
Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen
und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.«

Kriege beenden! Verhandeln statt schießen!
Entspannungspolitik jetzt! Frieden in Europa und in Nahost!
Bald vier Jahre dauert inzwischen der Krieg in der Ukraine, auch der Krieg in Nahost fordert weiter seine Opfer! Trotz hundertausender Toter und Verwundeter beharren die Kriegsherren auf einer Forsetzung der Kämpfe. In der Ukraine wird immer deutlicher, dass dieser Krieg keinen Sieger kennen wird, bekommen die Forderung nach Verhandlungen mehr Gewicht. Und auch in Nahost wurde nach internationalem Druck auf Israel und die Hamas ein Waffenstillstand verabredet, der allerdings immer wieder gebrochen wird. Stoppt das Töten! Mit dieser Forderung gehen immer wieder Menschen auf die Straße. Auch wir setzen uns an vielen Orten dafür ein. Verhandeln statt schießen!
Aktuell:
Nein zum Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“! 10./17. Oktober

Atomkrieg über Europa: Dieses Szenario übt die NATO im Herbst dieses Jahres. Die Bundeswehr will Mitte Oktober 2026 im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut üben, die in Büchel lagernden Atombomben an Tornado-Kampfjets zu montieren und sie in den Einsatzzielen abzuwerfen. Das Manöver findet europaweit mit Beteiligung der USA, aller NATO-Staaten der „nuklearen Teilhabe“ und weiterer NATO-Staaten statt.
Gegen das Atomkriegsmanöver ruft ein breites Bündnis zum Protest auf am 10. Oktober in Büchel und am 17. Oktober in Nörvenich.
Kommt zur Protest-Mahnwache am 10. Oktober nach Büchel und zur Demonstration am 17. Oktober nach Nörvenich! Wir treffen uns jeweils zur Symbolzeit um „Fünf vor Zwölf“!
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Unzwingbar – Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!

Am 2. Oktober gingen wir in Berlin mit 20.000 jungen Leuten auf die Straße und setzten mit einer Großkundgebung gemeinsam ein unüberhörbares Zeichen für Frieden und gegen Wehrpflicht und Aufrüstung. Neben verschiedenen thematischen Redebeiträgen gab es hochkarätige Musik-Acts .
Wir wollen keine Generation Wehrpflicht sein! Das bereits verpflichtende Ausfüllen von Fragebögen, der Zwang zur Musterung und die Pläne für eine Reaktivierung der Wehrpflicht sind massive Eingriffe in die Freiheit junger Menschen. Diese Militarisierung der Gesellschaft lehnen wir entschieden ab.
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Nein zur Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO!

Die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e. V. verlieh ihren diesjährigen „Internationalen Preis des Westfälischen Friedens“ an die NATO. Diese Entscheidung wurde von einer elfköpfigen, ausschließlich aus Männern bestehenden Jury getroffen, unter ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Friedrich Merz, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, BW Ministerpräsident Cem Özdemir.
Dagegen protestierten Münsteraner Friedensgruppe am 1. Oktober: 15 Uhr, Demonstration vom Münsteraner NATO-Hauptquartier, dem 1. Deutsch – Niederländischen Corps (Schlossplatz) zur Abschlusskundgebung auf dem Prinzipalmarkt.
Redner:innen: Kathrin Vogler (Landesprecherin der LINKEN NRW), Udo Buchholz – Anti-Atominitiative Gronau, Franz Nadler – Connection e.V. u.a.
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DGB-Demo 26.9. in Essen
„Der deutsche Verteidigungshaushalt und verteidigungsrelevante Infrastrukturausgaben dürfen nicht an der willkürlichen Fünf-Prozent-Zielvorgabe der NATO festgemacht werden und dürfen keinesfalls zu Kürzungen bei sozialer Sicherung, Bildung, öffentlicher Daseinsvorsorge (…) führen“ Leider fand sich nichts zu diesem augenfälligen Zusammenhang von Aufrüstung und Sozialabbau im Aufruf zum bundesweiten Aktionstag des DGB am 26.9. Dem wollten wir etwas entgegensetzen und führten – mit Zustimmung des DGB NRW – am Rande der Demo in Essen unserer Anti-Rüstungs-Song „Ja, ja jetzt wird alles in die Rüstung gesteckt“ auf. Mit Masken von Merz, Klingbeil und dem Kriegsgewinnler Papperger von Rheinmetall führten ein Tänzchen aus Freude über die Aufrüstungspolitik auf, bis sie mit lautem Geschrei vom Platz gejagt wurden. „Ja, ja jetzt wird alles ins Soziale gesteckt“ hieß es zum Schluss.

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Essener Friedenskonferenz, 19. September

Vom 22. bis zum 25.9.2026 finden in Essen die Messen ‚Eurodefence‘ und ‚Security‘ statt, vernetzt mit der parallel stattfindenden Konferenz der Nato-Luftwaffe, dem Joint Air Competence Center ‘JAPCC‘ In der Grugahalle und in den Messehallen wird Kriegstüchtigkeit konkret. Essen, einst für die Nazis ›Waffenschmiede des Reiches‹ wird laut Messe Essen und lt. der WAZ (11.10,2024) „Marktführer“ zur »zentralen Plattform der Rüstung« Die Region, die 1945 völlig zerstört war, soll wieder zum Rüstungszentrum und damit zum Angriffsziel in einem dritten großen Krieg werden.
Dagegen richtet sich die Friedenskonferenz mit bekannten Referent:innen, die am 19. September stattfindet- Mehr dazu hier …
Gegen Krieg, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung –
FriedensFahrradtour NRW 26
Nach einer Woche FriedensFahrradtour NRW sind wir wieder zuhause. In neun Orten haben wir politische Aktionen durchgeführt, rund 350 km mit dem Fahrrad (und ein kleines Stück mit der Bahn) zurückgelegt. Dabei sind wir mit zahlreichen Menschen ins Gespräch gekommen, haben unsere Argumente gegen die aktuellen Kriege, Aufrüstung, Rüstungsproduktionund Wehrpflicht darstellen können. Mit Blick auf die Gedenktage für Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August haben wir uns auch deutlich gegen die aktuelle Atomrüstung ausgesprochen. Fotos, Berichte, Medieninfos hier …
Es bleibt dabei: Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!

Die Pläne der USA, Raketen und Marschflugkörper in Deutschland aufzustellen, sind vorerst vom Tisch. Das ist eine gute Nachricht! Doch es gibt weiterhin genug Gründe, um gegen den Rüstungsrausch der Regierenden zu protestieren! So liegen die Pläne vor, europäische Mittelstreckwaffen zu entwickeln und US-Tomahawk-Marschflugkörper für Deutschland zu kaufen. Dazu sagen wir nein! Mehr hier …
Auf zu den Ostermärschen 2026!
„Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land!“ lautete das diesjährige Motto des Ostermarsches RheinRuhr.

„Krieg und Aufrüstung lassen immer mehr Menschen um ihre Zukunft bangen. Unsere Regierung setzt auf eine Politik der militärischen Stärke und Konfrontation, anstatt im Dialog Rüstungskontrolle und die Gewährleistung gegenseitiger Sicherheitsgarantien zu erarbeiten. Diese Militarisierung steigert die Kriegsgefahr und entzieht uns die Grundlage für ein solidarisches Miteinander. Eine der Folgen wird die Abschaffung unseres Sozialstaates sein. Diese Hochrüstung blendet die Herausforderungen des Klimawandels aus. Es bedarf konsequenter Sicherheitsgarantien für unseren Globus! Wir fordern die Stärkung der UNO und der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) und die strikte Einhaltung des Völkerrechts!“
So beginnt der Aufruf und beschreibt damit die dramatische Situation, in der wir uns befinden.
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Nein zur Wehrpflicht!
Wer gegen den „Neuen Wehrdienst“ ist und deutlich anzeigen möchte, dass er für einen Dienst bei der Armee nicht zur Verfügung steht, sollte den Kriegsdienst verweigern! Wie das geht, was man beachten muss und wo man Unterstützung bekommt, darüber informiert die Deutsche Friedensgesellschaft in NRW in diesen Wochen an mehreren Orten mit Referenten bei Veranstaltungen von Bündnispartner.
Aktionen und Schulstreiks gegen „Neuen Wehrdienst“
Am 5.12. wurde im Bundestag der „Neue Wehrdienst“ beschlossen, mit Zwangerfassung, Zwangsmusterung, Zwangsfragebogen und am Ende wohl auch mit einer neuen „Wehr“pflicht. Wir sagen dazu nein und unterstützten die zahlreichen Aktionen, die in dieser Woche auch in NRW stattfanden.
EIndrücke und Medienberichte hier …
Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel, Kundgebung in Köln, 15.2.25

Ca. 700 Menschen demonstrierten am 15.2. in Köln für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel. Palästinensische und israelische/jüdische Redner:innen beschrieben das Leid der Menschen aktuell in Gaza aber gedachten aller Opfer auf beiden Seiten. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach einem dauerhaften Waffenstillstand als Grundlage für einen Frieden, der Sicherheit sowohl für die Palästinenser als auch die Israelis bedeutet. Mehr hier ….