Ostermarsch Rhein/Ruhr

Am Montag ist in Dortmund der dreitägige Ostermarsch Rhein/Ruhr zu Ende gegangen. Insgesamt waren an den drei Tagen bei strahlendem Sonnenschein 2.500 Menschen für Frieden und Abrüstung unterwegs! Es waren bunte Bilder, junge und alte Demonstranten mit Friedensfahnen, aber auch Schildern und Transparenten von Flüchtlingsinitiativen oder KlimaaktivistInnen. In Dortmund sprach zum Abschluss Wolfgang Lemb, Mitglied im geschäftsführenden Bundesvorstand der IG-Metall. Er sprach sich für eine neue Entspannungspolitik zwischen den NATO-Staaten und Russland aus. Die geplante Aufstockung der Rüstungsausgaben der NATO-Staaten auf 2% des BIP bezeichnete er als unverantwortlich angesichts des Hungers in des Elends in der Welt. "Wir brauchen

 

(Neuer Start am Ostermontag!)
Die Kündigung des INF-Vertrages zum Verbot atomarer Mittelstreckenwaffen durch die USA und anschließend durch Russland hat die Gefahr eines neuen atomaren Wettrüstens in Europa erneut auf die Tagesordnung gebracht. In den USA sind die ersten Gelder zum Bau einer neuen Mittelstreckenrakete bereits bewilligt. Auch auf konventionellem Gebiet schreiten Aufrüstungspläne voran. Der Streit um die Höhe des Verteidigungshaushalts im Bundeshaushalt 2020 hat gezeigt, dass eine Erhöhung der Militärausgaben auf 2% des BIP nur mit Kürzungen in den zivilen Etats zu machen ist. Die Frage, welchem Ziel diese weiter geplante Aufrüstung eigentlich dienen soll, ist weiterhin unbeantwortet. Zusätzlich führen die aktuelle Diskussion um ein EU-Armee und weitere Militarisierungsschritte der EU in die falsche Richtung. Europa kann als Friedensmacht

Die USA kündigen den INF-Vertrag, Russland zieht nach. Zwischen den Atommächten Indien und Pakistan brechen wieder Feindseligkeiten aus. Die Friedensgespräche zischen USA und Nordkorea kommen nicht voran. Viele Gründe, um Ostern für Frieden und Abrüstung auf die Straße zugehen. Die Vorbereitungen für den Ostermarsch Rhein/Ruhr sind schon weit gediehen, jetzt liegen die Flyer mit dem Programm und allen Unterstützern vor.

Die Atomwaffen abschaffen, nein zur weiteren Aufrüstung Deutschlands, ja zum Stopp der Rüstungsexporte, gegen eine militarisierte Flüchtlingsabwehr, für eine Europa des Friedens!: das sind die Themen, die bei den einzelnen Kundgebungen in den beteiligten neun Städten aufgegriffen werden. Natürlich gibt es auch jede Menge Kultur und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Also: Ostern auf die Straße, für unsere Zukunft, gegen Krieg und Rüstung!

Ostermarsch in Düssseldorf

Am 19. Januar haben 21 VertreterInnen von Friedensgruppen von Rhein und Ruhr den Aufruf zum diesjährigen Ostermarsch Rhein/Ruhr beschlossen. "Abrüsten statt Aufrüsten! Verbot der Atomwaffen! Für ein Europa des Friedens!" lautet das Motto. Vom Ostersamstag bis Ostermontag finden zwischen Duisburg, Köln, Düsseldorf, Essen, Bochum und Dortmund die bunten Friedensaktionen des Ostermarsches statt. Anfang März steht das Programm und es sind Werbematerialien im Ostermarschbüro (Ostermarsch Rhein/Ruhr, Braunschweiger Str. 22, 44145 Dortmund) abrufbar.

Unterstützerunterschriften unter den Aufruf können online auf der Homepage des Ostermarsches geleistet werden, hier kann man den Aufruf ausdrucken und selber sammeln

Abrüsten statt aufrüsten – Atomwaffen abschaffen –
Friedenspolitik statt Konfrontation!

Der Ostermarsch Rhein/Ruhr ist am Montag Nachmnittag in Dortmund zu Ende gegeangen. Ca. 2400 Menschen nahmen an den drei Tagen an den Aktionen teil, deutlich mehr als im letzten Jahr. Verschiedene RednerInnen griffen während der Demonstrationsetappen die aktuellen Forderungen der Friedensbewegung auf. In Düsseldorf verwies die Europaabgeordnete der LINKEN, Sabine Lösing auf die Gefahr, dass auch die EU zu einem Militärbündnis ausgebaut werde, anstatt sich für friedliche Konfliktlösungen einzusetzen. In Bochum warnte die Bundessprecherin der Deutschen Friedensgesellschaft, Katharina Müller, vor einem neuen atomaren Wettrüsten angesichts der neuen Atomkriegstrategie der USA. Zum Abschluss in Dortmund sprach sich Anja Weber, Landesvorsitzende des DGB NRW, deutlich gegen eine Erhöhung der deutschen Militärausgaben aus.

Die ersten beiden Tage des Ostermarsches hein/Ruhr liegen hinter uns, ca. 1200 Menschen haben bisher an den Aktionen teilgenommen. In Gonau versammelten sich an karfreitag noch ienmal 250 menschen zu eienm ostermarsch an der Urananreicherungsanlage dort.

"Hunderttausende von Menschen suchen gegenwärtig in unserem Land Zuflucht, weil ihre Heimatländer durch Kriege und Terror  unbewohnbar geworden sind.(...)
Für die Fluchtursachen ist besonders Deutschland mit verantwortlich. Am deutlichsten wird das bei den unverminderten deutschen Rüstungsexporten für Oman, Katar und Saudi-Arabien. Saudi-Arabien und die Türkei unterstützen den Islamischen Staat, dessen wichtigster Nährboden der fortgesetzte Krieg in Syrien ist. (...)
Trotz aller Warnungen vor weiterer militärischer Eskalation gießt die Bundesregierung Öl ins Feuer, wenn sie die Bundeswehr jetzt auch in Syrien einsetzt. Wie bereits Afghanistan bewiesen hat, bremst das terroristische Aktivitäten nicht, sondern vergrößert nur das Blutvergießen. Terror lässt sich nicht durch Krieg beenden. oma
Diese Auszüge aus dem diesjährigen Aufruf zum Ostermarsch Rhein/Ruhr benennen die drängsten Probleme, mit denen sich die Friedensbewegung zur Zeit auseinandersetz! Der Ostermarsch 2016 steht unter dem Motto: "Fluchtursachen erkennen, Verantwortliche benennen, Kriegsursachen beseitigen!









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