DFG-VK Nordrhein-Westfalen

»Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen
und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.«

Aktiv werden:

Die Ostermärsche in NRW haben weitgehend wie geplant stattgefunden!

Die Aufrüstung und das Kriegsgeschehen geht trotz Corona weiter. Da muss auch ein Protest im Freien, mit Abstand und Maske machbar sein.

So wie beim Ostermarsch Rhein/Ruhr: Unter den einschränkenden Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie sind über Ostern an Rhein und Ruhr ca. 1000 Menschen gegen Krieg und Rüstung, gegen eine Erhöhung der Militärausgaben und für Abrüstung und eine Friedenspolitik auf die Straße gegangen. Angesichts der Umstände können wir mit der Beteiligung an den Aktionen zufrieden sein , auch wenn sie hinter dem Niveau der Vorjahre zurückblieben.

Mehr zu den Ostermärschen in NRW... mit Fotos, Video-Mitschnitten, Pressemeldungen und TV-Berichten

Das Alois Stoff Bildungswerk der DFG-VK NRW und das Netzwerk Drohnenkampagne veranstalteten in Kooperation im März eine dreiteilige Online-Diskussionsreihe zum Thema Drohnen und automatisierte Waffensysteme. Alle drei Veranstaltungen wurden jeweils simultan ins Deutsche bzw. Englische übersetzt und über youtube gestreamt.

Dabei kamen US-Veteran*innen des Drohnen-Programms, Expert*innen der Künstlichen Intelligenz und des Völkerrechts sowie mit Gästen aus Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan und dem Irak zu Wort.

Die Veranstaltungen vom 11.3., "Der türkische Drohnenkrieg um Berg-Karabach", vom 14.3., "Einsatzort Afghanistan!" mit US-Whistleblowern und einem afghanischen Journalisten sowie vom 18.3 , "Kampfdrohnen in Deutschland verhindern" sind jetzt als Youtube-Video zu sehen.

Mehr hier ......

Wie inzwischen bekannt ist, hat die NRW-.Landesregierung eine Gesetzesvorlage eingebracht, die massive Verschärfungen für die Versammlungsfreiheit vorsieht.

Kundgebung Dortmund

Am Samstag, den 27.3.2021 um 17 Uhr ist eine Kundgebung vor der Reinoldikirche in Dortmund dagegen geplant.

Weitere Infos zum drohenden neuen Versammlungsgesetz auf der Seite Köln gegen Rechts.

Eine erste fachliche Einschätzung dieses Gesetzes findet sich auf der Seite des Rechtsanwalts Jasper Prigge.

Rückschau:

Am 22. Januar trat das UN-Atomwaffenverbot in Kraft.

Er verbietet  allen beigetretenen Staaten die Herstellung, Weitergabe, Stationierung und Drohung sowie den Einsatz von Atomwaffen. Um diesen historischen Tag zu begehen, fanden in zahlreichen Städten in ganz Deutschland Aktionen statt, auch in NRW

Mehr dazu hier ...

"Ein neuer Rüstungswettlauf ist bereits in vollem Gange. Konflikte, Kriege und bewaffnete Auseinandersetzungen tragen zu Flucht und Migration bei. Abrüstung findet nicht statt, zentrale Vereinbarungen der Rüstungskontrolle wurden aufgekündigt. Neue Atomwaffen werden stationiert. Die weltweiten Militärausgaben erreichen neue Rekordhöhen; allein auf die zehn Länder mit den höchsten Rüstungsausgaben entfallen 75 Prozent. Und sie sollen weiter gesteigert werden. Deutschland liegt auf Platz sieben und hatte 2019 den höchsten Zuwachs unter den ersten 15 Staaten. Bei den Waffenexporten erreicht unser Land den skandalösen Rang fünf. Der Wahnsinn muss gestoppt werden. Andernfalls drohen neue Verteilungskämpfe zulasten sozialer und ökologischer Reformen."
Das ist ein Auszug aus dem "Frankfurter Appell", mit dem Persönlichkeiten aus verschiedenen Organisationen der Friedensbewegung, der Gewerkschaften und der Klimaschutz- und Umweltbewegung zu einem dezentralen Aktionstag am 5. Dezember aufgerufen haben.

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22. November, Köln  -  wegen Corona jetzt online!
Einwahldaten in Kürze hier

Dazu haben wir eingeladen:
Christiane Lammers,
Politikwissenschaftlerin und aktiv in der AG Friedenslogik der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und
Ralf Becker,
Koordinator der Initiative "Sicherheit neu denken" und Mitglied des Sprecher*innenrats der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung.

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