Tagesschau bestätigt: Uran aus Gronau für US-Atomwaffen!

Was Anfang Mai noch ein Verdcht war, hat sich nun nach Angaben der Tageschau offenbar bestätigt: die Firma Urenco im nordrhein-westfälischen Gronau liefert Uran auch an Kraftwerksbetreiber, die im Zusammenhang mit dem US-Atomwaffenprogramm stehen.
Bis 2030 soll die US-Tochter von URENCO angereichertes Uran an die beiden US-Atomkraftwerke Watts Bar und Sequoyah im Wert von 500 Millionen Dollar liefern - und damit auch indirekt für das US-Atomwaffenprogramm. Denn in den beiden AKW wird auch Tritium hergestellt, unverzichtbarer Bestandteil des Atomwaffenprogramms. Aus Sicht des Wiener Risikoforschers Wolfgang Liebert ein Tabubruch und ein Verstoß gegen den Nichtverbreitungsvertrag, den fast alle Staaten der Welt unterschrieben haben.

"Da darf es keine Unterstützung für Kernwaffenprogramme geben", sagt Liebert. "Wenn ein Land Technologie exportiert oder durch andere nutzen lässt, gibt es eine Art 'End-use-Klausel', dass sichergestellt sein muss, dass diese Technologie nur für friedliche Zwecke verwendet wird. Und genau das Gegenteil wäre hier der Fall."
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/uran-usa-deutschland-103.html

Die Forderung aus Umwelt und Friedensbewegung wird immer dringlicher: Den US-Deal stoppen, Urenco stillegen!

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