DFG-VK Nordrhein-Westfalen

»Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen
und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.«

Aktiv werden:

Die USA kündigen den INF-Vertrag, Russland zieht nach. Zwischen den Atommächten Indien und Pakistan brechen wieder Feindseligkeiten aus. Die Friedensgespräche zischen USA und Nordkorea kommen nicht voran. Viele Gründe, um Ostern für Frieden und Abrüstung auf die Straße zugehen. Die Vorbereitungen für den Ostermarsch Rhein/Ruhr sind schon weit gediehen, jetzt liegen die Flyer mit dem Programm und allen Unterstützern vor.

Hier mehr Infos......

Alle drei Jahre ist die große Bildungsmesse didacta in Köln und jedes mal ist die Bundeswehr mit einem großen Stand vertreten. Sie versucht, LehrerInnen, ReferendarInnen und StudentInnen davon zu überzeugen, die Bundeswehr in die Schulen einzuladen. Dazu sagen wir Nein! Am Freitag den 22.2. sind wir ab 8:30 Uhr mit einem Aktionsstand am Eingang Süd der Messe Köln vertreten und informieren über das Vorgehen der Bundeswehr und zeigen auf, was man dagegen tun kann. 
Um 12 Uhr hält unser Bundesgeschäftsführer Michael Schulze von Glaser Auf Einladung der GEW einen Vortrag zum Thema "Unter 18 nie! Bildungspolitische, pädagogische und kinderrechtliche Dimensionen der Rekrutierung Minderjähriger für die Bundeswehr". Der Vortrag findet im Congress Centrum Nord, Raum E statt.

Rückschau:

Am Red Hand Day, dem internationalen Protesttag gegen Kindersoldaten am 12.2., fand vor dem Landtag in Düsseldorf eine Mahnwache statt, bei der auch die DFG-VK vertreten war. Bei der Mahnwache zeigten die TeilnehmerInnen die rote Hand, das internationale Symbol gegen Kindersoldaten. Joachim Schramm, Sprecher von Schule ohne Bundeswehr NRW betonte in seiner Rede die Verantwortung von Schulministerin Gebauer, das an Schulen in NRW die Bundeswehr bereits bei Minderjährigen werben dürfe. Er forderte die Kündigung der Kooperationsvereinbarung zwischen Schulministerium und Bundeswehr. Der Einladung an die schulpolitischen Sprecher der Opposition war Jochen Ott von der SPD gefolgt. In einem kurzen Statement wandte er sich gegen die Rekrutierung von Minderjährigen, beharrte aber auf dem Recht der Bundeswehr an Schulen aufzutreten. Letzteres brachte ihm dann auch den Unmut der Aktivisten ein.

Ein kurzes Video von der Aktion, Medienbeiträge und die Rede von Joachim Schramm gibt es hier: Unsere Themen: friedensbildung-anti-rekrutierung

Am 17. November ´18 in Bielefeld: DFG-VK- und andere Friedens-Aktivisten aus NRW diskutierten über fortbestehende Traditionsbezüge der Bundeswehr zur Nazi-Wehrmacht und über rechte Gesinnung bis in die obersten Führungsebenen. Am Ende stand die Forderung nach Umbenennung der Augustdorfer Rommel-Kaserne und das Fazit, dass die Ausrichtung der Bundeswehr zur "Armee im Einsatz" dazu führe, dass wieder mehr nach Traditionen "erfolgreicher" deutscher Armeen der Geschichte geschaut werde. Dieser verhängnisvollen Entwicklung gelte es entgegenzutreten.

Videos, Audiomitschnitte und die PDF Dokumentation hier auf der Seite unseres Bildungswerks


„Wir müssen wieder heraus mit unseren Forderungen auf die Straßen und Plätze dieses Landes. Frieden und Abrüstung muss wieder laut durch die Straßen klingen und von den Plätzen schallen.“ Mit diesen Worten ruft die Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ für den 1. – 4. November zu dezentralen Aktionen gegen die geplante Verdoppelung des Militäretats auf. Im November wird im Bundestag über den Haushalt beraten. Für das Militär sind 42,9 Mrd. Euro vorgesehen, nach 38,5 Mrd. in 2018. Bis 2024 sind bis zu 70 Mrd. geplant, eine Verdoppelung gegenüber 2017. Dagegen richtet sich der Aufruf „Abrüsten statt Aufrüsten“, den bereits 100.000 Menschen unterzeichnet haben. Mehr zu der Initiative unter https://abruesten.jetzt

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