"Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten"


Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen ist ein Zusammenschluß von Menschen,
* die Krieg prinzipiell ablehnen,
* sich gegen Militär und Rüstung engagieren,
* sich für zivile Methoden der Konfliktbearbeitung einsetzen und
* an der Beseitigung der Ursachen von Kriegen arbeiten.
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Wir trauern um Alois Stoff

Am 4 Juli verstarb nach längerer Krankheit der 
Alois
langjährige Landesvorsitzende und Ehrenvorsitzende der DFG-VK Nordrhein- Westfalen, Alois Stoff im Alter von 90 Jahren.

Alois Stoff erlebte den II. Weltkrieg noch als junger Mann und engagierte sich angesichts dieser Erfahrungen seitdem gegen den Krieg und für eine friedliche Zukunft. Früh trat er in die Internationale der Kriegsdienstgegner (IdK) ein, eine der Vorläuferorganisationen der DFG-VK. Er engagierte sich gegen die Wiedereinführung einer westdeutschen Armee, später gegen die Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen. Er gehörte zu den Friedensaktivisten, die die Idee der Ostermärsche für die deutsche Friedensbewegung aufgriff und zur Erfolgsgeschichte machte. In den sechtziger Jahren organisierte er den Protest gegen den Vietnamkrieg und wirkte mit an der Propagierung der Kriegsdienstverweigerung als politisches Ausdrucksmittel. Auch Rückschläge wie das Einschlafen der Ostermarschbewegung in den siebziger Jahren wußte er wegzustecken, um dann in den achtziger Jahren wieder voll dabei zu sein, als die Friedensbewegung gegen die Raketenstationierung zur Massenbewegung wurde. Bis wenige Monat vor seinem Tod war Alois Stoff bei Friedensaktionen in NRW mit dabei. Wir trauern um eine der markanten Persönlichkeiten der Friedensbewegung. Mehr hier......


Aktiv werden: 

"Auf Achse für Frieden und Abrüstung" - FriedensFahrradtour NRW 2016!   30. Juli - 6. August von Münster über Gronau und Kalkar nach Kölnl

"Für ein ziviles Europa, frei von Atomwaffen und AKWs! Für Friedensschutz durch Klimaschutz!“ ist das Motto der diesjährigen Friedensfahrradtour der DFG-VK NRW von Münster nach Köln. Ein Schwerpunkt ist dabei der Protest gegen militärische und zivile Nutzung der Atomkraft. Deswegen werden Etappenziele u.a. die URENCO-Urananreicherungsanlage in Gronau, den Atomwaffenstützpunkt bei Volkel (Niederlande) sowie die Hiroshima-Gedenkfeierlichkeiten zum 6.August in Köln einschließen. Aber natürlich beschäftigen uns auch die Konflikteim Nahen und Mittleren Osten sowie in der Ukraine. Von Münster (Standort der Schnellen Eingreiftruppe der NATO) aus startend werden wir unterwegs Aktionen an verschiedenen Militäreinrichtungen (Kalkar, Geilenkirchen) durchführen und Tour

viele Menschen kennenlernen, die sich an ihren Orten für Frieden einsetzen. Auch der Einsatz für den Klimaschutz am Beispiel der Braunkohleproteste beschäftigt uns, denn mit dem Klimawandel drohen neue Kriegsgefahren. Mehr zur Tour...


 


Rückschau:


Ostermarsch Rhein/Ruhr 2016

"Hunderttausende von Menschen suchen gegenwärtig in unseremLand Zuflucht, weil ihre Heimatländer durch Kriege und Terror  unbewohnbar geworden sind.(...)
Für die Fluchtursachen ist besonders Deutschland mit verantwortlich. Am deutlichsten wird das bei den unverminderten deutschen Rüstungsexporten für Oman, Katar und Saudi-Arabien. Saudi-Arabien und die Türkei unterstützen den Islamischen Staat, dessen wichtigster Nährboden der fortgesetzte Krieg in Syrien ist. (...)oma
Trotz aller Warnungen vor weiterer militärischer Eskalation gießt die Bundesregierung Öl ins Feuer, wenn sie die Bundeswehr jetzt auch in Syrien einsetzt. Wie bereits Afghanistan bewiesen hat, bremst das terroristische Aktivitäten nicht, sondern vergrößert nur das Blutvergießen. Terror lässt sich nicht durch Krieg beenden. 
Diese Auszüge aus dem diesjährigen Aufruf zum Ostermarsch Rhein/Ruhr benennen die drängsten Probleme, mit denen sich die Friedensbewegung zur Zeit auseinandersetz! Der Ostermarsch 2016 an dem rund 1800 Menschen teilnahmen, stand unter dem Motto: "Fluchtursachen erkennen, Verantwortliche benennen, Kriegsursachen beseitigen!
Videos und Medienberichte......


 


NRW gegen Atomwaffen!

3500 Atomwaffen sind weltweit ständig in Alarmbereitschaft. Durch neue Mini-Nukes der USA aber auch durch immer neue Atomwaffenstaaten (Israel, Indien, Pakistan, Nordkorea) sinkt die Abschreckungsschwelle, sind regionale Atomkriege denkbar. Das Drängen weiterer Staaten zur Atomwaffe wird zum Anlass gefährlicher Kriegsszenarien, so z.B. im Fall Iran. Immer wieder drohen Atommächte mit dem Einsatz der Waffen. Die Pläne für ein US-Raketenabwehr- system auch in Europa könnten Auslöser eines neuen atomaren Wettrüstens sein. 

In Deutschland lagern in Büchel nah der Moselstadt Cochem noch 20Büchel US-Atombomben, die im Rahmen der sogenannten „Nuklearen Teilhabe“ von Deutschen Tornado-Flugzeugen zum Einsatz gebracht werden können. Diese Waffen sollen demnächst modernisiert werden. 


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