"Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten"


Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen ist ein Zusammenschluß von Menschen,
* die Krieg prinzipiell ablehnen,
* sich gegen Militär und Rüstung engagieren,
* sich für zivile Methoden der Konfliktbearbeitung einsetzen und
* an der Beseitigung der Ursachen von Kriegen arbeiten.
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Fachtagung "Zivile Lösungen in Syrien", 27.11.2016, Köln

Nach dem Scheitern des Waffenstillstands vom September droht in Syrien eine weitere Eskalation des Krieges. Schon Mitte 2014 ging die UNO von 250.000 Opfern aus, inzwischen sprechen andere Quellen von mehr als 400.000 Toten. Mehr als 11 Millionen Syrer sind auf der Flucht. titerlZahlreiche Städte und Dörfer sind zerstört und es gibt nicht wenige Beobachter, die keine Zukunft für einen einheitlichen Staat Syrien mehr sehen.

Vor diesem Hintergrund wird zwar von vielen Seiten in unserem Land immer wieder das Ende des Krieges gefordert, der Einsatz der Bundeswehr in diesem Krieg aber viel zu selten in Frage gestellt. Im November soll nun das Mandat für den Einsatz verlängert und sogar vom Umfang her ausgeweitet werden. Dabei hat bereits der Afghanistan Krieg gezeigt und zeigt es bis heute, dass Waffengewalt Konflikte nicht lösen kann. Stattdessen sind zivile Lösungsansätze gefragt. Aber gibt es überhaupt noch zivilgesellschaftliche Akteure, die für eine Friedenslösung und einen Neuaufbau Syriens zur Verfügung stehen? Oder gibt es nur Kämpfer, die doch gewaltsam zum Frieden gezwungen werden müssen? Welche zivilen Instrumente können eingesetzt werden und welche Rolle könnte Deutschland dabei spielen?

Darum ging es bei unserer Tagung mit Elise Kopper und Prof. Dr. Werner Ruf . Bericht und Video-Mitschnitt hier.....




Rückschau:

  

Doppel-Aktion gegen Krieg, in Kalkar und Essen, 3. Oktober 2016

Auch in 2016 demonstrierte die Friedensbewegung wieder am 3. Oktober im niederrheinischen Kalkar gegen die dortige Bundeswehr- und NATO-Kommandozentrale. In diesem Jahr fand eine ganz besondere Aktion statt: Eine Doppel-Aktion mit Stationen in Kalkar und Essen. kalkarNicht nur die Luftwaffen-Kommandozentralen, die u.a. die Kriegseinsätze der Bundesluftwaffe in Syrien und auf anderen Schauplätzen steuern, sind in Kalkar angesiedelt. Auch eine militärische Denkfabrik, das Joint Air Power Competence Center hat hier seinen Sitz. Und dieses JAPCC führte direkt nach dem 3. Oktober in Essen seine jährliche Tagung durch.

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Landeskonferenz 2016 der DFG-VK NRW,  24. - 25. September in  Düsseldorf

Alle zwei Jahre beraten Delegierte und Mitglieder der Ortsgruppen aus Nordrhein-Westfalen über die weitere politische Arbeit des Landesverbandes.
In diesem Jahr stand vor dem Hintergrund der 2017 anstehnden Landtagswahlen zunächst das Thema „Friedensland NRW – unsere Vorstellungen zur Landtagswahl 2017“ im Mittelpunkt. Frithjof Schmidt (Stellv. Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen) und Christian Leye (Landessprecher DIE LINKEN) stellten sich der Diskussion um landespolitische Möglichkeiten einer Friedenspolitik. 
dfg

Am Samstagabend wurde der Bogen geschlagen von frühen Themen der Friedensbewegung zu heutigen Ansätzen. Die Deutsche Friedensgesellschaft wird im nächsten Jahr 125 Jahre alt. Grund genug einmal zu schauen, welche positiven Einflüsse von der DFG ausgegangen sind, wo die Vorschläge unzureichend waren und was wir heute daraus lernen können. „125 Jahre DFG – pazifistische Aufgaben damals und heute“ war der Titel der Talkrunde, an der Cornelia Mannewitz (Bundessprecherin DFG-VK), Thomas Schwoerer (Bundessprecher DFG-VK) und Hans Decruppe (ehemaliger Landesvorsitzender DFG-VK NRW)  teilnahmen. 

Ergebnisse der Konferenz hier ...