Bundeswehr übernimmt Schnelle Eingreiftruppe der NATO

Zum 1. Januar hat die Bundeswehr die Führung der Schnellen Eingreiftruppe der NATO übernommen. Diese Eingreiftruppe ist Hauptbestandteil der Konfrontation der NATO mit Russland. Dazu schreibt der "Merkur": 

"Die Spannungen zwischen der Nato und Russland halten unvermindert an. Seit dem Ukraine-Konflikt und der Annexion der Krim baut das Bündnis seine Präsenz in Osteuropa massiv aus. Wie im Kalten Krieg setzt die Allianz auf Abschreckung und will Russlands Präsidenten Wladimir Putin klarmachen, dass sie ihre osteuropäischen Mitglieder nicht im Stich lassen wird."

Nun sind 5000 Bundeswehrsoldaten - darunter 4000 Heeressoldaten - in ständiger Alarmbereitschaft und sollen innerhalb von 48 Stunden in ein Konfliktgebiet verlegt werden können. Weitere 3000 Soldaten werden von anderen NATO-Staaten gestellt. Die Schnelle Eingreiftruppe dient vor allem als Drohgebärde und soll zeigen, dass die NATO bereit ist, auch kurzfristig Kampfverbände an die Grenzen des Bündnisses verlegen zu können. Für weitläufigere Angriffsaktionen sind sie nicht groß genug. Dennoch sind sie Bestandteil der zunehmenden militärischen Konfrontation zwischen dem westlichen Militärbündnis und Russland.

Wir fordern, solche Drohgebärden zu unterlassen und stattdessen ein Sicherheitssytem auf Gegenseitigkeit unter Einschluss Russlands aufzubauen!

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