DFG-VK Nordrhein-Westfalen

»Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen
und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.«

Aktiv werden:

Die AfD ist keine Partei im demokratischen Spektrum, auch wenn sie im Bundestag und in zahlreichen Landesparlamenten sitzt. Es gibt gute Gründe für klaren und deutlichen Protest gegen deren Aktivitäten auf allen Ebenen. Im Bündnis Aufstehen gegen Rassismus hatten wir uns in den Kommunalwahlkampf in NRW eingemischt, einigermaßen erfolgreich, denn verglichen mit der Kommunalwahl 2017 verlor sie ein drittel ihrer Wähler*innen. Dennoch ist kein Anlass für abschließenden Jubel, in zahlreichen Kommunen erreichten sie zweistellige Ergebnisse.

Es bleibt viel zu tun. Und nun findet der Bundesparteitag der AfD bei uns in NRW statt, in Kalkar am 28.-29. November wie nun bekannt wurde. Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus ruft auf zu einer großen Gegendemonstration. Die DFG-VK NRW unterstützt dies. Mehr zur Demo hier

Der Gesundheitssektor und zivile Katastrophenschutz müssen gestärkt werden

Die Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) protestiert gegen die angekündigte Ausweitung des Einsatzes der Bundeswehr im Inland. Dieser höhle das Grundgesetz aus. Die aktuelle Problemlage sei absehbar gewesen.Die Bundeswehr soll aufgrund der Corona-Pandemie in Zukunft noch häufiger zum Einsatz innerhalb Deutschlands kommen. Das kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich an.Aktuell sind etwa 1.400 Soldat*innen im Inlandseinsatz, weitere 13.600 stehen bereit.

Aktuell wird die Konfronatation zwicshen NATO und Russland stetig angeheizt. Die Vergiftung des russischen Oppositionellen Nawalnik aber auch der autoritäre Umgang des belarussischen Staates mit der dortigen Protestbewegung werden gerade auch in Deutschland genutzt, um Stimmung gegen Russland zu machen. Eine weiter Konfrontation hilft jedoch weder bei der Aufklärung des Verbechens an Nawalnik noch der belarussischen Protestbewegung. Im Gegenteil steigert sie die Gefahr einer weiteren, vielleicht auch militärischen Eskalaktion.
Am 3. Oktober demonstrieren wir wieder in Kalkar an der Bundeswehr- und NATO-Luftwaffenkommandozentrale. Sie ist ein zentrales Symbol dieser Konfrontationspolitik und der militärischen Umsetzung dieser Politik.

So heißt es im Aufruf zu unserer Demonstration:

"Ungeachtet der Corona-Krise hält der Konfrontationskurs der NATO weiter an, mit Aufrüstung und Militärmanövern in Osteuropa. Dabei spielt der Luftwaffenstützpunkt Kalkar/Uedem eine wichtige Rolle. (...)  Hier befinden sich mit dem Combined Air Operations Centre der NATO und dem Zentrum Luftoperationen maßgebliche Einrichtungen der Luftwaffe von NATO und Bundeswehr. Sie steuern z.B. die NATO-Flugmanöver an der russischen Grenze. (...)

Mehr ......

"Atomwaffen auf deutschem Gebiet erhöhen unsere Sicherheit nicht, im Gegenteil": Mit dieser Aussage sorgte der SPD-Fraktionsvorsitzende Mützenich aktuell für Aufruhr in Politik und Medien. Anlass für Mützenichs Vorstoß ist die Diskussion um den Ankauf von 30 F-18-Atombombern als Ersatz für die alten Bundeswehr-Tornados, die bisher in Büchel als Träger für die US-Atombomben vom Typ B-61 bereitstehen. Obwohl der Bundestag bereits vor 10 Jahren ein einstimmigen Beschluss gefasst hat, dass diese Bomben abgezogen werden sollen, ist bisher nichts in diese Richtung geschehen,. Ganz im Gegenteil wollen die USA diese Waffen durch modernere Varianten ersetzen.

Dazu jetzt auch unser aktuelles Video-Interview mit Regina Hagen von der Kampagne "Büchel ist überall - Atomwaffenfrei jetzt!"

Eine Petition "Atombomber? - Nein danke!" fordert nun die SPD-Fraktion auf, sich in der Regierung gegen den Kauf der neuen Atombomber auszusprechen. Beides gibt es hier......

Rückschau:

22. November, Köln  -  wegen Corona jetzt online!
Einwahldaten in Kürze hier

Dazu haben wir eingeladen:
Christiane Lammers,
Politikwissenschaftlerin und aktiv in der AG Friedenslogik der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und
Ralf Becker,
Koordinator der Initiative "Sicherheit neu denken" und Mitglied des Sprecher*innenrats der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung.

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Auch in 2020 waren wir wieder mit dem Rad für Frieden und Abrüstung unterwegs! Eine Woche ging es mit dem Fahrrad quer durch NRW und darüber hinaus: Wir starteten am 1. August in Aachen und endeten am 9. August, dem Nagasaki-Gedenktag am Atomwaffen-Standort Büchel in der Eifel. Dort trafen wir mit christlichen Friedensfreund*innen zusammen und nahmen an deren Fastenbrechen teil. Unterwegs besuchten wir die Klimaaktivisten im Hambacher Wald, den Cyber-War-Standort der Bundeswehr in Euskirchen und die militärische Forschungsstätte der DLR in Köln. Wir protestierten gegen Kriegsvorbereitung und Militär in NRW, trafen uns mit Aktivisten aus der Friedens- und auch der Klimabewegung, sprachen Bürger*innen entlang unseres Weges auf unsere Friedensziele an. Und natürlich nahmen wir Rücksicht auf die Corona-Regelungen.

Mehr dazu, Berichte, Medienmeldungen und Fotos .....

Über 60 Aktivisten versammelten sich am Dienstag den 19.5.20 vor der Düsseldorfer Konzernzentrale des Rüstungsunternehmens Rheinmetall. Ein breites Bündnis hatte dazu aufgerufen, u.a. pax christi und auch die DFG-VK NRW. Auf einem Waffenthron nahm der Vorstandsvorsitzende von Rheinmetall platz, neben ihm sein Partner, der Tod. In Redebeiträgen prangerten u.a. Martin Singe (pax christi), Joachim Schramm (DFG-VK NRW) die auf dem Tod zahlloser Menschen in Kriegen wie im Jemen basierender Gewinne von Rheinmetall an.

Mehr hier .........

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