DFG-VK Nordrhein-Westfalen

»Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen
und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.«

Aktiv werden:

Die Coronakrise macht den Ostermarsch als Straßendemonstration unmöglich. Daher rufen wir auf zum Ostremarsch alternativ, virtuell und Zuhause!

  • Hängt Euch bis  Ostern eine Friedensfahne oder einen Ostermarschflyer / -plakat ins Fenster. Hier kann man/frau sich ein A4-Plakat downloaden: http://www.ostermarsch-ruhr.de/fensterbild.pdf Natürlich könnt Ihr auch selbst ein Plakat gestalten, vielleicht mit Euren Kindern oder Enkeln!
  • Macht ein Foto von Eurem geschmückten Fenster, wenn Ihr wollt mit Euch davor. Schickt das Foto an kontakt2020@ostermarsch-ruhr.de oder per Whatsapp an 0178 371 6915 für unsere Fotogalerie.
  • Am Ostersamstag um 12 Uhr starten wir den Ostermarsch-Online: Eine bunte Mischung aus Musik (u.a. Konstantin Wecker) und kurzen Beiträgen der für den Ostermarsch vorgesehenen Redner*innen unter http://www.ostermarsch-ruhr.de

Mehr unter ...

Rückschau:

"Haben diejenigen schon gewonnen, die die Geschichte unseres Landes verfälschen wollen, die sie umschreiben und überschreiben wollen? Die von Gedenkstätten als »Denkmal der Schande« sprechen und den NS-Staat und seine Mordmaschine als »Vogelschiss in deutscher Geschichte« bezeichnen?"

Die Berliner Finanzbehörden haben der Vereinigung der Nazi-Verfolgten den Status der Gemeinnützigkeit aberkannt. Wir fordern, der VVN-BdA diesen Status wieder anzuerkennen.

https://www.openpetition.de/petition/online/die-vvn-bda-muss-gemeinnuetzig-bleiben

Zu einer vom Düsseldorfer Friedensforum kurzfristig einberufenen Mahnwache vor dem US-Konsulat kamen am 11. Januar über 50 Aktive der Friedensbewegung. Nach einer kurzen Begrüßung durch Irene Lang vom Düsseldorfer Friedensforum gab es ein Grußwort der ebenfalls angereisten Kölner Friedensfreunde. Dann sprach Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW: "Durch die völkerrechtswidrige Tötung des iranischen Generals Soleimani mit einer US-Drohne wurde der Konflikt zwischen den USA und dem Iran drastisch angeheizt. Und seit heute ist klar, dass diese Eskalation auch zum Abschuss der ukrainischen Verkehrsmaschine durch die iranische Flugabwehr und zum Tod von 176 Menschen geführt hat. Es ist eine Situation entstanden, die die gesamte, hoch sensible Region in einen neuen, schrecklichen Krieg reißen kann".

Mehr hier.....

Die mit dem zynischen Namen „Operation Friedensquelle“ benannte Invasion des türkischen Militärs nach Syrien wird von der DFG-VK NRW deutlich verurteilt. Seit 2011 findet in Syrien ein Krieg statt, in dem von diversen Seiten immer wieder auch gegen das Kriegsvölkerrecht verstoßen wurde. Der zunächst innersyrische Konflikt wurde und wird von ausländischen Akteuren zunehmend geschürt und mit Geld, Waffen und Militär eskaliert.
Dabei sind arabische Staaten weitgehend nur mit finanzieller Unterstützung für die islamistischen Regierungsgegner aktiv, Russland steht militärisch an der Seite der syrischen Regierung unter Assad, und bislang unterstützten die USA mit ihrem Militär die kurdischen Milizen, vorrangig für deren Kampf gegen die Islamisten. Deutschland ist ebenfalls involviert, so wird die kurdische Seite mit Panzern beliefert und seit der Beistandsbitte der französischen Regierung nach den Terroranschlägen im November 2015 ist auch die Bundeswehr beteiligt.
Nun hat der US-Präsident nach Jahren der Mitbeteiligung an der Eskalation und damit der Verantwortung für Tod, Flucht und Vertreibung ein abruptes Ende seiner Militärischen Beteiligung ohne jegliche Verabredungen über einen Waffenstillstand oder ein allgemeines Ende des Krieges verkündet. Damit gab er der türkischen Seite freie Hand für deren Plan, gegen die kurdischen Milizen mit Gewalt vorzugehen, und sich im Norden Syriens völkerrechtswidrig festsetzen zu wollen.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen befasst sich heute (Donnerstag, 10.10.2019) mit dem Einmarsch der türkischen Trupppen.
Die Pläne des NATO-Mitglieds Türkei für Nordsyrien laufen auf massive Brüche des Völkerrechts hinaus. So plant Erdoğan nicht nur, einen 30 Kilometer breiten Landstreifen entlang der gesamten türkisch-syrischen Grenze zu okkupieren. Die türkischen Aktivitäten in den schon jetzt besetzten Teilen Syriens laufen auf eine wirtschaftliche, politische und kulturelle Unterstellung der Region unter türkische Herrschaft hinaus.
Die DFG-VK fordert
das sofortige Ende aller Waffenlieferungen in die Region
das Ende der Beteiligung der Bundeswehr
diplomatischen Druck auf die türkische Regierung sowohl bilateral als auch auf internationaler Ebene auszuüben
eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in der Region
Die Kampagne Macht-Frieden, in der die DFG-VK vertreten ist, hat einen  Appell veröffentlicht, der am 17. Oktober, und damit rechtzeitig bevor der Bundestag über das Syrien-Mandat der Bundeswehr beschließen wird, übergeben werden soll.

Facebook E-Mail YouTube Twitter Instagram