gefahr eines großen Krieges.
Die weltweiten Kriege bringen zahllosen Menschen Tod und Leid.
Unabhängig von Vorgeschichte und Hintergrund der zahlreichen weltweiten Kriege und bewaffneten Konflikte wie in der Ukraine und in Israel und Palästina fordern wir den Stopp aller Waffenlieferungen und setzen uns für die Einstellung aller Kriegshandlungen zugunsten diplomatischer Lösungen ein.“

Den Aufruf im vollen Wortlaut als PDF zum download gibt es schon jetzt hier, die Möglichkeit digital zu unterzeichnen ist hier. (Bitte im Feld „Nachnamen“ auch den Ort angeben)

Ostermarsch Aufruf Rhein Ruhr 2024

Read the Petition

Ostermarsch Rhein Ruhr 2024

hat den Ostermarsch Aufruf auf dem speakout-tool unterzeichnet.

%%Deine Unterschrift%%

 
165 Unterschriften

vorliegende Unterzeichner:innen
165
Christoph Lemm in Remscheid
 
Mrz 29, 2024
164
Bruno Buchholz
 
Mrz 28, 2024
163
Monika Möser
 
Mrz 27, 2024
162
Patricia Liesenfeld
 
Mrz 24, 2024
161
Dietmar Breme
 
Mrz 24, 2024
160
Ilse Klotzek
 
Mrz 24, 2024
159
Michael Willemsen
 
Mrz 23, 2024
158
Petra Leonartz
 
Mrz 22, 2024
157
Anna Tastsoglou
 
Mrz 21, 2024
156
Sybille Rinkowski
 
Mrz 19, 2024
155
Marianne Holtmann, Castrop-Rauxel
 
Mrz 19, 2024
154
Peter WOLNIEWICZ
 
Mrz 15, 2024
153
Erhard Koch
 
Mrz 14, 2024
152
Johannes Zakouril
 
Mrz 11, 2024
151
Ulrike Temme
 
Mrz 11, 2024
150
Marita Windemuth-Osterloh
 
Mrz 09, 2024
149
Rike Hahn
 
Mrz 08, 2024
148
Rita Pönicke
 
Mrz 07, 2024
147
Monika Baumann
 
Mrz 06, 2024
146
Ingrid Vaaßen
 
Mrz 06, 2024
145
Veronika Buszewski
 
Mrz 05, 2024
144
Elvira Rocholl
 
Mrz 05, 2024
143
Ulrike Slama
 
Mrz 03, 2024
142
Tamara Zimmermann Düsseldorf
 
Mrz 03, 2024
141
Brigitta Wöstefeld
 
Mrz 02, 2024
140
Dieter Zänger
 
Mrz 02, 2024
139
Sabine Schönberg-Ehlen
 
Feb 28, 2024
138
Peter Ludenberg
 
Feb 28, 2024
137
Jewgenij Arefiev
 
Feb 28, 2024
136
Ursula Schmidt,28870 Ottersberg
 
Feb 27, 2024
135
Dorothee Beekhuis
 
Feb 27, 2024
134
Wolfgang Poth
 
Feb 27, 2024
133
Herbert Trautz
 
Feb 26, 2024
132
Frank Taufenbach, Inden
 
Feb 26, 2024
131
ver.di Betriebsgruppe Wittekindshof, Bad Oeynhausen
 
Feb 25, 2024
130
Mechthild Szelag
 
Feb 25, 2024
129
Martina Sunderbrink, Bad Oeynhausen
 
Feb 25, 2024
128
Dirk Bekemeier, Bad Oeynhausen
 
Feb 25, 2024
127
NaturFreunde Düsseldorf
 
Feb 25, 2024
126
Senta Meißner (Essen)
 
Feb 25, 2024
125
Karl-Reiner Engels, Wermelskirchen
 
Feb 24, 2024
124
Barbara Nuss
 
Feb 24, 2024
123
Sahin Aydin, Bottrop Lokalhistoriker
 
Feb 22, 2024
122
Jupp Filippek - Lüdenscheid
 
Feb 21, 2024
121
Barbara Moeller
 
Feb 21, 2024
120
Christel Freitag-Rütten
 
Feb 21, 2024
119
Anne Hirschfeld
 
Feb 19, 2024
118
Michel Spitz, Essen
 
Feb 19, 2024
117
Edith Schulte
 
Feb 19, 2024
116
Eva-Maria Pieper, Dortmund
 
Feb 18, 2024
<< < > >>

Weitere, als mail oder auf Papier eingegangene Unterstützer:innen werden einigermaßen zeitnah hier ebenfalls gelistet.

OrganisationNameVornameOrtFunktion
Friedensgruppe DürenDüren
KrügerHeinerDüren
BelekeGabiBochum
HornCarolaBochum
KochFrancoiseDortmund
KochHajoDortmund
PostMichaelBochumVorsitzender Naturfreunde BO-L‘dreer
NesslingPhilippEssenPfarrer i.R.
OrthKlausHagen
SauerweinRuthHagen
WegenerHeikeDortmund
WardaHenniBochum
WardaReniBochum
VoglerJochenWuppertalR-mediabase
SanderTrauteDortmundVVN-BdA
SanderUlrichDortmundVVN-BdA Bundesausschuss
Wuppertaler FriedensforumWuppertal
BekemeierDirkBad Oeynhausen
SunderbrinkMartinaBad Oeynhausen
ver.di Betriebsgruppe WittekindshofBad Oeynhausen
QuereWolfgangBochum
VoglerKathrinEmsdettenMdB Die LINKE
VoltJohannes
VargheseDaveKreisvorsitzender DKP Dortmund
RichterWera
GubernatorInge
BennhardtGüntherLünen
WesbergFrank
StunzUdo
NeuhausPeter
HallermeyerGeorgesSchwerte
GeorgesAnkeVVN-BdA
MärtinMaraLünen
MärtinInaLünen
WunderlingCorina
EschAndreas
KaiserKarola
BrennerGabiDortmund
BrennerHanfriedDortmund
PifczytHanneDortmund
FeldmeierThomasDortmund
ZempelBernd
DöringPeter
RoseGerhild
HerzogGisela
BoegnerMarcelSDAJ
WiensLukasSDAJ
BlümerCordineBochumSDAJ
SchulrumpfLotharHerne
BöckerRainerLünen
KorwaszTillSDAJ

Details zum Programm der 3 Tage wird es ab dem 25. Februar geben, diese werden natürlich auch hier verkündet.

27. November 2023

Mahnwache in Düsseldorf für KDVer aus Russland, Belarus und der Ukraine

Mitten im Düsseldorfer Weihnachts-Trubel forderten Aktivisten der DFG-VK und anderer Friedensgruppen am 7. Dezember Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, Belarus und der Ukraine.

Hier die Rede vom Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW, Joachim Schramm als PDF

Hier die Rede von Peter Bürger, Autor, Theologe und Friedensaktivist aus Düsseldorf:


Am Donnerstag, 7.12.2023 führt die DFG-VK NRW in der Zeit von 16-17 Uhr eine Mahnwache „Hilfe und Schutz für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer“ durch. Ort des Geschehens in Düsseldorf ist der Tritonenbrunnen, Königsallee/Theodor-Körner-Str.

Als Redner konnten wir Peter Bürger gewinnen. Er ist Autor, Theologe und DFG-VK Mitglied und betreut seit einem Jahr die Tolstoi-Friedensbibliothek. Tolstoi inspirierte Militärdienstverweigerer in der ganzen Welt und war Anwalt der christlichen Pazifisten in Russland, die vom Staat brutal verfolgt wurden. Er hielt Kontakt mit Inhaftierten und machte ihr schweres Schicksal im Ausland bekannt.

Wir laden ein, an dieser Mahnwache teilzunehmen und so ein Zeichen für die Unterstützung der mutigen Menschen zu setzen, die sich trauen, deutlich „Nein“ zu sagen zum Krieg in der Ukraine.

Mehr zu der Aktionswoche hier …

19. Oktober 2023

Nein zu Kriegen – Rüstungswahnsinn stoppen – Zukunft friedlich und gerecht gestalten. Demo Berlin 25.11.

Für den 25.11.23 ruft ein breites Spektrum von Friedensgruppen und Einzelpersonen zu einer Friedensdemonstration in Berlin auf.: „Die Gefahr einer Ausweitung des Krieges in der Ukraine bis hin zu einem Atomkrieg wächst von Tag zu Tag. Täglich sterben unschuldige Menschen. Wir sind besorgt um unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Wir brauchen eine Kultur des Friedens und eine gemeinsame Sicherheit. (…)
Anstatt auf Deeskalation und Diplomatie zu setzen, liefert die Bundesregierung immer mehr Waffen und rüstet massiv auf.
Wir verurteilen den russischen Einmarsch vom 24.2.2022 in die Ukraine. Ebenso verurteilen wir auch die vorangegangenen Vertragsbrüche und nicht eingehaltenen Zusagen der NATO-Staaten.
Die ukrainische Bevölkerung braucht unsere Solidarität. Ein Waffenstillstand und Verhandlungen zur Beendigung des Krieges statt einer weiteren Eskalation sind in ihrem Interesse. Das Töten und Blutvergießen und die Zerstörung des Landes und der Umwelt müssen umgehend gestoppt werden. Verhandlungslösungen und Pläne liegen auf dem Tisch. Verhandeln heißt nicht kapitulieren, sondern Lösungen für komplizierte Herausforderungen finden!
Wir fordern von der Bundesregierung ein Ende der ungehemmten Aufrüstung sowie eine sofortige Vermittlung für Waffenstillstand und Friedensverhandlungen. Sie muss eigene diplomatische Initiativen entwickeln und bestehende Friedensvorschläge unterstützen – besonders die des globalen Südens.“ (Den vollständigen Aufruf findet man unter: https://nie-wieder-krieg.org/

Auch die DFG-VK NRW ruft zu der Demonstration auf.

Aktuell: Leider dokumentieren die Veranstalter auf ihrer Homepage inzwischen Unterstützer, von den wir uns deutlich abgrenzen. Nachdem schon länger das rechtsoffene „Friedensbündnis NRW“ auf der Seite zu finden ist, ist nun auch noch der rechtslastige Kabarettist Uwe Steimle hinzugekommen. Unsere Bitte, diesen Menschen, der in seinem Programm auch schon mal den AfD-Vorsitzenden Chrupalla als Mann des Volkes lobt (mehr hier.. ), von der Seite zu nehmen, wurde ignoriert. Wir verurteilen diese mangelnde Abgrenzung der Demo-Veranstalter gegen rechts ausdrücklich!

In NRW bieten Friedensgruppen Fahrten nach Berlin an:

Achtung: Die Bahn hat Probleme mit den Zügen. Bitte hier oder bei den örtlichen Kontakten immer mal nachsehen, was sich an den Abfahrtszeiten ändert!

Mit Gruppenticket für ICE ab Köln. Hinfahrt ICE 855 um 6:49. Die Rückfahrt geht um 17:46 los, Ankunft in Köln ist 22:09.
Kontakt: Michael Sünner, michael.suenner@netcologne.de oder 0174 9509932

Mit Gruppenticket für ICE ab Bonn. Hinfahrt von Bonn HBF um 6.46h Ankunft 13:15h
Rückfahrt von Berlin HBF um 18.46h Ankunft Bonn 00:33h
Kontakt DemoBerlin@Friedensforum-Bonn.de

Mit Gruppenticket für ICE ab Düsseldorf 7:51 Uhr / Rückfahrt 17:46 Berlin Hautbahnhof.
Kontakt: LINKE Düsseldorf kontakt@die-linke-duesseldorf.de

Mit Gruppenticket für ICE ab Duisburg. Abfahrt: 8.10 Uhr (ICE 845), Hbf Duisburg, (Ankunft in Berlin Hbf: 12.15 Uhr, Rückfahrt: 18.46 Uhr), Anmeldung: juergen.hagenguth@gmx.de,

In Essen kann man Infos über die Fahrt mit dem ICE 543, Abfahrt 6:13 Uhr, bekommen unter kontakt@essener-friedensforum.de

Auch in Dortmund (Achtung geänderte Abfahrtzeiten!) werden Gruppentickets für den ICE 543 um 6.36 Uhr ab Dortmund (Ankunft 11.15 Uhr in Berlin) verkauft. Kontakt: Gabi Brennner g.brenner@freenet.de (hier keine Karten mehr verfügbar, bitte selbst Karte bei der Bahn kaufen)

Für Bochum gib es Hinweise zu Zugverbindungen nach Berlin auf der Seite der DFG-VK Bochum-Herne

In Wuppertal organisiert die LINKE die Mitfahrt im ICE 855, Abfahrt (Achtung Abfahrt geändert!) Wuppertal Hbf 08:16 7:21, Ankunft berlin Hbf 12:15. Rückfahrt 17:46 Berlin Hautbahnhof. Anmeldung beim Kreisvorstand per E-Mail: kreisverband@dielinke-wuppertal.de oder bei Emel Köse per Tel.: 015223489311

Ab Bielefeld biete die Friedensinitative eine Fahrt mit dem Flixtrain an: Abfahrt 9.06 Uhr Rückfahrt ab Berlin Flixtrain um 16:25 Uhr.
Anmeldung an: Inge.Hoeger@gmx.de

20. September 2023

Bundeswehrwerbung im 4. Quartal 2023

Danke wieder für die kleine Anfrage der Linksfraktion nach den Terminen der Bundeswehr im vierten Quartal 2023. Aus der Antwort der Regierung sind die Werbetermine des VEB Mord und Totschlag nun wieder vorliegend für Oktober, November und Dezember sortiert nach Termin bzw nach Postleitzahl:

Die Termine sortiert fortlaufend chronologisch und nach Postleitzahlen (93 Termine im Quartal)

Die Bundeswehr kämpft ja dafür, dass wir gegen sie sein dürfen, zeigen wir doch, dass wir auch wirklich dagegen sind.

19. September 2023

375 Jahre Westfälischer Frieden

Im 375. Jubiläumsjahr des Westfälischen Friedens 2023 haben wir mit der Tagung „375 Jahre Westfälischer Frieden – Der Krieg erfordert Friedensperspektiven“ im Paul-Gerhardt-Haus in Münster versucht, pazifistische Antworten auf aktuelle Fragen von Krieg und Frieden vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges zu geben. Friedenspolitisch interessierte Menschen aus ganz NRW kamen dazu zusammen. Die Tagung unter der Überschrift „375 Jahre Westfälischer Frieden – Der Krieg erfordert Friedensperspektiven“ wurde von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) NRW, dem Alois Stoff Bildungswerk, der Friedenskooperative Münster, pax christi Münster und der DFG-VK Münster ausgerichtet.
In der Eröffnungsrede betonte der Politikwissenschaftler Prof. Mohssen Massarrat aus Berlin die Notwendigkeit, im Ukrainekrieg schnellstmöglich einen Waffenstillstand herbeizuführen um darauf aufbauend Friedensverhandlungen führen zu können. Er betonte die Verantwortung Russlands für den Krieg, verwies aber auch auf die Rolle der NATO im Vorfeld des Krieges. In einer zweiten Eröffnungsrede stellte Hugo Elkemann von der Friedenskooperative Münster die zwei Seiten der Stadt Münster dar: Die selbsterklärte Friedenstadt auf der einen Seite und die Stadt des Militärs auf der anderen Seite. In Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer:innen engagiert über die Notwendigkeit atomarer Abrüstung, Theorie und Praxis gewaltfreier Sozialer Verteidigung sowie über die Lage von russischen und ukrainischen Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern. In der abschließenden Podiumsdiskussion mit Prof. Massarrat, Jan Birk von der Initiative „Sicherheit neu denken“ und Joachim Schramm (DFG-VK NRW) waren sich die Podiumsgäste einig, dass eine neue Europäischen Friedensordnung nur unter Einschluss Russlands Bestand haben könne. Auch wenn die Beziehungen durch den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine zurzeit tiefgreifend gestört seien, müssten in einem längeren Prozess die zwischenstaatlichen Beziehungen wieder neu aufgebaut werden. Gespräche über Rüstungskontrolle und der Aufbau vertrauensbildender Maßnahmen seien erste Schritte dazu, hieß es in der Diskussion. Auch kulturelle Kontakte und Städtepartnerschaften müssten nach Ende des Krieges neu aktiviert werden. Den aktuellen Kurs der Bundesregierung von Konfrontation und Aufrüstung lehnten die Podiumsteilnehmer ab. Eine Sicherheitsordnung, die auf Konfrontation aufbaue, sei aus friedenswissenschaftlicher Sicht eine instabile Ordnung, die über kurz oder lang zu neuen Kriegen führe.

Zum Vergrößern anklicken …

Her der Videomitschnitt der Inputbeiträge aus der Podiumsdiskusion:

Auch die beiden Eröffnungsreden von Mohssen Massarrat und Hugo Elkemann sind im Videomitschnitt zu sehen.

Wir danken der Bertha von Suttner Stiftung für ihre Unterstützung!


Der Westfälische Frieden von 1648, ausgehandelt in Osnabrück und Münster, beendete den dreißigjährigen Krieg auf dem Verhandlungsweg. Das dort vereinbarte Prinzip der Gleichberechtigung aller Staaten war ein wichtiger Schritt für folgende Friedensordnungen. Wir wollen mit unserer
Tagung dieses Datum nutzen, um über heutige Positionen zur Friedenssicherung zu diskutieren. Dabei sollen vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges Fragen wie die nach Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, die Gefahr der atomaren Eskalation, Voraussetzungen und Ziel von Verhandlungen, Perspektiven einer kooperativen Friedensordnung und auch die Rolle von Desertion, Kriegsdienstverweigerung und Sozialer Verteidigung als Alternativen zur Kriegsführung betrachtet werden.

Samstag 16.9.23 12:00 bis 17:00 (18:00 bis 21:00 Theateraufführung)
Paul Gerhard Haus Münster, Friedrichstraße

mit: Mohssen Massarat, Regina Hagen, Jan Birk, Rudi Friedrich, Marah Frech, Uschi Garczarek (für den leider erkrankten Achim Schmitz), Joachim Schramm und Hugo Elkemann

Flyer als PDF hier

Anmeldung an: dfg-vk.nrw@t-online.de

7. August 2023

Friedensprotest unter schwierigen Bedingungen

Die 10. FriedenFahrradtour NRW war von der Teilnhmerzahl her nicht die größte, aber vom Durchhaltevermögen der Radler:innen sicherlich die bemerkenswerteste! Auf der Tour von Paderborn nach Köln gab es kaum einen Tag ohne – zum Teil heftigen – Regen. Trotzdem wuden die 350 km radelnd zurückgelegt, lediglich wegen des Sturms am Donnerstag fuhren wir von Düren nach Recklinghausen mit dem Zug. Auch die Aktionen fanden bis auf eine Ausnahmen statt, bei einigen Übernachtungen konnten wir statt Camping auf feste Unterkünfte ausweichen.

—

Toll war wie immer die Unterstützung durch die Partner vor Ort. In Paderborn hielt Eugen Drewermann eine engagierte Ansprache für eine Ende des Krieges in de Ukraine, in Bielefeld unterstützte uns eine Mädchen-Tanzgruppe mit ihrer Perfomance. In Sassenberg wurden wir über die aktuelle Situation in der Fleischindustrie in de Region und deren Beitrag zum Klimawandel informiert. In Münster gab es gleich drei Aktionspunkte: Vor der Manfred-von-Richthofen Kaserne informiert uns Hugo Elkemann von der Friedenskooperative über die Pläne der NATO, dort eine neue Kommandozentrale einzurichten. Dann gab es einen Empfang im Friedenssaal, wo vor 375 Jahren der Westfälische Frieden verhandelt wurde. Bemerkenswert ein historisches Schild an der Saaldecke: „Man höre beide Seiten“. Anschließen führten wir auf dem Prinzipalmarkt zum ersten Mal unser Theaterstück zur – fiktiven – Verleihung des deutschen Rüstungspreises an Außenministerin Baerbock vor.
Hier ein Video über unseren Aufenthalt in Münster und die Rede von Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK auf dem Prinzipalmarkt

An nächsten Tag blockierte eine Gruppe von zehen Friedensradler:innen und Mitgliedern der Friedensfreunde Dülmen für eine halbe Stunde die Zufahrt zum US-Waffendepot, zumindest ein Schwertransporter muße auf der Straße warten, bis die Aktion vorüber war. Diese bebilderte Beschreibung unseres niederländischen Friedensfreundes Jan Schaake gibt gut die Stimmung dieses Tages wieder. Abends gab es eine kleines Friedensfest mit leckerem Essen und Musik. In Herne folgten wir einer spannenden Führung durch das ehemalige NS-Polizeigefängnis, wo man heute noch die weitgehend im Original zu sehenden Zellen besichtigen kann, wo SA und Hilfsplolizei nach 33 politische Häftlinge einsperrte und quälte. In Bochum informierte uns die Geschäfstführerin des Flüchtlingsrates NRW über die Lage der Flüchtlinge angesichts der aktuellen EU-Beschlüsse und auch über die Situation in NRW. Anschließende demonstrierten wir gemeinsam mit Freund:innen vom Bochumer Friedensforum durch die Fußgängerzone gegen Atomwaffen und für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch Deutschland.

In Düsseldorf gab es am Rande der Kö eine Kundgebung gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall, der sich am Krieg in de Ukraine eine goldene Nase verdient und nun in Weeze am Niederhein auch in die Flugzeugproduktion einsteigen will. Am letzten Tag der Tour besuchte die Gruppe des Forum Ziviler Friedensdienst und ließ sich über dessen Arbeit informieren. Am Aben gab es dann eine gut besuchte eindrucksvolle Gedenk- und Mahnveranstaltung im Hiroshima-/Nagasakipark, die vom Kölner Friedensforum durchgeführt wurde.

Zum Vergrößern anklicken!

Alles in allem wieder eine politische erfolgreiche Tour, bei der wir vor dem Hintergrund des schrecklichen Krieges in der Ukraine an vielen Orten in NRW die Menschen auf unsere Anliegen – Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung – aufmerksam machen konnten.

« Vorherige Seite
Nächste Seite »
  • Impressum
  • Datenschutz

Urheberrecht © 2024 · dfg-vk · Anmelden