Alois Stoff-Bildungswerk der DFG-VK NRW

Das Alois Stoff Bildungswerk der DFG-VK NRW ist die gemeinnützige Bildungseinrichtung der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in NRW. Gegründet Mitte der 80er Jahre ist ein Ort des Nachdenkens über Gewalt, Herrschaft, Patriarchat und Krieg, ein Ort des Infragestellens des Üblichen und der Diskussion des Neuen, ein Ort der politischen Bildung, der persönlichen Weiterentwicklung und der gesellschaftlichen Veränderung entstanden.
Aktion bildet, Bildungsarbeit kann aktivieren. Mit unserer Friedens- und Bildungsarbeit wollen wir Initiativen unterstützen und eigene ergreifen: aktuelle Veranstaltungen, konkrete Aktionen, längerfristige Projekte, handlungsorientierte Veröffentlichungen.Unsere Themen orientieren sich an unserer pazifistischen Grundhaltung: die Ablehnung von Krieg und Rüstung, der Einsatz für Abrüstung und zivile Formen der Bearbeitung von zwischen- und innerstaatlichen Konflikten.

2018 erhielt das Bildungswerk den Namen "Alois Stoff nach dem Friedensaktivisten und langjährigen Landesvorsitzender der Internationale der Kriegsdienstgegner (IdK) und später der DFG-VK NRW.  Von der „Ohne Mich“ - Bewegung gegen die Remilitarisierung in den 50er Jahren über die ersten Sitzblockaden gegen Atomraketen im Ruhrgebiet, die Ostermärsche und die Vietnamkriegsproteste bis zu den Antiraketen­protesten der 80er Jahre sowie dem Engagement für Kriegsdienstverweigerer: Alois Stoff hat die Geschichte der Friedensbewegung in Nordrhein-Westfalen mitgestaltet wie nur wenige. Ein deutliche Sprache sprechen, so, dass alle sie verstehen können und dabei den Spaß nicht vergessen: so wollen wir in seinem Sinn unsere Arbeit gestalten!

Weiter Informationen finden Sie in unserer Satzung

Kontakt: 

Alois-Stoff-Bildungswerk der DFG-VK NRW e.V.
Braunschweiger Str. 22
44145 Dortmund
Tel.: 0231/818032
Fax: 0231/818031
e-mail:
DFG-VK_Bildungswerk_NRW@t-online.de

Für unsere Arbeit erhalten wir keine staatlichen Gelder. Wir finanzieren uns aus Spenden und projektbezogenen Fördergeldern. Daher hoffen wir auch auf Deine/Ihre Spende.

Unsere Bankverbindung:
Alois-Stoff-Bildungswerk der DFG-VK NRW,
IBAN: DE48 4405 0199 0001 0591 81,
BIC: DORTDE33XXX, Sparkasse Dortmund.

Darüber hinaus suchen wir Förderkreismitglieder, die zeitlich begrenzt oder auf Dauer regelmäßig einen bestimmten Betrag spenden! Darüber hinaus entstehen keine Verpflichtungen. Gerne senden wir ein entsprechendes Beitrittsformular zu. Auch kleine Beträge, auf die wir uns so aber regelmäßig verlassen können, helfen uns.

Die Spenden und Förderbeiträge sind steuerlich absetzbar, da wir entsprechend unserem Satzungszweck gemeinnützige Ziele verfolgen.

Jeweils zum Beginn des Folgejahres versenden wir Spendenbescheinigungen.

Wir danken für jede Unterstützung!

 

Coronabedingt verschieben wir diese Präsenz-Fortbildung auf den 4./5. September 2020.
Zusätzlich und stattdessen bieten wir am 8./9. Mai nun diese Fortbildung als Online-Fortbildung an.


Die Online-Fortbildung beginnt am Freitag, den 8. Mai 2020 um 17.00 Uhr mit einer Einführung in die online-Technik Zoom.
Mit Pausen endet das Meeting am Freitag gegen 21.00 Uhr.
Am Samstag ist der Beginn um 9.00 Uhr und der Abschluss um 17.00 Uhr - ebenfalls wieder mit reichlich Pausen zwischendurch.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an diesem Online- Experiment oder an der Präsenz-Fortbildung im September teilnehmen würden.

 

„Wir übernehmen Verantwortung!“
Flyer SND Schulung Multiplikator*innen-Schulung „Sicherheit neu denken“
Angesichts erneuter Aufrüstung setzt sich die Initiative „Sicherheit neu denken“ für die Überwindung militärischer Sicherheitspolitik ein.
Dazu hat die Evangelische Landeskirche in Baden 2018 ein Szenario für eine rein zivile Sicherheitspolitik vorgestellt. Ähnlich dem inzwischen
beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie und dem greifbaren Ausstieg aus der Kohleenergie strebt die Initiative einen Ausstieg aus der
militärischen Sicherheitspolitik bis zum Jahr 2040 an.
Um das Szenario in Gemeinden, Eine-Welt-Gruppen, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen und bei sonstigen Institutionen und Interessierten bekannter zu machen, suchen wir Multiplikator*innen, die die Inhalte, das Konzept und die Vorgehensweise des Szenarios vorstellen können.

Dazu bieten wir eine zweitägige Schulung an. Sie führt in praktische Methoden zur Vermittlung des Szenarios ein, gibt Hilfsmittel an die Hand und beantwortet auch inhaltliche Fragen.

Referent*innen: Ralf Becker, Projektkoordinator Sicherheit neu denken (im Auftrag der Ev. Landeskirche Baden u.a.);
Birgit Lehmann, Schulsozialarbeiterin

Mittwoch 11.03.2020, 19.00 Uhr, Clubraum Haus unter den Linden, Unter den Linden 12, Herford

Jedes Jahr erleiden 250 – 300 Soldaten im täglichen Dienst und im Auslandseinsatz bei der Bundeswehr laut Wehrbeauftragten eine schwere psychische Erkrankung, davon zwei Drittel eine schwere posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Das Dunkelfeld der nicht gemeldeten Fälle ist groß.

Psychisch krank zu sein gilt als unsoldatisch. Die Folgen für die betroffenen Menschen sind schwerwiegend und sind über den Bundeswehrdienst hinaus ein Leben lang wirksam (z.B. Arbeitsunfähigkeit). Laut der Sendung „Berlin direkt“ (28.04.2019) wurden bisher 2300 Soldaten als PTBS-Geschädigte anerkannt (seit 2010).

Die Referenten werden ausgehend von Erfahrungsberichten die Daten und Fakten darstellen, um dann auf das Krankheitsbild, das Erleben der Menschen und die Behandlung einzugehen. Mit den Teilnehmern werden anschließend die Konsequenzen für die friedenspolitische Informationsarbeit der DFG-VK OWL thematisiert.

Dr. Wolf Müller ist Arzt für Neurologie und Psychiatrie, war Chefarzt am Klinikum Herford für die psychiatrische Tageskliniken Bünde und Herford und ist bei IPPNW engagiert. Bernd Oberschachtsiek musste als Kriegsdienstverweigerer zur Bundeswehr und ist in der DFG-VK OWL aktiv.

Eine Veranstaltung der DFG-VK OWL in Zusammenarbeit mit dem Alois Stoff Bildungswerk der DFG-VK NRW

Abschlussplenum der TagungMit Unterstützung des Alois Stoff Bildungswerk der DFG-VK NRW fand die Tagung Friedensperspektiven statt Kriegsplanung am Samstag den 28.September 2019 in der VHS Essen statt. Die Veranstalter ziehen ein positives Resümee. Der NATO-Kriegsplanung die am 8.-10. Oktober in der Grugahalle Essen erneut stattfinden wird, konnte eine Tagung entgegengesetzt werden, bei der die Teilnehmer*innen etwas mit nach Hause nehen konnten. Ein Eröffnungsplenum, sechs Workshops in zwei Blöcken und ein Abschlussplenum boten Informationen und Gelegenheit zu Diskussionen.

Einen ausführlichen Tagungsbericht liefert der Blogger Claus Stille.

Europas Sicherheitspolitik zwischen militärischer Tradition und zivilen Lösungen
Nach dem gewaltsamen Regierungswechsel in der Ukraine und der Annexion der Krim durch Russland haben die NATO-Staaten weitere umfassende Aufrüstungsprogramme beschlossen. Die Kündigung wichtiger Rüstungskontrollverträge durch die USA hat offengelegt, dass Europa zum Teil andere Sicherheitsinteressen als die USA hat.
Diese Änderungen sind zugleich eine Chance, die bisherige Priorität der NATO auf militärische Sicherheitspolitik zu hinterfragen und in Europa eine „andere, eigene Farbe unserer Sicherheitspolitik zu entwickeln“ (Ursula von der Leyen).
Die Landeskirche in Baden hat unter dem Titel „Sicherheit neu denken“ ein Szenario zum kompletten Umstieg von der militärischen zu einer zivilen Sicherheitspolitik bis zum Jahr 2040 entwickelt. Die Teilnehmenden des Studientags sind eingeladen, in Diskussionen und Workshops hierzu eigene Impulse beizutragen.

Studientag: Sa 12.10.2019 | 10 00 – 16 00
Ort: Melanchthon-Akademie
Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Kostenbeitrag für Mittagsimbiss vor Ort erbeten
Anmeldung: 02 21 / 93 18 03-0 oder anmeldung@melanchthon-akademie.de Nr. 2030Z
Koop von: DFG-VK Gruppe Köln, Friedensbildungswerk Köln, Katholisches Bildungswerk Köln, Melanchthon-Akademie, Alois-Stoff-Bildungswerk der DFG-VK

Hier der Flyer zum Download

Konferenz, Sa. 17. 11.18, Bürgerwache in Bielefeld

Am 17. November in Bielefeld: DFG-VK- und andere Friedens-Aktivisten Konferenzaus NRW diskutierten über fortbestehende Traditionsbezüge der Bundeswehr zur Nazi-Wehrmacht und über rechte Gesinnung bis in die obersten Führungsebenen. Am Ende stand die Forderung nach Umbenennung dre Augustdorfer Rommel-Kaserne und das Fazit, dass die Ausrichtung der Bundeswehr zur "Armee im Einsatz" dazu führe, dass wieder mehr nach Traditionen "erfolgreicher" deutscher Armeen der Geschichte geschaut werde. Dieser verhängnisvollen Entwicklung gelte es entgegenzutreten.
 

  • Hier der Video-Mitschnitt des Referats von Dr. Wolfgang Proske zum Mythos Rommel:

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