DFG-VK Nordrhein-Westfalen

»Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen
und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.«

Aktiv werden:

"Haben diejenigen schon gewonnen, die die Geschichte unseres Landes verfälschen wollen, die sie umschreiben und überschreiben wollen? Die von Gedenkstätten als »Denkmal der Schande« sprechen und den NS-Staat und seine Mordmaschine als »Vogelschiss in deutscher Geschichte« bezeichnen?"

Die Berliner Finanzbehörden haben der Vereinigung der Nazi-Verfolgten den Status der Gemeinnützigkeit aberkannt. Wir fordern, der VVN-BdA diesen Status wieder anzuerkennen.

https://www.openpetition.de/petition/online/die-vvn-bda-muss-gemeinnuetzig-bleiben

Rückschau:

Die mit dem zynischen Namen „Operation Friedensquelle“ benannte Invasion des türkischen Militärs nach Syrien wird von der DFG-VK NRW deutlich verurteilt. Seit 2011 findet in Syrien ein Krieg statt, in dem von diversen Seiten immer wieder auch gegen das Kriegsvölkerrecht verstoßen wurde. Der zunächst innersyrische Konflikt wurde und wird von ausländischen Akteuren zunehmend geschürt und mit Geld, Waffen und Militär eskaliert.
Dabei sind arabische Staaten weitgehend nur mit finanzieller Unterstützung für die islamistischen Regierungsgegner aktiv, Russland steht militärisch an der Seite der syrischen Regierung unter Assad, und bislang unterstützten die USA mit ihrem Militär die kurdischen Milizen, vorrangig für deren Kampf gegen die Islamisten. Deutschland ist ebenfalls involviert, so wird die kurdische Seite mit Panzern beliefert und seit der Beistandsbitte der französischen Regierung nach den Terroranschlägen im November 2015 ist auch die Bundeswehr beteiligt.
Nun hat der US-Präsident nach Jahren der Mitbeteiligung an der Eskalation und damit der Verantwortung für Tod, Flucht und Vertreibung ein abruptes Ende seiner Militärischen Beteiligung ohne jegliche Verabredungen über einen Waffenstillstand oder ein allgemeines Ende des Krieges verkündet. Damit gab er der türkischen Seite freie Hand für deren Plan, gegen die kurdischen Milizen mit Gewalt vorzugehen, und sich im Norden Syriens völkerrechtswidrig festsetzen zu wollen.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen befasst sich heute (Donnerstag, 10.10.2019) mit dem Einmarsch der türkischen Trupppen.
Die Pläne des NATO-Mitglieds Türkei für Nordsyrien laufen auf massive Brüche des Völkerrechts hinaus. So plant Erdoğan nicht nur, einen 30 Kilometer breiten Landstreifen entlang der gesamten türkisch-syrischen Grenze zu okkupieren. Die türkischen Aktivitäten in den schon jetzt besetzten Teilen Syriens laufen auf eine wirtschaftliche, politische und kulturelle Unterstellung der Region unter türkische Herrschaft hinaus.
Die DFG-VK fordert
das sofortige Ende aller Waffenlieferungen in die Region
das Ende der Beteiligung der Bundeswehr
diplomatischen Druck auf die türkische Regierung sowohl bilateral als auch auf internationaler Ebene auszuüben
eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in der Region
Die Kampagne Macht-Frieden, in der die DFG-VK vertreten ist, hat einen  Appell veröffentlicht, der am 17. Oktober, und damit rechtzeitig bevor der Bundestag über das Syrien-Mandat der Bundeswehr beschließen wird, übergeben werden soll.

Mehrere hundert Menschen demonstrierten am 3. Oktober in Kalkar für Frieden und Abrüstung.

NATO und Bundesluftwaffe haben den nordhein-westfälischen Niederrhein in den letzten Jahren umfassend militarisiert. Das Zentrum Luftoperationen und das Combined Air Operation Centre (CAOC) am Doppelstandort Kalkar und Uedem ist neben Stuttgart und Ramstein die dritte zentrale US- / NATO- Drehscheibe auf deutschem Boden für einen möglichen Luftkrieg in Europa. NATO- Militärs halten ihn für gewinnbar!

Bereits jetzt werden von Kalkar/Uedem aus die Kriegsoperationen der Bundesluftwaffe gesteuert, wie in Afghanistan, Syrien oder in Mali. Auch in der Konfrontation mit Russland spielt die Einrichtung in Kalkar eine zentrale Rolle. Im Fall einer Zuspitzung dieses Konfliktes bergen diese Aktivitäten die Gefahr, dass Kalkar und unser ganzes Land als deren Ausgangspunkt selbst zur Zielscheibe werden.

Fotos, Berichte und Videos von der Demo hier....

Aus Anlass des Jahrestages des Überfalls auf Polen, mit dem der II. Weltkrieg begann, waren Aktive der DFG-VK in NRW an zahlreichen Orten unterwegs. Viele örtliche Friedensforen in denen die DFG-VK Ortsgruppen konstruktiv mitarbeiten, brachten den Überfall von Deutschland auf das Nachbarland Polen von 1939 in Erinnerung und mahnten für die Zukunft.

Mehr dazu hier....

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