DFG-VK Nordrhein-Westfalen

»Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen
und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.«

Aktiv werden:

Aktiv werden für Frieden und Abrüstung ist auch in 2021 angesagt! Hier werden wir auch im Neuen Jahr wieder viele Möglichkeiten anbieten, sich gegen Atomwaffen, Drohnen, Rüstungsexporte, Bundeswehr an Schulen und für Abrüstung, Zivile Konfliktbearbeitung und Friedensbildung einzusetzten.

Doch jetzt wünschen wir erst mal einige - trotz Corona-  hoffentlich entspannte Tage und einen guten Start ins neue Jahr!

Ihre/Eure DFG-VK NRW

Der Gesundheitssektor und zivile Katastrophenschutz müssen gestärkt werden

Die Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) protestiert gegen die angekündigte Ausweitung des Einsatzes der Bundeswehr im Inland. Dieser höhle das Grundgesetz aus. Die aktuelle Problemlage sei absehbar gewesen.Die Bundeswehr soll aufgrund der Corona-Pandemie in Zukunft noch häufiger zum Einsatz innerhalb Deutschlands kommen. Das kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich an.Aktuell sind etwa 1.400 Soldat*innen im Inlandseinsatz, weitere 13.600 stehen bereit.

Rückschau:

"Ein neuer Rüstungswettlauf ist bereits in vollem Gange. Konflikte, Kriege und bewaffnete Auseinandersetzungen tragen zu Flucht und Migration bei. Abrüstung findet nicht statt, zentrale Vereinbarungen der Rüstungskontrolle wurden aufgekündigt. Neue Atomwaffen werden stationiert. Die weltweiten Militärausgaben erreichen neue Rekordhöhen; allein auf die zehn Länder mit den höchsten Rüstungsausgaben entfallen 75 Prozent. Und sie sollen weiter gesteigert werden. Deutschland liegt auf Platz sieben und hatte 2019 den höchsten Zuwachs unter den ersten 15 Staaten. Bei den Waffenexporten erreicht unser Land den skandalösen Rang fünf. Der Wahnsinn muss gestoppt werden. Andernfalls drohen neue Verteilungskämpfe zulasten sozialer und ökologischer Reformen."
Das ist ein Auszug aus dem "Frankfurter Appell", mit dem Persönlichkeiten aus verschiedenen Organisationen der Friedensbewegung, der Gewerkschaften und der Klimaschutz- und Umweltbewegung zu einem dezentralen Aktionstag am 5. Dezember aufgerufen haben.

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22. November, Köln  -  wegen Corona jetzt online!
Einwahldaten in Kürze hier

Dazu haben wir eingeladen:
Christiane Lammers,
Politikwissenschaftlerin und aktiv in der AG Friedenslogik der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und
Ralf Becker,
Koordinator der Initiative "Sicherheit neu denken" und Mitglied des Sprecher*innenrats der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung.

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Die AfD ist keine Partei im demokratischen Spektrum, auch wenn sie im Bundestag und in zahlreichen Landesparlamenten sitzt. Es gibt gute Gründe für klaren und deutlichen Protest gegen deren Aktivitäten auf allen Ebenen. Im Bündnis Aufstehen gegen Rassismus hatten wir uns in den Kommunalwahlkampf in NRW eingemischt, einigermaßen erfolgreich, denn verglichen mit der Kommunalwahl 2017 verlor sie ein drittel ihrer Wähler*innen. Dennoch ist kein Anlass für abschließenden Jubel, in zahlreichen Kommunen erreichten sie zweistellige Ergebnisse.

Es bleibt viel zu tun. Und nun findet der Bundesparteitag der AfD bei uns in NRW statt, in Kalkar am 28.-29. November wie nun bekannt wurde. Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus ruft auf zu einer großen Gegendemonstration. Die DFG-VK NRW unterstützt dies. Mehr zur Demo hier

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